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SLF Kundenmagazin 2020

Das neue SLF Kundenmagazin ist da!

Wir berichten in dieser Ausgabe über die von uns realisierten Projekte weltweit und stellen Ihnen neue Produkte wie das #Lackierportal ReCo-Painter® vor.

Lesen Sie spannende Interviews mit Kunden, sowie Erfahrungsberichte unserer Verkaufsingenieure und Projektleiter.
Anfragen
EDITORIAL
Ausgabe 6 | 2020
Verehrte Leserin, verehrter Leser,
liebe Kunden und Mitarbeiter,
30 Jahre SLF –
Wir haben Geburtstag!
Aus einem anfänglichen Vertriebsbüro
der damaligen Schlick-Gruppe in den
neuen Bundesländern haben wir uns zu
einem mittelständischen, familienge-
führten Unternehmen für die Herstel-
lung und Anwendung von Maschinen
und Anlagen der Ober ächentechnik
an zwei Standorten entwickelt.
An unserem Gründungsstandort in
Mühlau (Nähe Chemnitz) betreiben
wir seit 1993 ein weit über die Landes-
grenzen hinaus bekanntes Korrosions-
schutzzentrum. Auf einer Produktions-
äche von circa 5.000 m werden
mit ca. 30 Mitarbeitern Strahl- und
Beschich tungsarbeiten als Dienstleis-
tung nach aktuellem Standard und gel-
tenden Umweltvorschriften verrichtet.
Der Maschinen- und Anlagebau be-
ndet sich an dem vor vier Jahren neu
errichteten Standort – im westfälischen
Emsdetten. Hier werden Anlagen für
die Ober ächenbehandlung im Sinne
von Strahlen, Lackieren und Fördern
entwickelt und hergestellt.
Inzwischen  nden sich unsere Maschi-
nen und Anlagen in vielen Industrie-
betrieben weltweit, wie bei Herstellern
von Schienenfahrzeugen und Wind-
energieanlagen, in Stahl-, Fahrzeug- und
Maschinenbaubetrieben und bei Her-
stellern von Brücken und Großkompo-
nenten sowie in der Automotiveindustrie.
Innovationen sind die Grundlagen un-
serer Geschäftsphilosophie. So haben
wir im Sinne der Automatisierung von
Produktionsprozessen vor Jahren den
Strahlroboter„ReCo-Blaster®“ entwickelt,
der sich in vielen Unternehmen als
Alternative zum beschwerlichen Hand-
strahlen bewährt hat. Um auch den
Lackierprozess zu rationalisieren und
humaner zu gestalten, wurde von uns
der Lackierroboter „ReCo-Painter®“ er-
folgreich in den Markt eingeführt.
Über allem steht unsere Mission, mit
unseren Anlagen und unserem Service
im Dienste unserer Kunden zu stehen.
Deshalb danken wir Ihnen für das über
30 Jahre geschenkte Vertrauen.
Wir ho en, dass wir mit unserem gan-
zen Team Sie, unsere Kunden, auch in
den kommenden Jahrzehnten von un-
serer Leistungsfähigkeit überzeugen
können.
Mit den besten Grüßen
Unser neues Lackierportal „ReCo-Painter®“
Der Strahlroboter „ReCo-Blaster®“ –
vielfältig einsetzbar
KUNDENMAGAZIN
Die Schwarzmüller Gruppe ist einer der
größten europäischen Anbieter für
gezogene Nutzfahrzeuge. Hier wurde eine
automatische Nassbeschichtungslinie für
Schubbodentrailer mit Integration des
„ReCo-Painters®“ von SLF errichtet.
Beim „ReCo-Painter®“ handelt es sich
um ein automatisches Lackierportal, das
speziell für die Nasslackierung von qua-
derförmigen, großen Bauteilen kon-
zipiert wurde. Je nach Ausstattung sind
Flächenleistungen von 3 bis 8 m/min.
möglich und durch eine vorauseilende
Laserabtastung der Werkstückober ä-
che ist ein gleichmäßiger Lackauftrag mit
konstanter Schichtstärke realisierbar.
Das Lackierportal verfügt über sechs Be-
wegungsachsen. Die beiden Hubsäulen,
ausgenommen der X-Achse, können un-
abhängig voneinander arbeiten. Der „Re-
Co-Painter®“ ist mit Wasserlack oder auch
Lösemittellack einsetzbar.
Bei Schwarzmüller wird der „ReCo-Pain-
ter®“ für die Beschichtung von Schubbo-
dentrailern eingesetzt. Die 13 m langen
und bis zu 4 m hohen Aluminiumwerkstü-
cke können nun automatisiert entspre-
chend der Kundenwünsche individuell
mit einem zwei- oder dreischichtigen
Lackaufbau beschichtet werden.
Das Positionieren des vorbereiteten
Trailers in der kombinierten Lackier- und
Trockenkabine mittels elektrisch angetrie-
bener Zugeinheiten gestaltet sich dank
einer automatischen Werkstückerken-
nung sehr einfach. Be ndet sich das Be-
schichtungsportal in der Startposition,
gibt der Lackierer den Beschichtungspro-
zess frei. Der vorauseilende Laser ver-
misst online die Ober äche und sorgt für
einen konstanten Abstand zwischen Pisto-
le und Trailer.
