Geprüfte Lufttechnik Anbieter
Neue Weilheimer Str. 30, 73230 Kirchheim unter Teck
Deutschland
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Über Lufttechnik
Die Raumlufttechnik sichert definierte Umgebungsbedingungen, indem sie Zuluft, Abluft, Temperatur und Filtration gezielt regelt. Ein Partikelfilter nach ISO 16890 erreicht für PM2.5 typischerweise Abscheidegrade über 80 %, und ein geregelter Nennvolumenstrom hält die Luftqualität in definierten Klassen. Ein Sensorverbund protokolliert die Überprüfung im 60‑Sekunden‑Raster und dokumentiert die Regelgüte bei 20–26 °C Raumtemperatur.
Funktionen, Regelgrößen und Kernaufgaben
Eine auf Lüftungstechnik ausgerichtete Anlage führt Frischluft zu, führt Abluft ab und begrenzt Schallpegel in Aufenthaltsbereichen auf 35 dB(A). Eine Regelung in Echtzeit hält CO₂ typischerweise unter 1000 ppm, während die Filtration die Luftreinhaltung für Gesundheit und Prozesssicherheit unterstützt. Eine Bauleittechnik‑Schnittstelle liefert Minutendaten für Trenddiagramme und meldet Abweichungen in Inbetriebnahmeprotokollen mit Zeitstempeln in Sekundenauflösung.
Ein Brandschutzmodul begrenzt die Rauchausbreitung nach DIN EN 15650, eine Sicherheitslogik schließt Klappen bei 72 °C. Ein Volumenstromdiagramm mit sechs Arbeitspunkten dokumentiert die Auslegung. Beispiel: Eine Anlage in Gebäude der Kategorie Büro begrenzt bei 1,5‑fachem Luftwechsel pro Stunde die Feuchte auf 40–60 % r. F. und erhöht damit die Prozessstabilität sensibler Geräte.
Systemtypen und Anwendungen
Eine Wohnraumlüftung in Reihenhaus und Etagenwohnung arbeitet häufig zentral mit 250–400 m³/h oder dezentral mit 30–60 m³/h und nutzt kompakte Gehäuse für Deckenmontage. Lösungen für Bürogebäude und Pflegeeinrichtungen halten Temperaturtoleranzen von ±1 K und Schallpegel von 35 dB(A) ein und ergänzen den Brandschutz durch fernüberwachte Klappen. In der Industrie kommen Gebläse für 5.000–50.000 m³/h und Impulsventilatoren in Parkbauten mit 30–50 N Schubkraft zum Einsatz.
Eine Systemlösung in der Industrieanlage priorisiert robuste Komponenten aus Edelstahl (CrNi 1.4301) mit 1,0–1,5 mm Blechstärke und integriert eine Brandschutz-Abschaltung. Beispiel: Ein Impulsventilator‑Netz in einem 12.000 m² großen Parkhaus realisiert eine Lüftungslösung mit sechs Zonen, 24 Sensorpunkten und einer Inbetriebnahmezeit von 60 Minuten für die Erstprüfung.
Auswahlkriterien, Simulation und Steuerung
Ein Auslegungsprogramm unterstützt die Planung mit Simulation von Druckverlust, Temperatur und Feuchte in 1‑Pa‑ bzw. 0,1‑K‑Auflösung und erstellt ein exportfähiges Diagramm mit bis zu zwölf Betriebspunkten. Die Steuerung regelt Ventilatorstufen in 1‑%‑Schritten in Echtzeit und dokumentiert die Überprüfung interner Grenzwerte im Logbuch mit 24‑Stunden‑Speicherung. Ein Produktfamilien‑Katalog ordnet Gerätetyp und Lüftungslösung anhand normierter Kennzahlen, sodass Planer innerhalb von fünf Minuten entscheiden können.
- Bauhöhe: Ein kompaktes Aggregat unterschreitet 300 mm für die Deckenmontage und hält Mindestabstände von 50 mm zu Bauteilen ein.
