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Kegelradverzahnen mit den Dreh-Fräszentren INDEX R200/R300

Das ist Technologieintegration vom Feinsten: INDEX hat ein Paket „Kegelradabwälzfräsen“ entwickelt, das aus einem speziell entwickelten Steuerungszyklus und vier INDEX-Messerköpfen mit modulabhängigen Schneidplatten besteht. Damit ausgestattet, werden die Dreh-Fräszentren INDEX R200 und INDEX R300 zu Verzahnungsmaschinen, auf denen sich Spiralkegelräder (Modul 0,6 bis 4 mm) herstellen lassen – von der Stange, mit Vorder- und Rückseitenbearbeitung, komplett in einer Aufspannung oder alternativ als reine doppelspindlige Verzahnungsmaschine. Im Vergleich zur konventionellen Prozesskette mit klassischen Verzahnungsmaschinen erreicht der Anwender kürzere Durchlaufzeiten sowie bessere Form- und Lagetoleranzen. Und er ist wesentlich flexibler.

Die INDEX-Werke als reinen Drehmaschinenhersteller zu bezeichnen, wird dem innovativen Esslinger Unternehmen nicht gerecht. Denn vielfach werden andere Technologien zur Metallbearbeitung in die INDEX-Maschinen integriert: Schon lange gibt es Dreh-Fräszentren, die beide Zerspanungstechniken annähernd gleich gut beherrschen. Auch die Schleiftechnologie ist auf verschiedensten INDEX-Maschinen voll integriert. Seit Kurzem bietet der Werkzeugmaschinenhersteller nun ein Technologiepaket an, das aus den Dreh-Fräszentren INDEX R200/R300 auch vollwertige Verzahnungsmaschinen macht. Durch Abwälzfräsen im kontinuierlichen Teilverfahren – das entspricht dem Klingelnberg-Zyklo-Palloid®-Verfahren 1) – lassen sich spiralverzahnte Kegelräder mit konstanter Zahnhöhe im Modulbereich 0,6 bis 4 mm produzieren.

INDEX R-Baureihe als Basismaschinen für das Kegelradverzahnen

Das Kegelradverzahnen benötigt als Grundlage eine Maschine mit hoher Steifigkeit und  B-Achse. Aufgrund ihrer ausgezeichneten statischen, dynamischen und thermischen Eigenschaften bieten sich die innovativen Dreh-Fräszentren der INDEX R-Baureihe an, sofern sie mit dem Technologiepaket „Kegelradabwälzfräsen“ ausgestattet sind. Ihre Achskonfiguration und die Ausstattung mit zwei Frässpindeln auf hydrostatisch gelagerten Y-B-Achsen ermöglichen es, an Haupt- und Gegenspindel gleichzeitig fünfachsig zu zerspanen.

Laut Dr.-Ing. Volker Sellmeier ist man jedoch nicht gänzlich auf die R-Maschinen festgelegt: „Grundsätzlich ist es möglich, diese Technologie auf andere Maschinen zu übertragen, wie zum Beispiel auf die INDEX G220. Für die Massenfertigung ist es ebenfalls denkbar, das Technologiepaket auf einen Mehrspindler zu portieren.“

Besondere Bedeutung kommt den Werkzeugen zu, die von INDEX entwickelt und vertrieben werden. Pro Kegelrad werden zwei Messerköpfe benötigt, die sich zur Erzeugung der Längsballigkeit im Flugkreisradius leicht unterscheiden. INDEX bietet die Messerköpfe in vier verschiedenen Größen an, die mit bis zu sechs Hartmetall-Schneidplatten bestückt werden können und über eine Innenkühlung verfügen. Im Gegensatz zum klassischen Zyklo-Palloid®-Verfahren mit zweiteiligem Messerkopf werden beim INDEX-Verfahren zwei separate Messerköpfe pro Kegelrad eingesetzt. Dr.-Ing. Sellmeier erklärt: „Durch die zwei separaten Messerköpfe können wir höhere Messerkopfgängigkeiten realisieren und erreichen dadurch eine höhere Zerspanleistung und eine größere Freiheit bei der Tragbildkorrektur.“

Komplettbearbeitung auf einer einzigen Maschine

Während in der klassischen Verzahnungsprozesskette das Werkstück zum Drehen, Bohren und Fräsen, Verzahnen sowie Entgraten auf mehreren einzelnen Maschinen gespannt werden muss, verfolgt INDEX den Ansatz, alle Operationen auf dem Dreh-Fräszentrum ablaufen zu lassen. Die Kegelräder werden dort gedreht, gebohrt, gefräst und schließlich verzahnt. Es lassen sich sogar Bürsten zum Entgraten einwechseln. Die Weichbearbeitung ist damit komplett abgeschlossen, laut INDEX mit einer prozesssicheren Verzahnungsqualität von IT5. Im Anschluss daran erfolgt das Härten. Eine abschließende Feinbearbeitung ist in der Regel nur noch für das Einbaumaß und die polygonale Welle/Nabe-Verbindung erforderlich.

