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Recycling Anbieter

Recycling bezeichnet die stoffliche Wiederverwertung von Abfällen zur Gewinnung von Sekundärrohstoffen und deren Rückführung in den Wirtschaftskreislauf. Der Prozess umfasst Getrenntsammlung und Rücknahmesysteme, Sortierung sowie mechanische und chemische Aufbereitung mit anschließender Nutzung in Lieferketten. Eingesetzt werden Zerkleinerung, Waschen und optische Sortierung mittels NIR und Röntgenfluoreszenz. Ziele sind die Schonung primärer Rohstoffe und die Minderung von Energieeinsatz und Emissionen bei definierten Qualitätsstandards.

Liste Anbieter Recycling

Otto-Lilienthal-Straße 4, 15566 Schoeneiche bei Berlin
Deutschland

Bustadt 6 - 10, 74360 Ilsfeld
Germany

Veröffentlichungen der Anbieter zu Recycling

Recycling und Zerkleinerung von Papier und Kartonage

WEIMA Maschinenbau GmbH: Zellstoff ist der Vorreiter der Wiederverwertung. Die stoffliche Verwertung von Papier und Kartonagen ist ökonomisch und ökologisch von größter Bedeutung – denn je mehr Papier recycelt wird, desto weniger neu geschlagenes Holz wird für die Papierproduktion benötigt. WEIMA Shredder leisten einen großen Beitrag zur wirtschaftlichen Zerkleinerung von Papier und Wellpappen. Starke, robuste Antriebe und speziell auf die Papier- bzw. Pappenzerkleinerung ausgelegte Rotoren ermöglichen auch die Aufbereitung von schwierig zu zerkleinerndem Material. Unsere Maschinen bewältigen alle Durchsatzanforderungen für Post-Consumer Anwendungen wie Altpapier, Kartons, Akten und Dokumente, Versand-Verpackungen, sowie industrielle Produktionsabfälle. Dazu gehören Kartonrohre, Papierbahnen, Papierrollen, Randabschnitte, Druckereiabfälle oder Papierballen.

Restholz und Holzabfälle zerkleinern

WEIMA Maschinenbau GmbH: Holz ist ein wertvoller Rohstoff, der vielseitig genutzt werden kann. Bei WEIMA bieten wir fortschrittliche Holzzerkleinerungslösungen an, um Holzabfälle effizient in verschiedene Formen und Größen zu verwandeln. Diese Holzreste können direkt zur Energiegewinnung in Feuerungsanlagen verwendet werden oder zur Herstellung von hochwertigen Holzbriketts dienen. Unsere maßgeschneiderten Lösungen tragen zur nachhaltigen Holzverarbeitung bei und minimieren Abfall, während sie den Wert dieses kostbaren Rohstoffs maximieren.

Inhouse-Recycling und Post Consumer Kunststoff Zerkleinerung

WEIMA Maschinenbau GmbH: Kunststoff ist ein vielseitiger Werkstoff. Dessen Eigenschaften reichen von zähen Polymerstrukturen bis zu hochsteifen High-Tech-Produkten. Eine effiziente Zerkleinerung erfordert viel Erfahrung und großes Know-how. Bei vielen tausenden ausgelieferten Kunststoffshreddern gibt es wohl kaum noch Anwendungen, die wir nicht schon einmal umgesetzt haben. Dazu gehören klassische Dinge wie Anfahrbrocken, Kisten, Paletten, Rohre, Behälter, Formteile und Post-Consumer Abfälle wie PET-Flaschen oder Verpackungen. Aber eben auch besonders reißfeste Materialien wie Gummi, Fasern und Folien, Aramid, Kevlar oder Carbon.

