Blog-Artikel letzte Änderung: 14.05.2020 Autor : KRONES AG

Der virtuelle Blick über die Schulter – Support mit AR

Der Krones LCS Support – Ihr Partner auch in Krisenzeiten

Verbesserter Service dank AR

Faktencheck Nr. 4: bewusst einsetzen statt abschaffen

Der virtuelle Blick über die Schulter – Support mit AR

Durch Augmented Reality wird das Eintauchen in eine andere Welt möglich – oder bei Krones auch die Hilfe an einer hunderte Kilometer weit entfernten Maschine. Wie dieser Service genau funktioniert? Das erfahrt ihr in unserem neuen Blogbeitrag!

Woran denkt ihr beim Begriff Augmented Reality? Mir kommen Menschen in den Sinn, die Brillen tragen, die großen schwarzen Skibrillen ähneln, und die in der Luft auf Dinge deuten, die für einen Außenstehenden nicht sichtbar sind. Für den Träger dieser Brille ist es unglaublich faszinierend, wie man in eine neue Welt eintauchen und in dieser interagieren kann. Doch mal ehrlich: Alltagstauglich sind solche Monsterbrillen nicht. Und das müssen sie auch nicht, denn mittlerweile gibt’s viel schlankere Lösungen.

Auch wir bei Krones setzen auf Augmented Reality – und zwar nicht erst jetzt, sondern schon seit 2018. Bei uns trägt die darauf basierende Lösung den Namen Argos. Dahinter steckt ein Produkt im Rahmen unseres LCS Supports: Krones bietet mit Argos den Support mittels Smart Glasses an. In Sachen Geschwindigkeit und Ortsunabhängigkeit bietet der klassische Remote Support, den ich ja bereits beschrieben habe unseren Kunden schon viele Vorteile – durch die Ergänzung um die AR-Anwendung ist aber noch mehr möglich: Durch live AR-Übertragung ist der Krones Spezialist sofort mitten in der Linie eines Kunden und kann den Bediener gezielt bei der Fehlersuche und -behebung unterstützen. Der größte Vorteil ist die sofortige Hilfe an der Kundenmaschine durch audiovisuelle Verbindung zu Krones – und zwar so als ob der Experte direkt selbst vor Ort wäre, aber ohne, dass Reisen notwendig werden. So kann die Produktion auch in den aktuellen Zeiten von Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverboten schnellstmöglich wieder zum Laufen gebracht werden.

Dabei sieht der Träger der Datenbrille in seinem Sichtfeld zum Beispiel Anleitungen oder Markierungen von Fehlern, die ihm der Supporter einblendet. Außerdem hat der Support Spezialist auch die Möglichkeit, in Gefahrensituationen einen visuellen Alarm abzusetzen.

Das Argos Basispaket ist im Rahmen eines Support-Vertrags verfügbar und enthält neben den Smart Glasses auch alle notwendigen Lizenzen. Außerdem ist das Produkt als offenes System gestaltet, d.h. der Getränkeproduzent kann neben Krones noch weitere Lieferanten anbinden. Seit der Einführung haben wir natürlich auch stets nach Verbesserungen für unsere Kunden gesucht, weshalb es seit Kurzem auch möglich ist, statt der von Krones gestellten Datenbrille eigene Modelle oder sogar Tablets oder Handys zu verwenden. So haben wir mit den Neuerungen noch besser die Möglichkeit, uns an die individuelle Kundensituation anzupassen und unseren Support flexibel in die bestehende Infrastruktur am Kundenstandort zu integrieren.

Argos begeistert nicht nur uns bei Krones sondern auch unsere Kunden. So erkannte Coca-Cola am Standort Dorsten bereits im Jahr 2016 das Potenzial in der Nutzung unserer Datenbrillen und arbeitet seitdem eng mit uns zusammen. So konnten wir mit Coca-Cola als Pilotkunden die Entwicklung unseres Argos-Services stetig vorantreiben und über die Jahre weiterentwickeln. Während der Entwicklungsphase haben sich auch die vielen Vorteile für unsere Kunden herauskristallisiert: schnelle und einfache Problemlösung, höhere Anlagenverfügbarkeit und Steigerung der Performance – alles mit Hilfe von Argos. Auch die Mitarbeiter von Coca-Cola haben die neue Technologie gleich angenommen und sehen die Vorteile vor allem in der spürbaren Arbeitserleichterung.

Einen ersten Blick durch die Smart Glasses erlaubt dieser Film: 

augmented-reality produktion