Die Vorteile beginnen bereits beim Materialeinsatz. Da die INDEX R-Baureihe Stangenmaterial verarbeiten kann, ist ein automatisierter Betrieb auch ohne Werkstückhandhabungssystem möglich. Zur automatischen Teileabführung steht ein integriertes Portalabnahmesystem zur Verfügung. Durch die vorder- und rückseitige Komplettbearbeitung mit verschiedenen Zerspanungstechniken ergeben sich kürzere Durchlaufzeiten und ein eindeutiger Stückzeitvorteil. Dr.-Ing. Volker Sellmeier nennt Zahlen: „Wenn wir die für unsere Werkzeughalter typischen Kegelräder mit Modul 1,15 mm und ca. 25 Zähnen von der Stange komplett bearbeiten, erreichen wir mittlerweile eine Stückzeit von unter 3 min. Der Anteil der Verzahnung beträgt dabei rund 30 Sekunden.“

Ideale Lösung für Klein- und Großserien

INDEX spricht mit seiner Verzahnungstechnologie sowohl Lohnfertiger an, die kleine Losgrößen sehr flexibel fertigen müssen, als auch Serienfertiger, die Kegelräder in großen Stückzahlen zu minimalen Kosten produzieren wollen. Die Investition ist gegenüber Spezialmaschinen verhältnismäßig gering. Auch die Verbrauchskosten halten sich in überschaubaren Grenzen, da die Messerköpfe mit austauschbaren Schneidplatten bestückt sind. Dafür ist die Flexibilität hoch: Neben der Stangenbearbeitung, die sich in erster Linie für kleine Stückzahlen anbietet,  empfiehlt es sich für eine Serienfertigung die R-Maschine als reine Verzahnungsmaschine zu nutzen und auf Haupt- und Gegenspindel zeitgleich zu verzahnen. Dr.-Ing. Volker Sellmeier erklärt: „Hierfür ist der Einsatz einer automatisierten Werkstückbe- und entladeeinrichtung notwendig, die die Rohlinge einwechselt und die Fertigteile schonend abführt. Wir bieten einen Vierfachgreifer an, der mit zwei Stationen an Haupt- und Gegenspindel die fertigen Teile abgreift, schwenkt und sie dann mit Rohlingen bestückt. So nutzen wir die Maschine quasi als Doppelspindler und halbieren die Stückzeit.“ Und letzten Endes bleibt die INDEX-„Verzahnungsmaschine“ natürlich auch als Dreh-Fräszentrum vielseitig einsetzbar..

Vorteile des Kegelradabwälzfräsens auf einer INDEX R200/R300

Stückzeitvorteil


Ersatz mehrerer Maschinen durch eine INDEX R200/R300
Bearbeitung von der Stange möglich
Reduzierte Durchlaufzeiten
Werkzeugmagazin mit Geschwisterwerkzeugen
Reduzierte Rüstzeiten, da Werkzeuge über das Magazin eingewechselt werden


Prozessvorteil


Vorder- und Rückseitenbearbeitung
Automatische Teileabführung
Einfache und stabile Spannung bei der Bearbeitung von der Stange
Maschine kann nicht nur Verzahnen, sondern u.a. auch Drehen, Bohren, Fräsen, Gewindeschneiden, Bürsten (Entgraten), Innen-/Außenschleifen und Messen


Qualitätsvorteil


Minimierung von Umspannfehlern
Sehr enge Form- und Lagetoleranzen, erreichbar durch Komplettbearbeitung in einer Aufspannung
Prozesssichere Verzahnungsqualität  von IT5

