JUNG PUMPEN GmbH

Schutz vor Kellerüberflutung

Artikel, letzte Änderung: , Autor : Christian Brommer

Teilen via E-Mail Twitter Facebook LinkedIn

Dem Klimawandel geschuldete Ereignisse wie Unwetter und Starkregen nehmen laut Wetterdienst in Zukunft zu. Die Gefahr, dass der eigene Keller überflutet wird, steigt. Um auf ein solches Szenario vorbereitet zu sein, sollte die dafür optimierte Entwässerungstechnik im Keller installiert sein.

Schutz vor Kellerüberflutung

Überschwemmung von außen

Wasser kann in den tief liegenden Keller sowohl von außerhalb des Gebäudes eindringen, als auch durch einen Rückstau im Abwasser-Kanal. Um die Überschwemmung von außen durch Öffnungen, wie Kellerfenster, Lichtschächte oder Hauseingänge zu verhindern, muss bereits in der Planung berücksichtigt werden, dass das Grundstück möglichst viel Regenwasser aufnehmen kann und nicht alles in die Kanalisation fließt. Bei großen Grundstücken mit einem hohen Anteil an versiegelten Flächen sollten sog. Regenrückhalteräume berücksichtigt werden, damit möglichst viel Regenwasser schadlos aufgenommen werden kann, ohne dass es in die Kanalisation fließt. Somit wird verhindert, dass das öffentliche Kanalsystem überlastet wird. In Deutschland regeln Normen die Grundstücksentwässerung.

Kellerüberflutung durch Rückstau

Die Gefahr einer Kellerüberflutung droht aber auch von innen. Vom Haus aus laufen Leitung zum Abwasser-Kanal. Das öffentliche Kanalnetz kann das Wasser bei Starkregen nur bis zu einem gewissen Level ableiten. Wenn das Netz überlastet ist, kann es kein weiteres Wasser aufnehmen. Es kommt dann zu einem Rückstau. Das Wasser staut sich dann bis ins Gebäude zurück und tritt dort durch Entwässerungsgegenstände wie Toilette, Dusche oder Waschbecken aus, wenn diese unterhalb der Rückstauebene (i. d. R. die Gehwegoberkante) liegen. Die Folge ist, dass der Keller überschwemmt wird. Der Stau kann zu Schäden am Hausrat und dem Gebäude selbst führen.

Schutz durch Rückstauklappe und Hebeanlage

Da der Keller meist unterhalb der Gehwegkante liegt, muss er gegen eindringendes Wasser durch Einbau entsprechender Rückstausicherungen geschützt werden.

Zum einen kann mit einem Rückstauverschluss das rückgestaute Wasser vom Eindringen in den Keller abgehalten werden. Damit Rückstauklappen zuverlässig funktionieren, müssen sie korrekt bedient werden. Regemäßige Wartungen müssen durchgeführt werden. Außerdem ist zu beachten, dass die richtigen Klappen verbaut werden – es gibt technische Unterschiede in Abhängigkeit des abzuleitenden Mediums (mit oder ohne Fäkalienbestandteile).

Zum anderen kann mit einer Hebeanlage mit Rückstauschleife über der Rückstauebene das Abwasser vom Haus in die Kanalisation geleitet werden. Die in der Anlage verbaute Pumpanlage befördert dabei das Wasser zum Abfließen der angeschlossenen Entwässerungsanlagen über das Niveau der Rückstauebene. Das Rückstauwasser kann nicht ins Untergeschoss gelangen und die Hausentwässerung bleibt im Keller funktionstüchtig. Eine solche automatische Hebeanlage stellt den besten Schutz und die größtmögliche Sicherheit gegen Rückstau dar. Die Anlage gibt es in verschieden Ausführungen. Jung Pumpen bietet Kleinhebeanlagen für fäkalienfreies Wasser mit unterschiedlichen Pumpengrößen und Behältervolumen gegen Kellerüberflutungen an.


Übrigens: Eine Hebeanlage wird nicht nur dann eingebaut, wenn das Kanalniveau höher liegt als der jeweilige Entwässerungsgegenstand! Nur die Hebeanlage gewährleistet nämlich, dass auch im Rückstau weiter entwässert werden kann. Deshalb wird sie oft auch als die aktive Rückstausicherung bezeichnet.