Nach schwierigem Jahr sieht AMF vielversprechende Anzeichen für deutliche Erholung

Pressemeldung, letzte Änderung: , Autor : amfandreasmaier

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Das vergangene Jahr war auch für die Andreas Maier GmbH & Co. KG (AMF) kein leichtes. Der Umsatz sank um etwa 20 Prozent auf knapp 40 Millionen Euro. Dennoch gibt es für das Traditionsunternehmen auch positive Aspekte, wofür die Weichen schon früher gestellt wurden.

Mit der Etablierung in neuen, wachsenden Branchen hat AMF die Abhängigkeit von Maschinenbau und Automobilindustrie reduziert. Innovative Produkte für automatisierte Fertigung und Prozessoptimierung sorgen hier für eine positive Ent­wicklung. Und weil die Stammbelegschaft komplett an Bord gehalten werden konnte, sieht man sich für die vorhergesag­te Erholung gut aufgestellt. Wachsende Nachfrage seit De­zember und ein deutlich höherer Auftragsbestand im Januar gegenüber dem Vorjahr geben Anlass für Optimismus. Der drückt sich beim Marktführer für Spannen, Schrauben und Schließen auch in geplanten 50 Prozent höheren Investitio­nen für dieses Jahr aus.

„AMF krisenfest machen, lautete mein Motto schon vor zwei Jahren, das hat uns letztes Jahr etwas geholfen“, berichtet Johannes Maier, geschäftsführender Gesellschafter der Andreas Maier GmbH & Co. KG in Fellbach. Dennoch musste auch das traditionsreiche Fellbacher Familienunternehmen 2020 kräftig Federn lassen. Etwa 20 Prozent Einbußen sorgen dafür, dass am Ende des Jahres knapp 40 Millionen Euro Umsatz zu Buche stehen. Über die Gründe will Maier gar nicht reden, schließlich seien die ja tagtäglich den Medien zu entnehmen. Viel lieber spricht der Geschäftsführer über das, was zuversichtlich macht, „denn das gab es letztes Jahr auch.“

Positive Aspekte und Einsparungen helfen

So hat sich AMF weiter in wachstumsstarken Branchen etablieren und die Abhängigkeit vom Maschinenbau und dem Automobilbereich reduzieren können. „Kunden in den Bereichen Lebensmittel, Che­mie, Gesundheit und Kommunikation sowie in der Optischen Indus­trie sind sehr offen für unsere Lösungen in der Automatisierung und Prozessoptimierung“, betont Maier. Damit entkoppelt sich AMF auch etwas von den Investitionszyklen der klassischen Branchen.

International schlug vor allem Indien negativ zu Buche. Dagegen konnten Absätze in den USA erfreulicherweise stark zulegen. Kostenseitig ließen sich 2020 durch die ausgefallenen Messen Ein­sparungen erzielen. Weil von den geplanten weltweit 55 Messeauf­tritten die allermeisten gar nicht stattfanden, seien natürlich auch keine Ausstellergebühren sowie Hotel- und Reisekosten angefallen. „Das hat uns geholfen, wobei die fehlenden Kontakte natürlich schmerzen.“ Erfreut zeigt sich Maier darüber, dass die Belegschaft komplett gehalten werden konnte. „Es war uns wichtig, dass wir niemanden vom Stammpersonal entlassen mussten“, so Maier erleichtert.

Nachfragen und Auftragsbestand höher als im Vorjahr

Anlass zum Optimismus in 2021 sieht Johannes Maier in einer seit Dezember deutlich anziehenden Nachfrage und einem im Januar bereits deutlich höheren Auftragsbestand gegenüber dem Vorjahr. Dem trägt AMF durch eine wieder deutlich steigende Investitions­planung Rechnung. Mit 1,5 Millionen Euro plant das Unternehmen für 2021 erheblich mehr Ausgaben als im letzten Jahr, hauptsächlich für Software, Messtechnik und noch höhere Präzision in der eigenen Fertigung. „Da haben unsere Kunden in den neuen Branchen zum Teil erheblich höhere Anforderungen“, stellt Maier fest. Er freue sich aber grundsätzlich darauf, im Wettbewerb immer besser zu werden.

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