Kegelradverzahnen
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Presseinformation
Kegelradverzahnen mit den Dreh-Fräszentren INDEX R200/R300
Kegelradverzahnen mit INDEX Dreh-Fräszentren
Das ist Technologieintegration vom Feinsten: INDEX hat ein Paket
Kegelradabwälzfräsen entwickelt, das aus einem speziell entwickelten
Steuerungszyklus und vier INDEX-Messerköpfen mit modulabhängigen
Schneidplatten besteht. Damit ausgestattet, werden die Dreh-Fräszentren INDEX
R200 und INDEX R300 zu Verzahnungsmaschinen, auf denen sich Spiralkegelräder
(Modul 0,6 bis 4 mm) herstellen lassen von der Stange, mit Vorder- und
Rückseitenbearbeitung, komplett in einer Aufspannung oder alternativ als reine
doppelspindlige Verzahnungsmaschine. Im Vergleich zur konventionellen
Prozesskette mit klassischen Verzahnungsmaschinen erreicht der Anwender
kürzere Durchlaufzeiten sowie bessere Form- und Lagetoleranzen. Und er ist
wesentlich flexibler.
Die INDEX-Werke als reinen Drehmaschinenhersteller zu bezeichnen, wird dem
innovativen Esslinger Unternehmen nicht gerecht. Denn vielfach werden andere
Technolog ien zur M etallbe arbeitung i n die IND EX-Ma schinen i ntegriert: Schon lange gi bt
es Dreh-Fräszentren, die beide Zerspanungstechniken annähernd gleich gut
beherrschen. Auch die Schleiftechnologie ist auf verschiedenste n INDEX-Maschinen voll
integriert. Seit Kurzem bietet der Werkzeugmaschinenhersteller nun ein
Technolog iep aket an, das aus den Dreh-Fräszentren INDEX R200/R300 auch vollwertige
Verzahnungsmaschinen macht. Durch Abwälzfräsen im kontinuierlichen Teilverfahren
das entspricht dem Klingelnberg-Zyklo-Palloid®-Verfahren 1) lass en s ich spiralverzahnte
Kegelräder mit konstanter Zahnhöhe im Modulbereich 0,6 bis 4 mm produzieren.
Der Ausgangspunkt der von INDEX betriebenen Entwicklung liegt in der eigenen
Fertigung, für die der Grundsatz gilt: Qualitätsbestimmende Bauteile werden selbst
hergestellt. Als die Werkzeughalterproduktion vor einigen Jahren neu organisiert wurde,
fiel die Entscheidung, auch die benötigten Kegelräder selbst zu fertigen. Schließlich ist
deren Qualität für die Laufruhe, das übertragbare Moment und den Verschleiß
maßgeblich verantwortlich. Da für diese Teile keine ausreichend produktive, moderne
Verzahnungsmaschine am Mark t gef unden wurde, bes chloss en die Verant wortlich en, ein
eigenes Dreh-Fräszentrum technologisch entsprechend aufzurüsten.
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Um es vorweg zu nehmen: Die Technologieintegration gelang derart erfolgreich, dass
INDEX sei nen ha us inter ne n Be dar f an Kegelrädern mittler we ile d ur c h eine INDEX R200
abdeckt und nun die T ec hnik dem br eiten Markt anbiet et. Dr.-Ing. Volk er Sellmeier, Leiter
der Technologieentwicklung, erklärt: Mein Team beschäftigt sich damit, durch die
Integration von Bearbeitungsverfahren wie dem Verzahnen den Kunden einen
erheblichen Mehrwert zu bieten. Mit dem neuen INDEX-Verfahren zum
Kegelradabwälzfräsen, das die Komplettbearbeitung auf einer Maschine ermöglicht, ist
uns das gelunge n. Denn es lassen sich deutliche Vor teile hinsichtlich Stückzeit, Prozess
und Qualität erzielen.
INDEX R-Baureihe als Basismaschinen für das Kegelradv erzah nen
Das Kegelradverzahnen benötigt als Grundlage eine Maschine mit hoher Steifigkeit und
B-Achse. Aufgrund ihrer ausgezeichneten statischen, dynamischen und thermischen
Eigenschaften bieten sich die innovativen Dreh-Fräszentren der INDEX R-Baureihe an,
sofern sie mit dem Technologiepaket Kegelradabwälzfräsen ausgestattet sind. Ihre
Achskonfiguration und die Ausstattung mit zwei Frässpindeln auf hydrostatisch
