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Mikrolinsenarrays aus Kunststoff - kostengünstig und effizient

Letzte Änderung: , Autor: ORAFOL Fresnel Optics, Fachartikel

Aus modernen optischen Systemen der Beleuchtungs-, Laser und Glasfasertechnik sind Mikrolinsenarrays schon heute nicht mehr wegzudenken. Fortwährende Weiterentwicklung der Herstellungsverfahren führen zu immer neuen Anwendungsfällen, in denen die effizienten und kostengünstigen Linsenraster ihre effizienzsteigernde Wirkung entfalten können.

Mikrolinsenarrays sind periodische oder nicht periodische Anordnungen von mehreren Einzellinsen. Die Linsen haben dabei meist Dimensionen im Submillimeterbereich, bis maximal wenige Millimeter. Mikrolinsenarrays finden Anwendung in zahlreichen optischen Systemen, darunter Beleuchtungstechnik, Laser- und Glasfaserkomponenten. Sie können zur Kollimation, Homogenisierung und Strahlformung eingesetzt werden. Durch die hohe Flexibilität beim Design, die platzsparende Form und zumeist kostengünstige Herstellung finden die Arrays aus winzigen Linsen in immer mehr Systemen Verwendung.


Ein entscheidender Aspekt bei der Herstellung von Mikrolinsenarrays ist das Material. Kunststoffe wie PMMA und PC bieten eine kostengünstige Lösung, um effiziente optische Systeme zu entwickeln. Die Herstellung erfolgt durch Spitzgieß- oder Prägeprozesse, welche eine hohe Qualität und Formgenauigkeit ermöglichen. Mikrolinsenarrays aus optischen Kunststoffen zeichnen sich neben der hohen Transmission vor allem durch ihr geringes Gewicht aus, wodurch sie sich hervorragend für die Verwendung in mobilen Geräten eignen.


Mikrolinsenarrays werden meist in Kombination mit anderen optischen Elementen verbaut. Neben Fortschritten bei der Entwicklung von optischen Materialien und Herstellungsprozessen ist es daher ein Trend, Mikrolinsenarrays direkt in andere optische Komponenten einzubringen. Die Steigerung der Effizienz sowie die Reduzierung von Bauraum, Gewicht und Kosten kann dadurch zusätzlich verbessert werden.

Mikrolinsenarray