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Leuchten Hersteller – 10 im Vergleich

In der Beleuchtungstechnik fasst der Begriff Leuchten Gehäuse mit Lichtquelle, Optik und elektrischer Ausrüstung zu einer Einheit zusammen, die eine definierte Lichtwirkung ermöglicht. Zentrales Anwendungsfeld ist die Industriebeleuchtung in Fertigung, Prüffeld und Logistik, wo normierte Beleuchtungsstärken und Blendungsbegrenzung die Prozessqualität und Arbeitssicherheit stützen. Für Einkäufer zählen messbare Kriterien wie Schutzart nach DIN EN 60529, Schlagfestigkeit IK08–IK10, Farbwiedergabeindex CRI, Unified Glare Rating UGR, Effizienz in Lumen pro Watt sowie Lebensdauerangaben wie L80/B10 nach DIN EN 62717.
Lieferanten und Händler:

Geprüfte Leuchten Hersteller

Kaiserstr. 26, 47918 Tönisvorst
Deutschland

L.-F.-Schönherr-Straße 15, 08523 Plauen
Germany

Weitere Leuchten Hersteller

Elektrogroßhandel Moelle, Leuchten Elektrogroßhandel Moelle
Euroglas GmbH, Leuchten Euroglas GmbH
LED2WORK GmbH, Leuchten LED2WORK GmbH
Licatec GmbH Licht- und Kabelführungssysteme, Leuchten Licatec GmbH Licht- und Kabelführungssysteme
SANGEL Systemtechnik GmbH, Leuchten SANGEL Systemtechnik GmbH
TQ-Systems GmbH, Leuchten TQ-Systems GmbH
WERMA Signaltechnik GmbH + Co. KG, Leuchten WERMA Signaltechnik GmbH + Co. KG
ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG, Leuchten ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG

Über Leuchten

Eine Leuchte bündelt künstliches Licht für Lichtwirkung und Inszenierung in Architektur und Wohnraum. Ein Schienensystem positioniert Leuchten flexibel im Innenraum, während Einbauleuchten, Aufbauleuchten, Wandflut und eine Stehlampe die Lichtgestaltung in Wohnraum, Wohnung oder Hotel prägen.

Typologie und Konstruktionsprinzipien

Eine Leuchte integriert Lichtquelle, Gehäuse, Optik für die Lichtverteilung und die elektrische Anbindung. Ein Deckenkasten nimmt die Anschlussklemme für 230 V AC auf. Ein Zugdraht erleichtert die Justage beim Einhängen. Filament-Lampen zeigen dekoratives Licht, während LED-Module präzise Abstrahlwinkel von 15° bis 60° liefern. Winkelkopflampen, Kopflampen und mobile Handlampen bedienen die Baustellenbeleuchtung. Stationäre Architekturleuchten akzentuieren einen Luftraum oder eine Fassade.

Material und Formgebung prägen das Leuchtendesign. Keramik, geschliffene Metalloberflächen und Holzdesign aus Handarbeit kennzeichnen eine Leuchtenserie. Ein Stecksystem beschleunigt die Montage. Ein Schienenspot erlaubt die Neuordnung ohne Bohren. Ein Lichtdesign setzt den Lichtakzent über dem Esstisch, während eine Wandflut Raumkonturen betont.

Beispiel: Ein dreipoliges 230‑V‑Schienensystem mit 16 A pro Phase versorgt bis zu 3 Stromkreise. Ein Schienenspot mit 24° wird auf einen 90‑cm‑Esstisch ausgerichtet, um 300–400 lx auf der Tischfläche zu erreichen.

Vergleich ausgewählter Leuchtentypen
Eigenschaft Mobil (Handlampe) Stationär (Schiene/Industrie)
Energiequelle Akku (Li‑Ion/NiMH) Netzstrom 230/400 V AC
Schutzart IP20–IP65 nach DIN EN 60529 IP20–IP69K nach DIN EN 60529
Lichtfarbe 4000–6500 K 2700–6500 K
Abstrahlung Spot bis Flood punktuell bis breit, symmetrisch/asymmetrisch
Material Kunststoff, Aluminium, Gummi Aluminium, Stahl, Glas/Polycarbonat
Besonderheit Magnetfuß/Haken IK08 Stoßfestigkeit

Funktionale Eigenschaften und Lichtcharakteristik

Die Farbtemperatur in Kelvin steuert Stimmung und Sehen: 2700 K fördert Entspannung im Schlafzimmer oder in der Sitzecke, 4000 K stärkt die Konzentration im Arbeitszimmer. Die Helligkeit auf der Nutzebene liegt bei 300–500 lx für Küchenbeleuchtung. Ein enger 15°‑Spot erzeugt eine harte Inszenierung, ein 60°‑Kegel liefert ein ruhigeres Gesamtbild. Eine Fernbedienung adressiert Dimmer und CCT, und Lichtmanagement via DALI (Digital Addressable Lighting Interface) ermöglicht Szenenaufrufe und Gruppensteuerung.