gelagerten Y-B-Achsen ermöglichen es, an Haupt- und Gegenspindel gleichzeitig
fünfachsig zu zerspanen.
Laut Dr.-Ing. Volker Sellmeier ist man jedoch nicht gänzlich auf die R-Maschinen
festgelegt: „Grundsätzlich ist es möglich, diese Technologie auf andere Maschinen zu
übertragen, wie zum Beispiel auf die INDEX G220. Für die Massenfertigung ist es
ebenfalls denkbar, das Technologiepaket auf einen Mehrspindler zu portieren.
Besondere Bedeutung kommt den Werkzeugen zu, die von INDEX entwickelt und
vertrieben werden. Pro Kegelrad werden zwei Messerköpfe benötigt, die sich zur
Erzeugung der Längsballigkeit im Flugkreisradius leicht unterscheiden. INDEX bietet die
Messerköpfe in vier verschiedenen Größen an, die mit bis zu sechs Hartmetall-
Schneidplatten bestückt werden können und über eine Innenkühlung verfügen. Im
Gegensatz zum klassischen Zyklo-Palloid®-Verfahren mit zweiteiligem Messerkopf
werden be im IND EX-Verfahren zwei separat e Mess erköpf e pro Kegelrad e ingesetzt. Dr.-
Ing. Sellmeier erklärt: „Durch die zwei separaten Messerköpfe können wir höhere
Messerkopfgängigkeiten realisieren und erreichen dadurch eine höhere Zerspanleistung
und eine größere Freiheit bei der Tragbildkorrektur.“
Ein weiterer unerlässlicher Bestandteil des Technologiepakets ist ein von INDEX
entwickelter Steuerungszyklus. Der Benutzer gibt dort die gleiche n Param eter ein wie bei
einer konventionellen Verzahnungsmaschine. Dazu zählen zum Beispiel
Maschinend istanz, Exzentrizität und Hilfswinkel. Der Zyklus übersetzt diese W erte in die
Verfahrbewegungen der einzelnen Achsen, so dass am Ende die gleichen
Relativbewegungen entstehen wie be i einer herkömmlichen Verzahnungsmaschine.
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Komplettbearbeitung auf einer einzigen Maschine
Während in der klassischen Verzahnungsprozesskette das Werkstück zum Drehen,
Bohren und Fräsen, Verzahnen sowie Entgraten auf mehreren einzelnen Maschinen
gespannt werden muss, verfolgt INDEX den Ansatz, alle Operationen auf dem Dreh-
Fräszentrum ablaufen zu lassen. Die Kegelräder werden dort gedreht, gebohrt, gefräst
und schließlich verzahnt. Es lassen sich sogar Bürsten zum Entgraten einwechseln. Die
Weichbearbeitung ist damit komplett abgeschlossen, laut INDEX mit einer
prozesssicheren Verzahnungsqualität von IT5. Im Anschluss daran erfolgt das Härten.
Eine abschließende Feinbearbeitung ist in der Regel nur noch für das Einbaumaß und
die polygonale Welle/Nabe-Verbindung erforderlich.
Die Vorteile beginnen bereits beim Materialeinsatz. Da die INDEX R-Baureihe
Stangenmaterial verarbeiten kann, ist ein automatisierter Betrieb auch ohne
Werkstückhandhabungssystem möglich. Zur automatischen Teileabführung steht ein
integriertes Portalabnahmesystem zur Verfügung. Durch die vorder- und rückseitige
Komplettbearbeitung mit verschiedenen Zerspanungstechniken ergeben sich kürzere
Durchlaufzeiten und ein eindeutiger Stückzeitvorteil. Dr.-Ing. Volker Sellmeier nennt
Zahlen: „Wenn wir die für unsere Werkzeughalter typischen Kegelräder mit Modul 1,15
mm und ca. 25 Zähnen von der Stange komplett bearbeiten, erreichen wir mittlerweile
eine Stückzeit von unter 3 min. Der Anteil der Verzahnung beträgt dabei rund 30
Sekunden.“
Während herkömmliche Verzahnungsmaschinen kein Werkzeugwechselmagazin
besitzen, lassen sich bei der INDEX R200/R300 unter anderem Geschwisterwerkzeuge
bevorraten und b ei Be darf einwechs eln, w odurch eine autonom e Fer tigung über m ehrere
Stunden möglich wird. Die Komplettbearbeitung bringt außerdem Qualitätsvorteile mit
