Energie und Geld sparen mit dem hydraulischen Abgleich

Rund % des Energieaufwandes in einem Haushalt wird für die Heizung benötigt. Der hydraulische Abgleich der Heizung ist eine effektive und günstige Maßnahme, Heizkosten zu sparen.
Richtig reguliert? Der Hydraulische Abgleich wirkt sofort! Dass ein Abgleich nötig ist, erkennen Bewohner beispielsweise daran, dass die Heizkörper, die sich in der Nähe der Heizungsanlage befinden, morgens schnell warm werden, während die Heizkörper, die weiter entfernt liegen, dazu viel länger brauchen – oder überhaupt nicht warm werden. Gleichzeitig deuten Fließ- und Pfeifgeräusche in den Heizkörpern darauf hin, dass die Wärme ungleich verteilt wird. Um das aufzufangen, erhöhen viele die Leistung der Heizungspumpe und die sogenannte Vorlauftemperatur, sprich die Temperatur des Heizwassers zu den Heizkörpern. Oder man beginnt z.B. morgens früher mit der Aufheizung. Das bringt aber gar nichts. Tatsächlich ist das Hochdrehen für das System eher ungünstig: Zum Beispiel arbeitet die Heizpumpe dann noch stärker als eigentlich nötig und frisst so mehr Strom. Der Fachmann sorgt wieder für Effizienz, indem er zunächst den Wärmebedarf für die einzelnen Räume ermittelt. Auf dieser Grundlage bestimmt er dann, wie viel Wasser der jeweilige Heizkörper benötigt. Mit den ermittelten Werten werden die Thermostatventile an den Heizkörpern exakt eingestellt. So kann sich die Wärme gleichmäßig im ganzen Haus verteilen. Die Heizungspumpe benötigt weniger Strom und der Wärmeerzeuger weniger Öl und Gas. Je nach Fall, lassen sich mit dieser Maßnahme zwischen 10 und 20 Prozent Energie im Jahr einsparen. Und natürlich sinkt der CO2-Ausstoß. Mehr Informationen zum hydraulischen Abgleich, der in rund 90 Prozent aller deutschen Haushalte ein großes Einsparpotenzial birgt, gibt es im Internet unter http://arm.vdma.org.

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Letzte Änderung: 09.07.2015