Gleichzeitiges manuelles Arbeiten
während des Automatikbetriebs wird
durch eine gut durchdachte Steuerung
und Personenschutzleisten ermöglicht.
Nach Ablauf des Programmes kann der
Trailer entnommen und der Montagelinie
zugeführt werden.
Übrigens, der „ReCo-Painter®“ lässt
sich auch in bestehende Kabinen inte-
grieren!
Michael BahlinghorstChristian Gaidies
Schon in unseren letzten Kundenmaga-
zinen berichteten wir von zufriedenen
Kunden, die dank unseres „ReCo-Blasters®“
kontinuierlich perfekte Ergebnisse erzielen.
Auch in dieser Ausgabe möchten wir
nicht ganz ohne Stolz über neue Projekte
berichten.
Viele Weiterentwicklungen haben unse-
ren „ReCo-Blaster®“ für die verschiedensten
Arbeitsabläufe optimiert.
Hier möchten wir erwähnen, dass so-
wohl die vertikale Achse als auch die Dreh-
achse für den gesamten Roboter erheblich
wartungsfreundlicher und verschleißär-
mer überarbeitet wurden. Die kranschie-
nengeführte Brücke des „ReCo-Blasters®“
wird mittlerweile generell über beidseitig
an den Schienen angeschraubte Zahnstan-
gen sicher angetrieben und positioniert.
Bei weniger komplexen Bauteilen, wie
z. B. bei Stahltürmen von Windenergiean-
lagen, gehören auch „ReCo-Blaster®“ mit
entsprechend verringerter Achsenanzahl
zu unserem Lieferprogramm.
Auch die Nachrüstung eines „ReCo-
Blasters®“ in vorhandene von uns nicht ge-
lieferte Strahlräume ist möglich und wurde
auch schon in der Vergangenheit erfolg-
reich durchgeführt.
Die Programmierung der einzelnen
Strahlprogramme erfolgt ausschließlich
o ine. Diese kann durch den Kunden oder
von uns ausgeführt werden. Über die Fern-
wartung können Strahlprogramme einge-
sehen und optimiert werden.
Bei SKET in Magdeburg integrierten
wir in einen ebenfalls von uns gelieferten
Strahlraum einen kranschienengeführten
„ReCo-Blaster®“ in Verbindung mit seiten-
wandgeführten Hubarbeitsbühnen. Der
Strahlroboter und die Arbeitsbühnen lau-
fen auf denselben Tragschienen. Dadurch
ist es möglich, im selben Strahlraum nach
einem automatischen Strahlprozess mittels
„ReCo-Blaster®“ eine anschließende manu-
elle Strahlbehandlung auch von großvolu-
migen Bauteilen sicher durchzuführen.
SAM in Magdeburg ist Hersteller von
Komponenten, insbesondere für Stahltür-
me von Windenergieanlagen. Wir haben
diesem Kunden einen wandgeführten
Strahlmanipulator zur Bearbeitung der
Turm außen ächen in eine bereits be-
stehende Strahlkabine eingebaut. Ver-
schiedenste Sicherheitsvorkehrungen
ermöglichen eine automatische Ober ä-
chenbearbeitung mittels Roboter von au-
ßen und parallel ein manuelles Strahlen im
Inneren des Werkstücks.
Seit rund zwei Jahren ist bei General
Dynamics in der Schweiz ein von uns
konzipierter Strahlraum im Einsatz. Der
Strahlraum wurde mittig durch ein Zwi-
schenrolltor aufgeteilt, um zeitgleich eine
automatisierte und manuelle Bearbei-
tung zu ermöglichen. Im direkten Ver-
gleich zum bisherigen Strahlraum machte
sich schon nach kurzer Zeit durch diese
exible Anlagenkonzeption eine deutliche
Steigerung der Durchsatzleistung bemerk-
bar.
Fritz Gaidies
Der „ReCo-Painter®“ im Einsatz
Der seitenwandgeführte „ReCo-Blaster®“ im Einsatz
Weitere Informationen zum
„ReCo-Painter®“ nden Sie hier:
Geschäftsführer Christian Gaidies:
„Mit dem Lackierportal reagieren wir genau
auf aktuelle Herausforderungen in der
Beschichtungsbranche, dem Streben nach
Automatisierung mit hoher E zienz bei stets
besser werdender Beschichtungsqualität und
der schonenden Nutzung der
Umweltressourcen.
Die kombinierte Spritz- und Trockenka-
bine ist mit einem von uns entwickelten
Lüftungssystem ausgestattet, so dass nur
die Hälfte der normalerweise erforder-
lichen Energie benötigt wird. Dies wird
dadurch ermöglicht, dass nur der jewei-
lige Arbeitsbereich des Lackierers aktiv
mit Frischluft be utet wird. Dazu erläutert
Stefanie Stegemann: „Die Zuluftdecke und
die Absaugstränge sind hierbei mit moto-
risch gesteuerten Klappen ausgerüs-
tet, die je nach Arbeitsposition
der Werker in der Kabine an-
gesteuert werden.“ Die Posi-
tion des Werkers wird über
eine Funkfernsteuerung
übermittelt. Sind die Be-
schichtungsarbeiten been-
det, leitet der Lackierer den
Trocknungsprozess ein.
