×

B2B-Plattform


Fachbodenregale Anbieter

Fachbodenregale sind modulare Regalsysteme für die manuelle Lagerung von Stückgut. Sie bestehen aus Rahmen mit Ständern und Aussteifungen sowie höhenverstellbaren Fachböden im Rastermaß. Übliche Materialien sind pulverbeschichteter oder verzinkter Stahl, alternativ Aluminium oder Holz. Traglasten je Boden liegen meist bei 50–400 kg, Schwerlastvarianten erreichen bis etwa 800 kg. Feldlasten können mehrere Tonnen betragen. Bedienung erfolgt ohne Flurförderzeuge. Prüfung nach DIN EN 15635.

Liste Anbieter Fachbodenregale

Gewerbepark Hügelmühle 31, 91174 Spalt
Germany

Weitere Anbieter Fachbodenregale

Mehr über Fachbodenregale

Fachbodenregale gelten als Klassiker der innerbetrieblichen Logistik und bilden in vielen Betrieben die stillen Werkzeuge für geordnete Einlagerung von Lagergut und transparente Bestände. Durch modulare Bauweise, definierte Tragfähigkeiten und klare Sicherheitsregeln lassen sich Stückgutströme in Lagerhalle, Werkstatthalle, Büroraum, Arbeitszimmer oder Kellerraum strukturiert abbilden, ohne Flurförderzeuge einzusetzen.

Grundlagen und Bauweise von Lagersystemen

Definition und Funktion der Regalanlage

Die Regalanlage besteht aus vertikalen Rahmen mit Ständerprofil und Stützprofil, in der Höhe verstellbaren Fachebenen sowie Tiefenaussteifung für Querstabilität. Einlegeboden, Fachteilung und Fachhöhe folgen einem Rastermaß von 25 oder 50 Millimetern, wodurch Regaltiefe und Abmessungen auf Warenart, Einzelteilgröße und Beladung abgestimmt werden. Das Resultat ist geordneter Stauraum mit direktem Zugriff über den Hauptgang und einem klar definierten Regalrücken.

Materialien und Konstruktionsprinzipien

Stahl dominiert, alternativ kommen Aluminium oder Holzregale zum Einsatz. Pulverbeschichtung in Granitgrau oder anderen Farbtönen erhöht die Oberflächenhärte, während eine Glanzverzinkung Korrosion in feuchten Räumen mindert. Stecksysteme begünstigen die Selbstmontage, Schraubsysteme maximieren die Robustheit. Die Montageanleitung regelt Anzugsmomente, Wandbefestigung und Kippsicherung. Die Schreibweisenvariante „Gitterwänd“ begegnet in Ausschreibungen, korrekt sind „Gitterwände“ als Rückwände oder Abtrennungen.

Systematische Abgrenzung zu Palettenregalen

Palettenregal und Fachbodenbauweise unterscheiden sich durch Umschlagleistung und Lastaufnahmen. Ersteres trägt palettierte Einheiten per Stapler, Letzteres lagert Stückgut manuell. Feldlast und die Traglast pro Fachebene werden auf Kartonagen, Werkzeuge, Akten oder Kanister ausgelegt. Ein Spezialregal wie Akten- oder Reifenregal folgt denselben Prinzipien, jedoch mit angepasstem Charakteristikum der Geometrie.

Technische Spezifikationen und Belastbarkeiten

Quantitative Traglastangaben und Prüfstandards

Typische Traglasten pro Einlegeboden liegen zwischen 50 und 400 Kilogramm. Schwerlastvarianten erreichen bis zu 800 Kilogramm, die Feld-Traglast kann 4.000 Kilogramm erreichen. DIN EN 15635 fordert wiederkehrende Inspektionen, das GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit) dokumentiert die Zertifizierung. Prüfpflicht, Rastermaß und klare Kennzeichnungen verhindern Fehlbeladung und stellen sicher, dass die Gegebenheiten der Aufstellung und die Fußbodenqualität mit den Lastannahmen übereinstimmen.

