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Elektromotoren Hersteller – 29 im Vergleich

Als elektrische Maschinen treiben Elektromotoren Wellen mit definiertem Drehmoment und Drehzahl an, wandeln Netz- oder Umrichterstrom in Bewegung und skalieren von Mikromotor bis Großantrieb. Zentrales Einsatzfeld bildet die Gebäude- und Prozesstechnik, etwa Ventilator- und Pumpenantriebe in Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HVAC) sowie in Wasseraufbereitung und Chemie, wo drehzahlgeregelte Systeme den Energieverbrauch im Teillastbetrieb senken. Für den Einkauf entscheidet die Effizienzklasse IE3 bis IE5 nach IEC 60034-30-1, ergänzt um Schutzart nach IEC 60529, weil diese Kenngrößen Wirkungsgrad, Betriebskosten und Nachhaltigkeit messbar bestimmen.
Lieferanten und Händler:

Geprüfte Elektromotoren Hersteller

Im Schelmen 9 - 11, 72072 Tübingen
Deutschland

Nunsdorfer Ring 29, 12277 Berlin
Deutschland

Bössingerstr. 33, 74243 Langenbrettach
Deutschland

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Weitere Elektromotoren Hersteller

AEM - Anhaltische Elektromotorenwerk Dessau GmbH, Elektromotoren AEM - Anhaltische Elektromotorenwerk Dessau GmbH
ATB Schorch GmbH, Elektromotoren ATB Schorch GmbH
Bonfiglioli Deutschland GmbH, Elektromotoren Bonfiglioli Deutschland GmbH
DOMEL AG, Elektromotoren DOMEL AG
Dunkermotoren GmbH, Elektromotoren Dunkermotoren GmbH
EMAG GmbH & Co. KG, Elektromotoren EMAG GmbH & Co. KG
EMAG eldec Induction GmbH, Elektromotoren EMAG eldec Induction GmbH
Festo Vertrieb GmbH & Co. KG, Elektromotoren Festo Vertrieb GmbH & Co. KG
Getriebebau Nord GmbH & Co. KG, Elektromotoren Getriebebau Nord GmbH & Co. KG
JULI Motorenwerk s.r.o., Elektromotoren JULI Motorenwerk s.r.o.
Kaiser-Motoren GmbH, Elektromotoren Kaiser-Motoren GmbH
Kreisel GmbH & Co. KG, Elektromotoren Kreisel GmbH & Co. KG
Lutz Kracht - LUKRA Pumpen e.K., Elektromotoren Lutz Kracht - LUKRA Pumpen e.K.
Rehfuss Drive Solutions GmbH, Elektromotoren Rehfuss Drive Solutions GmbH
Ruhrgetriebe KG, Elektromotoren Ruhrgetriebe KG
  • SHC GmbH
  • Schwarz Elektromotoren GmbH
  • VEM Sachsenwerk GmbH
  • VEM transresch GmbH
  • WiCHMANN GmbH
  • Würth Elektronik Gruppe
  • bdtronic GmbH
  • ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG

Über Elektromotoren

Elektromotoren wandeln elektrische Energie durch elektromagnetische Kräfte in mechanische Bewegung und bilden die Antriebsebene moderner Automatisierungssysteme, Produktionslinien und Maschinenanlagen. Elektrische Antriebe tragen in Infrastruktur und Energiesystemen zur Elektrifizierung von Bewegungssystemen bei. Weltweit sind über eine Milliarde Einheiten installiert und prägen den Energieverbrauch in Produktionsanlagen und Gebäuden. Die Elektromotorenindustrie verzeichnet im betrachteten Zeitraum wachsende Nachfrage. Treiber sind fortschreitende Digitalisierung und der Bedarf an Energielösungen für industrielle Infrastruktur.

Prinzipien, Bauformen und Baugrößen

Die Motorentechnik nutzt Gleichstrom- und Wechselstromkonzepte. Drehstrom-Asynchronmaschinen liefern robuste Leistung, während Synchronmotoren synchron zur Netzfrequenz laufen. Mikromotoren treiben Kommunikationsgeräte und andere Elektrogeräte an, während Sondermotoren als Linearmotoren oder Servoantriebe präzise Bewegungssteuerung in kompakter Baugröße bereitstellen. Ein Kühlmantel stabilisiert die Temperatur größerer Aggregate und hält die Energiebilanz bei Dauerlast. Eine Passfeder koppelt die Welle mit Getriebe oder Verzahnung und sichert die Übertragung des Drehmoments.

Die Konstruktion umfasst die Wicklung aus Kupfer oder Aluminium, die Isolation gegen Kurzschluss, das Lagersystem zur rotatorischen Führung sowie das Gehäuse aus Druckguss, Stahl oder Kunststoff je nach Baugröße. Ein Klemmenbrett stellt den netz- oder umrichterseitigen Anschluss her. Die Dimensionierung legt Schlüsselmaße und Maschinenlayout fest und definiert Referenzwerte für Drehmoment, Umdrehungen pro Minute und Geräuschverhalten.