Ein neues Ober ächenzentrum – hier wird auch gepulvert!
Die Firma Benninghoven, zur Wirtgen
Group gehörig und inzwischen Teil der
international tätigen John Deere Company,
ist Hersteller von Asphaltmischanlagen. Die
hohe Beanspruchung über Jahrzehnte er-
fordert bei der Herstellung solcher Anlagen
einen wirksamen Korrosionsschutz.
Das von uns errichtete Ober ächenzent-
rum in der neuen Produktionsstätte in Witt-
lich besteht aus einem Vorbereitungsplatz,
zwei Großraum-Pulverkabinen, einer kom-
binierten Spritz- und Trockenkabine und
zwei Pulvereinbrennöfen.
Beginnend auf dem Vorbereitungsplatz
werden die Werkstücke, wie der Name
verrät, für die nachfolgenden Bearbei-
tungsschritte vorbereitet. Im fortlaufenden
Produktionsprozess  ndet zunächst eine
Strahlvorbehandlung der Werkstücke statt.
Anschließend werden die Werkstücke ent-
weder in die kombinierte Spritz- und Tro-
ckenkabine für die Nasslackbeschichtung
oder in eine der beiden Pulverbeschich-
tungskabinen gefördert.
Unsere Projektleiterin, Stefanie Stege-
mann, führt aus: „Mit einer Taktzeit von
max. 50 Minuten werden hier Werkstücke
von bis zu 13 Metern Länge und einem Ge-
wicht bis zu 22 Tonnen durch das gesamte
Ober ächenzentrum geschleust. In der La-
ckierkabine können Sonderteile sogar mit
einer Länge von 18 Metern und 30 Tonnen
Gewicht beschichtet werden.
Für die Normalteile stehen zwei Groß-
raum-Pulverkabinen zur Verfügung, in
welchen die Werkstücke, an einem Trans-
portsystem hängend, manuell beschichtet
werden. Auch diese Pulverkabinen sind mit
dem gleichen System zur Energieeinspa-
rung ausgestattet. Das auf die Werkstücke
aufgetragene Pulver wird im Anschluss an
die Beschichtung in einem der zwei Pulver-
einbrennöfen eingebrannt.
Norbert Küsters, Verkaufsingenieur die-
ses Projektes, führt aus: „Nirgendwo sind die
Anforderungen an unsere Lackieranlagen
so vielfältig und speziell wie in der großen
Branche des allgemeinen Maschinen- und
Anlagenbaus. Auch hier können wir unsere
Erfahrungen aus zahlreichen erfolgreich
umgesetzten Projekten nutzen, um unseren
Kunden eine auf ihren Bedarf angepasste Lö-
sung aufzuzeigen und für sie umzusetzen.
Schienenfahrzeuge automatisch strahlen und lackieren
Die Schienenfahrzeugbranche ist für
uns von je her ein wichtiger Bereich,
für den wir innovative und betriebs-
kostenoptimierte Anlagenkonzepte
liefern.
Wir freuen uns daher besonders, dass
wir bei unserem Kunden Bombardier die
bereits in 2015 gelieferten neun Kabinen
jetzt nochmals um drei zusätzliche Kabinen
erweitern konnten. Damit stellt Bombar-
dier die Weichen für die Zukunft in einem
hart umkämpften Weltmarkt.
Neben Bombardier bauen aber auch
Hersteller wie beispielsweise die Deut-
sche Bahn, Siemens oder Stadler auf die
innovativen Anlagenkonzepte aus dem
Hause SLF. Dabei gehören rein manuell
betriebene Anlagenkonzepte ebenso
wie teil- oder auch vollautomatische
Anlagen für das Strahlen und Beschichten
zu unserem Portfolio.
Ein vollautomatischer, mit unserem „Re-
Co-Blaster®“ ausgestatteter Strahlraum,
wurde kürzlich an den neuen Standort der
Firma Stadler in der Schweiz geliefert. In
diesem Strahlraum werden Schienenfahr-
zeuge aus Stahl und Aluminium automa-
tisch und manuell behandelt.
In den letzten Jahren lieferten wir ins-
gesamt elf – nahezu baugleiche – Strahl-
räume für Schienenfahrzeuge nach China
und nahmen sie erfolgreich in Betrieb.
All diese Strahlräume sind mit den in
unserem Lieferprogramm enthaltenen
bewährten Schwenk-Hubarbeitsbühnen
ausgestattet.
Deckengeführter „ReCo-Blaster®“ in einem Strahlraum für Schienenfahrzeuge
Maximale Erreichbarkeit beim manuellen Lackieren
Gesamtansicht
der Anlage
Großraumpulverkabine
Lackieren von Cobots für die Industrie 4.0
Die Firma TQ Systems fertigt revoluti-
onäre, kollaborative Roboter. Für die-
ses neue Produkt lieferte SLF eine in den
Fertigungsprozess optimal integrierte La-
ckierlinie.
Der Beschichtungsprozess für das Auf-
bringen von Grundierung und Decklack
erfolgt in zwei Anlagendurchläufen, wo-
bei die Werkstücke die Bearbeitungszonen
Lackieren, Ablüften, Trocknen und Kühlen
durchlaufen.
