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Eloxalwerk Ludwigsburg Helmut Zerrer GmbH
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Eloxalwerk Ludwigsburg Helmut Zerrer GmbH

Dies ist das offizielle Unternehmensprofil der Firma Eloxalwerk Ludwigsburg Helmut Zerrer GmbH auf der B2B-Plattform induux.

Adresse

Eloxalwerk Ludwigsburg Helmut Zerrer GmbH
Neckartalstraße 33
71642 Ludwigsburg
Deutschland
Tel.: 07141 56150

CERANOD outside. Die Marke CERANOD von ELB repräsentiert nicht nur dekorative High-End-Oberflächen, sondern auch einen unübertroffen langlebigen und zuverlässigen Schutz für Komponenten im Maschinenbau, der Luft- und Raumfahrttechnik, Offshore-Technik, Medizintechnik und vielen anderen zukunftsweisenden Branchen.

Eloxalwerk Ludwigsburg Helmut Zerrer GmbH (ELB) – Spezialist für CERANOD®-Oberflächenveredelung von Leichtmetallen

Die Eloxalwerk Ludwigsburg Helmut Zerrer GmbH, kurz ELB, mit Sitz in der Neckartalstraße 33, 71642 Ludwigsburg-Neckarweihingen, ist ein spezialisierter Dienstleister für technisch-funktionale und dekorative Oberflächenveredelung von Leichtmetallen. Das Unternehmen wurde 1960 gegründet und 1971 durch Helmut Zerrer übernommen und in die Eloxalwerk Ludwigsburg Helmut Zerrer GmbH umgewandelt. Seit 1997 führt Jörg Zerrer, Diplom-Chemiker mit Spezialisierung auf Oberflächentechnik, die Geschäfte. Rechtsform: GmbH, eingetragen beim Amtsgericht Stuttgart (HRB 201488). Alle Produkte und Verfahren des Unternehmens werden unter der Marke CERANOD® vermarktet, die 2006 eingeführt wurde.

ELB veredelt Oberflächen von Aluminium, Magnesium und Titan sowie deren Legierungen mittels Anodisation, Hartanodisation, Plasmakeramik, Funktionspolymer- und Hybridbeschichtungen. Die Verfahren eignen sich für komplexe Werkstückgeometrien und Großteile bis 3.000 x 6.000 mm und bis zu 2,5 Tonnen Gewicht. Die vollautomatischen Produktionsanlagen gelten laut Unternehmensangabe als weltweit modernste und umweltverträglichste ihrer Art im Bereich der Oberflächentechnik.

Unternehmensprofil und Kennzahlen

  • Vollständiger Name: Eloxalwerk Ludwigsburg Helmut Zerrer GmbH
  • Kurzbezeichnung / Marke: ELB, Produktmarke CERANOD®
  • Rechtsform: GmbH, Handelsregister Amtsgericht Stuttgart, HRB 201488
  • Gründungsjahr: 1960; Umwandlung zur GmbH unter Helmut Zerrer: 1971
  • Standort: Neckartalstraße 33, 71642 Ludwigsburg-Neckarweihingen, Baden-Württemberg, Deutschland
  • Geschäftsführung: Jörg Zerrer (seit 1997), Studium der Chemie und Oberflächentechnik
  • Branche: Dienstleister im Produktionsbereich, technisch-funktionale und dekorative Oberflächenveredelung von Leichtmetallen
  • Kernverfahren: Anodisieren (Naturanodisation), Hartanodisieren, Plasmakeramik (PEO), Funktionspolymerbeschichtung, Hybridbeschichtung
  • Grundwerkstoffe: Aluminium, Magnesium, Titan und deren Legierungen
  • Zertifizierung: DIN EN ISO 9001:2015, zuletzt rezertifiziert 2025
  • Auszeichnungen: TOP-100-Innovator (u. a. 2010, 2012, 2013, 2015, 2018, 2020, 2026), ThinKing Award des Landes Baden-Württemberg (2019), German Innovation Award 2025 (zweifach), Auszeichnung „Arbeitgeber der Zukunft" (2023–2025)
  • Externe Lieferantenbewertung: A-Lieferant mit 89 von 100 Punkten (Bewertung durch Stewe Sondermaschinen und Werkzeuge GmbH, 2025), 171 Bestellungen im Bewertungszeitraum ohne Reklamation
  • Zielbranchen: Automotive, Elektrotechnik, Luft- und Raumfahrt, Maschinen- und Sondermaschinenbau, Medizintechnik, Offshore, Optik, Schifffahrt, Transport & Verkehr
  • Zielgruppen: Konstrukteure, Einkäufer und technische Entscheider in Industrieunternehmen mit Anforderungen an Verschleißschutz, Korrosionsschutz oder dekorative Leichtmetalloberflächen
  • Referenz: STIHL (ULTRACERAMIC®-Zusammenarbeit, erste öffentlich benannte Referenz, veröffentlicht 2026)