- Schalldämmung: Ein Schalldämpfer weist nach DIN EN ISO 11691 bei 500 Hz eine Einfügungsdämpfung von 15–25 dB auf.
- Materialbeständigkeit: Ein Gehäuse aus Edelstahl (CrNi 1.4301) erreicht nach 500 Stunden Salzsprühtest eine Oberfläche ohne Korrosionsnarben.
- Steuerung: Eine Regelung mit vier Sensoren (Temperatur, Feuchte, Druck, VOC) steuert Volumenstrom und Entlüftung in 0,5‑s‑Zyklen.
Beispiel: Ein System für Pflegeeinrichtungen begrenzt den Schalldruckpegel im Nachtbetrieb auf 30 dB(A), senkt die Zuluft auf 180 m³/h und dokumentiert die Inbetriebnahme mit zwölf Prüfpunkten im PDF‑Protokoll nach Zeitnorm 60 Minuten.
- Indexbegriffe: Eine Katalogsoftware für Planungsunterstützung kennzeichnet Felder und Schlagwörter für Retrieval, darunter Hausnummer, Händler, Planer, Lüftungslösung, Gegenwart, Diagramm, Bildung, Handwerk, Seminar, Seminarangebot, Seminarprogramm, Messestand, Würdigung, Erfrischung, Klassiker, Videospiel, Freunde, Rekordzeit, Siegertreppe, Schippe, Doppel, Neuerung, Multitalent, Lüftungsexperte sowie das UI‑Feld „Deckenmontag“ (sic), sodass eine Suche auch bei Tippfehlern Treffer liefert.
Technische Kennzahlen und Normen
| Systemkomponente | Technische Kennzahl | Normreferenz / Material |
|---|---|---|
| Zuluftanlage | Nennvolumenstrom | DIN EN 13779 |
| Abluftventilator | Maximaler Förderdruck | VDI 2067 Blatt 1 |
| Brandschutzklappe | Feuerwiderstandsdauer | DIN EN 15650 |
| Filtermedium | Abscheidegrad für Partikel PM2.5 | ISO 16890 |
| Schalldämpfer | Einfügungsdämpfung bei 500 Hz | DIN EN ISO 11691 |
| Gehäuse | Materialgüte und Blechstärke | Edelstahl (CrNi 1.4301) |
Anbieter sind Keller Lufttechnik GmbH + Co. KG, AAF-Lufttechnik GmbH, AL-KO Therm GmbH, G.H. Krämer GmbH & Co. KG, Heimer Lackieranlagen und Industrielufttechnik GmbH & Co. KG, HLS Oberflächen- und Lufttechnik Produktions GmbH & Co. KG, Konrad Reitz Ventilatoren GmbH & Co. KG, LTA Lufttechnik GmbH, Marx Transformatorenbau GmbH & Co. KG, Piller Industrieventilatoren GmbH, Punker GmbH, Rentschler REVEN Lüftungssysteme GmbH, Teddington Luftschleieranlagen GmbH, Thorwesten Vent GmbH, Ventilatorenfabrik Oelde GmbH
FAQ zu Lufttechnik
Wie lässt sich die Wirtschaftlichkeit einer lufttechnischen Anlage objektiv beurteilen
Die Wirtschaftlichkeit wird über die Total Cost of Ownership (TCO) bewertet, die Anschaffung, Energieverbrauch, Wartung und Reparaturen über den gesamten Lebenszyklus umfasst. Zusätzlich ist die mögliche Senkung krankheitsbedingter Ausfälle um bis zu 10 Prozent durch bessere Luftqualität zu berücksichtigen. Eine detaillierte TCO-Analyse über 10 bis 15 Jahre liefert die Basis für fundierte Investitionsentscheidungen.