Nach der Aufgabe der Roboter an das
Power-&-Free-Fördersystem, transportiert
dieses das Werkstück in die verglaste
Lackierkabine. „Die Lackierung erfolgt
zur Zeit noch manuell, erste Vorbereitun-
gen zur späteren Roboterisierung wurden
schon heute berücksichtigt“, berichtet un-
ser Verkaufsingenieur Alfons Griessler. Die
Abscheidung des Oversprays erfolgt zwei-
stu g mit einem Wirkungsgrad von 99 %.
„Das realisierte Gesamtkonzept über-
steigt den üblichen Rahmen von Lackier-
anlagen und wurde höchst e zient in
das Produktionskonzept der TQ Systems
integriert“, erklärt Kevin Felchner, unser
Projektleiter.
Ernten mit perfekter Ober äche
Unser Kunde, die Firma Carl Geringho ,
gegründet im Jahr 1880 ist Technolo-
gieführer im Bereich Erntemaschinen und
Erntevorsätze und beliefert den globalen
Markt mit den Merkmalen Zuverlässigkeit,
Leistung und herausragende Qualität.
Bestandteil der Schneidwerke sind
Schneckenmulden, in denen das Schnitt-
gut gesammelt und mittels eingebauter
Schnecke transportiert wird.
Für die ideale Ober ächenbehandlung
dieser Schneckenmulden mit einer Län-
ge bis zu 14,5 m haben wir von SLF eine
Konservierungslinie konstruiert. Diese
besteht aus einem Freistrahlraum, einer
Lackierkabine, einem Kammertrockner
sowie einem Power-&-Free-Fördersystem,
welches sich nahtlos in den vorhandenen
Arbeitsprozess einreiht.
Der Power-&-Free-Förderer verbindet
alle Bearbeitungsstationen miteinander
und transportiert die manuell zu strah-
lenden Schneckenmulden zunächst in
den Strahlraum. Patronen lteranlagen
sorgen permanent für ausgezeichnete
Sichtverhältnisse. Der wartungsarme La-
mellenförderboden erfasst das verstrahl-
te Korundstrahlmittel nahezu voll ächig
und transportiert es in den Querförderer,
von dort ins Becherwerk und weiter in die
Strahlmittelaufbereitung. „Hier wird das
Strahlmittel mittels Rüttelsieb und Wind-
sichtung von Grob- und Feinpartikeln ge-
reinigt und im Strahlmittelsilo bevorratet“,
berichtet Dirk Lanfer, Konstrukteur der
Anlage.
Im nachfolgenden Bearbeitungsschritt
erfolgt der manuelle Lackauftrag in der La-
ckierkabine. Dabei werden Lackierer und
Werkstück durchgehend vor dem entste-
henden Farbnebel sowie vor den Lösemit-
teln wirksam geschützt.
Dies erfolgt über die von uns entwickel-
te Personenerkennung, welche die Luft-
führung sektional steuert. Das Steuerungs-
system erkennt die Position des Werkers
automatisch und führt die Frischluft über
die Zuluftdecke und die
Abluft über die Prallab-
scheider und Filter sek-
tional ab.
Nach erfolgtem Be-
schichtungsprozess wird
das Bauteil dann in den
Kammertrockner weiter-
getaktet. Die nachfol-
gende Trocknung der
Werkstücke bei 60 °C
schließt die Ober ä-
chenbehandlung ab.
Pulvern für den Ackerbau
Das Familienunternehmen Köckerling
hat sich auf die industrielle Fertigung
von Bodenbearbeitungsmaschinen und in
den letzten Jahren zusätzlich auf die Ent-
wicklung und Fertigung von Maschinen zur
p uglosen Bodenbearbeitung spezialisiert.
„Um verschiedene Schweißbaugruppen
mit einer Farbbeschichtung zu versehen,
benötigte unser Kunde eine passende An-
lage. Die in die Jahre gekommene Tauch-
lackieranlage sollte durch eine moderne,
umweltgerechte und energiee zien-
te Anlagentechnik ersetzt werden“, be-
richtet Norbert Küsters, Verkaufsingenieur
bei SLF.
Die bis zu 2 t schweren Baugruppen
werden nach einer strahltechnischen Vor-
behandlung mittels einer Handschiebe-
bahn mit Verschiebebrückentechnik durch
die einzelnen Stationen der Farbbeschich-
tung transportiert. Hub-/Senkstationen er-
leichtern das Werkstückhandling.
Baugruppen mit temperaturemp ndli-
chen Anbauteilen werden mit Nasslack in
einer kombinierten Spritz- und Trockenka-
bine manuell beschichtet und an Ort und
Stelle getrocknet. Für alle übrigen Werk-
stücke steht die 9 x 45 x 4,5 m (L xB x H)
große Pulverbeschichtungskabine bereit.
Der Volumenstrom erreicht dank unserer
Filtertechnik 44.000 m3/h. „Bei dem Pulver-
beschichtungsprozess haben wir auf eine
praktikable Handhabung geachtet“, berich-
tet der Projektleiter Dirk Lanfer. So können
die Werkstücke beim Pulvern mittels einer
Absenkstation in eine Grube gehoben und
gesenkt werden. Ein Beschichten an jeder
Stelle des Werkstücks in ergonomisch op-
timaler Höhe kann auf einfachem Wege
durchgeführt werden.