Steuerung, Betriebsarten und Funktionssicherheit

Die Drehzahlregelung erfolgt im Frequenzumrichterbetrieb mit feldorientierter Regelung, während der Netzbetrieb die synchrone oder schlupfbehaftete Drehzahl zur Netzfrequenz vorgibt. Eine integrierte Überwachung bindet Drehüberwachung und Stillstandsüberwachung ein und meldet Grenzwertverletzungen an das Automatisierungssystem. Das Antriebssystem reduziert den Energieverbrauch durch bedarfsgerechte Drehmomentvorgaben und hält dabei die Produktqualität.

Die Steuerung schaltet bei Bremsvorgängen in den Generatorbetrieb und speist Energie zurück, was die Energiebilanz von Ventilator, Pumpe und Klimaanlage verbessert. Beispiel: Eine Produktionslinie setzt einen Frequenzumrichter ein und senkt den Strombedarf im Teillastbereich um 12 %. Haushaltsnahe Anwendungen binden Elektrogeräte und Konsumgüter ein; der Motor treibt in einem Kommunikationsgerät den Vibrationsaktor. Der Stromrichter regelt elektrische Verbraucher lastgerecht und unterstützt die Überprüfung der Parametrierung.

Auswahl, Normenkonformität und Integration

Die Auswahl kalkuliert Leistungsbedarf, Schlüsselmaße und Stückpreis gegen erwartete Laufzeit und Energieeinsparung, während Konformität mit Verordnungen und Vorschriften die Einhaltung dokumentiert. Eine Zertifizierung weist die Standardkonformität nach und erleichtert die Referenz gegenüber Planungsleitfäden. Die Integration koppelt das Bewegungssystem an Getriebe oder Riemen und positioniert den Motor passgenau im Maschinenlayout. Eine servicefähige Auslegung vereinfacht die Reparatur im Feld.

Technische Kenngrößen und Normreferenzen
Merkmal Beschreibung
Effizienzklasse IE1 bis IE5 (IEC 60034-30-1) zur messbaren Reduktion des Strombedarfs
Schutzart IP-Code (IEC 60529), z. B. IP55 für Staub- und Strahlwasserschutz
Baugröße Genormte Abmessungen (IEC 60072) mit definierten Achshöhen
Nenndrehzahl Umdrehungen pro Minute bei Nennlast
Nennspannung Versorgung z. B. 230 V oder 400 V
Nennleistung Mechanische Abgabe in Kilowatt

Branchen, Anwendungen und Marktdynamik

Die Antriebstechnik treibt in Produktionsanlagen und Schwerindustrie Pumpen, Förderer und Werkzeugmaschinen an. Robuste Aggregate arbeiten im Bergbau unter Staub- und Stoßbelastung. Das Fahrzeugsegment erweitert die Elektrifizierung: Die Automobilindustrie integriert Traktionsmaschinen, und der Automobilhersteller platziert das Elektrofahrzeug als zentralen Baustein der Mobilität. Das Bewegungssystem unterstützt die Feinpositionierung in der Robotik und liefert präzise Bewegungssteuerung für Greifer und Portale.

Die Industrie 4.0 erweitert die Intelligenz per Sensorik und Cloud-Referenzmodellen, und die Digitalisierung nutzt Zustandsdaten für Regelgüte und Lebensdauer. Die Motorentechnik stärkt Nachhaltigkeit durch verbesserte Materialien und Dämmkonzepte, während Isolation und Kühlmantel die thermische Reserve absichern. Eine standardisierte Datenschnittstelle erleichtert die Standardisierung im Engineering. Der Markt für stationäre und mobile Antriebe adressiert zudem Sondermotoren für Spezialfälle.

Hersteller sind ME MOBIL ELEKTRONIK GMBH, PROMESS Montage- und Prüfsysteme GmbH, Schmalenberger GmbH + Co. KG, AEM - Anhaltische Elektromotorenwerk Dessau GmbH, ATB Schorch GmbH, bdtronic GmbH, Bonfiglioli Deutschland GmbH, Breuer-Motoren GmbH & Co.KG, DOMEL AG, Dunkermotoren GmbH, ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG, EMAG GmbH & Co. KG, EW Hof Antriebe und Systeme GmbH, Festo Vertrieb GmbH & Co. KG, JULI Motorenwerk s.r.o.

FAQ zu Elektromotoren

Wie wird der ROI bei der Umrüstung auf hocheffiziente Elektromotoren berechnet?