  • Belastungsdaten: Feld-Traglast, Fachhöhen, Regaltiefe, Fachteilung und Fachebene nach Lastplan.
  • Sicherheitsdetail: Kippsicherung, Herausfallschutz, Schlagschutz und Wandbefestigung am Regalrücken.
  • Materialwahl: Aluminium, pulverbeschichteter Stahl, glanzverzinkter Stahl gegen Feuchtigkeit.
  • Bedienung: Podestleiter und Etagenheber für hohen Zugriff ohne Flurförderzeug.
  • Dokumentation: Montageanleitung, Prüfprotokoll, Avisierung der Prüfung nach DIN EN 15635.
  • Fläche: Lagerfläche und Grundfläche abgestimmt auf Raumteil und Platzverhältnis.

Oberflächenbehandlung und Korrosionsschutz

Pulverbeschichtung mit Schichtdicken über 60 Mikrometer schützt vor Abrieb. Zinkschichten nach DIN EN ISO 4042 reduzieren Korrosion bei Temperaturschwankungen in Fahrzeughalle, Zelthalle oder Kellerraum. Fachwannen erlauben die Lagerung von Flüssigkeiten und Gefahrstoffen ohne Kontamination. Ein Herausfallschutz verhindert das Abrutschen von Kleinteilen bei Seitenentladung oder Vibrationen nahe Baustelle und Containeranlage.

Modularität und Anpassungsmöglichkeiten

Grundelement und Anbauregal bilden ein durchdachtes Baukastensystem. Hohe Erweiterbarkeit erleichtert spätere Anpassungen. Systemteile wie Trennbleche, Schubladen, Rückwände und Systemzubehör für Fachunterteilung oder Fachwanne steigern den Funktionsumfang. Die Werkstoffqualität der Ständerrahmen und die Verarbeitungsqualität der Verbindungen sind zentrale Charakteristika langlebiger Regallösungen.

Optimale Nutzung des Lagerraums: Einsatz und Effizienz

Anwendungsgebiete vom Büro bis zur Werkstatthalle

Vom Büroregal für die Archivierung über Schulen und Bibliotheken bis zu Feuerwehrgerätehaus, Reifencontainer, Baucontainer oder Toilettencontainer im Raummodul reichen die Einsatzorte. In der Inneneinrichtung von Thekensystemen und Shops, in der Containeranlage auf Baustelle oder in der Zelthalle dienen Regale als Grundausstattung. Ein Lagerspezialist kombiniert dabei Regaltiefe, Fachhöhe und Unterteilung passend zum Lagerbestand.

Raumnutzungsgrad und Stauraumoptimierung

Vertikale Verdichtung verbessert den Raumnutzungsgrad, verstellbare Fachebenen nutzen den Raum in kleinen Räumlichkeiten effizient. Hauptgangbreite, Regaltiefe und Regalrücken bestimmen die Wegezeiten. Beladung und Einlagerung bleiben durch klare Fachteilung nachvollziehbar. Wo Gefahrstoffe gelagert werden, sichern Fachwannen und Beschilderung die Trennung von Kanistern und Kartonagen.

Einfluss auf OEE und TCO durch Langlebigkeit

Hochwertige Materialien und präzise Verbindungstechnik erhöhen die Lebensdauer, wodurch die Total Cost of Ownership (TCO) sinkt und die Overall Equipment Effectiveness (OEE) steigt. Geringer Wartungsbedarf, robuste Stützprofile und korrosionsfeste Oberflächen reduzieren Ausfallzeiten. Eine saubere Organisation verbessert die Arbeitsbedingungen an der Entnahmestelle und erhöht die Umschlagleistung bei manuellen Prozessen.