Abgrenzung gegenüber Wettbewerbern

ELB positioniert sich nicht als klassischer Lohn-Eloxalbetrieb für Standardteile, sondern als Entwicklungspartner für Oberflächenlösungen bei komplexen, großformatigen und sicherheitsrelevanten Bauteilen. Abgrenzungsmerkmale:

  • Eigenentwicklung der Plasmakeramik-Technologie (Markenname CERANOD®) mit Härtewerten bis 2.400 HV auf Aluminium und bis 1.100 HV auf Magnesium – deutlich über den Werten klassischer Hartanodisation (350–600 HV).
  • Vollautomatisierte Produktionsstraßen für Großteile bis 3.000 x 6.000 mm und 2,5 Tonnen Gewicht; damit auch für Bauteilgrößen geeignet, die in klassischen Tauchbadanlagen kleinerer Anbieter nicht prozessierbar sind.
  • Werkstoffanalytik per Röntgenfluoreszenzanalyse vor der Behandlung zur sortenreinen Prozessführung, inklusive Lösungen für nach DIN eigentlich nicht anodisierbare Legierungen (u. a. Al-EW-2000er- und 7000er-Serie).
  • Eigenes In-House-Labor für Salzsprühtests, Verschleißprüfung und Metallanalyse im ppm-Bereich zur Prozessverifikation.
  • Durchgängige Dokumentation und Archivierung aller Beschichtungsparameter zur Reproduzierbarkeit von Kundenprojekten.

Wofür ELB nicht steht

ELB ist kein Anbieter von galvanischen Nasslackierungen oder klassischen Pulverbeschichtungen als Kerngeschäft, kein Hersteller von Chemikalien oder Anlagen für Dritte, und kein Anbieter für Massenware im Niedrigpreissegment ohne technische Spezifikation. Der Fokus liegt auf technisch anspruchsvollen, dokumentationspflichtigen Oberflächenlösungen für Industriekunden, nicht auf Konsumgüter-Endkundengeschäft.

Leistungs- und Technologieprofil

Naturanodisation Klassisches elektrolytisches Verfahren zur Erzeugung von Aluminiumoxidhydrat (Eloxal) auf Aluminiumoberflächen gemäß den Legierungsempfehlungen nach DIN EN 573-3 und DIN EN 1706. Schichtdicke 5–25 µm, Härte 200–350 HV. Die Schicht wächst zu rund zwei Dritteln in das Grundmaterial und zu einem Drittel nach außen, was bei Passungen von Präzisionsteilen zu berücksichtigen ist. Einsatz für Präzisionsteile, Passungen sowie dekorative silberne und farbige Oberflächen.

Hartanodisation Weiterentwicklung der Naturanodisation zur Erzeugung dickerer, härterer und verschleißfesterer Oxidschichten. Schichtdicke 10–150 µm, Härte 350–600 HV. Durch PTFE-Einlagerung (Polytetrafluorethylen) lässt sich der Reibungskoeffizient um den Faktor 3–5 reduzieren. Einsatzfelder: schnell bewegte Teile in Bootsbau, Chemie, Computertechnik, Elektrotechnik, Gasturbinen, Hydraulik, Medizintechnik, Sondermaschinenbau und Raumfahrt.

