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Laserschweißen Anbieter – 22 im Vergleich

Als nach ISO 4063 klassifiziertes Schweißverfahren beschreibt Laserschweißen das laserstrahlgeführte Fügen mit dosiertem Energieeintrag, der Eindringtiefe und Nahtgeometrie prozesssicher definiert. In der Automobilindustrie verbindet der Prozess Zellverbinder und Gehäuse aus Aluminium und Kupfer, im Formenbau repariert er verschlissene Werkzeuge, und in der Kunststofftechnik ermöglicht das Durchstrahlschweißen gratfreie Bauteile. Für die Beschaffung zählen Kennwerte wie Strahlqualität mit M²‑Wert, Nahttiefe und Wärmeeintrag, SPC‑fähige Prozessüberwachung sowie Qualitätssicherung nach EN ISO 3834‑2.

Geprüfte Laserschweißen Anbieter

Liebigstr. 5, 31061 Alfeld
Deutschland

Verwandte Kategorien

Laserschweißen Aluminium

Laserschweißen Fachartikel

Laserschweißen versus KE-Schweißen

BOKLI Bock & Klingeberg GmbH: Laserschweißen und KE-Schweißen sind zwei gängige Schweißverfahren in der Metallverarbeitung mit spezifischen Vorteilen und Anwendungsbereichen. Während Laserschweißen durch hohe Präzision und Schnelligkeit punktet, zeichnet sich KE-Schweißen durch Robustheit und Flexibilität aus. Die Auswahl des passenden Verfahrens hängt von Faktoren wie Material, gewünschte Schweißqualität und Produktionsmenge ab.

Widerstandsschweißen automatisieren: Wie moderne Schweißmaschinen Platz und Kosten sparen

BOKLI Bock & Klingeberg GmbH: Widerstandsschweißen ist eines der effizientesten Schweißverfahren für industrielle Anwendungen. Durch Automatisierung lassen sich Kosten senken und Fertigungsprozesse optimieren. Moderne Widerstandsschweißmaschinen sind kompakt, energieeffizient und leicht in bestehende Produktionslinien integrierbar.

Weitere Laserschweißen Anbieter

ACSYS Lasertechnik GmbH, Laserschweißen ACSYS Lasertechnik GmbH
ALPHA LASER GmbH, Laserschweißen ALPHA LASER GmbH
Aluminium - Service GmbH, Laserschweißen Aluminium - Service GmbH
BW-TEC AG, Laserschweißen BW-TEC AG
Blumenbecker Gruppe, Laserschweißen Blumenbecker Gruppe
CARL CLOOS SCHWEISSTECHNIK GMBH, Laserschweißen CARL CLOOS SCHWEISSTECHNIK GMBH
EMAG GmbH & Co. KG, Laserschweißen EMAG GmbH & Co. KG
GLAMAtronic Schweiß- und Anlagentechnik GmbH, Laserschweißen GLAMAtronic Schweiß- und Anlagentechnik GmbH
HG Laserschweißen, Laserschweißen HG Laserschweißen
LASERVORM GmbH, Laserschweißen LASERVORM GmbH
LIMO GmbH, Laserschweißen LIMO GmbH
LPKF Laser & Electronics AG, Laserschweißen LPKF Laser & Electronics AG
PML Lasertechnik GmbH, Laserschweißen PML Lasertechnik GmbH
ROFIN-SINAR Laser GmbH, Laserschweißen ROFIN-SINAR Laser GmbH
Roleff GmbH & Co. KG, Laserschweißen Roleff GmbH & Co. KG
  • Sigma Laser GmbH
  • TRUMPF SE + Co. KG
  • ZELTWANGER Automation GmbH

Über Laserschweißen

Das Laserschweißen zählt zu den präzisesten Fügetechniken der Fertigung. Es nutzt einen gebündelten Lichtstrahl mit hoher Energiedichte, um Metalle oder Kunststoffe stoffschlüssig zu verbinden. Der berührungslose Prozess minimiert Werkzeugverschleiß. Auch bei komplexen Geometrien bleibt die Maßhaltigkeit bei hohen Taktraten erhalten. Faserlaser arbeiten mit reproduzierbarer Strahlqualität und sehr kleinem Fokusdurchmesser, wenn konventionelle Verfahren an Grenzen stoßen.

Funktionsweise und technische Eigenschaften der Laserfügetechnik

Bei einer typischen Faserlaser-Anwendung wandelt das Lasersystem elektrische Energie in kohärentes Licht um. Eine Bearbeitungsoptik lenkt den Strahl auf die Fügestelle und schmilzt das Material lokal auf. Die Wärmeeinflusszone bleibt sehr schmal. Strahloszillation kompensiert Spaltmaße und steuert die Schmelzbadgeometrie. Eine größere Fokuslage erhöht den Wärmeeintrag, verbessert jedoch die Spaltüberbrückung bei unregelmäßigen Kanten.

