SAP-Systemupdates automatisiert: KURZ steigert Effizienz und Qualität mit EPOS
Letzte Änderung: , Autor: Empirius GmbH, Case Study
Wie lassen sich Updates einer komplexen SAP-Landschaft effizienter, sicherer und mit gleichbleibender Qualität umsetzen? KURZ automatisiert mit der SAP-Basis-Automatisierungs-Suite EPOS zentrale Aktualisierungen von SAP HANA, SAP Kernel und Linux. Die Lösung unterstützt geplante Updates außerhalb der regulären Arbeitszeit, standardisierte Abläufe und mögliche Downtime-Optimierungen. Die Success Story zeigt, wie KURZ den Aufwand im SAP-Basisbetrieb reduziert und die Grundlage für regelmäßige Systemaktualisierungen schafft.
Das Ergebnis: Erhöhung der Automatisierung in der SAP-Basis, einheitliche Vorgehensweise mit stetigen Qualitätsverbesserungen in den Prozessen, sowie geschaffene Grundlage für mögliche Downtime-Zeiten-Optimierungen.
Das Unternehmen - LEONHARD KURZ Stiftung & Co. KG
LEONHARD KURZ Stiftung & Co. KG (KURZ), ist ein weltweit führender Experte im Bereich Dünnschichttechnologie mit mehr als 5.800 Mitarbeitern und zahlreichen internationalen Standorten. Zu den Kunden zählen einige der größten Marken und Unternehmen aus der Autommobilindustrie, den Bereichen Consumer Electronics, Health und Beauty sowie dem Produkt- und Fälschungsschutz.
Globale SAP-Landschaft im hochverfügbaren Dauerbetrieb
Bei KURZ arbeiten über 3.000 SAP-Anwender (Named User) im 7x24-Betrieb an mehr als 30 Standorten weltweit mit verschiedenen SAP-Anwendungen (insgesamt 40 SAP-Systeme). Allesamt betrieben on-premise in hochverfügbaren und redundanten Rechenzentren. Das Unternehmen setzt bei allen SAP-Systemen auf die SAP-HANA-Datenbank sowie das Betriebssystem Suse-Linux (SLES for SAP Applications); der Umstieg von der SAP Business Suite auf SAP S/4 HANA findet aktuell statt.
„Für uns ist es natürlich unabdingbar, regelmäßig eine Aktualisierung unserer SAP-Systemlandschaft durchzuführen. Unser Ziel ist es, den Arbeitsaufwand im SAP-Basis- und SAP-Systembetrieb durch gezielte Automatisierung deutlich zu reduzieren. Wichtig für uns ist dabei eine einheitliche Vorgehensweise mit stetigen Qualitätsverbesserungen in den Prozessen sowie einer möglichen Optimierung der Downtime-Zeiten“, streicht Thomas Bauer aus dem Bereich ‚IT ERP Systems and Servers‘ bei KURZ heraus.
Im vergangenen Jahr wurde ein umfassendes Automatisierungsprojekt der SAP-Basis unter dem Titel „Aktualisierung der SAP-Systemlandschaft“ eingeleitet. Dieses Vorhaben konzentrierte sich insbesondere auf die automatisierte Aktualisierung zentraler Systemkomponenten, darunter die SAP HANA-Datenbank, der SAP Kernel sowie das Betriebssystem Linux. Ziel war es, Routineprozesse effizienter zu gestalten, Fehlerquellen zu minimieren und die Systempflege nachhaltig zu optimieren.
Konkret standen an: ein Update der HANA-DB, danach ein Update des SAP-Kernels und abschließend ein Update des Linux-Betriebssystems (Server OS). Sozusagen als „Update-Triple“. Bei der Planung der Updates wurde eine klare Differenzierung zwischen Entwicklungs-/Test-, Konsolidierungs- und Produktivsystemen vorgenommen.
Während die Updates für Entwicklungs-/Test- und Konsolidierungssysteme gemäß festgelegten Zeitplänen, z.B. nachts um zwei Uhr, automatisiert durchgeführt wurden, erfolgten die Updates der Produktivsysteme während individuell abgestimmter Downtimes, meist an Wochenenden. (Sicherheits-Patches sowie BIOS- oder Firmware-Updates waren nicht Bestandteil des Automatisierungsprojekts)
„Wir haben seit Jahren die Qualität der Produkte und den ausgezeichneten Support von Empirius schätzen gelernt. Zuerst hatten wir uns für BlueCopy, ein Tool zur automatisierten Erstellung von SAP-Systemkopien, entschieden. Des Weiteren nutzen wir für die Aktualisierung des SAP Kernel die EPOS App. Da in der Suite auch Apps für SAP HANA Updates und OS Updates beinhaltet waren, war es nur logisch, damit unsere automatisierte Aktualisierung der SAP-Systemlandschaft in die Tat umzusetzen.“, heißt es von KURZ-Seite.
Bei der Realisierung mittels der EPOS Apps SAP HANA Update, SAP Kernel Update und System Maintenance inklusive OS System Upgrade erfolgten zuerst eine Definition der drei „Automation Tasks“. Zugleich wurde eine sequenziell zeitliche Einplanung der Tasks festgelegt. Ebenso eine Parallelisierung von SAP-Systemen je nach möglicher Downtime.
Cluster-Updates wurden bei den Testsystemen durchgeführt, das heißt mehrere SAP-Systeme wurden gleichzeitig pro Automation Task upgedatet. Zudem wurden individuelle/kundenspezifische EPOS-Anpassungen in Form von User Exits vorgenommen, um die Tools noch besser an die Bedürfnisse der Systemlandschaft anzupassen.
„Mit EPOS haben wir eine Kombination gefunden, die uns unterstützt, relevante Aktualisierungs-Aufgabenstellungen im komplexen SAP-Systemumfeld automatisiert zu lösen. Aktualisierungen außerhalb der regulären Arbeitszeit, gepaart mit Downtime-Optimierungen sowie zusätzlicher Sicherstellung einer gleichbleibenden Qualität auf der Grundlage einer nachvollziehbaren Vorgehensweise, das alles ist nur mittels Automatisierung möglich.“
Vorgesehen ist, mit EPOS monatlich eine Systemaktualisierung durchzuführen, um eine höhere Effizienz und Aktualität der Systeme sicherzustellen.