Der Return on Investment ergibt sich aus dem Verhältnis der Investitionskosten zu den kumulierten Energieeinsparungen über die Nutzungsdauer. Dazu werden die Anschaffungskosten und der Umrüstungsaufwand von den erwarteten Stromeinsparungen abgezogen. Die Amortisationszeit beim Wechsel von IE1- auf IE3-Motoren liegt typischerweise zwischen 1,5 und 3 Jahren, abhängig von Betriebsstunden und Strompreis. Zusätzlich können geringere Wartungskosten den Gesamtbetriebskostenaufwand weiter senken.

Welche Integrationsanforderungen stellen Servoantriebe in der Robotik?

Servoantriebe erfordern eine präzise mechanische Kopplung mit minimalem Spiel, meist unter einer Winkelminute, um exakte Bewegungen zu gewährleisten. Elektrisch sind hochauflösende Encoder und Echtzeitprotokolle wie EtherCAT oder PROFINET notwendig. Für optimale Dynamik und Positionsgenauigkeit müssen die Reglerparameter sorgfältig abgestimmt werden. Eine korrekte Parametrierung reduziert Schwingungen und verlängert die Lebensdauer des Antriebssystems.

Wie bestimmt die Schutzart die Eignung eines Elektromotors für den Außeneinsatz?

Die Schutzart nach IEC 60529 (IP-Code) definiert den Schutzgrad eines Elektromotors gegen Fremdkörper und Wasser. Für Außenbereiche oder feuchte Umgebungen empfiehlt sich mindestens IP55, das Staubablagerungen und Strahlwasser abhält. In stark beanspruchten Umgebungen, etwa bei Hochdruckreinigung, sind IP67 oder IP69K erforderlich, um Bauteile zuverlässig zu schützen und die Betriebsdauer des Motors zu sichern.

Welche Wartungsstrategien erhöhen die Lebensdauer industrieller Elektromotoren?

Prädiktive Wartung mit Schwingungsanalyse und Thermografie erkennt frühzeitig Lagerschäden und Überhitzung. Die Lager sollten gemäß Herstellervorgaben regelmäßig geschmiert werden, typischerweise alle 5000 bis 10000 Betriebsstunden. Die Kontrolle von Wicklungsisolation und die Reinigung der Kühlrippen verhindern Ausfälle und minimieren Stillstandszeiten. Proaktive Wartung kann die Lebensdauer um 20 bis 30 Prozent verlängern und die Gesamtbetriebskosten senken.

Welche Cyber-Sicherheitsanforderungen gelten für Elektromotoren in Industrie-4.0-Umgebungen?

Elektromotoren in Industrie-4.0-Systemen müssen grundlegende Cyber-Sicherheitsmaßnahmen erfüllen. Dazu zählen verschlüsselte Kommunikationsprotokolle wie TLS für die Datenübertragung, Authentifizierungsverfahren für Fernzugriffe sowie eine konsequente Netzwerksegmentierung. Die Einhaltung der Norm IEC 62443 ist zentral, um Manipulationen von Betriebsdaten und unbefugte Zugriffe auf Steuerungsparameter zu verhindern.

Wie beeinflusst die Materialauswahl die Nachhaltigkeit von Antriebssystemen?

Recycelbare Materialien wie bestimmte Aluminiumlegierungen für Gehäuse und kunststofffreie Komponenten verbessern die Umweltbilanz. Beim Einsatz seltener Erden in Permanentmagnetmotoren ist die Herkunft zu prüfen, um Konfliktmineralien-Verordnungen einzuhalten. Hochreines Kupfer in Wicklungen erhöht die elektrische Leitfähigkeit und senkt Energieverluste. Die Orientierung am Cradle-to-Cradle-Prinzip stärkt die Kreislaufwirtschaft.

Welche gesetzlichen Anforderungen gelten in der EU für die Installation von Motoren?

In der EU unterliegt die Motorinstallation der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, die grundlegende Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen definiert. Elektrische Installationen müssen der Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU und der Normenreihe EN 60204-1 zur elektrischen Ausrüstung von Maschinen entsprechen. Eine CE-Kennzeichnung ist erforderlich, ebenso eine Konformitätserklärung mit Angabe aller angewandten Richtlinien. Eine fachgerechte Erdung und der korrekte Anschluss des Schutzleiters sind zum Schutz vor elektrischen Schlägen zwingend notwendig.

Hintergrund: Elektromotoren

  • Elektromotor Wikipedia

    Elektromotoren wandeln Strom in mechanische Bewegung, bilden zentrale Antriebe in Automatisierungssystemen, Produktionslinien und Fahrzeugen. Varianten: Gleich-/Wechsel-, Asynchron-/Synchron-, Linear-/Schrittmotoren. Effizienzklassen IE1–IE5 treiben Einsparungen; Motoren verursachen über 50% Stromverbrauch, zunehmend umrichtergeregelt.

Diese Anbieterliste Elektromotoren umfasst auch: Elektromotorengehäuse

Autor: induux Redaktion · Zuletzt aktualisiert: Mai 2026