  • Berührungslos: Der Prozess funktioniert ohne physischen Kontakt zwischen Optik und Werkstück.
  • Geringer Wärmeeintrag: Minimale thermische Spannungen erhalten Geometrie und Maßstabilität des Bauteils.
  • Hohe Prozessgeschwindigkeit: Serienfertigungen profitieren von kurzen Durchlaufzeiten.
  • Anpassbarkeit: Parameter wie Fokuslage oder Pulsfrequenz lassen sich an Änderungen im Werkstoffgefüge anpassen.

Werkstoffeignung und industrielle Anwendung

Die Metallbearbeitung profitiert besonders vom Laserschweißen bei hochreflektierenden Materialien wie Kupfer oder Aluminium. Im industriellen Umfeld bestimmen Laserwellenlänge und Reflexionsverhalten die Nahtqualität. Beim Aluminiumschweißen kommt häufig ein Zusatzwerkstoff zum Einsatz, um Porenbildung zu vermeiden. In Kunststoffverbindungen sorgt das Durchstrahlschweißen für formschlüssige Nähte ohne sichtbare Schmelzgrate.

  • Automobilindustrie: Dachteile oder Getriebegehäuse erfordern hohe Nahtfestigkeit bei geringem Gewicht.
  • Formenbau: Reparaturen an Werkzeugkanten erfolgen punktgenau mit minimalem Wärmeeintrag.
  • Medizintechnik: Edelstahlkomponenten erreichen Korrosionsschutz gemäß ISO 9001 Anforderungen.
  • Kunststoffverarbeitung: Thermoplaste fügen sich staubfrei durch transparente Decklagen.

Anwendungsfall: Bei einem Steuergerätgehäuse aus Kupferblech mit 1 mm Wandstärke ergab die Integration eines Faserlasers eine Nahttoleranz unter ±30 µm – deutlich unter Vergleichsverfahren mit Widerstandsschweißung.

Qualitätssicherung und Prozessintegration

Sensoren überwachen Temperaturprofile und Schmelzbadgröße in Echtzeit. Bei Abweichungen passt die Regelung die Laserleistung an. Ein Kamerasystem dokumentiert jede Schweißnaht zur Qualitätskontrolle nach EN ISO 3834‑2. Musterschweißungen validieren vor Serienstart und legen Parameter für Festigkeit und Porenfreiheit fest.

In automatisierten Linien koppeln Robotiksysteme das Laserschweißen direkt an die Taktstationen. Die Integration in bestehende Automatisierungsmodule verkürzt Umrüstzeiten. Persönliche Schutzbrillen nach DIN EN 207 schützen vor Streustrahlung und sind für Bedienpersonal an der Bearbeitungsoptik Pflicht.

Leistungskriterien und Prozessauswahl

Eindringtiefe und Nahtform variieren je nach System. Bauteilgeometrie und Produktionsvolumen bestimmen die Prozesswahl: Der Werkstoff beeinflusst die Wellenlänge, Optikqualität und Dynamik begrenzen die Nahttiefe, und Zertifizierungsvorgaben legen freigegebene Verfahren für sicherheitsrelevante Baugruppen fest.

Vergleich wichtiger Laserschweißverfahren nach Werkstoffgruppe
KriteriumKunststoff‑DurchstrahlschweißenTief‑ bzw. Wärmeleitungsschweißen (Metall)
Eindringtiefe> 2 mm materialabhängig> 1–25 mm je nach Energieeintrag
Nutzbare MaterialienThermoplaste wie Polyamide oder PolyolefineStähle, Titanlegierungen sowie Kupferwerkstoffe
WärmeeintragNiedrig durch TransmissionseffektMittel bis hoch bei steigender Laserleistung
NahtformScharf begrenzt / glatte OberflächeSchmal bis V‑förmig bei Tiefschweißungen
TaktzeitfähigkeitGeeignet für Serienfertigung mit kurzen ZyklenAnpassbar über Automatisierungstechnik und Zusatzwerkstoffzuführung

Das Engineering bewertet Systeme anhand des realen Kostenfaktors pro Fügestelle statt nomineller Leistungsdaten. Musterschweißungen legen Zielgrößen für den Energieeintrag pro Bauteil und zulässige Spaltregelungstoleranzen bis maximal 80 µm fest; diese Werte fließen direkt in Qualitätszertifizierungen ein.

Anbieter sind BOKLI Bock & Klingeberg GmbH, ACSYS Lasertechnik GmbH, ALPHA LASER GmbH, Aluminium - Service GmbH, Blumenbecker Gruppe, BW-TEC AG, CARL CLOOS SCHWEISSTECHNIK GMBH, EMAG GmbH & Co. KG, GLAMAtronic Schweiß- und Anlagentechnik GmbH, HG Laserschweißen, L & A Lasertechnik und Applikationen GmbH, LASERVORM GmbH, LIMO GmbH, LPKF Laser & Electronics AG, PML Lasertechnik GmbH

FAQ zu Laserschweißen

Wie lässt sich die Wirtschaftlichkeit des Laserschweißens im Vergleich zu konventionellen Fügeverfahren bewerten?

