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Faserlaser Hersteller – 15 im Vergleich

Als Festkörperlaser für industrielle Bearbeitung bietet der Faserlaser wahlweise Dauerstrich- oder Pulsbetrieb und koppelt Strahlung über eine optische Faser mit definiertem Strahlparameterprodukt in Bearbeitungsköpfe ein. In der Automobilindustrie verschweißt er Karosserieteile im Dauerstrichbetrieb, schneidet Elektrobleche für E-Motoren und strukturiert Oberflächen in der Mikrobearbeitung. Für Einkäufer entscheiden messbare Kenngrößen wie Wellenlänge um 1070 nm, Strahlparameterprodukt M² nahe 1, Pulsfrequenzbereich und die Sicherheitsklassifizierung nach IEC 60825‑1.
Lieferanten und Händler:

Geprüfte Faserlaser Hersteller

Steinbrüchenstraße 14, 99428 Grammetal
Deutschland

Otto-Hahn-Str. 2 - 4, 64823 Groß-Umstadt
Deutschland

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Faserlaserbeschrifter

Faserlaser Fachartikel

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Weitere Faserlaser Hersteller

ALLTEC Angewandte Laserlicht Technologie GmbH, Faserlaser ALLTEC Angewandte Laserlicht Technologie GmbH
Bluhm Systeme GmbH, Faserlaser Bluhm Systeme GmbH
Bystronic Deutschland GmbH, Faserlaser Bystronic Deutschland GmbH
CeramTec GmbH, Faserlaser CeramTec GmbH
EVO TECH Laser, Faserlaser EVO TECH Laser
G.Weike Tech Co. Ltd, Faserlaser G.Weike Tech Co. Ltd
IPG Laser GmbH, Faserlaser IPG Laser GmbH
REA Elektronik GmbH, Faserlaser REA Elektronik GmbH
ROFIN-SINAR Laser GmbH, Faserlaser ROFIN-SINAR Laser GmbH
Sigma Laser GmbH, Faserlaser Sigma Laser GmbH
TRUMPF SE + Co. KG, Faserlaser TRUMPF SE + Co. KG
VOLZ Maschinenhandel GmbH & Co. KG, Faserlaser VOLZ Maschinenhandel GmbH & Co. KG

Über Faserlaser

Faserlaser-Systeme gehören zu den zentralen Technologien der modernen Metallbearbeitung. Sie erzeugen Laserstrahlung in einer mit Selten­erd­ionen dotierten Glasfaser, deren Lichtführung Verstärkung und hohe Strahlqualität ermöglicht. Bei Diodenpumpquellen beträgt der Einkoppldurchmesser typischerweise nur wenige Mikrometer im Faserkern. Die Architektur minimiert Leistungsverluste. Ein Pilotlaser unterstützt die visuelle Positionierung des Bearbeitungsfeldes.

Technologische Grundlagen und Bauarten

Auch bei Drücken über 200 bar bleibt die Laserleistung dank kompakter Strahlführung über lange Zeit stabil. Zwei Betriebsarten prägen industrielle Anwendungen: Dauerstrichbetrieb und Pulsbetrieb. Sie unterscheiden sich in der Emission und in der thermischen Steuerung des Bearbeitungspunktes.

Vergleich der wichtigsten Lasertypen
KriteriumDauerstrichbetrieb (CW)Pulsbetrieb (gepulst)
Betriebsweisekontinuierliche Strahlunghochenergetische Einzelimpulse
Wärmeabgabekonstant am Bearbeitungspunktreduzierte Wärmebeeinflussung
Pulsfrequenz-variabel von kHz bis MHz
AnwendungSchweißen und TiefengravurMikrobearbeitung und Oberflächenstrukturierung
Wirkungsgradelektrisch-optischer Wirkungsgrad > 35 %ähnlich hoch bei reduzierter Dauerlast

Nicht die reine Leistung bestimmt das Einsatzgebiet, sondern das Verhältnis aus optischer Spitzenleistung und Pulsdauer. Bei Funkenflug schützen Filtereinheiten die Faserenden vor Beschädigung – relevant für Serienfertigungen in Aluminium- oder Titanlegierungen.

Kriterien bei Auswahl und Systemauslegung

Faserlaser treten häufig als modulare Systeme auf. Maßgeblich sind jedoch messbare Parameter wie Wellenlänge und Strahlparameterprodukt. Eine Wellenlänge um 1070 nm bietet hohe Absorption bei Stahlblechen; kürzere Spektralbereiche eignen sich für Kupfer oder goldhaltige Substrate. Die Leistungsfähigkeit hängt direkt von Pumpstrom und Faserkerngeometrie ab.