Auswahlkriterien für ein Qualitätsregal

Anforderungsanalyse für Lagergut und Umgebungsbedingungen

Die Anforderungsanalyse beginnt mit Gewicht, Abmessung und Empfindlichkeit des Lagerguts. Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen und Fußbodenhärte im Lagerraum wirken ein. Für Flüssigkeiten oder Gefahrstoffe sind dichte Ebenen zwingend, bei Aluminium zählt das geringe Gewicht, bei Holzregalen der Preis. Ein Qualitätsregal findet die Balance aus Tragfähigkeit, Stabilität und Nachhaltigkeit, ohne die Kippsicherung oder den Herausfallschutz zu vernachlässigen.

Vergleich von Materialien für Fachböden
MaterialTypische Traglast pro BodenEigenschaften
Stahl glanzverzinkt100–300 kgKorrosionsschutz, langlebig bei Feuchtigkeit
Stahl pulverbeschichtet80–400 kgFarbvielfalt, schlagfest, Granitgrau häufig
Aluminium50–150 kgLeicht, rostfrei, leicht zu montieren
Holz (MDF/Span)40–100 kgPreiswert, einfache Bearbeitung
Schwerlast-Stahlbis 800 kgStützprofil verstärkt, für hohe Feldlast

Einhaltung von Sicherheitsstandards und Zertifizierung

DIN EN 15635 regelt Inspektionsintervalle, Kennzeichnung und zulässige Lasten. Das GS-Zeichen bestätigt die Produktprüfung. Sicherheitsstandard bedeutet Kippsicherung, geprüfte Wandbefestigung, ein abgestimmter Schlagschutz und eindeutige Lastetiketten. Bei Seitenentladung und Abladung sind die Versandart, die Avisierung und die örtliche Zufahrt zu klären. Es ist auf die Bestätigung der Liefertermine und passendes Hebezeug zu achten.

Erweiterungsoptionen und Systemzubehör

Für spätere Erweiterung empfiehlt sich ein Programm mit kompatiblem Zubehör und definierten Schnittstellen. Eine durchdachte Regallösung berücksichtigt auch Begriffe wie Selbstmontag in Leistungsverzeichnissen, obwohl die korrekte Bezeichnung Selbstmontage lautet. Für besonders schmale Raumteil-Situationen bieten Hersteller Anpassungsmöglichkeiten der Regaltiefe und Sondermaße der Fachebene.

  • Komponenten: Trennbleche, Schubladen, Gitterwände, Rückwände, Fachwannen.
  • Zubehör: Schilderhalter, Schlagschutz, Herausfallschutz, Kippsicherung.
  • Planung: Rastermaß, Fachhöhe, Regaltiefe, Grundelement und Anbauregal.
  • Praxis: Einlagerung, Beladung, Lagerbestand, Archivierung im Büroregal.
  • Umfeld: Fahrzeughalle, Werkstatthalle, Lagerhalle, Räumlichkeit mit Platzverhältnis.
  • Farben: Granitgrau, andere Pulverbeschichtungstöne je Inneneinrichtung.
  • Besonderes: Thekensystem, Traumregal als umgangssprachliche Bezeichnung.

Bekannte Anbieter von Fachbodenregalen in Europa

Schulte Lagertechnik, SSI Schäfer, BITO Lagertechnik, META-Regalbau, OHRA Regalanlagen, KERN STUDER AG, SLG, C + P Möbelsysteme, Mauser Einrichtungssysteme, Fami Storage Systems, Nedcon, Dexion, Link51, Jungheinrich, Regalux und Hacobau decken breite Programme ab. Viele Unternehmen produzieren im europäischen Stammwerk und erfüllen Zertifizierungsvorgaben. Ein Lagerspezialist berät zur passenden Versandart, zur Abladung per Kran oder Stapler sowie zur Seitenentladung am Hof.