  • Dauerstrom: Fest installierte Leuchten arbeiten über Netzstrom und liefern konstante Helligkeit.
  • Akkubetrieb: Mobile Geräte sichern Licht an Orten ohne Steckdose.
  • Solarenergie: Außenleuchten speisen sich autark, oft mit Tageslichtsensor.
  • Hybrid: Kombisysteme schalten zwischen Solar und Netz bei geringer Einstrahlung.

Markierungslampen setzen starke Kontraste für Fluchtwege. Eine IK08‑Gehäusestruktur widersteht Stößen in der Werkstatt. Ein Update der Steuerung erweitert Optionen und Szenenzahl. Protokolle erleichtern die Kommunikation mit Gateways und bieten technischen Support. Eine Filament‑Lampe legt den Fokus auf Eleganz im Einrichtungsstil, während ein Industriefluter die Verstärkung des Nutzlichts priorisiert.

Beispiel: Eine Küchenbeleuchtung für die Zubereitung erreicht 500 lx bei 4000 K. Dieselbe Leuchte dimmt auf 150 lx und 3000 K für die Mahlzeit.

Auswahlkriterien und Anwendungsbereiche

Eine Außenbeleuchtung auf der Terrasse oder im Gartensystem verlangt IP65 nach DIN EN 60529. Ein Badezimmer profitiert in Zone 2 von IP44, damit ein Stromschlagrisiko reduziert bleibt. Eine Industrieleuchte für die Werkstatt benötigt robuste Dichtungen, vibrationsfeste Halter und eine geprüfte IK‑Klasse. Eine modulare Bauweise mit Ersatz für Treiber oder LED‑Modul erleichtert die Reparatur. Eine klare Angabe zur Kabellänge vereinfacht die Planung mit Deckenkasten oder Schiene.

Eine Installationsanleitung benennt den Begriff Elektriker, und die Dokumentation stärkt Kommunikation zwischen Lichtplaner und Bauleitung. Eine Architekturleuchte setzt im Hotel eine warme 2700‑K‑Szene für Erholung, während ein 4000‑K‑Spot eine Hausaufgabe am Schreibtisch unterstützt. Ein Museum und ein Kunstgewerbemuseum zeigen in einer Publikation, wie Pigment und Spektrum den Eindruck einer Sammlung verändern. Diese Referenz leitet die Inszenierung empfindlicher Objekte. Ein Anwendungsbild im Wohnraum kombiniert Schienenspot über dem Esstisch und Akzent im Esszimmer. Ein Zuwachs verfügbarer Leuchtendesigns erleichtert die Auswahl für Liebhaber formstarken Leuchtendesigns.

Eine Architektur beleuchtet einen Luftraum mit 300 lx Grundlicht und setzt einen Lichtakzent mit 1000 cd aus 24°. Eine Wohnung erreicht so eine höhere Wohnqualität. Eine Auswahl berücksichtigt Beleuchtungsart, Ansteuerung per Farbtemperatur und Szenensteuerung. Ein Lichtmanagement verknüpft Zonen über Räume hinweg. Eine stilbewusste Formgebung mit Keramik oder Holzdesign ergänzt Metalloberflächen. Diese Kombination unterstützt ein stimmiges Gesamtbild der Architekturbeleuchtung.

Hersteller sind ATEXshop / seeITnow GmbH, vosla GmbH, ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG, Elektrogroßhandel Moelle, Euroglas GmbH, LED2WORK GmbH, Licatec GmbH Licht- und Kabelführungssysteme, TQ-Systems GmbH, WERMA Signaltechnik GmbH + Co. KG, SANGEL Systemtechnik GmbH

FAQ zu Leuchten

Wie wird die Wirtschaftlichkeit von LED-Beleuchtung in Bürogebäuden berechnet?

Die Wirtschaftlichkeit von LED-Leuchten wird über die Total Cost of Ownership (TCO) bewertet. Diese umfasst Anschaffungskosten, Energieverbrauch, Wartung und Lebensdauer. Beispiel: Eine Anlage mit 15.000 Euro Investition und 5.000 kWh jährlichem Stromverbrauch amortisiert sich bei 2.000 Euro jährlicher Ersparnis in rund 7,5 Jahren. Für eine genaue TCO-Berechnung ist eine typische Lebensdauer von mindestens 50.000 Betriebsstunden einzubeziehen.

Wann darf ich Leuchten selbst montieren und wann ist ein Elektriker erforderlich?