sich. Dadur ch, dass die Ver zah nun g und die (bei INDEX übliche) polygonale Welle/Nabe-
Verbindung in einer Aufspannung entstehen, werden Umspannfehler vermieden und
enge Form- und Lagetoleranzen eingehalten.
Ideale Lösung für Klein- und Großserien
INDEX spricht mit seiner Verzahnungstechnologie sowohl Lohnfertiger an, die kleine
Losgrößen sehr flexibel fertigen müssen, als auch Serienfertiger, die Kegelräder in
großen Stückzahlen zu minimalen Kosten produzieren wollen. Die Investition ist
gegenüber Spezialm aschinen v erhältnis mäßig gerin g. Auch d ie Verbrauc hsk osten halten
sich in überschaubaren Grenzen, da die Messerköpfe mit austauschbaren
Schneidplatten bestückt sind. Dafür ist die Flexibilität hoch: Neben der
Stangenbe arbe itung, d ie sic h in erster Li nie f ür kleine Stück zahlen a nbietet , em pfiehlt es
sich für eine Serienfertigung die R-Maschine als reine Verzahnungsmaschine zu nutzen
und auf Haupt- und Gegenspindel zeitgleich zu verzahnen. Dr.-Ing. Volker Sellmeier
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erklärt: „Hierfür ist der Einsatz einer automatisierten Werkstückbe- und
entladeeinrichtung notwendig, die die Rohlinge einwechselt und die Fertigteile schonend
abführt. Wir bieten einen Vierfachgreifer an, der mit zwei Stationen an Haupt- und
Gegenspindel die fertigen Teile abgreift, schwenkt und sie dann mit Rohlingen bestückt.
So nutzen wir die Maschine quasi als Doppelspindler und halbieren die Stückzeit.Und
letzten Endes bleibt die INDEX-„Verzahnungsmaschine“ natürlich auch als Dreh-
Fräszentrum vielseitig einsetzbar.
Erfahrung und zusätzliche Software
INDEX bietet diverse Schulungen für den Umgang mit den Dreh-Fräszentren und das
Technologiepaket „Kegelradabwälzfräsen an und gibt das in der Technologieentwicklung
und der eigenen Fertigung erworbene Know-how gerne an seine Kunden weiter.
Unterstützende Software bietet INDEX in Kooperation mit der GWJ Technology GmbH
(www.gwj.de), einem Ingenieurbüro aus Braunschweig. Das Unternehmen hat eine
Software namens eAssistant entwickelt, mit der sich Kegelräder aus legen lassen.
Ebenfalls hilfreich ist das separate Modul GearEngineer von GWJ, mit dem sich die
Sollmessdaten der Flankentopologie berechnen lassen. Sie werden zum Soll-Ist-
Vergleich auf eine 3D-Koordinatenmessmaschine gespielt. Die gemessenen
Abweichu ngen lassen sic h in den INDEX-Steuerungszyklus einpflegen, der auto matisiert
die Korrek turdate n der Maschinenei nst elld ate n errechnet.
1) Zyklo-Palloid® ist eine eingetragene Marke der Klingelnberg GmbH.
Kegelradverzahnen
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Vorteile des Kegelradabwälzfräsens auf einer INDEX R200/R300
Stückzeitvorteil
Ersatz mehrerer Maschinen durch ei ne INDEX R200/R300
Bearbeitung von der Stange möglich
Reduzierte Durchlaufzeiten
Werkzeugmagazin mit Geschwisterwerkzeugen
Reduzierte Rüstzeit en, da Werkzeuge über das Mag a zin eing e wechs e lt werden
Prozessvorteil
Vorder- und Rückseitenbearbeitung
Automatische Teileabführung
Einfache und stabile Spannung bei der Bearbeitung von der Stange
Maschine k ann nicht nur Ver zahnen, s onder n u.a. auch Drehen, Bohren, Fräsen,
Gewindeschneiden, Bürsten (Entgraten), Innen-/Außenschleifen und Messen
Qualitätsvorteil
Minimierung von Umspannfehlern
Sehr enge Form- und Lagetoleranzen, erreichbar durch Komplettbearbeitung in
einer Aufspannung
Prozesssichere Verzahnungsqualität von IT5
Kontakt: INDEX-Werke GmbH & Co. KG
Hahn & Tessky
Michael C zudaj
Leiter Marketing
und Leiter Verkauf Deutschland und Österreich
Tel.: +49 (711) 3191-570
