Kavitation messbar machen - mit Messtechnik von LTT!
Letzte Änderung: , Autor: Labortechnik Tasler GmbH - LTT, Fachartikel
Kavitation ist ein unerwünschter Effekt, der nicht nur für höheren Materialverschleiß verantwortlich ist, sondern auch für Unterwasserlärm sorgt und dabei die Kommunikation von Tieren beeinträchtigt.
Der Kavitations-Effekt
Der Effekt namens „Kavitation“ ist, sobald er auftritt, die Hauptquelle des Unterwasserlärms eines Schiffes.
Der Effekt wird durch Dampf-Gas-Blasen ausgelöst, die durch den starken Unterdruck auf der Ansaugseite einer Schiffsschraube entstehen (das Wasser verdampft dort teilweise).
Sobald diese Blasen auf die andere Seite der Schiffsschraube gelangen, steigt der Druck rapide an und die soeben entstandenen Blasen werden bis zu dem Punkt komprimiert, an dem sie schließlich kollabieren. Durch die schrumpfende Blasengröße erhöht sich der Innendruck dieser Blasen drastisch, sodass sie beim Kollabieren eine Miniatur-Hochdruckstoßwelle erzeugen.
Diese Schockwellen beeinflussen nicht nur massiv den erzeugten Geräuschpegel. Sie sind auch in der Lage, winzige Stücke aus dem Propeller zu "sprengen", wenn die Kavitation in unmittelbarer Nähe des Propellers selbst auftritt. Starke Kavitation wird daher die Lebensdauer des Propellers begrenzen.
Ein Schiff, das diesen unerwünschten Effekt zeigt, ist im Nachhinein nur schwer umzubauen. Daher ist es ratsam, schon während der Konstruktion des Schiffes zu überprüfen, ob das Schiff die festgelegten Geräuschanforderungen erfüllen wird. Bei solchen Untersuchungen sollte spezielle Messtechnik eingesetzt werden, da nicht alle Messdatenerfassungssysteme über die nötigen Anforderungen verfügen.
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