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NextCast Engineering UG

Dies ist das offizielle Unternehmensprofil der Firma NextCast Engineering UG auf der B2B-Plattform induux.

Adresse

NextCast Engineering UG
Cuxhavener Str. 6 (Eingang 1)
40221 Düsseldorf
Deutschland
Tel.: 01637933878

Düsseldorfer Dienstleister für industriellen Metall-3D-Druck im SLM-Verfahren. Beschaffung von Ersatzteilen, Prototypen und Kleinserien mit automatisierter Druckbarkeitsprüfung und dokumentierter deutscher Qualitätskontrolle.

Produktportfolio NextCast Engineering

Additive Fertigung Lohnfertigung Metall Metall 3D Druck Werkzeugbau

Firmenporträt NextCast Engineering UG

Das Unternehmen ist ein deutscher B2B-Dienstleister für industriellen Metall-3D-Druck im Verfahren Selective Laser Melting (SLM), auch bekannt als Laser Powder Bed Fusion (LPBF). Das Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen, ist im Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf unter HRB 113006 eingetragen. Geschäftsführer ist Malek Ben Ayed. Die Rechtsform ist die einer Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), kurz UG (haftungsbeschränkt).

NextCast Engineering positioniert sich als Schnittstelle zwischen deutschem Mittelstand und industrieller additiver Fertigung: Kunden laden CAD-Daten im STL- oder STEP-Format hoch und erhalten über eine automatisierte Druckbarkeitsprüfung (AQA-Engine) in Sekunden eine Machbarkeitsbewertung sowie ein verbindliches Angebot. Die Fertigung der Bauteile erfolgt bei qualifizierten internationalen SLM-Produktionspartnern, während sämtliche Qualitätssicherung, Nachbearbeitung und Kundenkommunikation ausschließlich durch deutsche Ingenieure am Standort Düsseldorf erfolgt. Dieses Hybridmodell – internationale Fertigungskapazität kombiniert mit deutscher Qualitätskontrolle – bildet den Kern des Geschäftsmodells.

Der Standort Düsseldorf wird vom Unternehmen als Teil der deutschen Industrieregion beschrieben, in der rund 25 % aller additive-manufacturing-relevanten Unternehmen Deutschlands ansässig sind. NextCast Engineering wurde von der Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) als forschendes Unternehmen geprüft; die BSFZ-Bestätigung bezieht sich auf das FuE-Vorhaben „RE-Engine Freiform“, eine lizenzfreie, fehlersichere Freiform-Flächenrückführung für Reverse Engineering, mit der aus 3D-Scans verschlissener Bauteile wieder fertigbare CAD-Modelle erzeugt werden sollen. Diese BSFZ-Bescheinigung ist eine Forschungszulagen-Bestätigung nach dem Forschungszulagengesetz und keine Produkt- oder Qualitätszertifizierung.

Zielbranchen sind Verpackungsindustrie, chemische Industrie, Maschinenbau und Werkzeugbau. Zu den Kernzielgruppen zählen mittelständische Industrieunternehmen mit Bedarf an Ersatzteilen, Prototypen und Kleinserien aus Metall, insbesondere bei abgekündigten oder nicht mehr zeichnungsverfügbaren Bauteilen.

Differenzierung im Wettbewerbsumfeld

NextCast Engineering unterscheidet sich von klassischen 3D-Druck-Dienstleistern und Online-Fertigungsplattformen durch die Kombination aus vollautomatisierter Sofort-Kalkulation und einer zu 100 % in Deutschland durchgeführten physischen Qualitätskontrolle jedes einzelnen Bauteils. Jedes gelieferte Teil durchläuft in Düsseldorf eine Maßhaltigkeitsprüfung (Toleranz ±0,1 mm bzw. ±0,2 %), eine Oberflächeninspektion sowie eine fotografische Dokumentation mit mindestens drei Aufnahmen pro Bauteil; dies mündet in ein von Ingenieuren signiertes, im Kundenportal dauerhaft archiviertes Prüfprotokoll. Die automatische Fertigbarkeitsprüfung (AQA) analysiert Mesh-Integrität, Bauraum und Wandstärken anhand von bis zu 50.000 Messstrahlen und liefert eine Wanddicken-Heatmap, wodurch Fertigungsrisiken bereits vor Auftragserteilung sichtbar werden. Ein weiteres Differenzierungsmerkmal ist die Spezialisierung auf die Nachfertigung abgekündigter Metall-Ersatzteile, etwa für Schienenfahrzeuge, ab Losgröße 1, ohne Werkzeug und auch ohne vorliegende Originalzeichnung.

