Push-in ist nicht gleich Push-in
Letzte Änderung: , Autor: CONECTRONICS, Fachartikel
Eine wichtige Alternative zur Schraubklemme sind schraublose Federanschlüsse, insbesondere Push-in-Technologien.
Bei der Produktauswahl sollte man nicht allein nach dem Begriff „Push-in“ entscheiden.Am Markt existieren verschiedene Feder- und werkzeuglose Technologien
Bei einem Push-in-Terminal Block wird ein geeigneter Leiter direkt in die Klemmstelle eingeführt.
Eine Feder erzeugt die notwendige Kontaktkraft.
Das reduziert den Montageaufwand und ermöglicht eine schnelle Verdrahtung. Hersteller bieten Push-in-Systeme beispielsweise für unterschiedliche Leiterarten und Querschnitte an. hertseler beschreiben Push-in- und weitere Federtechnologien als unterschiedliche Verbindungskonzepte mit jeweils eigenen Anwendungsbereichen. Das ist insbesondere für Geräte interessant, bei denen Kabelsätze vorgefertigt werden oder die elektrische Verbindung bei Service und Montage schnell getrennt werden soll.
Doch Push-in ist nicht gleich Push-in:
Am Markt existieren verschiedene Feder- und werkzeuglose Technologien, beispielsweise:
- Push-in Spring Connection
- Push-in CAGE CLAMP
- Push-X-Technologien
- Federzug- bzw. Spring-Cage-Verbindungen
- Hebelbetätigte Klemmstellen
Diese Systeme unterscheiden sich in Bedienung, Leiterkompatibilität, zulässigen Querschnitten und mechanischem Aufbau.Bei neueren Technologien wie Push-X oder vergleichbaren Systemen steht teilweise eine besonders schnelle, werkzeuglose Verdrahtung im Vordergrund. Für eine technische Bewertung sollte deshalb immer das konkrete Datenblatt des Bauteils herangezogen werden.
Das Rastermaß, auch Pitch genannt, beschreibt den Abstand zwischen den Mittelpunkten benachbarter Kontakte.
Es ist eines der wichtigsten mechanischen Merkmale eines Terminal Blocks.
Typische Rastermaße sind beispielsweise:
| Rastermaß | Typische Bedeutung |
|---|---|
| 2,5 / 2,54 mm | sehr kompakte Bauformen |
| 3,5 mm | kompakte Signal- und Steuerungsanwendungen |
| 3,81 mm | kompakte industrielle Anschlüsse |
| 5,0 / 5,08 mm | sehr verbreiteter Standardbereich |
| 7,5 / 7,62 mm | größere Leiterquerschnitte bzw. höhere Anforderungen |
| 10,16 mm und größer | größere Anschlüsse und höhere Leistungsbereiche |
Material und elektrische Sicherheit
Terminal Blocks bestehen typischerweise aus einem isolierenden Kunststoffkörper und metallischen Kontaktelementen.
Das Gehäusematerial muss unter anderem ausreichende elektrische Isolation, Temperaturbeständigkeit und mechanische Stabilität gewährleisten.
Für sicherheitsrelevante Anwendungen sind außerdem Kennwerte und Zulassungen wie beispielsweise UL, IEC, VDE bzw. entsprechende Prüfungen relevant.
Dabei sollte man nicht nur prüfen, ob ein Hersteller eine bestimmte Norm grundsätzlich unterstützt. Entscheidend ist, ob die konkrete Produktvariante mit der benötigten Zulassung, Spannung, Stromstärke und Leiterkonfigurationzertifiziert ist.
Anfragen unter:
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Beispiel Datenblatt Terminal Block Push-Variante conectronics GmbH