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Magnetsensoren Hersteller – Vergleich

Magnetische Feldsensoren wie Magnetsensoren dienen der Positions-, Winkel- und Drehzahlmessung und basieren je nach Einsatz auf Hall-, Reed- oder magnetoresistive Prinzipien. In der Fabrikautomation detektieren sie Kolbenstellungen in Pneumatikzylindern, überwachen Ventilsteller und liefern Absolutwinkel in Drehgebern für Robotergelenke. Für den Einkauf zählen messbarer Schaltabstand nach IEC 60947-5-2, passende Bauform und Schutzart gemäß IEC 60529 sowie EMV-Festigkeit und Temperaturbereich des Datenblatts.
Lieferanten und Händler:

Geprüfte Magnetsensoren Hersteller

Friedrichstr. 1, 45128 Essen
Deutschland

Über Magnetsensoren

Magnetsensoren erfassen Magnetfelder berührungslos und übersetzen Feldänderungen in ein elektrisches Signal. Bei Anlagen mit hoher Taktzahl reduziert die fehlende Reibstelle Abnutzung und stabilisiert Schaltpunkte über lange Laufzeiten. Das Magnetfeld stammt entweder von einem Dauermagnet oder aus einer Bestromung im Magnetsystem. Ein Schaltkreis bereitet das Ausgangssignal auf und koppelt es in die Steuerungstechnik ein.

Messprinzipien in der Sensortechnik

Wo ein Magnetfeld eine Kontaktfahne beeinflusst, schaltet der Reed-Kontakt mechanisch und verträgt vergleichsweise hohe Lasten. Hall-Sensoren messen die Hall-Spannung im Halbleiter und treiben häufig einen Transistorausgang an. NPN- und PNP-Varianten dominieren in der Elektrotechnik. MR-Sensoren registrieren Widerstandsänderungen und reagieren bereits auf kleine Feldstärkevektoren. Magnetostriktive Systeme bestimmen Positionen über die Laufzeit von Torsionswellen im Wellenleiter. Die Physik entscheidet, nicht der Formfaktor.

Sensortypen und typische Eigenschaften
SensortypFunktionsweiseTypische Eigenschaft
Reed-KontaktMechanisches Schalten im MagnetfeldEinfache Bauweise, begrenzte mechanische Lebensdauer
Hall-SensorMessung der Hall-SpannungSchnelle Schaltfrequenzen, robuste Positionsbestimmung
MR-SensorWiderstandsänderung im MagnetfeldHohe Empfindlichkeit, kleine Bauform, geringer Strombedarf
Magnetostriktiver SensorLaufzeitmessung von TorsionswellenAbsolute Wegmessung über lange Messstrecken

Kennwerte: Abstand, Polung und elektrische Schnittstellen

Bei der Auslegung trennt der Schaltabstand brauchbare Montagen von Fehltriggern. Er hängt von Feldstärke und Sensorcharakteristik ab. Hysterese definiert den Rückschaltpunkt und dämpft Schwankungen durch Vibration oder Spiel im Markierungssystem. Die Polung muss zur Applikation passen, denn die Nord-Süd-Ausrichtung bestimmt bei vielen Typen die Signallogik. Spannungslagen von 10 bis 30 V DC sind verbreitet. Analoge Ausgänge treten neben IO-Link auf. Ein Temperaturfenster begrenzt die Drift.

Bauformen vom Näherungsschalter bis zum Drehgeber

In Zylindern verfolgen Näherungssensoren den Kolbenweg ohne Kontaktfläche. Als Bauform erscheinen Nutgehäuse oder Blockgehäuse für Pneumatikprofile. Der klassische Näherungsschalter schaltet binär und sitzt oft bündig in Metallflächen mit definierter Bedämpfung durch umgebende Werkstoffe. Winkelsensoren und Drehgeber erfassen Rotationen in Robotergelenken oder Ventilstellern präzise genug für Echtzeitsteuerung. Kompassinstrumente nutzen feldempfindliche Elemente zur Richtungsbestimmung im Erdmagnetfeld als Referenzvektor.

Anwendungsfelder von Fahrzeug bis Raumfahrt und Prüfsystem

Nicht nur die Automatisierung profitiert davon. Fahrzeugfunktionen detektieren Fahrtrichtung an Getriebesignalen oder Radsignalen, auch bei Verschmutzung durch Ölfilm. In der Raumfahrt koppeln Lage- und Stellregelkreise Magnetfeldsensoren zur Kartierung lokaler Anomaliefelder ein und ergänzen andere Messgeräteketten für Navigation. Sauerstoffreiche Umgebungen zwingen zu funkenfreien Konzepten an Aktoren. Magnetische Erfassung vermeidet Kontaktprellen als Zündquelle zwar nicht grundsätzlich, senkt aber die mechanische Reibenergie deutlich.

Normen und Richtlinien

Zwar zählt die Messfunktion zuerst, doch Gehäuseaufbau und Normkonformität entscheiden über die stabile Integration in Serienanlagen. IEC 60529 klassifiziert Schutzarten gegen Staub und Wasser, und IEC 60947-5-2 beschreibt Anforderungen an Näherungsschalter inklusive elektrischer Kenndaten für Steuerungen. Für die Entscheidung taugen vier Prüfsteine – erstens der Temperaturbereich in °C laut Datenblatt (Betriebstemperatur), zweitens die EMV-Festigkeit gegen Störfelder in Schaltschranknähe (Überwachung), drittens die Signalpegel am Ausgangssignal für SPS-Eingänge (Integration) und viertens die chemische Beständigkeit gegen Kühlschmierstoff.