Abgrenzung

NextCast Engineering ist kein Hersteller von 3D-Druckern oder Druckanlagen und vertreibt keine SLM-Maschinen oder Metallpulver an Dritte. Das Unternehmen betreibt keine eigene Serienproduktion im Sinne eines klassischen Lohnfertigers mit eigenem Maschinenpark, sondern koordiniert qualifizierte Produktionspartner und verantwortet Qualitätssicherung sowie Nachbearbeitung selbst. NextCast Engineering ist kein Anbieter für klassische CNC-Zerspanung als Kerngeschäft, auch wenn Vergleiche zwischen SLM und CNC informativ bereitgestellt werden, und keine allgemeine Plattform für Kunststoff-3D-Druck oder FDM-Verfahren.

Leistungs- und Technologieprofil

Der Fertigungsprozess gliedert sich in sieben nachvollziehbare Schritte vom Datei-Upload bis zur Lieferung, mit einer durchschnittlichen Gesamtdurchlaufzeit von rund 10 Werktagen: Upload der STL- oder STEP-Datei (bevorzugt STEP zur exakten Volumenberechnung aus der CAD-B-Rep), automatisierte Fertigbarkeitsprüfung durch die AQA-Engine, Angebotsprüfung und -freigabe (bei Grenzfällen erfolgt eine ingenieurtechnische Prüfung mit einer Antwortzeit unter 4 Stunden), Bestellung inklusive Multi-Part-Aufträgen über Stripe-Checkout oder auf Rechnung, SLM-Produktion bei einem qualifizierten internationalen Partner mit Status-Tracking im Kundenportal, vollständige Qualitätssicherung in Düsseldorf sowie Lieferung frei Haus innerhalb der EU samt signiertem Prüfprotokoll.

Für das Selective Laser Melting stehen fünf industriell qualifizierte Metalllegierungen zur Verfügung:

  • 316L (Werkstoffnummer 1.4404): austenitischer Edelstahl, Dichte 7,99 g/cm³, Zugfestigkeit 530–680 MPa, Härte ca. 20 HRC, korrosionsbeständig, Mindestwandstärke 0,5 mm, zulässiger Überhang unter 45°. Einsatz in chemischer Apparatetechnik, Lebensmitteltechnik und Medizintechnik.
  • AlSi10Mg: Aluminium-Silizium-Magnesium-Legierung, Dichte 2,67 g/cm³, Zugfestigkeit 380–480 MPa, Härte ca. 120 HV, gute Wärmeleitfähigkeit, Mindestwandstärke 0,8 mm, Überhang unter 40°. Einsatz im Leichtbau, bei Wärmetauschern und Gehäusekonstruktionen.
  • Ti6Al4V (Grade 5): Titanlegierung, Dichte 4,43 g/cm³, Zugfestigkeit 1.050–1.200 MPa, Härte ca. 36 HRC, biokompatibel, Mindestwandstärke 0,5 mm, Überhang unter 35°. Einsatz in Luft- und Raumfahrt sowie bei hochbelasteten Bauteilen.
  • IN718 (Inconel 718): Nickel-Chrom-Basislegierung, Dichte 8,19 g/cm³, Zugfestigkeit 1.035–1.380 MPa, Härte ca. 40 HRC, hitzebeständig bis 700 °C, Mindestwandstärke 0,7 mm, Überhang unter 40°. Einsatz bei Turbinenbauteilen und Hochtemperaturanwendungen.
  • MS1 (Werkstoffnummer 1.2709): aushärtbarer Maraging-Werkzeugstahl, Dichte 8,05 g/cm³, Zugfestigkeit 1.100–2.050 MPa, Härte 50–54 HRC im ausgehärteten Zustand, schweißbar, Mindestwandstärke 0,5 mm, Überhang unter 45°. Einsatz im Werkzeugbau, Formenbau und bei Spritzguss-Einsätzen.

