Kategorien

absauganlagen lufttechnik metallbearbeitung ölnebelabscheider

Metallbearbeitung: Gesunde Luft am Arbeitsplatz

„Gesunde und motivierte Beschäftigte sind Grundlage für unseren Erfolg“, sagt Thomas Zeiträg vom Werkzeughersteller Emil Arnold GmbH & Co. KG in Ostfildern bei Stuttgart. Erstklassige Absaugtechnik für reine Atemluft in der Produktionshalle gehört für das Unternehmen daher selbstverständlich dazu. Keller Lufttechnik ist seit über zehn Jahren ihr verlässlicher Partner dafür. Die Luftreinhaltungsexperten aus Kirchheim/Teck zeigen ihre Lösungen auf der EMO 2019 in Hannover.
Anfragen
»KUNDEN ÜBER KELLER
Metallbearbeitung: Gesunde Luft am Arbeitsplatz
„Gesunde und motivierte Beschäftigte sind Grundlage für
unseren Erfolg“, sagt Thomas Zeiträg vom Werkzeughersteller
Emil Arnold GmbH & Co. KG in Ostldern bei Stuttgart. Erst-
klassige Absaugtechnik für reine Atemluft in der Produktions-
halle gehört für das Unternehmen daher selbstverständlich
dazu. Keller Lufttechnik ist seit über zehn Jahren ihr verlässli-
cher Partner dafür. Die Luftreinhaltungsexperten aus Kirch-
heim/Teck zeigen ihre Lösungen auf der EMO 2019 in Hannover.
Heute genießen Beschäftigte und Besucher bei Emil Arnold klare Luft in der
hohen, hellen Halle. Auf Ölnebel spezialisierte Absauganlagen entfernen die Aerosole
fortlaufend aus den modernen, komplett eingehausten Schleifmaschinen.
Gesunde Luft in metallverarbeitenden Betrieben ist Thema am Stand
von Keller Lufttechnik auf der Metallbearbeitungsmesse EMO vom 16.
bis 21. September in Hannover (Halle 7, Stand B67). Der Luftreinhal-
tungsspezialist aus Kirchheim unter Teck bei Stuttgart hält sich – ty-
pisch schwäbisch – mit Eigenlob zurück und lässt lieber zufriedene
Kunden für sich sprechen. Dazu gehört die Emil Arnold GmbH & Co. KG
aus dem nahegelegenen Ostldern. Das Unternehmen produziert im
Auftrag der Karl-Heinz Arnold GmbH die bekannten ARNO-Werkzeuge
für die metallbearbeitende Industrie. Aus zugelieferten Hartmetallroh-
lingen entstehen an insgesamt 18 Schleifmaschinen jährlich drei Mil-
lionen Wende¬schneidplatten sowie zahlreiche weitere zumeist nur
wenige Millimeter große Werkzeuge, die von ihren Käufern später
beim Fräsen, Drehen, Bohren und Stechen eingesetzt werden.
Auf die Atmosphäre kommt es an
„Unser Markt ist unter Druck. Nur wer extrem zuverlässig arbeitet und
termintreu qualitativ hochwertige Produkte liefert, kann sich behaup-
ten“, sagt Thomas Zeiträg, Leiter Hartmetallbearbeitung bei Emil Ar-
nold. Damit das gelingt, müssen Menschen und Maschinen verläss-
lich hohe Leistungen erbringen. Den CNC-Schleifmaschinen sowie
den Verrundungs-maschinen, die den gefertigten Teilen den abschlie-
ßenden „Schli“ verleihen, gelänge dies auch in einer von
Kühlschmierstoaerosolen geschwängerten Atmosphäre .
Bei den Menschen, die in der Halle arbeiten, sieht das schon anders
aus. „Sie benötigen saubere Luft am Arbeitsplatz, um gesund zu blei-
ben und motiviert zu arbeiten. Darauf haben sie auch ein gesetzliches
Anrecht“, sagt Thomas Zeiträg entschieden.
» KUNDEN ÜBER KELLER
Drei Keller-Absauganlagen versorgen den Maschinenpark bei Emil Arnold. Eines
der Geräte, der Ölnebelabscheider AERO, ltert auch kleinste Aerosole zu 99
Prozent aus der Luft.
Vor 30 Jahren: Aerosolnebel in der Produktion
Früher sah das anders aus: Thomas Zeiträg erinnert sich an die
1990er Jahre als nur ein großer Ventilator die Aerosolschwaden
