#Förderprogramm #Digital Jetzt bis 50% max. 50.000 EUR

Blog-Artikel
letzte Änderung: 07.08.2020 Autor: Silke Bremser

Neues Programm: „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“ mit finanziellen Zuschüsse bis 50% bzw. max. 50.000 EUR, um Investitionen in kleinen und mittleren Unternehmen sowie Handwerksbetriebe und freie Berufe zu unterstützen.

„Digital Jetzt“– Neue Förderung für die Digitalisierung des Mittelstands

 

Förderprogramm ab 7. September 2020 verfügbar!

Um Betrieben die Umsetzung der Digitalisierung zu erleichtern, bietet das neue Förderprogramm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“ finanzielle Zuschüsse, um Investitionen in kleinen und mittleren Unternehmen – einschließlich Handwerksbetriebe und freie Berufe – anzuregen.

Zuschüsse gibt es bei:

  • Investitionen in digitale Technologien sowie
  • Investitionen in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen

Gerade auch die mittelständischen Unternehmen können vom digitalen Zeitalter profitieren. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt sie mit dem neuen Förderprogramm „Digital Jetzt“ bei der Digitalisierung der Geschäftsprozesse und der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie

Wer kann das Programm beantragen?

 

Mittelständische Unternehmen

  • aus allen Branchen (inklusive Handwerksbetriebe und freie Berufe)
  • mit 3 bis 499 Beschäftigten,
  • die entsprechende Digitalisierungsvorhaben planen, zum Beispiel Investitionen in Soft-/Hardware und/oder in die Mitarbeiterqualifizierung.

 

Voraussetzungen, die ein Unternehmen erfüllen muss

 

Das Unternehmen muss im Förderantrag klarstellen, wie der Digitalisierungsplan aussehen soll. 

Im Plan wird:

  • das gesamte Digitalisierungsvorhaben beschrieben,
  • die Art und Anzahl der Qualifizierungsmaßnahmen erläutert,
  • der aktuelle Stand der Digitalisierung im Unternehmen und die Ziele, die mit der Investition erreicht werden sollen aufgezeigt,
  • dargestellt, wie die Organisation im Unternehmen effizienter gestaltet wird, wie sich das Unternehmen neue Geschäftsfelder erschließt, wie es ein neues Geschäftsmodell entwickelt und/oder seine Marktposition gestärkt wird.

Zusätzlich:

  • Unternehmen muss eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben, in der die Investition erfolgt.
  • Vorhaben darf zum Zeitpunkt der Förderbewilligung noch nicht begonnen haben.
  • Nach Bewilligung muss es innerhalb von zwölf Monaten umgesetzt werden.
  • Unternehmen muss die Verwendung der Fördermittel nachweisen können.

Laufzeit der Förderung

Das Antragsstellungstool wird am 7. September freigeschaltet. Der Antrag auf Förderung ist bis einschließlich 2023 zu stellen.

Tipps für Anstragsteller

  • Digitalisierungsplan vorbereiten
  • Antrag rechtzeitig stellen (frühzeitig vor Beginn des Digitalisierungsvorhabens)
  • Prüfen, ob erhöhte Förderquote beantragt werden kann (z.B. durch eine Beteiligung an einem Wertschöpfungsnetzwerk oder durch eine Investition in die IT-Sicherheit)
  • Prüfen, ob eine Kombination beider Fördermodule sinnvoll ist (Investition in digitale Technologie und in Mitarbeiterqualifizierung)
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