Der Einbrennvorgang erfolgt im Nach-
gang der Beschichtung in einem der
Doppel-Pulvereinbrennöfen. Somit ist
in zwei separaten Kammern Platz für das
gleichzeitige Einbrennen mehrerer Werk-
stücke. Dirk Lanfer fügt hinzu: „Besonders
hier haben wir auf die Betriebskosten ge-
achtet und das System mit einem innova-
tiven Wärmerückgewinnungssystem aus-
gestattet, welches die Wärme der für den
Betrieb erforderlichen Abluft mit einem
Wirkungsgrad von über 70 % reduziert.
Nach dem Einbrennvorgang werden
die fertig beschichteten Baugruppen zum
Auskühlen und Zwischenlagern in einen
großen Pu erspeicher geschoben.
Um potenziellen
Kunden die
Herstellung der
Roboter im Detail
zu präsentieren,
wurden die
Lackierkabine
sowie die Abdust-
zone großzügig
verglast.
Neugierig
geworden?
Hier erfahren
Sie mehr.
Nach dem manuellen Strahlen… …folgt unmittelbar das Lackieren.
Neugierig
geworden?
Hier erfahren
Sie mehr.
Leichte Erreichbarkeit aller Kabinen mittels optimierter Fördertechnik
Unser Produktprogramm:
Strahl- und Vorbehandlungsanlagen
Lackieranlagen
Fördertechnik
Service und Ersatzteile
SA6-09/20-
Impressum:
SLF Ober ächentechnik GmbH
Werk Emsdetten
Gutenbergstraße 10 | 48282 Emsdetten
Tel.: +49 2572 1537-0 | Fax: -169
info@slf.eu · www.slf.eu
Werk Mühlau
Waldstr. 8 | 09241 Mühlau b. Chemnitz
Tel.: +49 3722 6071-0 | Fax: -20
post@slf.eu · www.slf.eu
Weitere Informationen
nden Sie auf unserer Website
www.slf.eu.
SLF around the world
In den letzten Jahren wurden die Wege
zu unseren Kunden länger. Sie führten
uns zur Firma Indelat nach Peru, zu Ind.
Coreguas nach Panama, zu EDEHSA nach
Ecuador und auch ans Ende der Welt nach
Neuseeland zu Calder Stewart.
Unser Kunde, die Firma Indelat mit Sitz
in Lima, ist bekannt für hochwertige Ma-
schinenteile und baut für die Beschich-
tung dieser Teile auf die von uns gelieferte
kombinierte Spritz- und Trockenkabine.
Auf die Frage, warum sich Claudio Be-
nites, Inhaber der Firma Indelat, gerade
für SLF entschieden hat, antwortet er:
„Das optimale Analgenkonzept in punkto
Qualität, Funktionalität, und optimierter
Betriebskosteneinsatz hat mich über-
zeugt“. Für ihn sei es darüber hinaus sehr
wichtig, dass er in uns einen fachlich kom-
petenten Partner in allen Fragen rund um
die Ober äche an seiner Seite hat.
Auch in Ecuador, bei unserem Kunden
EDEHSA werden ab sofort die produzier-
ten Stahlbaukomponenten in einer von
uns gebauten kombinierten Spritz- und
Trockenkabine beschichtet und getrock-
net. Die Kabine ergänzt damit den von uns
bereits in 2016 gelieferten Freistrahlraum,
sodass der komplette ober ächentechni-
sche Prozess aus unseren Händen kommt.
Oh, wie schön ist Panama! Aber auch
hier wird schwer gearbeitet. Genauer ge-
sagt wird bei der Firma Industrias Correagua
schwerer Stahlbau für den Export nach
Nord- und Südamerika hergestellt und seit
Neustem in der von uns installierten Frei-
ächenlackieranlage mit verfahrbarem
Teleskoptrockner beschichtet und e zi-
ent getrocknet. Gerade für den klassischen
Stahlbau bewährt sich dieses Anlagenkon-
zept durch eine e ziente Flächennutzung,
einer deutlichen Durchsatzsteigerung so-
wie einer erheblichen Betriebskostenredu-
zierung durch die sektionale Luftführung.
Die Firma Calder Stewart in Neusee-
land entwirft und baut große, komplexe
30. Pulversymposium
Zum runden Geburtstag des Pulver-
symposiums in Dresden haben wir
uns etwas Besonderes einfallen lassen.
Gemeinsam mit unserem Kunden
Benninghoven präsentierten wir dem
interessierten Publikum dessen um-
fangreiche Anlage.
@ www.slf.eu
@KURZMELDUNGEN
Gebäude in den Bereichen Gewerbe, In-
dustrie und Landwirtschaft. Gerne mach-
ten wir uns auf den Weg, um dort einen
kombinierten Freistrahl- und Zink-
spritzraum zu installieren.
„Ein spannendes Projekt, welches wir
gemeinsam mit dem Kunden sehr gut ab-
schließen konnten. Trotz der großen Ent-
fernung konnte ich mich stets auf mein
Team in Emsdetten verlassen“, berichtet
Klaus-Uwe Schäfer, unser verantwortlicher
Monteur vor Ort.