Kunststoff Feinanteile und Waschanlagen Rejekte entwässern mit WEIMA Pressen

WEIMA Maschinenbau GmbH: Im Prozess des Kunststoffrecyclings spielt die effiziente Zerkleinerung und Reinigung von Kunststoffabfällen eine zentrale Rolle. Jedoch entstehen dabei oft nasse Feinfraktionen und Rejekte, die für weitere Recyclingprozesse, wie beispielsweise die Extrusion, nicht geeignet sind. Diese müssen kostspielig entsorgt werden, wobei das Gewicht dieser Abfälle entscheidend für die Entsorgungskosten ist. Die Entwässerung der Kunststoffreste ist daher ein wichtiger Schritt zur Kostensenkung, da dieser Materialstrom einen extrem hohen Feuchtigkeitsanteil beinhaltet. Hier kommen die durchsatzstarken WEIMA Pressen zur Entwässerung ins Spiel, die in einem effizienten Schritt Rejektanteile von Flüssigkeit trennen. Das Resultat sind stark entwässerte Presslinge, was eine kosteneffiziente und umweltfreundliche Lösung für Recyclingunternehmen und Abfallverwertungsanlagen darstellt. Wir zeigen hier auf, wie Sie mit hydraulischen WEIMA Pressen Ihr Recyclingverfahren weiter optimieren können.

Shredder für Elektroschrott (WEEE)

WEIMA Maschinenbau GmbH: Elektroschrott ist weltweit ein schnell wachsendes Problem. Laut dem Global E-Waste Monitor 2020 wurden 2019 weltweit schätzungsweise 53,6 Millionen Tonnen erzeugt. Es wird erwartet, dass diese schwindelerregende Abfallmenge bis 2030 auf 74,7 Millionen Tonnen ansteigen wird, was erhebliche Umwelt- und Gesundheitsrisiken mit sich bringt. Allerdings wurden im Jahr 2019 nur 17,4 % dieses Elektroschrotts gesammelt und recycelt. Da die Nachfrage nach elektronischen Geräten weiter steigt, ist es wichtig, dass wir effiziente und nachhaltige Lösungen zur Bewältigung der Elektroschrottkrise einsetzen. Hier kommt das Schreddern ins Spiel. Das Shreddern von Elektronikschrott ist ein wichtiger Schritt im Recyclingprozess, da es die Rückgewinnung wertvoller Ressourcen ermöglicht und gleichzeitig die Menge des gefährlichen Abfalls reduziert. Elektronische Geräte enthalten oft wertvolle Metalle wie Gold, Silber und Kupfer, die durch Schreddern und andere Trenntechnologien extrahiert werden können. Darüber hinaus trägt das Schreddern dazu bei, das Volumen des Elektronikschrotts zu verringern, so dass er leichter und kostengünstiger transportiert und verarbeitet werden kann.

Fischernetze und Ghost Nets Zerkleinerung und Recycling mit WEIMA Shreddern

WEIMA Maschinenbau GmbH: Fischernetze sind zwar ein wichtiges Werkzeug für die Fischerei, stellen gleichzeitig aber auch eine große Gefahr für die marine Umwelt dar. Jährlich landen viele Tonnen Fischernetze in den Ozeanen, wo sie zu einer ernsthaften Bedrohung für Meereslebewesen werden. Doch es gibt Hoffnung: Das Recycling von Fischernetzen bietet eine nachhaltige Lösung, um dieses Problem anzugehen und wertvolle Ressourcen zurück zu gewinnen. Weltweit erkennen immer mehr Unternehmen, Initiativen und Privatleute die Dringlingkeit und sagen sogenannten Ghost Nets den Kampf an. Damit sind zurückgelassene, frei herumschwimmende Fischernetze und Taue gemeint, die unsere Weltmeere verschmutzen. Die meisten Menschen kennen sie leider nur zu gut von einprägsamen Fotos samt sich darin verfangener Schildkröten oder anderen Ozeanbewohnern. Mit moderner Technologie zur Wiederverwertung von Kunststofffasern kann aus diesem bisher oft linearen Abfall wieder etwas Neues geschaffen werden. Ganz im Sinne der Circular Economy. In der Prozesskette stets ganz vorne mit dabei: der Shredder.

