×
Suchen

Industrie 4.0 Anbieter – 40 im Vergleich

Industrie 4.0 Fachartikel

Neuer Blog: Wieso qualitativ hochwertige Messtechnik in der Automatisierung der Industrie nicht wegzudenken ist

Labortechnik Tasler GmbH - LTT: Hochpräzise Messtechnik gilt als der heimliche "Enabler" der Automatisierung von industriellen Anlagen. Lesen Sie mehr...

Was braucht es für eine induktive Lötanlage?

Steremat Induktion GmbH: Induktives Löten ist mehr als nur Hitze auf Knopfdruck. Wer reproduzierbare Prozesse, hohe Energieeffizienz und sichere Serienfertigung will, braucht eine Anlage, die exakt auf das Werkstück und den Prozess abgestimmt ist. Hier zeigen wir, worauf es wirklich ankommt – von der Basis bis zur High-End-Lösung.

Induktive Erwärmung für nachhaltige Produktion – CO₂-Fußabdruck mit STEREMAT reduzieren

Steremat Induktion GmbH: Induktive Erwärmung ist die nachhaltige Alternative zu klassischen Wärmeverfahren. Mit Induktionsanlagen von STEREMAT senken Industrieunternehmen ihren Energieverbrauch und CO₂-Ausstoß – ohne Kompromisse bei Präzision, Qualität und Produktionsgeschwindigkeit.

Janz Tec bietet flexiblen Update-Service

Janz Tec AG: Nicht jedes Update ist sinnvoll. Viele Betriebssysteme erfordern eine präzise Kontrolle, da die aktuelle Version noch nicht reibungslos funktioniert. Wir bieten individuelle Updates, die genau auf die Bedürfnisse abgestimmt, getestet und freigegeben sind.

OPC UA-SCHNITTSTELLEN Die Erfolgsgeschichte von Joop van Zanten geht weiter Richtung Industrie 4.0.

Messer Cutting Systems GmbH & Co. KG: Im Jahr 2020 starteten JOOP und Messer Cutting Systems ihre spannende Reise in Richtung Industrie 4.0. Seitdem hat sich beim niederländischen Stahlbearbeiter viel verändert: Ein komplett neues Automatisierungssystem, bestehend aus einer Faserlaser- und einer Plasmaschneidanlage mit Fasentechnologie und Bohraggregat sowie einem Material Handling System, sorgt heute für das umfangreiche Leistungsspektrum des Lohnfertigers. Zentrales Element ist die OmniFab Software Suite, die die verschiedenen Messer Systeme und Anlagen über Schnittstellen miteinander verbindet und prozessorientiert in die betriebswirtschaftlichen Abläufe integriert. Im gleichen Zeitraum hat JOOP seine Produktionstechnologie um ein 5-Achs-Bearbeitungszentrum erweitert und seine Biegekapazitäten erhöht (bis zu 8 m Abkantlänge und 1250 Tonnen Druck). Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über eine hochzertifizierte Schweißabteilung mit Schweißroboter (NEN 1090-3 / ISO 3834-2). Mit der Automatisierung und Digitalisierung von zentralen Produktions- und Geschäftsprozessen hat JOOP ein wichtiges Etappenziel auf dem Weg der digitalen Transformation erreicht. Und das Unternehmen bleibt weiterhin „auf Kurs“ hin zu einem vollautomatisierten Komponentenlieferanten. Soeben wurde eine OPC UA-Schnittstelle (Open Platform Communications Unified Architecture) erfolgreich implementiert. Was sich dahinter verbirgt und welche Vorteile sich daraus für JOOP ergeben, erklärt Bart Kroesbergen, Managing Director beim Stahlservicecenter im niederländischen Veenendaal, im Interview.

LÜTZE erweitert sein Programm konfektionierter OCT-Hybridleitungen

Lütze: Der Automationsspezialist LÜTZE, Weinstadt stellt vier neue OCT-Kombi-Versorgungsleitungen für den Einsatz in der Schleppkette nach Beckhoff-Standard vor. Neben den bis dato erhältlichen LÜTZE Konfektionen mit Aderquerschnitt 1,0 mm2 sind nun drei weitere mit 1,5 mm2, 2,5 mm2 und 4 mm2 für die Typen ZK4500 und die neuen ZK4800 erhältlich. Die LÜTZE OCT- Hybridleitungen umfassen Motorversorgung, Bremse und digitales Feedback. LÜTZE liefert die konfektionierten Leitungen inklusive Stecker bereits ab Losgröße Eins. Leitungslängen von 1 bis 100 Meter sind realisierbar.

ES IST ZEIT: FAHRT AUFNEHMEN IM DIGITALISIERUNGS-PROZESS

Messer Cutting Systems GmbH & Co. KG: Die metallverarbeitende Branche ist noch nicht in der Digitalisierung und bei Industrie 4.0 angekommen. Dabei ist es höchste Zeit, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

OPC UA-SERVER VON ISEL

isel Germany: OPC UA (Open Platform Communication, Unified Architecture) ist ein Kommunikationsprotokoll für Industrie 4.0 und das Internet der Dinge (IoT). OPC UA Software-Erweiterungsmodul für isel-Maschinen

Über Industrie 4.0

Die vierte industrielle Revolution verbindet Produktionsmaschinen mit digitalen Diensten und prägt die Fertigungssteuerung im 21. Jahrhundert. Historische Bezugspunkte verankern den Umbruch: Dampfkraft transformierte Fabriken im 19. Jahrhundert, das Fließband veränderte Abläufe im 20. Jahrhundert. Vernetzte Systeme ermöglichen Losgröße 1 zu Kosten der Serienfertigung, und digitale Zwillinge koppeln jede Produktionsanlage eng mit Datenmodellen. Dieses Produktionsparadigma basiert auf Vernetzung, konsequenter Datenhaltung und einer präzisen Kopplung von Sensorik und Aktuatorik.