Um die Stahlwerkstücke optimal für
das anschließende Spritzverzinken auf-
zurauen, werden diese im Freistrahlraum
manuell gestrahlt. „Der Vorteil bei dieser
Anlage setzt sich aus einem schnellen und
komfortablen Rücktransport des Strahl-
mittels, einer voll ächigen Strahlmittel-
rückförderung und der Möglichkeit, im
selben Raum zu strahlen und zu verzin-
ken zusammen“ berichtet Stefan Thröner,
Projektleiter dieser Anlage.
Erfolgreiche Projektarbeit
Die zehnwöchige Projektphase ist fest
verankert im Lehrplan für die Weiterbil-
dung zum staatlich geprüften Techniker
am Berufskolleg Tecklenburger Land in
Ibbenbüren.
Das Projektteam bei SLF entwickelte in
zehn Wochen einen Prüfstand für Ab-
deckhauben von Planetenträgern. Die
Präsentation war ein voller Erfolg. Wir
sind stolz auf die Arbeit unserer Auszu-
bildenden und gratulieren herzlich!
@ www.slf.eu
IPS 2019
Auch 2019 waren die internationalen
Stahlpartnertage für uns ein voller Erfolg.
Wir informierten über unseren Strahlro-
boter „ReCo-Blaster®“ und ganze Lackier-
linien. Hoher Nachfrage erfreuen sich
unsere automatisierten und vernetzten
Anlagen. Höhepunkt war die Referenz-
besichtigung bei unserem Kunden
Jöst. Hier präsentierten wir potentiellen
Kunden neben der E ektivität vor allem
die Langlebigkeit unserer Anlagen.
@ www.slf.eu
Erste Referenzanlage in Algerien
Parlez vous français? So begann der
erste Kontakt zur Firma LD AZOUAOU,
einem großen Importeur indischer Trak-
toren, aus Algerien. Wir antworteten mit
einem deutlichen:„Bien sûr!“
Für das Unternehmensziel, künftig ei-
gene Traktoren mit Komponenten aus In-
dien herstellen zu können, sollte an einem
neu zu scha enden Firmenstandort in Tizi
Ouzou ein Ober ächenzentrum errichtet
werden.
Dieser Zielvorgabe entsprechend plan-
ten und lieferten wir ein auf diese Werk-
stücke ausgerichtetes Ensemble von ver-
schiedenen Bearbeitungskabinen nach
europäischen Standards. Dadurch ent-
stand eine der modernsten und  exi-
belsten Anlagen des Landes.
Das Zentrum deckt die komplette
Bandbreite der Ober ächentechnik ab.
Zunächst werden die verschiedensten
Werkstücke nass-chemisch gewaschen,
wodurch eine ideale Bauteilentfettung ga-
rantiert wird.
Die Ober äche wird im Anschluss in
einem Strahlraum manuell entrostet und
aufgeraut.
Die Beschichtung erfolgt je nach
Bedarf mit einem Nass- oder Pulver-
lack in separaten Kabinen. Für Letz-
teres lieferten wir einen Pulverein-
brennofen.
Gesamtansicht
der Anlage
Ente on Tour!
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WIR HABEN GEBURTSTAG!
1990
Gründung als
Vertriebsnieder lassung
der Schlick-Gruppe
unter dem Namen
Schlick Chemnitz
Engineering GmbH
1993
Werksneubau und
Erö nung eines
Lohnstrahl- und
Lackierzentrums am
Standort Mühlau
2000
Umbenennung in
SLF Ober ächentechnik
GmbH, 30 Mitarbeiter
2003
Gründung der
Niederlassung
in Emsdetten
2006
Umzug nach
Greven-Reckenfeld,
50 Mitarbeiter
2008
Erste Anlage in
Südamerika,
75 Mitarbeiter
2009
Erste Anlage in China,
Werkserweiterung
am Standort Mühlau
2010
Markteinführung
des Strahlroboters
„ReCo-Blaster®“,
20-jähriges Jubiläum
CHRONIK
Ein runder Geburtstag ist immer auch An-
lass zurückzuschauen auf die Anfänge und
die zurückliegenden Jahre. Der Beginn von
SLF ist unweigerlich verbunden mit der Wieder-
vereinigung der beiden deutschen Staaten im
Jahre 1989.
Der sich abzeichnende Bedarf nach Moder-
nisierung der Industrieanlagen in den Be-
trieben der ehemaligen DDR bzw. den neuen
Bundesländern, wie sie später genannt wurden,
veranlasste uns, die damaligen Eigentümer der
Schlick-Gruppe, zu dem Vorhaben, eine Ver-
triebsniederlassung in dem schon immer indus-
triell stark geprägten Sachsen zu gründen.
Aufbruchstimmung macht Unmögli-
ches möglich
Zusammen mit zwei in Chemnitz ansässigen
Ingenieuren gründeten wir im Jahre 1990 – also
vor 30 Jahren ein Unternehmen, welches den
Namen Schlick Chemnitz Engineering GmbH
erhielt.
Die Anfänge erinnerten an die Aufbruchzei-
ten früherer Jahre. Es fehlte anfänglich an Vielem.