Reifen und Gummi zerkleinern mit WEIMA Shreddern

WEIMA Maschinenbau GmbH: Wussten Sie, dass jährlich weltweit über eine Milliarde Reifen entsorgt werden? Laut Schätzungen sind das zusammen mehr als 13 Millionen Tonnen Altreifenabfälle. Entsprechend hoch ist der Bedarf an geeigneten Entsorgungslösungen. Reifen sind mehr als nur runde Gummikörper auf unseren Straßen. Sie bestehen aus einer komplexen Mischung verschiedener Materialien wie Gummi, Stahl und Fasern. Diese Komponenten machen sie robust und langlebig, sind aber auch verantwortlich für ihre umweltschädliche Natur, wenn sie nicht ordnungsgemäß entsorgt werden. Um Wasser-, Boden- und Luftverschmutzung zu vermeiden, bedarf es geeigneter Technologien bei der Aufbereitung. Durch die effiziente Zerkleinerung von Reifen können wertvolle Ressourcen zurückgewonnen werden – oder sie werden energetisch nutzbar gemacht, zum Beispiel für die Herstellung von Zement. WEIMA bietet hierfür verschiedene Einwellen-Zerkleinerer zum Shreddern von Reifen und Gummiabfällen aller Art.

Gewerbeabfall & Industrieabfall Shredder (C&I)

WEIMA Maschinenbau GmbH: Die Verwertung von Industrie- und Gewerbeabfällen soll und muss, ganz im Sinne eines nachhaltigen Stoffkreislaufs, immer hochwertiger werden. Seit der Einführung der deutschen Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV) im Jahr 2003 wird sie kontinuierlich optimiert. Unternehmen müssen ihr Abfallmanagement entsprechend anpassen. Gewerbemüll soll etwa am gleichen Ort getrennt werden, wo er anfällt. Auch die Dokumentationspflicht wurde ausgeweitet. Zwar unterscheidet das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) klar zwischen privatem und gewerblichen / industriellen Abfall. Gewerbliche Siedlungsabfälle können privatem Hausmüll aber sehr ähneln. Es gibt Papier, Biomasse, Glas, Metalle, Textilien, Verpackungen, Restmüll und Folien. Ein wesentlicher Unterschied ist jedoch die Behandlung von Sondermüll. Die meisten Stoffströme, ob sie nun recycelt oder thermisch verwertet werden, müssen zunächst ein-oder mehrstufig zerkleinert werden. Hierfür sind besonders robuste Maschinen gefragt, da Fremdstoffe wie Steine, Sand und Metalle enthalten sein können. WEIMA bietet für diesen ersten Prozessschritt, der Zerkleinerung, die passenden Shredder. Mit bis zu drei Metern Arbeitsbreite, vielen Heavy Duty Optionen und speziell für diese Anwendungen ausgelegte Antriebskonzepte. Natürlich bieten wir auch komplette Anlagensysteme aus einer Hand an. Das Ergebnis: sicher und sauber aufbereitete, homogene Stoffströme. Nutzbar gemacht als Ersatzbrennstoff (EBS) oder Solid Recovered Fuel (SRF) für die Zementindustrie, das Pre-Processing oder Co-Processing.

Weitere Anbieter Recycling

Mehr über Recycling

Wiederverwertung beschreibt die Rückgewinnung von Sekundärrohstoffen aus Abfällen, um Primärrohstoffe zu schonen, Energieaufwand zu verringern und Emissionen zu senken. Sie stützt die Kreislaufwirtschaft, in der Materialien im Umlauf bleiben, statt als Reststoff zu enden. Der Prozess beginnt an der Quelle, führt über Sortierung und Aufbereitung bis zur Rückführung in Lieferketten für Fertigprodukte und erzeugt belastbare Rohstoffströme für Industrie, Kommunen und Handel.

Begriff und Einordnung

Die Praxis umfasst die stoffliche Verwertung mit Fokus auf Werterhalt, während die energetische Verwertung nachrangig bleibt. Eine geordnete Sammlung durch Daseinsvorsorge, Container am Abholort und lizenzierte Systeme zur Verpackungsrücknahme sind Grundpfeiler. Eine Verpackungslizenz deckt die Finanzierung. Die Lizenzierung regelt Pflichten für Hersteller. Quelle sind Demontage-fähige Produkte und sauber getrennte Fraktionen aus Konsument, Privatperson und Bürgerin sowie aus dem Industriebetrieb. Auch Selbstanlieferer speisen definierte Stoffströme ein.