Die Wirtschaftlichkeit einer Laserschweißanlage wird anhand der Total Cost of Ownership bewertet. Diese umfasst Anschaffungs-, Energie-, Prozessgas-, Wartungs- und Schulungskosten über eine Betriebsdauer von 10 bis 15 Jahren. In der Amortisationsrechnung sind Produktivitätssteigerungen und höhere Nahtqualität zu berücksichtigen. Typische ROI-Zeiten liegen zwischen zwei und fünf Jahren.

Welche Qualifikation ist für den sicheren Betrieb von Laserfügeanlagen erforderlich?

Bediener von Laserschweißanlagen müssen eine Schulung zum Laserschutzbeauftragten gemäß DGUV Vorschrift 1 absolvieren. Die Ausbildung vermittelt Kenntnisse zu Laserschutzklassen, Risikobewertung und Notfallmaßnahmen. Eine Auffrischung der Qualifikation ist in der Regel alle drei bis fünf Jahre vorgeschrieben.

Welche technischen Voraussetzungen sind für die Integration des Laserschweißens in bestehende Produktionslinien maßgeblich?

Erforderlich sind eine stabile Medienversorgung mit ausreichender Kühlleistung, meist über 10 kW Abwärme, sowie eine geeignete Infrastruktur für die Laserlichtleiterführung. Die Schnittstellen zwischen Laseranlage, Robotik und Leitsystemen müssen nach OPC UA oder vergleichbaren Industrieprotokollen ausgeführt sein. Zudem ist ausreichender Platz für Sicherheitsabstände und Wartungszugänge gemäß Maschinenrichtlinie 2006/42/EG einzuplanen.

Welche typischen Wartungsintervalle und Lebensdauern gelten für Faserlasersysteme?

Faserlasersysteme erreichen üblicherweise eine Lebensdauer von 10 bis 15 Jahren. Die Laserdioden halten meist über 50.000 Betriebsstunden. Eine jährliche Wartung umfasst die Prüfung der Optik, den Austausch von Schutzgläsern und Filtern sowie die Kalibrierung der Strahlparameter. Präventive Wartung reduziert Ausfallzeiten und erhält die Präzision der Fügetechnik.

Wie nachhaltig ist die industrielle Laserfügetechnik und welche Faktoren bestimmen ihre Umweltbilanz

Die Nachhaltigkeit der Laserfügetechnik beruht auf hoher Energieeffizienz und geringem Materialverbrauch im Vergleich zu konventionellen Verfahren. Abluftsysteme mit Filtertechnik nach TA Luft reduzieren Emissionen von Schweißrauchen und Partikeln. Präzise Nähte minimieren Ausschuss und tragen somit zur Ressourcenschonung bei.

Welche technischen Herausforderungen bestehen beim Laserschweißen transparenter mit absorbierenden Kunststoffen?

Beim Laserschweißen muss die Laserwellenlänge exakt auf die Absorptionseigenschaften der Kunststoffe abgestimmt werden, damit das absorbierende Material die Energie aufnimmt. Farbadditive oder spezielle Absorber ermöglichen auch bei transparenten Kunststoffen eine effiziente Energieaufnahme und Nahtfestigkeiten bis zu 95 Prozent des Grundmaterials. Ein präziser Anpressdruck zwischen 0,5 und 2 MPa ist erforderlich, um eine homogene, blasenfreie Verbindung zu gewährleisten.

Wie verändern Künstliche Intelligenz und Machine Learning die Weiterentwicklung des Laserschweißens?

Künstliche Intelligenz und Machine Learning ermöglichen beim Laserschweißen eine vorausschauende Wartung durch Sensordatenanalyse, wodurch die Maschinenverfügbarkeit um bis zu 20 Prozent steigt. Zudem passen sie Prozessparameter in Echtzeit an, um Materialschwankungen oder geometrische Abweichungen auszugleichen. Das verbessert die Nahtqualität und senkt Ausschussraten auf unter 0,5 Prozent.

Hintergrund: Laserschweißen

  • Laserschweißen Wikipedia

    Laserstrahlschweißen (Laserschweißen) ist ein Schweißverfahren mit Laserenergie, geeignet für hohe Schweißgeschwindigkeiten, schmale, schlanke Nähte und geringen thermischen Verzug; in der Regel ohne Zusatzwerkstoff.

Diese Anbieterliste Laserschweißen umfasst auch: Laserschweissen

Autor: induux Redaktion · Zuletzt aktualisiert: Juni 2026, ID: 14810