michael.czudaj@index-werke.de
www.index-traub.com/verzahnen
Kegelradverzahnen
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Bild 1:
INDEX bietet ein Technologiepaket an, mit dem die Dreh-Fräszentren INDEX R200/R300 zu
Verzahnungsmaschinen werden: Das Werkzeug, ein spezieller Messerkopf, wird mit der B-Achse auf
den gewünschten Kegelwinkel angestellt. Der von INDEX entwickelte Steuerungszyklus sorgt dafür,
dass die numerischen Achsen des Dreh-Fräszentrums die Kinematik einer Verzahnungsmaschine
nachbild en. So lassen sich spir alverzahnte K egelräder mit k ons tanter Z ah nhö he durch Abw älzfräse n im
kontinuierlichen Teilverfahren erzeugen.
Bild 2:
Aufgrund ihrer ausgezeichneten statischen, dynamischen und thermischen Eigenschaften bieten sich die
innovativen Dreh-Fräszentren der INDEX R-Baureihe als Basismaschinen fürs Kegelradverzahnen an.
Sie eignen sich mit einem Stangendurchlass von 65 mm (R200) und 102 mm (R300) für entsprechende
Stangenbearbeitung. Größere Kegelräder lassen sich als Futt er tei le bear bei ten.
Bild 3:
Die Dreh-/Fräszentren INDEX R200/R300 besitzen eine Haupt- und Gegenspindel. Zusätzlich befinden
sich im Arbeitsraum zwei Werkzeugträger, die jeweils über eine Motorfrässpindel und zwei Leisten mit
jeweils drei feststehenden Werkzeugen verfügen. Durch die Achskonfiguration kann man sowohl an
Haupt-, als auch an Gegenspindel fünfachsig bearbeiten.
Kegelradverzahnen
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Bild 4:
Die Kegelradv erzahnung gehört durch die komplexen kinematischen Abläufe zur „ Königsklasse“ der
Verzahnungen.
Bild 5:
Ein entscheidender Vorteil bei der Herstellung von Kegelrädern aus Stangenmaterial auf einem INDEX
Dreh-Fräszentrum ist die Komplettbearbeitung inklusive Aufnahme, bei INDEX üblicherweise in Form
eines Polygons, eines sogenannten P3G-Profils. Dadurch, dass dies in einer Aufspannung geschieht,
erreicht man eine sehr hohe Form- und Lagegenauigkeit.
Bild 6:
Um solche spiralverzahnten Kegelräder herzustellen, war früher eine spezielle Verzahnungsmaschine
notwendig. Das neue Verfahren ermöglicht ihre Herstellung auch auf den fünfachsigen Dreh-Fräszentren
INDEX R200/R300. Durch die mögliche Komplettbearbeitung des Bauteils entsteht für die Anwender ein
erheblicher Mehrwert.
Kegelradverzahnen
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Bild 7:
Dr.-Ing. Volker Sellmeier, Leiter der Technologieentwicklung bei INDEX: „Mit dem neuen INDEX-
Verfahren zum Kegelradabwälzfräsen lassen sich Vorteile hinsichtlich Stückzeit, Prozess und Qualität
erzielen.“
Bild 8:
In den von INDEX entwickelten Steuerungszyklus gibt der Maschinenbediener die gleichen Parameter ein
wie bei einer konventionellen Verzahnungsmaschine. Der Zy klus übersetzt diese Werte in die
Verfahrbewegungen der einz elnen Achsen, so dass am Ende die gleichen Relativbewegungen entstehen
wie bei einer herkömmlichen Verzahnungsmaschine.
Bild 9:
INDEX setzt das neue Verfahren in der eigenen Verzahnerei ein. Die dort gemachten Erfahrungen fließen
unmittelbar zurück in die Technologieentwicklung, wozu sich deren Leiter, Dr.-Ing. Volker Sellmeier
(links), immer wieder mit dem Meister Frank Sattler austauscht.
Kegelradverzahnen
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Bild 10:
Mit dem GearEngineer von GWJ können die Sollmessdaten der Flankentopologie berechnet werden. Sie
werden zum Soll-Ist-Vergleich auf eine 3D-Koordinatenmessmaschine gespielt. Die gemessenen
Abweichungen lassen sich in den INDEX-Steuerungszyklus einpflegen, der automatisiert die
Korrek tur daten der Mas c hineneinstelldaten errechnet.