aus den niedrigen Kellerräumen, in denen damals viele oene
Schleifmaschinen standen, notdürftig ins Freie beförderte. „Öle
und Dämpfe schlugen sich auf Haut und Haaren nieder“, sagt er.
„Was wir alles einatmeten, darüber machte sich niemand Gedan-
ken.“ Inzwischen ist erwiesen: Die mit Schwermetallen belasteten
Aerosole sind krebserregend, ihre Abscheidung verpichtend.
Technischer Fortschritt hält Einzug
Heute bietet sich bei Emil Arnold daher ein komplett anderes Bild:
Beschäftigte und Besucher genießen klare Luft in der hohen, hel-
len Halle. In modernen, komplett eingehausten Schleifmaschinen
verrichten Roboter die meiste Arbeit. Auf Ölnebel spezialisierte
Absauganlagen entfernen die Aerosole fortlaufend aus den Bear-
beitungsräumen, so dass die Atemluft auch dann rein bleibt, wenn
Beschäftigte die Maschinen önen. Die Mitarbeiterinnen und Mit-
arbeiter arbeiten im Zwei-Schicht-Betrieb, die Maschinen rund um
die Uhr – auch an den Wochenenden.
Jährliche Wartung sichert Verfügbarkeit
„Zuverlässig liefern können wir jedoch nur, wenn wir uns auf unse-
re Maschinen verlassen können. Das gilt auch für die Absauganla-
gen“, sagt Thomas Zeiträg. Seit 2006 ist Emil Arnold daher Kunde
bei Keller Lufttechnik. Ein persönlicher Kontakt und die räumliche
Nähe der Luftreinhaltungsexperten seien damals ausschlaggeben-
de Faktoren gewesen. „Eine gute Wahl“, sagt Zeiträg. „Die Anla-
gen laufen zuverlässig und machen uns kaum Arbeit. Einmal im
Jahr stehen Inspektion, Wartung, Filterwechsel und die Reinigung
der Rohre an. Dafür haben wir einen Wartungsvertrag mit Keller
Lufttechnik abgeschlossen.“
Neuen AERO angeschat
Drei Keller-Absauganlagen versorgen den Maschinenpark bei Emil
Arnold. Eines der Geräte, einen Emulsionsnebelabscheider ENA,
ließ das Unternehmen kürzlich durch den Ölnebelabscheider AERO
ersetzen, nachdem es die letzten mit Emulsion arbeitenden Ma-
schinen auf den Kühlschmiersto Öl umgestellt hatte. „Mit dem
AERO, der auch kleinste Aerosole zu 99 Prozent aus der Luft ltert,
setzte Keller Lufttechnik vor einigen Jahren neue Abscheide-
Maßstäbe“, erklärt Keller-Außendienstmitarbeiter Thomas Schnei-
der. „Das Gerät nutzt die Feinfaser-Filterelemente Micos-P. Diese
tubusförmigen Filterpatronen besitzen eine besonders große Ober-
äche. Das macht sie eektiver. Als Vorabscheider für größere Par-
tikel fungiert ein Metallgestrick. Es richtet gleichzeitig den Luft-
strom so aus, dass er in die Patronenlter der Hauptlterstufe
gleichmäßig von unten einströmt.“ Im Hauptlter verüssigen sich
die Aerosole und laufen nach unten ab. Diese Reste führt das Un-
ternehmen dem Ölkreislauf zu. Ein Öllter entfernt unter Zuhilfe-
nahme von Zellulosepulver die vielen winzigen Hartmetallreste
aus dem benutzten Prozessöl. Anschließend lässt es sich erneut in
den Schleifmaschinen einsetzen.
Resultat überzeugt
Durch die räumliche Enge in der Halle und den gleichzeitigen
Zeitdruck, sei der Abbau des alten und der Einzug des neuen
Abscheiders im Januar 2019 eine besondere Herausforderung
gewesen, berichten Zeiträg und Schneider. „Die Produktion sollte
so schnell wie möglich wieder anfahren. Drei Tage, Donnerstag bis
Samstag, hatten wir für ein Umbau einkalkuliert. Da alles tadellos
klappte, waren wir aber schon freitags abends fertig.“ Das
Resultat überzeugt den Kunden: „Der AERO läuft wie geschmiert“,
lacht Zeiträg, der Keller Lufttechnik anderen Unternehmen daher
gerne weiterempehlt.