Erstsammlung und Rücknahmesysteme

Rücknahmelogiken koppeln Materialquelle, Zulieferer und Recyclingfabrik über standardisierte Wege. Sortierzentren konsolidieren Anlieferungen aus Kommunalabfuhr, Gewerbe und Projekten mit sauberer Wiederverwendung. Digitale Portale ergänzen stationäre Wege, etwa für Produkterfassungen, Versandlabel und administrative Fälle wie Rechnungskauf bei Pfand- oder Rücksendelösungen. So bleibt der Fluss zwischen Materialquelle und Erstaufbereitung transparent, ohne unnötigen Transport.

Technologien der Aufbereitung

Eine moderne Aufbereitungsanlage bündelt Module der Aufbereitungstechnik im Anlagenverbund. Zerkleinerung durch Schrottschere, Paketpresse oder Fallwerk bereitet Metallschrott und Stahlschrott vor. Bei Kunststoffen folgen Mühlen, Wasch- und Trenneinheiten. Für Fensterglas, Isolierglas und Verbundglas braucht es eine Speziallösung mit glasartgetrennter Erfassung und Ausschleusung von Folien oder Beschichtungen. Diese Kaskade erzeugt marktfähigen Recyclingrohstoff je nach Zielqualität und Anforderung der Weiterverarbeitung.

Sortierung und Demontage

Optische Sensorik, NIR (Nahinfrarot) und XRF (Röntgenfluoreszenz) identifizieren Polymere, Legierungen und Störstoffe. Bei Elektronik und Photovoltaik ist die selektive Demontage zentral, um Leiterplatten, Glas und Metalle getrennt zu gewinnen. Prüfstandsergebnisse fließen laufend in Arbeitsverfahren ein und steigern die Leistungsfähigkeit der Linien, ohne Materialreinheiten oder nachgeschaltete Schmelzfenster zu kompromittieren.

Ökologische und ökonomische Wirkung

Wiederverwertung stärkt Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Aluminium aus Sekundärmaterial spart bis zu 95 Prozent Prozessenergie. Bei Stahlprodukten werden pro Tonne rund 1,5 Tonnen CO2 vermieden, was die Nachfrage aus Stahlwerk und Gießerei stützt. Papier- und Karton-Kreisläufe mit hohen Quoten zeigen, wie stabil ein Recyclingrohstoff Märkte und Preise entlastet und Importabhängigkeiten mindert.

Marktzahlen und Wertschöpfung

Qualitative Kenngrößen reichen von >99 Prozent Reinheit bei PET-Bottle-to-Bottle bis zu engen Spezifikationen für Schmelz-Inputs in der Metallurgie. Hohe Quoten in Faser- und Glasströmen sichern Versorgungslinien für Fertigprodukt-Serien. Unternehmen mit pilotierter Trenntechnik gelten als Vorbild für skalierbare Kreisläufe, weil Materialströme verlässlich in Stahlprodukt-, Polymer- oder Glasschleifen zurückgeführt werden.

Auswahlkriterien für Lösungen

Entscheidend sind Anlagenleistung, ein dokumentiertes Qualitätsmanagementsystem und belastbare Nachweise zu Sortiergüten und Masseströmen. Prozessdaten werden revisionssicher erfasst, häufig mit klar bezeichnetem Dateiformat und einer Schaltfläche zur Eingabe an der Linie. Definierte Arbeitsverfahren sichern Schnittstellen zur Primärindustrie und belegen Spezifikationen für Anlieferung, Annahmefenster und Grenzwerte.

  • Technik: Nachweisbare Trenngüte, skalierbare Module, nachrüstbare Sensorik, validierte Demontage-Schritte.
  • Logistik: Kurze Transportwege, gute Verkehrsanbindung, abgestimmte Slots für Zulieferer, klare Regeln für Selbstanlieferer.
  • Daten: QMS-Handbuch, sauberes Dateiformat, eindeutige Schaltfläche für Chargenstart, interne Meldestelle für Hinweisgeber.
  • Abnahme: Verbindliche Spezifikationen aus Stahlwerk und Gießerei sowie Rückführung in definierte Fertigprodukt-Linien.