Das Austauschen einfacher Leuchten ist zulässig, sofern keine Änderungen an der Elektroinstallation vorgenommen werden. Neuinstallationen, Erweiterungen von Stromkreisen oder Arbeiten an Schienensystemen müssen von einem Elektrofachbetrieb ausgeführt werden. Nur so werden die VDE-Normen, insbesondere DIN VDE 0100-410 zum Schutz gegen elektrischen Schlag, eingehalten. Bei komplexen Projekten ist aus Sicherheits- und Funktionsgründen stets ein Fachmann hinzuzuziehen.

Warum ist der Farbwiedergabeindex (CRI) bei Beleuchtung relevant?

Der Farbwiedergabeindex (CRI oder Ra-Wert) beschreibt, wie natürlich Farben unter künstlichem Licht erscheinen. Ein hoher CRI-Wert, etwa Ra > 90, ist entscheidend in Museen, Galerien oder im Einzelhandel, wo farbgetreue Darstellung zählt. Für Büros und Wohnräume gilt ein CRI von mindestens Ra > 80 als praxisgerechter Standard. Die Angabe im technischen Datenblatt ermöglicht eine Einschätzung der Farbwiedergabequalität.

Wie werden moderne Lichtsysteme in ein Smart Home eingebunden

Moderne Lichtsysteme lassen sich über drahtlose Protokolle wie Zigbee, Z-Wave, Matter oder WLAN in Smart-Home-Umgebungen integrieren. Häufig ist ein zentrales Gateway oder Hub erforderlich, um die Kommunikation zwischen Leuchten und Steuerung zu koordinieren. Dadurch sind Sprachsteuerung, Zeitpläne und die Einbindung in Automationen mit anderen Geräten, etwa Sensoren, möglich. Systeme mit offenen Standards bieten dabei die höchste Kompatibilität und langfristige Erweiterbarkeit.

Wie lange halten moderne LED-Lichtquellen und wie lässt sich ihre Lebensdauer erhöhen

Moderne LED-Lichtquellen erreichen in der Regel 30.000 bis 60.000 Betriebsstunden, gemessen als L70/B50-Wert. Dieser gibt an, dass nach dieser Zeit 50 Prozent der LEDs noch mindestens 70 Prozent ihrer Anfangshelligkeit besitzen. Eine gute Wärmeableitung durch ausreichend dimensionierte Kühlkörper und hochwertige LED-Treiber verlängert die Lebensdauer deutlich. Der Betrieb im empfohlenen Temperaturbereich ist entscheidend, um die angegebene Nutzungsdauer zu erreichen oder zu übertreffen.

Welche zusätzlichen Sicherheitsnormen gelten für Leuchten?

Neben den Schutzarten IP und IK sind weitere Sicherheitsnormen relevant. Die zentrale Norm ist DIN EN 60598-1, sie definiert allgemeine Anforderungen und Prüfverfahren für Leuchten. Für Not- und Sicherheitsbeleuchtung gilt ergänzend DIN EN 1838. Leuchten mit ENEC-Zeichen weisen eine unabhängige Sicherheitsprüfung durch akkreditierte Prüfinstitute nach und bieten damit über die Mindestanforderungen hinausgehende Sicherheit.

Was bedeutet der UGR-Wert und welche Bedeutung hat er bei der Lichtplanung?

Der UGR-Wert (Unified Glare Rating) bewertet die psychologische Blendung durch Innenraumleuchten. Er ist insbesondere in Arbeitsumgebungen wie Büros oder Bildungseinrichtungen relevant, um Ermüdung und Konzentrationsverlust zu vermeiden. Für Bildschirmarbeitsplätze schreibt die Arbeitsstättenverordnung einen UGR-Wert unter 19 (UGR < 19) vor. Bei der Beleuchtungsplanung sollte daher auf den UGR-Wert der eingesetzten Leuchten geachtet werden, um eine visuell komfortable Umgebung zu gewährleisten.

Hintergrund: Leuchten

  • Leuchte Wikipedia

    Eine Leuchte (Luminaire) ist eine Vorrichtung, in die ein Leuchtmittel fest eingebaut ist oder eingebaut werden kann und die Beleuchtung ermöglicht. Umgangssprachlich Lampe; nach DIN 5039 ist die Lampe das Leuchtmittel (LED, Glüh-, Leuchtstoff).

Diese Anbieterliste Leuchten umfasst auch: Industrieleuchten, Halogenlampen, Lampen, Baustellenbeleuchtung, Winkelkopflampen, Industriebeleuchtung, Kopflampen, Handlampen, Markierungslampen, Arbeitsleuchten

Autor: induux Redaktion · Zuletzt aktualisiert: Mai 2026