  • Mengenangebot: Stückzahlstaffeln verändern oft nur die Anschlussvarianten wie M8- oder M12-Stecker oder die Kabellängen.

Nicht jede Historie ist technisch relevant. Begriffe wie Forschergeist oder Kapital beschreiben eher das Umfeld als einen Kennwert. Reissmann taucht gelegentlich als Namensspur in älteren Textsammlungen auf, technische Spezifikationen bleiben davon unabhängig. Eine Radiowerkstatt prüft solche Sensoren typischerweise an Fensterkontakten oder an einem Vibrationssensoraufbau nur dann sinnvoll nach, wenn Feldstärke und Schaltabstand reproduzierbar vorliegen.

Hersteller sind ifm electronic gmbh

FAQ zu Magnetsensoren

Welche Faktoren bestimmen die Total Cost of Ownership TCO von Magnetsensoren in der Industrie

Die TCO ergibt sich aus Anschaffung, Installation, Betrieb und Wartung. Ein höherer Anschaffungspreis kann sich über zehn Jahre durch geringere Ausfallzeiten und entfallende Verschleißkosten amortisieren. Zur Reduktion der Wartungskosten auf hohen Mean Time Between Failures MTBF von über 100.000 Stunden achten.

Welche Kriterien sind bei der Auswahl hochpräziser Magnetsensoren entscheidend?

Maßgeblich sind Wiederholgenauigkeit, Temperaturdrift und Auflösung. Für anspruchsvolle Positionierungen gelten: Wiederholgenauigkeit ≤ 5 µm, integrierte Temperaturkompensation und eine Auflösung von mindestens 12 Bit.

Welche Installationsanforderungen gelten für magnetische Sensoren in rauen Umgebungen

Sensoren sind entsprechend Schutzart und Materialbeständigkeit zu montieren, um Funktion und Sicherheit zu gewährleisten. In explosionsgefährdeten Bereichen ist nach EN 60079-14 die Eigensicherheit Ex i zu prüfen und eine zertifizierte Barriere einzusetzen. Die Verkabelung ist mit geschirmten Leitungen auszuführen; geforderte EMV-Festigkeit mindestens 10 V/m, um Störungen zu minimieren.

Ist eine regelmäßige Kalibrierung oder Wartung von Magnetsensoren erforderlich

In der Regel nein. Moderne berührungslose Magnetsensoren arbeiten verschleißfrei und sind wartungsfrei; planmäßige Kalibrierungen entfallen. Im Unterschied zu mechanischen Kontakten entsteht kein Abrieb, sodass keine turnusmäßigen Wartungsintervalle nötig sind. Eine Funktionsprüfung ist bei Inbetriebnahme und bei Verdacht auf Fehlfunktionen sinnvoll, zum Beispiel mit Referenzmagnet oder Oszilloskop.

Welche externen Störfaktoren mindern die Zuverlässigkeit von Magnetsensoren

Häufige Störquellen sind externe Magnetfelder, Vibrationen und starke Temperaturschwankungen; sie verschlechtern die Messgenauigkeit. Elektrostatische Entladungen nach IEC 61000-4-2 können Fehlfunktionen auslösen, daher ist die Gehäuseerdung erforderlich. Empfohlene Gegenmaßnahmen: mechanische Entkopplung und elektrische Schirmung zur Erhöhung der Umgebungsrobustheit.

Welche Schnittstellen und Protokolle eignen sich für die Datenübertragung von Magnetfeldsensoren

Relevante Schnittstellen sind IO-Link, SSI Synchronous Serial Interface sowie analoge Strom- und Spannungsausgänge 4–20 mA bzw. 0–10 V. IO-Link ermöglicht bidirektionale Kommunikation mit Mess-, Parameter- und Diagnosedaten direkt aus der Steuerung und unterstützt Predictive Maintenance sowie flexible Konfiguration. SSI bietet eine deterministische, taktsynchrone Punkt-zu-Punkt-Übertragung mit geringer Latenz und ist bei strengen Echtzeitanforderungen zu bevorzugen. Analoge Ausgänge sind universell und einfach zu integrieren, bieten jedoch keine Parametrierung oder erweiterte Diagnose.

Wann sind magnetische Positionssensoren anderen Messprinzipien vorzuziehen?

Magnetische Positionssensoren sind erste Wahl bei starker Verschmutzung, Feuchtigkeit oder Vibrationen sowie wenn berührungslose, verschleißfreie Langzeitstabilität gefordert ist. Sie messen zuverlässig durch nichtmagnetische Materialien wie Kunststoff oder dünne Metalle hindurch, wo optische Verfahren häufig an Grenzen stoßen. Empfohlen für Anwendungen mit hoher Umweltrobustheit und dauerhaft stabiler, kontaktloser Positionserfassung.

Hintergrund: Magnetsensoren

  • Hall-sensor Wikipedia

    Ein Hall-Sensor misst Magnetfelder über den Hall-Effekt im Halbleiter, wandelt Feldänderungen berührungslos in elektrische Signale und treibt häufig NPN/PNP-Transistorausgänge für schnelle, robuste Schaltfunktionen.

Autor: induux Redaktion · Zuletzt aktualisiert: September 2026, ID: 18560