Das erste Büro der neuen Firma konnte im alten
Stahlwerk Chemnitz, dem ehemaligen Arbeitge-
ber der beiden Firmenpartner, angemietet wer-
den. Die Büromöbel wurden aus dem Fundus
der Betriebe der Schlick-Gruppe zur Verfügung
gestellt. Mit einer kleinen Erstausstattung von
Büromöbeln wurden diese über die holprige
Piste der Autobahn A4 im Renault Espace nach
Chemnitz transportiert, erinnern sich die beiden
Seniorgesellschafter Horst-Dieter Schlick und
Fritz Gaidies.
Die Telefonkommunikation, heute, bis auf
wenige Funklöcher in Deutschland, kaum
vorstellbar, gestaltete sich äußerst schwierig.
Autotelefone, groß wie ein Schuhkarton, funk-
tionierten am besten auf einem Hügel, was die
Vertriebstätigkeit nicht gerade erleichterte.
H.-D. Schlick bei der Erö nungsrede 1993
Der Korrosionsschutzbetrieb im SLF-Werk Mühlau
heute
2014: Mitarbeiter SLF Mühlau
1993: Prominenter Besuch zur Erö nung des Werkes
Schlick Chemnitz: Jürgen Möllemann
Neubau lockt prominenten Besuch
Aus dem anfänglich gemieteten Vertriebsbü-
ro wurde in den Folgejahren auf einem neu er-
worbenen Grundstück in Mühlau (Nähe Chem-
nitz, Leipzig und Dresden) ein Fabrikneubau,
der mit dem damaligen Wirtschaftsminister
Jürgen Möllemann am 01.10.1993 eingeweiht
wurde. Zunächst als Vorführzentrum gedacht,
wurde daraus nach und nach ein inzwischen
weit über die Grenzen Sachsen hinaus bekann-
tes Korrosionsschutzzentrum, welches derzeit
rund 30 Mitarbeitern einen Arbeitsplatz bietet.
Und wir wachsen weiter...
Die starke Nachfrage nach Ober ächenbear-
beitungen veranlasste uns im Verlauf der Jahre
zu mehreren Betriebserweiterungen, sodass wir
derzeit auf einer Fläche von ca. 5.000 m Strahl-
und Beschichtungsarbeiten nach dem neuesten
Stand der Technik durchführen.
Unser Zentrum ist mit leistungsfähigen
Schleuderradanlagen ausgerüstet. In der gro-
ßen Durchlaufstrahlanlage können Werkstücke
mit Abmessungen bis zu 1.200 x 2.800 mm (H x B)
mittels 8 Turbinen automatisch gestrahlt wer-
den. Manuelle Strahlbehandlungen nden in
einem geräumigen Freistrahlraum statt. Große
Hallen ächen stehen für die Beschichtung der
unterschiedlichsten Werkstücke zur Verfügung.
Selbstverständlich sind diese mit der von uns
entwickelten Weitwurfdüsentechnik ausgerüs-
tet. Dank Krananlagen mit einer Tragkraft von
bis zu 10 t können auch große Werkstücke bear-
beitet werden. Außenkrananlagen unterstützen
eine e ektive und schnelle Transportlogistik.
Korrosionsschutz weltweit gefragt
Namhafte Firmen aus den Bereichen Fahr-
zeug- und Rohrleitungsbau, der Energietechnik
und Kraftwerksanlagenbau, dem Brücken- und
architektonischen Stahlbau gehören zu unse-
rem Kundenkreis. Die von uns gestrahlten und
beschichteten Stahlbau- und Anlagenkompo-
nenten  nden sich in vielen Teilen der Welt.
So trägt unser Korrosionsschutzzentrum in
Mühlau mit seinen engagierten Mitarbeitern
auch zum Anspruch eines international tätigen
Unternehmens bei.
SLF – ein Name wird zum Programm
Die 30-jährige Historie der SLF beschränkt
sich nicht nur auf den Standort Mühlau mit
seinem Korrosionsschutzzentrum.
Die entscheidende Vergrößerung des Un-
ternehmens erfolgte Anfang der 2000er Jahre
durch den Einstieg in den Anlagen- und Maschi-
nenbau mit der Entwicklung und Herstellung
von Strahl- und Lackieranlagen. Als Ausdruck
der Eigenständigkeit und Loslösung von der
30 JAHRE SLF
15-08/20-
Unser Produktprogramm:
Strahl- und Vorbehandlungsanlagen
Lackieranlagen
Fördertechnik
Service und Ersatzteile
Impressum:
SLF Ober ächentechnik GmbH
Werk Emsdetten
Gutenbergstraße 10 | 48282 Emsdetten
Tel.: +49 2572 1537-0 | Fax: -169
info@slf.eu · www.slf.eu
Werk Mühlau
Waldstr. 8 | 09241 Mühlau b. Chemnitz
Tel.: +49 3722 6071-0 | Fax: -20
post@slf.eu · www.slf.eu
Weitere Informationen  nden Sie
auf unserer Website www.slf.eu.
(M. Bahlinghorst)
Schlick-Gruppe erfolgte die Umbenennung
in SLF Ober ächentechnik GmbH. Durch die
Begri e Strahlen, Lackieren, Fördern, als Tätig-
keiten der Ober ächenbearbeitung, wurde der
Name zum Programm.