Marktakteure

International agieren Konzerne und Spezialisten entlang der Wertschöpfung. Anlagenbauer, Entwickler von Sortiertechnik und Dienstleister koordinieren Auftragsströme für Kommunen und Industrie. Die folgenden Akteure prägen Aufbau und Betrieb:

  • Veolia: Globaler Dienstleister für Sammlung, Sortierung und Aufbereitung.
  • Remondis: Infrastrukturbetreiber in Wasser- und Kreislaufsystemen.
  • ALBA Group: Wertstoffmanagement und Designinitiativen.
  • SUEZ: Lösungen für Wasser- und Abfallströme.
  • TOMRA: Sensorgestützte Sortiertechnik.
  • Lindner Recyclingtech: Zerkleinerung und Linienintegration.
  • Stadler Anlagenbau: Schlüsselfertige Sortierlinien.
  • TSR Recycling: Flüsse für Metallschrott und Stahlschrott.
  • PreZero: Rücknahmesysteme und Vermarktung.
  • Waste Management: Nordamerikanische Netze für Sammlung und Verwertung.

Kennzahlen im Stoffstromvergleich

Leistungsdaten ausgewählter Kreisläufe
MerkmalKunststoffe (mechanisch)Metalle/Glas
Typische Reinheit>99% bei Bottle-to-Bottle-PET>95% Stahlschrott, >99% Farbglas
Energieeinsparung ggü. Primärbis 85%Stahl ca. 75%, Glas bis 30%
CO2-Einsparung pro Tonneca. 1,4 t (PET)Stahl ca. 1,5 t, Glas ca. 0,2 t
Typischer Ausschuss5–15% je StromMetall <5%, Glas <1%
MaterialformenFlakes, GranulatSchrottpakete, Shredderware, Scherben
ProzesstoolsNIR/XRF, NasstrennungSchrottschere, Paketpresse, Fallwerk

Herausforderungen und Entwicklung

Komplexe Verbunde, Miniaturisierung und beschichtete Flächen erhöhen Reststoffanteile. Bei Abbrüchen entstehen zusätzlich heterogene Mischfraktionen. Für Glas erfordert das Trennen von Fensterglas, Isolierglas und Verbundglas präzise Linien. Bei Metallen sichern definierte Schüttdichten aus Paketpresse oder Fallwerk die Schmelzplanung. Fortschritt basiert auf Design for Recycling und produktnahen Materialpässen, die spätere Trennschritte antizipieren.

Digitalisierung und neue Transparenz

Digitale Plattformen verknüpfen Community, Industrie und Kommunen. Ein zentrales Portal bietet Support, eine interne Meldestelle für Hinweisgeber, klare Formularfelder ohne Platzhalterinhalt und nachvollziehbare Schritte per Schaltfläche. Rückgaben laufen über Versandlabel. Konsument, Bildungseinrichtung oder Industriebetrieb wählen bei Bedarf Rechnungskauf oder Mengenrabatt. Datensätze werden im vereinbarten Dateiformat gespeichert, sodass Audits und Rückverfolgbarkeit robust bleiben.

Spezielle Stoffe erfordern saubere Deklaration. Fehldruck, Druckrest und Farbkontinuität aus der Herbstfarbe-Palette werden getrennt erfasst. Saisonale Güter wie Kürbis oder Dekoration fließen je nach Reinheit in biologische oder stoffliche Pfade. Projekte zur Kreislaufnutzung in Habitaten, die für einen Astronauten entwickelt wurden, liefern methodische Impulse für städtische Netze. So erweitert Digitalisierung die Reichweite der Systeme, ohne den physischen Transport oder die Anforderungen an eine Gießerei oder ein Stahlwerk zu verwässern.

FAQ zu Recycling

Wie können Verbraucher die Wiederverwertung komplexer Produkte fördern?

Verbraucher unterstützen das Recycling durch bewusste Kaufentscheidungen und korrekte Entsorgung. Entscheidend sind die Trennung von Verbundmaterialien und die Nutzung spezieller Sammelsysteme für Elektronikschrott und Batterien. Der Kauf langlebiger, reparaturfähiger Produkte mit klaren Recyclinghinweisen stärkt den Ressourcenkreislauf. Lokale Recyclinghöfe und Rücknahmesysteme bieten Lösungen für schwer verwertbare Gegenstände.