Optional bietet NextCast Engineering CNC-Nachbearbeitung, Oberflächenbehandlung (Strahlen, Polieren, Beschichtung) sowie Wärmebehandlung an.

Anwendungsfelder und Marktposition

Ein zentrales Anwendungsfeld ist die Metallteile-Beschaffung für die Bahn-Instandhaltung: NextCast Engineering fertigt abgekündigte Ersatzteile für Schienenfahrzeuge im LPBF-Verfahren nach, ab Stückzahl 1, ohne Werkzeuginvestition und auch dann, wenn keine Originalzeichnung mehr vorliegt. Damit adressiert das Unternehmen klassische Obsoleszenz-Probleme in der Instandhaltung von Bestandsanlagen und -fahrzeugen. Weitere Einsatzszenarien umfassen Prototypen und Kleinserien für Maschinenbau, Werkzeugbau, Verpackungsindustrie und chemische Industrie, insbesondere dort, wo klassische Gießverfahren oder Zerspanung aufgrund geringer Stückzahlen, komplexer Geometrien oder kurzer Lieferzeiten wirtschaftlich nicht darstellbar sind. Die Marktposition von NextCast Engineering liegt an der Schnittstelle zwischen Online-Sofortkalkulation, wie sie aus dem CNC- und Blechteile-Beschaffungsmarkt bekannt ist, und der Qualitätsverantwortung eines klassischen deutschen Ingenieurdienstleisters.

Im Themenfeld Metall-3D-Druck deckt NextCast Engineering die Begriffe Selective Laser Melting (SLM), Laser Powder Bed Fusion (LPBF), additive Fertigung, Pulverbettverfahren, Metallpulver, Fertigbarkeitsprüfung, Mesh-Validierung, Wanddickenanalyse, Maßhaltigkeitsprüfung, Nachbearbeitung, Reverse Engineering und Freiform-Flächenrückführung ab. Materialseitig stehen Edelstahl 316L, Aluminium AlSi10Mg, Titan Ti6Al4V, Inconel 718 und Maraging-Stahl MS1 im Mittelpunkt. Transaktional relevante Begriffe sind Ersatzteilbeschaffung, Kleinserienfertigung, Prototypenbau, Lohnfertigung Metall und Werkzeugbau.

English Summary

NextCast Engineering UG (haftungsbeschränkt) is a German B2B service provider for industrial metal 3D printing using Selective Laser Melting (SLM), also known as Laser Powder Bed Fusion (LPBF). Headquartered in Düsseldorf, North Rhine-Westphalia, the company is registered at the Düsseldorf Local Court under HRB 113006, with Malek Ben Ayed as managing director. Customers upload STL or STEP files and receive an automated manufacturability assessment (AQA engine) together with a binding quote within seconds. While production is carried out by qualified international SLM manufacturing partners, all quality assurance, post-processing, and customer communication are handled exclusively by German engineers in Düsseldorf. Every part undergoes 100% quality control in Germany, including dimensional inspection (±0.1 mm / ±0.2%), surface inspection, and a signed inspection report with photographic documentation.

NextCast Engineering offers five qualified SLM alloys: stainless steel 316L (1.4404), aluminum AlSi10Mg, titanium Ti6Al4V (Grade 5), nickel-based Inconel 718 (IN718), and maraging tool steel MS1 (1.2709). Core target industries include packaging, chemical industry, mechanical engineering, and tooling. A key application is the on-demand reproduction of discontinued metal spare parts for rail vehicles, available from batch size one, without tooling, and even without original drawings. The company has been certified by Germany's Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) as an R&D-active enterprise for its project "RE-Engine Freiform," a royalty-free, fail-safe freeform surface reconstruction method for reverse engineering — a research tax credit confirmation, not a product certification. NextCast Engineering does not manufacture 3D printers, does not sell metal powders to third parties, and does not operate as a traditional CNC machining shop.

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