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Was ist ein System-On-Modul?

Letzte Änderung: , Autor: Labortechnik Tasler GmbH - LTT, Fachartikel

System-On-Module werden weltweit in vielen Anwendungen verwendet. Erfahren Sie hier die Funktion und Vorteile eines solchen Moduls im Überblick.

Was ist ein System-on-Modul?

Ein System-On-Modul (SoM) ist eine Systemeinheit, welche alle für ein Aufgabengebiet wichtigen Hardware-Systemkomponenten auf einer Modul-Platine vereint (beispielsweise Prozessor, Speicher, Taktgeber, …). Auf der Platine werden oftmals entsprechende Schnittstellen und Anschlussmöglichkeiten bereitgestellt, um die Kommunikation mit einer externen Umgebung zu ermöglichen. Entwickler können somit ein SoM als Baustein verwenden, um bei verschiedenen Aufgabendesigns die Kernverarbeitungsanforderungen mit minimalem technischen Aufwand zu erfüllen. Aus diesem Grund werden System-On-Module überwiegend in sogenannten „Embedded Systems“ verwendet.


Die Vorteile eines System-On-Moduls

System-On-Module ermöglichen eine hohe Flexibilität im Entwicklungsprozess, da sie nach Bedarf leicht angepasst werden können. Auch fortschrittliche Technologien (bspw. KI) können einfach integriert werden. Da sich die Entwickler nicht den Herausforderungen der Erstellung solcher Platinen widmen müssen, können sie sich auf die Entwicklung anderer, produktspezifischer Funktionen konzentrieren. Das spart Zeit und Kosten! Da System-On-Module vorab getestet werden, verringert sich das Entwicklungsrisiko neuer Systeme um ein Vielfaches. Durch die Bereitstellung mehrerer Anwendungen auf einer einzelnen Platine, wird außerdem die generelle Komplexität eines System-Designs reduziert.


System-On-Module in der Messtechnik

System-On-Module integrieren häufig auch analoge und digitale Funktionen, wodurch sie für die Messtechnikbranche einen großen Vorteil bieten. Hier müssen reale, physische (also analoge) Werte aufgenommen und in digitale Daten umgewandelt werden. Da es hier, je nach Einsatzgebiet, auf eine enorme Präzision ankommt, müssen die Komponenten eines solchen SoM sehr feinfühlig aufeinander abgestimmt sein und eine hohe Zuverlässigkeit aufweisen. Hier kommen sogenannte AD-Wandler (Analog-Digital Wandler / Eng.: Analog-to-Digital Converter, kurz: ADC) ins Spiel.


ADCstamp: Eine Revolution in der Präzisions-Messtechnik

Der von Labortechnik Tasler entwickelte ADCstamp ist als ein solches AD-System-On-Modul entwickelt worden und bietet vielfältige Vorteile, die einen flexiblen Einsatz mit überragender Messtechnik ermöglichen. Der ADCstamp kann in alle vorhandenen Systemumgebungen integriert werden, wobei zur Inbetriebnahme nur wenige Minuten benötigt werden. Für Hardware-Entwickler bietet dies nun Zugang zu unserer hochpräzisen Messtechnik, die wir bereits seit über 25 Jahren in Form unserer eigenen Messgeräte erfolgreich vermarkten!


Sowohl Hochvolteingänge als auch sensible Sensorsignale können direkt an den ADCstamp angeschlossen werden. Die integrierten Vorverstärker erfüllen höchste Ansprüche in Punkto Rauschen, Verzerrung, Linearität, Messabweichung, Temperaturdrift, Gain-Flatness und Übersprechen. Die galvanische Trennung ist für 6000V Überspannungsspitzen ausgelegt und getestet.


Ein riesiger Vorteil: Entwickler können sich auf andere Funktionen fokussieren und müssen sich nicht um die Herausforderungen des Designs eines Messkanals selbst kümmern.

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