Welche Technologien beschleunigen den Fortschritt in Stoffkreisläufen?

Chemisches Recycling zerlegt Kunststoffe auf molekularer Ebene und ermöglicht ihre Wiederverwertung. Robotik sorgt für präzise Sortierung, während Künstliche Intelligenz Erkennungsprozesse optimiert und die Anlageneffizienz steigert. Digitale Materialpässe sichern die Rückverfolgbarkeit und erleichtern das Recycling am Lebensende eines Produkts. Diese Technologien erschließen auch komplexe Abfallströme für die Kreislaufwirtschaft.

Welche wirtschaftlichen Vorteile erzielen Unternehmen durch die Kreislaufwirtschaft?

Die Kreislaufwirtschaft senkt Rohstoffkosten durch den Einsatz von Sekundärmaterialien und erhöht die Lieferkettenresilienz. Sie erleichtert die Einhaltung von Umweltauflagen, reduziert das Risiko von Bußgeldern und stärkt das Markenimage. Zudem ermöglichen Modelle wie Produkt-as-a-Service oder Reparaturdienstleistungen neue Erlösquellen. Studien verzeichnen bei konsequenter Umsetzung Kosteneinsparungen von bis zu 20 Prozent.

Welche zentralen Hürden bremsen die weltweite Skalierung von Recyclingprozessen?

Fehlende internationale Standards für Sammlung, Sortierung und Materialqualität erschweren den Handel mit Sekundärrohstoffen. In vielen Regionen fehlt es an moderner Recycling-Infrastruktur, und niedrige Preise für Primärrohstoffe mindern die wirtschaftliche Attraktivität des Recyclings. Einheitliche politische Rahmenbedingungen und finanzielle Anreize sind entscheidend, um diese Barrieren zu überwinden und eine globale Kreislaufwirtschaft zu fördern.

Worin unterscheiden sich Open-Loop- und Closed-Loop-Recycling?

Beim Closed-Loop-Recycling werden Materialien zu Produkten gleicher oder höherer Qualität verarbeitet, etwa PET-Flaschen zu neuen PET-Flaschen. Open-Loop-Recycling führt dagegen zu einer Qualitätsminderung oder zur Umwandlung in Produkte mit geringerem Wert, beispielsweise Kunststoffverpackungen zu Parkbänken. Ziel der Kreislaufwirtschaft ist es, möglichst viele Materialien im Closed-Loop zu halten, um Wertverluste zu vermeiden.

Welche Bedeutung haben politische Rahmenbedingungen und erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) für das Recycling?

Politische Vorgaben wie die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) verpflichten Unternehmen, den gesamten Lebenszyklus ihrer Produkte einschließlich Entsorgung und Recycling zu übernehmen. Dadurch entstehen Anreize für ressourcenschonendes Produktdesign und den Einsatz recycelter Materialien. EPR-Systeme sichern zudem die Finanzierung von Sammel- und Recyclingstrukturen und erhöhen so Effizienz und Reichweite der Entsorgungsinfrastruktur. Ein zentrales Beispiel ist die EU-Verpackungsrichtlinie.

Wie fördern Materialpässe die Wiederverwertung von Produkten?

Materialpässe sind digitale Dokumente mit detaillierten Angaben zu Zusammensetzung, Herkunft und Recyclingfähigkeit eines Produkts. Sie ermöglichen die gezielte Identifizierung von Wertstoffen und potenziellen Schadstoffen am Ende des Lebenszyklus. Diese Transparenz verbessert Sortierprozesse, steigert die Qualität der Sekundärrohstoffe und unterstützt die Rückführung von Materialien in den Produktionskreislauf.

Hintergrund: Recycling

  • Recycling Wikipedia

    Der Wikipedia-Artikel verortet Recycling in der Kreislaufwirtschaft und Abfallhierarchie, beschreibt stoffliche Prozesse und materialspezifische Verfahren (Kunststoff, Metall, Glas, Papier), Sammel-/Rücknahmesysteme und Rechtsrahmen (Pfand, WEEE, Batterien) sowie dokumentierte Energie- und CO2-Einsparungen.

Diese Anbieterliste Recycling umfasst auch: Reststoffrecycling, Induktion Recycling