  • Wellenlänge: beeinflusst das Absorptionsverhalten verschiedener Metalle einschließlich Aluminium.
  • Pulsfrequenz: steuert Abtragsrate und Glättungsgrad in der Mikrobearbeitung.
  • Strahlqualität: charakterisiert durch M²-Wert zwischen 1 und 1,3 für präzise Fokusdurchmesser.
  • Langlebigkeit: resultiert aus Temperaturstabilität der Diodenmodule; typische Laufzeiten über 50 000 h.
  • Objektivoptionen: Galvanometerscanner oder f-Theta-Linsen definieren Arbeitsfeldgröße und Brennpunktlage.

Anwendungsfall: In einer Produktionsanlage für Sensorbauteile reduziert ein gepulster Faserlaser mit 500 kHz Pulsfrequenz den Materialabtrag kontrolliert auf unter 10 µm pro Sekunde und erfüllt die Qualitätsanforderungen nach ISO 9001.

Einsatzfelder in Industrie und Forschung

Faserlaser schneiden Baustähle bis 25 mm Dicke im Dauerbetrieb bei konstanter Leistung über mehrere Stunden. In der Automobilindustrie verbinden sie Karosseriekomponenten mit hoher Reproduzierbarkeit. Raumfahrtindustrie sowie Verteidigungssektor nutzen gepulste Ausführungen zur präzisen Materialzufuhr von Speziallegierungen bei geringer Wärmeabgabe.

  • Blechfertigung: unterstützt Hochgeschwindigkeitsschneiden an Tafelscherenlinien.
  • Mikroelektronik: liefert strukturierte Leiterbahnen für Halbleiterkomponenten mittels Nanosekundenimpulsen.
  • Energiesektor: verwendet Systeme zum Schweißen dicker Rohrsegmente unter Vakuumatmosphäre.
  • Biosystemtechnik: markiert Komponenten medizinischer Geräte ohne Hitzeschädigung empfindlicher Zonen.
  • Nahrungsmittelverpackung: nutzt Markierstationen zur Etikettierung mit definiertem Farbumschlag auf Polymerfolien.
  • Luft- und Raumfahrtforschung: testet Oberflächenbehandlungen an Verbundwerkstoffen zur Verbesserung thermooptischer Eigenschaften.

Sicherheitskonformität folgt internationalen Richtlinien wie IEC 60825‑1 zur Klassifizierung von Lasermaschinen der Klasse 4. Schutzabschaltungen reagieren innerhalb von Millisekunden auf unzulässige Leistungsabweichungen – eine Vorgabe für automatisierte Fertigungsumgebungen mit Roboterschnittstellen gemäß EN 60204‑1.

Betriebliche Aspekte und Kostensteuerung in Anlagenintegration

Anschaffungspreis, Zykluszeit und Energieverbrauch bestimmen die Wirtschaftlichkeit eines Systems. Bei einem Wirkungsgrad von über 35 % wandeln Faserlaser elektrische Energie direkt in kohärentes Licht um. Der Kühlmedienbedarf sinkt gegenüber Scheibenlasern ähnlicher Bauart um etwa 20 %. Verkürzte Stillstandszeiten durch Wartungsintervalle von mehr als sechs Monaten reduzieren die Nebenkosten im Dreischichtbetrieb.

  • Kühlung: geschlossene Wasseraggregate halten Temperaturen konstant unter 25 °C zur Stabilisierung des Faserkerns.
  • Ersatzteilmanagement: umfasst optische Steckverbinder sowie Diodeneinheiten mit standardisierten Referenzen nach Herstellerangabe.
  • Zykluszeit: beeinflusst die Produktivität bei kontinuierlicher Ansteuerung durch CNC-Systeme oder kompressorgesteuerte Achsen.
  • Kopplungssysteme: gewährleisten die Integration an Drehmaschinen oder Poliermaschinen mit digitaler Tastfunktion für variable Brennweitensteuerung.

Nicht die maximale Nennleistung entscheidet allein über Produktlösungen im Werkstattlayout, sondern die Anpassbarkeit an bestehende Steuerarchitekturen. Dadurch steigen Durchsatz und Qualitätssicherung in der Produktionsanlage ohne zusätzliche Materialzufuhrsysteme. Faserlaser erreichen auch in Schwerindustrieanlagen stabile Betriebswerte unter harschen Umgebungsdrücken und decken Anwendungen von komplexen Industrieprozessen bis zu Forschungsproben unter Laborbedingungen ab.

Hersteller sind ACI Laser GmbH, Messer Cutting Systems GmbH, Bluhm Systeme GmbH, Bystronic Deutschland GmbH, CeramTec GmbH, EVO TECH Laser, ALLTEC Angewandte Laserlicht Technologie GmbH, G.Weike Tech Co. Ltd, IPG Laser GmbH, REA Elektronik GmbH, ROFIN-SINAR Laser GmbH, Rygel Advanced Machines, Sigma Laser GmbH, TRUMPF SE + Co. KG, VOLZ Maschinenhandel GmbH & Co. KG

FAQ zu Faserlaser

Welche Faktoren bestimmen die Total Cost of Ownership (TCO) eines Faserlasers und wie lassen sie sich verbessern

Die TCO eines Faserlasers ergeben sich aus Investitionskosten, Energieverbrauch, Wartung, Ersatzteilen und Verbrauchsmaterialien. Trotz eines Wirkungsgrads von über 35 Prozent bleibt der Strombedarf ein zentraler Kostenfaktor. Wartungsintervalle von 6 bis 12 Monaten für Diodenmodule und Schutzgläser minimieren Stillstände. Eine fünfjährige Lebenszyklusanalyse ermöglicht, versteckte Kosten zu erkennen und die Wirtschaftlichkeit präzise zu bewerten.