Wie häufig sollten moderne Lüftungssysteme gewartet werden und mit welchen Kosten ist zu rechnen
Nach VDI 6022 ist eine regelmäßige Wartung erforderlich, um Hygiene und Effizienz zu sichern. Filter sind halbjährlich bis jährlich zu wechseln, eine vollständige Inspektion sollte alle zwei bis drei Jahre erfolgen. Die jährlichen Wartungskosten liegen meist bei 1 bis 3 Prozent der ursprünglichen Investitionssumme. Die Arbeiten sind von zertifiziertem Fachpersonal durchzuführen, um die Hygienestandards einzuhalten.
Wie lassen sich RLT-Anlagen hinsichtlich ihrer Energieeffizienz objektiv bewerten und verbessern?
Ein objektiver Vergleich erfolgt über den spezifischen Energieverbrauch (SEC) in kWh pro Quadratmeter und Jahr sowie die Effizienz der Wärmerückgewinnung, die häufig über 80 Prozent liegt. Die ErP-Richtlinie ordnet Geräte in Energieeffizienzklassen von A+ bis G ein. Für einen wirtschaftlichen Betrieb sollten Anlagen mindestens Klasse A und eine hohe Wärmerückgewinnung erreichen.
Welche zentralen Herausforderungen treten beim Nachrüsten raumlufttechnischer Anlagen in Bestandsgebäuden auf
Wesentliche Herausforderungen sind begrenzte Flächen für Kanäle und Aggregate, statische Einschränkungen sowie die Einbindung in vorhandene Gebäudeleittechnik. Auch akustische Anforderungen sind relevant, um zulässige Schallpegel einzuhalten. Eine genaue Vor-Ort-Analyse ist erforderlich, um bauliche Anpassungen und Integrationsaufwand verlässlich zu bewerten.
Wie trägt moderne Lufttechnik zur Reduktion von Viren und Allergenen in Innenräumen bei?
Moderne Lufttechnik senkt die Aerosolbelastung durch hohe Luftwechselraten und den Einsatz von HEPA-Filtern gemäß ISO 29463. Eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent verringert die Überlebensfähigkeit von Viren und die Verbreitung von Allergenen. Empfohlen werden zwei bis drei Luftwechsel pro Stunde sowie Filterklassen ab ePM1 > 80 Prozent oder HEPA.
Welche rechtlichen Vorgaben gelten für den Betrieb von Lüftungsanlagen in öffentlichen Gebäuden?
Für öffentliche und gewerbliche Gebäude gelten in Deutschland die Arbeitsstättenrichtlinie ASR A3.6 und die VDI 6022. Sie verlangen regelmäßige Inspektionen und Wartungen, um die Gesundheit der Nutzer sicherzustellen. Vorgeschrieben sind jährliche Hygienekontrollen sowie eine umfassende Hauptuntersuchung alle drei Jahre durch zertifizierte Sachverständige.
Welche Kommunikationsprotokolle sind für die Integration von RLT-Anlagen in Smart Buildings relevant?
Für die Integration von RLT-Anlagen in Smart Buildings sind vor allem BACnet für die Gebäudeautomation, Modbus für Feldgeräte und KNX für die Raumautomation relevant. Diese standardisierten Schnittstellen gewährleisten eine einheitliche Kommunikation und zuverlässige Datenerfassung. Anlagen mit offenen, etablierten Protokollen erleichtern zukünftige Erweiterungen und den Einsatz von Predictive Maintenance.
Hintergrund: Lufttechnik
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Raumlufttechnik Wikipedia
Lufttechnik versorgt Aufenthalts- und Betriebsräume sowie Prozesse mit Luft: Raumlufttechnik und freie Lüftungssysteme steuern die Luftqualität, während Prozesslufttechnik Absaugung, Abscheidung, Trocknung und Förderung für technische Anwendungen übernimmt.
Diese Anbieterliste Lufttechnik umfasst auch: Umwelt Lufttechnik
Autor: induux Redaktion · Zuletzt aktualisiert: Mai 2026