Robustheit, Werkstoffqualität, Modularität und klar definierte Traglasten bestimmen die Alltagstauglichkeit. Korrekt montierte Ständerrahmen, saubere Tiefenaussteifung und geeignetes Systemzubehör sorgen für planbare Erweiterbarkeit und eine nachhaltige Nutzung über den gesamten Lebenszyklus.

FAQ zu Fachbodenregale

Wie lässt sich das Layout von Fachbodenregalen effizient planen

Eine effiziente Layoutplanung berücksichtigt Warenart, Umschlaghäufigkeit und Zugänglichkeit. Mithilfe der ABC-Analyse werden Artikel nach Bewegungsfrequenz klassifiziert und optimal platziert. 3D-Simulationen des Lagerraums ermöglichen die Identifikation potenzieller Engpässe und die Optimierung der Wegeführung. Zudem sollten Reserven für zukünftiges Wachstum eingeplant werden.

Welche versteckten Kosten beeinflussen die Gesamtbetriebskosten (TCO) von Regalsystemen?

Neben Anschaffung und Montage wirken Betriebskosten, Wartung und Schulungskosten auf die Total Cost of Ownership (TCO). Zusätzliche Ausgaben entstehen durch Inspektionen nach DIN EN 15635, den Austausch von Verschleißteilen oder reparaturbedürftigen Komponenten. Weitere Kostenfaktoren sind Fehlerbehebungen infolge unsachgemäßer Nutzung oder unzureichender Ergonomie. Hochwertige Systeme senken diese Folgekosten langfristig deutlich.

Lassen sich Fachbodenregale in automatisierte Lagersysteme integrieren?

Fachbodenregale sind für manuelle Lagerprozesse ausgelegt, können jedoch in teilautomatisierte Systeme eingebunden werden. Möglich ist dies etwa durch fahrerlose Transportsysteme zur Materialzuführung oder Pick-by-Light-Systeme zur Kommissionierung. Für vollautomatische Abläufe sind in der Regel speziell angepasste Hochregal- oder Durchlaufregalsysteme erforderlich. Die Integration zwischen manueller und automatischer Logistik erfordert eine präzise Planung.

Welche Bedeutung hat Nachhaltigkeit bei der Auswahl von Lagersystemen

Nachhaltigkeit zeigt sich in Materialwahl, Langlebigkeit und Recyclingfähigkeit der Regalkomponenten. Hersteller, die recycelte Materialien einsetzen oder auf dauerhafte Nutzung ausrichten, schonen Ressourcen. Energieeffiziente Produktion, kurze Lieferwege und hohe Produktqualität verlängern den Lebenszyklus der Systeme und reduzieren Abfall.

Wie können Kleinteile effizient in Fachbodenregalen organisiert werden?

Spezielle Fachunterteilungen, Sichtlagerkästen oder Schubladeneinsätze strukturieren die Regalebenen und verhindern das Vermischen kleiner Artikel. Beschriftungen mit Artikelnummern oder Barcodes erleichtern die Identifikation und beschleunigen die Kommissionierung. Eine hohe Fachdichte kombiniert mit klarer Organisation sichert optimale Lagerbedingungen.

Wie verbessern digitale Tools das Management manueller Regallager?

Digitale Tools wie Lagerverwaltungssysteme (LVS) ermöglichen eine genaue Bestandsführung und effiziente Lagerplatznutzung. Sie unterstützen die Artikelortung, steuern Ein- und Auslagerungen und vereinfachen Inventuren. Mobile Datenerfassung mit Barcode-Scannern oder RFID-Systemen beschleunigt Abläufe, reduziert Fehler und erhöht die Arbeitseffizienz.

Hintergrund: Fachbodenregale

  • Fachbodenregal Wikipedia

    Wikipedia beschreibt Fachbodenregale als manuell bediente Regalsysteme aus standardisierten Bauteilen (Stützen, Fachböden, Versteifungen), typischerweise etwa 2 m hoch, mit Technik über 15 m; universell für Kommissionierung genutzt, bevorzugt aus Stahl.