Wie wird die Arbeitssicherheit beim Betrieb von Faserlasersystemen sichergestellt?

Die Arbeitssicherheit bei Faserlasersystemen beruht auf technischen, organisatorischen und persönlichen Maßnahmen. Technisch erfolgt der Schutz durch geschlossene Lasergehäuse nach IEC 60825-1 für Klasse-4-Laser. Organisatorisch sind klar abgegrenzte Zugangsbereiche und Not-Aus-Systeme gemäß EN 60204-1 vorgeschrieben. Persönlicher Schutz umfasst zertifizierte Laserschutzbrillen mit passender optischer Dichte für die jeweilige Wellenlänge. Regelmäßige Sicherheitsschulungen und jährliche Prüfungen der Schutzeinrichtungen gewährleisten den sicheren Betrieb.

Welche Schritte sind bei der Integration von Lasersystemen in bestehende Produktionslinien besonders kritisch?

Entscheidend für eine erfolgreiche Integration von Lasersystemen sind die präzise Planung der Schnittstellen und des Materialflusses. Kritische Punkte sind die mechanische Anbindung an bestehende Robotersysteme oder CNC-Maschinen sowie die Softwareintegration über standardisierte Industrieprotokolle wie Profinet oder EtherCAT. Eine Analyse der Umgebungsbedingungen, etwa Vibrationen und Temperaturschwankungen, muss vor der Installation erfolgen. Machbarkeitsstudien und die Zusammenarbeit mit erfahrenen Systemintegratoren reduzieren Integrationsrisiken und sichern stabile Produktionsprozesse.

Warum ist eine präzise Umgebungskontrolle entscheidend für die Leistungsstabilität von Faserlasern?

Die Leistungs- und Lebensdauerstabilität von Faserlasern hängt stark von kontrollierten Umgebungsbedingungen ab. Optiken und Diodenmodule reagieren empfindlich auf Temperaturschwankungen über ±2 °C, was die Strahlqualität und Ausgangsleistung beeinträchtigen kann. Eine relative Luftfeuchtigkeit über 70 % RH begünstigt Kondensation, die optische Komponenten schädigt und die Lebensdauer reduziert. Für maximale Betriebssicherheit empfehlen sich klimatisierte Räume oder hermetisch abgedichtete Gehäuse.

Welche Faktoren bestimmen die Auswahl geeigneter Objektive für industrielle Lasersysteme?

Entscheidend sind Arbeitsfeldgröße, Fokusdurchmesser und erforderliche Bearbeitungspräzision. Galvanometerscanner ermöglichen hohe Bearbeitungsgeschwindigkeiten und variable Felder von etwa 50x50 mm bis 300x300 mm, insbesondere für Markier- und Gravierprozesse. F-Theta-Linsen erzeugen über das gesamte Feld eine plane Fokuslage und sind damit für präzise Schneidanwendungen, etwa in der Medizintechnik, geeignet. Eine enge Abstimmung auf den spezifischen Einsatzfall und die Berücksichtigung künftiger Systemerweiterungen sichern die langfristige Eignung der Optik.

Wie lässt sich die Nachhaltigkeit einer Faserlaser-Anlage im Produktionsbetrieb fundiert bewerten?

Die Nachhaltigkeit einer Faserlaser-Anlage wird anhand von Energieeffizienz, Lebensdauer der Komponenten und Recyclingfähigkeit beurteilt. Moderne Systeme erreichen elektrisch-optische Wirkungsgrade von über 40 Prozent und senken damit den CO2-Ausstoß je produziertem Bauteil. Diodenmodule mit mehr als 50.000 Betriebsstunden reduzieren den Ersatzteilbedarf und den Ressourcenverbrauch. Für eine hohe Gesamtbilanz empfiehlt sich der Einsatz energieeffizienter Modelle sowie die Auswahl von Herstellern mit transparenten Recyclingkonzepten für ausgediente Komponenten.

Hintergrund: Faserlaser

  • Faserlaser Wikipedia

    Faserlaser sind Festkörper‑Glaslaser: Eine dotierte Glasfaser fungiert zugleich als aktives Medium und Lichtleiter. Ihre große Länge erzeugt sehr hohe Verstärkung und ermöglicht stabile, hochwertige Strahlführung.

Diese Anbieterliste Faserlaser umfasst auch: Faserlasersysteme

Autor: induux Redaktion · Zuletzt aktualisiert: Mai 2026