Rahmenwerke, Normen und Standardisierung

Referenzarchitekturen strukturieren die Umsetzung: RAMI 4.0 ordnet Funktionen in drei Achsen, und DIN SPEC 91345 präzisiert Verwaltungsschalen für digitale Abbilder. Industrielle Kommunikation nutzt IEEE 802.1Q für VLAN-Segmentierung und IEC 61158 für Industrial Ethernet, während OPC UA semantische Modelle transportiert. Echtzeitanforderungen fordern Latenzen unter 1 Millisekunde, und deterministische Netze steuern Zeitsynchronisation mit Taktungen von 1.000 Hertz.

Forschungsgremien und eine interdisziplinäre Initiative aus Elektrotechnik und Informatik positionieren vernetzte Produktion als Schlüsseltechnologie der Wertschöpfung. Arbeitsgruppen integrieren Sicherheitsrichtlinien aus IEC 62443 und fördern Interoperabilität über profilierte Informationsmodelle, damit heterogene Komponenten ohne proprietäre Gateways zusammenarbeiten.

Kernarchitektur und Schlüsseltechnologien

Cyber-physische Systeme erfassen Sensordaten mit Abtastraten von 1 bis 10.000 Hertz, analysieren Muster mit Künstlicher Intelligenz und beeinflussen Prozesse über SPS nach IEC 61131-3. Das industrielle Internet der Dinge koppelt Geräte über OPC UA PubSub; Echtzeit-Streams speisen Algorithmus-Pipelines, die Anomalien mit Konfidenzen über 95 Prozent markieren. Eine Cloudsteuerung verteilt Lasten in hybriden Setups mit 70:30 On-Premises- zu Cloud-Rechenanteil.

Anwendungsfall: Ein Kamerasystem mit 12 Megapixel Auflösung lokalisiert Oberflächenfehler ab 0,2 Millimeter, überträgt Ereignisse via OPC UA in unter 10 Millisekunden und stoppt einen Roboter gemäß ISO 10218 bei erkannter Bilderkennung-gestützter Personenerkennung innerhalb von 120 Millisekunden. Ein Zustandsautomat nach IEC 61499 setzt den Arbeitszyklus nach Beseitigung der Störung mit einem sicheren Neustart bei Zykluszeit 500 Millisekunden fort.

Auswahlkriterien für digitale Produktionslösungen

Integrationsplattformen sichern Datensouveränität und Absicherung in der Plattformindustrie durch domänenspezifische Rollenmodelle aus IEC 62443; Eigentumsregeln für Prozess- und Produktdaten fixieren Zugriffe auf Modellebene. Automatisierungstechnik und IT-Frameworks koppeln Ressourcenplanung mit Taktzeiten von 30 bis 120 Sekunden pro Station, damit Integration ohne Stillstandszeiten gelingt.

Normbasierte Kriterien für die Systemauswahl
MerkmalTechnische BeschreibungNormen / Referenzen
VernetzungIP-Integration mit VLAN-Trennung und ZeitsynchronisationIEEE 802.1Q, IEC 61158
EchtzeitdatenLatenz kleiner 1 ms für SteuerpfadeOPC UA PubSub
InteroperabilitätSemantischer Datenaustausch über VerwaltungsschalenRAMI 4.0, DIN SPEC 91345
AutomatisierungModulare Steuerlogik und RobotersicherheitIEC 61131-3, ISO 10218
SkalierbarkeitFunktionsblöcke und verteilte AusführungIEC 61499

Simulation, Integration und Lebenszyklus

Virtuelle Inbetriebnahmen testen Steuerprogramme mit 1:1-Zeitmodellen, und eine Simulation spiegelt Materialflüsse mit Abweichungstoleranzen unter 2 Prozent. Ein hybrides Framework koppelt Edge-Modelle mit einem industriellen Metaverse, damit Interaktion zwischen digitalem Zwilling und Feldgerät in 60-Hertz-Updates stattfindet. Eine Webarchivierung der Audit-Trails hält Prozessdaten 10 Jahre vor, und Barrierefreiheit in HMIs richtet sich nach EN 301 549.

Lebenszyklusmodelle hinterlegen Bauteilherkünfte, Grenzwerte und Ressourcenplanung über den gesamten Produktionszyklus von der Rohstoffcharge bis zum Recycling mit Loskennungen nach ISO 9001:2015. Zustandsüberwachung senkt Ausfallzeit durch Grenzwertlogik mit 3-Sigma-Schwellen; geplante Wartungsarbeit wird durch Anomalieindikatoren mit Vorwarnzeiten von 72 Stunden ausgelöst. Diese Struktur verankert Massenanpassung als planbares Produktionsprinzip.

Anbieter sind Balluff GmbH, AUVESY GmbH, Bernecker und Rainer Industrie Elektronik GmbH, 361consult, CONSILIO GmbH, Bosch Packaging Technology, BRESSNER Technology GmbH, BOLDLY GO INDUSTRIES GmbH, EMAG GmbH & Co. KG, ecosio GmbH, Festo Vertrieb GmbH & Co. KG, DSC Software AG, executive now gmbh, DOCUFY GmbH, Fritz Schäfer GmbH

Diese Anbieterliste Industrie 4.0 umfasst auch: Industrie4.0, Industrie 40

Autor: induux Redaktion · Zuletzt aktualisiert: Juni 2026, ID: 13688