Die Expansion und der Einstieg in die Her-
stellung von Anlagen und Maschinen erfolgte
anfänglich mit wenigen Mitarbeitern im west-
fälischen Emsdetten, zunächst in den Räumen
unserer Schwester rma AGTOS, dem seinerzeit
neugegründeten Hersteller von Schleuderrad-
strahlanlagen.
Mit quali zierten und hochmotivier-
ten Mitarbeitern in die Zukunft
Die in vielen Jahren gewonnenen Erfahrun-
gen der Gründungsgesellschafter der Schlick-
Gruppe in der Ober ächentechnik waren die
Basis für einen erfolgreichen Start in die Pro-
duktionstätigkeit.
Dieser Neustart blieb nicht unentdeckt, so-
dass sehr schnell quali zierte und hoch motivier-
te Mitarbeiter, auch aus den ehemaligen Firmen
der Schlick-Gruppe, auf eigenen Wunsch unsere
Belegschaft vergrößerten. Herr Bahlinghorst, ei-
„Damals hätte ich mir
die Entwicklung, die wir bis
heute genommen haben,
nicht vorstellen können.
Automatisches Lackieren mit unserem
„ReCo-Painter®“
2006: Umzug der SLF-Niederlassung von Emsdetten
in das Schlick-Gebäude in Greven-Reckenfeld
Seit 2016 unser Hauptsitz in Emsdetten
Fritz Gaidies, Michael Bahlinghorst und Christian Gaidies erö nen den neuen
Standort 2016
Unsere Mitarbeiter bei SLF im Jahr 2017
2010: Fritz Gaidies, Horst-Dieter Schlick,
Elsbeth Schlick und Heinz-Georg Vollmer mit dem
neuen „ReCo-Blaster®“
ner der Mitarbeiter der ersten Stunde und heute
Mitgesellschafter und technischer Geschäftsfüh-
rer erinnert sich: „Damals hätte ich mir die Ent-
wicklung, die wir bis heute genommen haben,
nicht vorstellen können.
Expansion braucht Platz!
Ein von der dynamischen Entwicklung ge-
steuerter, zunehmender Platzbedarf und eine
damit verbundene ansteigende Mitarbeiter-
zahl machten den Umzug in ein neues Domizil
erforderlich. In 2006 bezogen wir den ehemali-
gen Schlick-Betrieb in Greven-Reckenfeld, der
nur wenige hundert Meter vom Standort Ems-
detten entfernt lag.
Aber schon nach 10 Jahren erwies sich dieser
Standort als zu klein, sodass wir nach zweijähri-
ger Bauphase 2016 mit der inzwischen auf circa
90 Mitarbeiter, allein im Westen, gewachsenen
Belegschaft in unserer heutiges Werk in Ems-
detten einziehen konnten.
Unser Portfolio kommt an
In den vergangenen zwei Jahrzehnten ent-
wickelten wir uns mit unseren Mitarbeitern zu
einem international tätigen und in der Branche
anerkanntem Hersteller in der Ober ächentech-
nik. SLF ist nicht nur in Deutschland, sondern in
Europa und vielen Ländern der Welt ein Begri
für innovativen Anlagen- und Maschinenbau.
Ob im Schienenfahrzeugbau, in der Wind-
kraftindustrie, im Maschinen-, Stahl- oder Brü-
ckenbau, ob in der Automotiv- oder in der
Flugzeugindustrie – viele namhafte Firmen der
unterschiedlichsten Branchen haben in SLF-An-
lagen investiert.
Automatisierung gefragt
und beantwortet
Mit unseren Produktentwicklungen des
Strahlroboters „ReCo-Blaster®“ und des Lackier-
automaten „ReCo-Painter®“ haben wir unsere
Innovationskraft unter Beweis gestellt. Damit
erreichten wir in den vergangenen Jahren er-
folgreich den Einstieg in die Automatisierung
der Ober ächenbearbeitung.
Die Zukunft kann kommen!
Inzwischen hat in der Geschäftsleitung unse-
res Unternehmens der Übergang von den Grün-
dungsgesellschaftern auf die zweite Generation
stattgefunden.
Die beiden geschäftsführenden Gesellschaf-
ter, Christian Gaidies und Michael Bahlinghorst,
stehen – zusammen mit unserem Mitarbeiter-
team – bereit, das Unternehmen sicher in die
nächsten Jahrzehnte zu führen.
CHRONIK
2012
Michael Bahlinghorst
wird Gesellschafter
und Geschäftsführer,
Erweiterung der
Logistik  ächen am
Standort Greven
2013
Zweite Werkserwei-
terung am Standort
Mühlau, der 100. Mitar-
beiter wird eingestellt
2014
Spatenstich für den
Neubau des Hauptsitzes
in Emsdetten bestehend
aus einer Fertigungs-
halle und Bürotrakt
2015
25-jähriges
Firmenjubiläum
2016
Umzug in den neuen
Hauptsitz Emsdetten
2018
Christian Gaidies wird
Gesellschafter und
Geschäftsführer
2020
30-jähriges
Firmenjubiläum
2030
2035
2040
2045 …
2025