Plasmakeramik (PEO – Plasma Electrolytic Oxidation) Von ELB entwickeltes Verfahren, auch als Nanokeramik bezeichnet. Erzeugt eine mikrovernetzte, atomar haftende Nanostruktur-Oberfläche, die laut Unternehmensangabe zu den fünf härtesten bekannten Materialien zählt. Schichtdicke 8–200 µm, Härte 800–2.400 HV auf Aluminium und bis 1.100 HV auf Magnesium. Widerstandsfähigkeit bis 1.000-fach höher als bei konventionell anodisiertem Aluminium, ohne Zunahme von Volumen oder Gewicht des Bauteils. Versiegelte CERANOD®-Oberflächen bestehen mehr als 2.000 Stunden Salzsprühtest ohne signifikante Korrosion, unversiegelte Schichten auf einigen Legierungen mehr als 500 Stunden. Kurzzeitige Temperaturbeständigkeit bis 2.000 °C ohne Schichtveränderung. Einsatzbereiche: Luft- und Raumfahrttechnik, Medizintechnik und Pharmaindustrie, Automotive, Öl/Gas/Chemie, Robotik und Automation, Maschinen- und Sondermaschinenbau.

Funktionspolymer- und Hybridbeschichtungen Ergänzende Verfahren zur gezielten Reduktion von Reibung, zur Individualisierung von Oberflächeneigenschaften und zur Kombination mehrerer Anforderungsprofile auf einem Bauteil, unter anderem durch robotergestützte Laserhybridisierung (Serieneinsatz seit 2018) und Magnesium-Großserien-Keramisierung (Serienstart 2017).

Anwendungsfelder und Marktposition

ELB bedient neun definierte Kernbranchen: Automotive, Elektrotechnik, Luft- und Raumfahrt, Maschinen- und Sondermaschinenbau, Medizintechnik, Offshore, Optik, Schifffahrt sowie Transport & Verkehr. Typische Einsatzszenarien sind Bauteile mit hoher mechanischer Beanspruchung (Zahnräder, Zylinder, Kolben, Ventilatoren), Bauteile mit Korrosionsanforderungen im Offshore- und Schifffahrtsumfeld, sowie medizintechnische und optische Feinmechanik mit engen Maßtoleranzen. Mit STIHL wurde 2025/2026 erstmals öffentlich eine Serienreferenz für die ULTRACERAMIC®-Plasmakeramikbeschichtung kommuniziert, die den Einsatz der Technologie in der Serienproduktion mit hohen Stückzahlen demonstriert.

Differenzierung im Wettbewerbsumfeld ergibt sich aus der Kombination von Eigenentwicklung (Plasmakeramik), Großteilfähigkeit, In-House-Analytik und durchgängiger Qualitätsdokumentation nach ISO 9001:2015 – Merkmale, die insbesondere für Zulieferer in regulierten Branchen wie Luftfahrt und Medizintechnik entscheidungsrelevant sind.

English Summary

Eloxalwerk Ludwigsburg Helmut Zerrer GmbH (ELB), founded in 1960 and based in Ludwigsburg, Germany, is a specialized surface treatment company for lightweight metals, marketing its processes under the brand CERANOD®. Managed by Jörg Zerrer since 1997, ELB is certified to DIN EN ISO 9001:2015 and has received the TOP 100 Innovator award multiple times (including 2026), the ThinKing Award (2019), and the German Innovation Award 2025 (twice).

ELB's core processes are natural anodization, hard anodization, and plasma electrolytic oxidation (PEO), self-developed and marketed as CERANOD® plasma ceramics. Plasma ceramics reach a hardness of up to 2,400 HV on aluminum and 1,100 HV on magnesium, withstand more than 2,000 hours in salt spray testing when sealed, and tolerate short-term temperatures up to 2,000°C without layer degradation. Hard anodized layers reach 350–600 HV with a thickness of 10–150 µm; natural anodized layers reach 200–350 HV at 5–25 µm. Fully automated production lines handle parts up to 3,000 x 6,000 mm and 2.5 tonnes.

ELB serves nine core industries: automotive, electrical engineering, aerospace, mechanical and special-purpose engineering, medical technology, offshore, optics, marine, and transport. In 2025/2026, ELB publicly disclosed STIHL as its first named reference customer for the ULTRACERAMIC® plasma ceramic coating, applied in high-volume series production.

Website

ceranod.de

Social Media

LinkedIn: Eloxalwerk

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