Geprüfte RAUM-IN-RAUM-Systeme Hersteller
Bastelweg 3, 88453 Erolzheim
Deutschland
Über RAUM-IN-RAUM-Systeme
Raum-in-Raum-Systeme trennen Arbeitsbereiche als eigenständige Konstruktion im Gebäude. Sie dämpfen Schall und stabilisieren die Arbeitsumgebung in offenen Flächen. Wo Ablenkung durch Gespräche oder Geräte entsteht, reduziert die Box den Störpegel im Arbeitsumfeld. Die Auslegung orientiert sich an der Mittelzone eines Bürogrundrisses und am konkreten Arbeitsraum. Der Innenausbau bleibt unangetastet.
Typen und funktionale Eigenschaften
Die Typen unterscheiden sich nach Nutzung und Geometrie. Telefonzellen unterstützen kurze Gesprächsphasen und reduzieren Reflexionen auf engem Raum. Besprechungsboxen ermöglichen Gruppenarbeit mit Videokonferenz und positionieren den Bildschirm auf Augenhöhe hinter Glaselement oder Vollwand. Hybrid-Module kombinieren Einzelarbeit mit kurzer Besprechung am Stehtisch oder an einer Sitzgelegenheit; die außen stehende Person bleibt außerhalb des Sprachfeldes.
- Telefonzelle: kompakter Kubus für diskrete Kommunikation nahe Drucker- oder Kopierinseln
- Besprechungsbox: Mehrpersoneneinheit mit akustischer Decke für Sprachverständlichkeit bei Videokonferenz
- Hybrid: modulare Raumlösung für hybride Arbeitskultur und wechselnde Raumnutzung
Nicht die Möblierung prägt die Akustik, sondern die Wandkonstruktion. Doppelschalige Seitenelemente mit Füllmaterial streuen Körperschall. Dicht schließende Verbundglastüren koppeln Türschloss und Drückergarnitur an definierte Dichtlinien. Eine Glasbohrung nimmt Profilzylinder oder Panikdrücker auf. Transparenz allein ändert die Dämmeigenschaften nicht, maßgeblich ist die Glasstärke für das Schalldämmmaß.
Technische Spezifikationen und Normen für die Beschaffung
Für die Abschirmung zählt der geprüfte Kennwert: Rw. Nach DIN EN ISO 10140-2 erreichen typische Systeme 30 bis 45 dB. Die Schallschutzanforderung richtet sich nach der jeweiligen Zone im Arbeitsraum. Nicht Dekorplatten entscheiden über Brandschutz, sondern klassifizierte Bauteile. Die Produktsicherheitsverordnung (GPSG) bindet zudem mechanische Komponenten wie Verriegelung und Klemmprofil.
| Eigenschaft | Kennzahl | Norm / Quelle |
|---|---|---|
| Schalldämmmaß | Rw: 30–45 dB | DIN EN ISO 10140-2 |
| Luftaustauschrate | ca. 30–70 m³/h | *VDI 2569* / Herstellerangaben |
| Brandschutzklasse | EI30–EI90 (F30–F90) | DIN EN 13501-2 |
Anwendungsfall: Bei einer Türbreite unter 900 mm scheitert Barrierefreiheit nach DIN 18040-1/-2, selbst wenn das Zargenmaß optisch stimmig wirkt. Hinzu kommen statische Anforderungen. Der Befestigungsuntergrund muss die Fixierungskräfte aufnehmen, sonst verzieht sich das Seitenprofil unter Lastwechseln durch Türanschläge.
Anpassungsoptionen, Integration und Kostenfaktoren
In frühen Planständen bestimmen Maße die Flächennutzung. Sonderlängen für Seiten- oder Raumlänge verschieben die Raumzonierung in der Büroplanung; ein Wunschmaß verändert zugleich den Zuschnitt von Kopfteil und Seitenelement. Anschlagsrichtung und Öffnungsrichtung steuern Laufwege in engen Gängen. Zur Gestaltung zählen Edelstahloptik, Edelstahloberflächen oder Profilfarben als Kontrast zu Multiplex-, Melaminharz- oder Echtholzfurnierflächen; ein Schriftzug kann als Orientierungspunkt im Glasraum dienen.
Bei der technischen Integration sind Schnittstellen zur Gebäudetechnik ausschlaggebend. Die Elektrifizierung bindet Leuchten und Steckdosen an vorhandene Anbindungspunkte. Klimatisierung bleibt oft extern, während ein integriertes Belüftungssystem den Luftaustausch regelt und das Raumklima stabilisiert. Hygieneschutz beeinflusst die Materialwahl über reinigungsfreundliche Oberflächen und geeignete Filtermedien. Die Nähe zu Fassadenluftschächten verändert die Temperaturgradienten.
- Konstruktion: Glaselemente aus ESG (Einscheibensicherheitsglas) oder VSG (Verbundsicherheitsglas) mit passenden Profilen erhöhen die Nutzungsdauer von Türen und Dichtungen
- Ausstattung: Stauraum und integrierte Büromöbel erhöhen die Komplexität bei Einbau sowie Mustern im Musterprodukt-Prozess per Bildeinsendung oder Bestätigung von Farbmustern
Hersteller sind GEMAtech GmbH & Co. KG
FAQ zu RAUM-IN-RAUM-Systeme
Wie schnell amortisieren sich Raum-in-Raum-Systeme und welche Faktoren bestimmen ihre Wirtschaftlichkeit?
Typische Amortisationszeit 1,5 bis 3 Jahre, abhängig von Nutzungsintensität und realisierten Produktivitätsgewinnen. Zentrale TCO-Faktoren sind vermiedene Umbaumaßnahmen und die Flexibilität bei Flächenänderungen. Zusätzlich wirken monetarisierbare Effekte wie höhere Mitarbeiterzufriedenheit und geringere Fluktuation. Eine geplante Nutzungsdauer von 7 bis 10 Jahren maximiert den Return on Investment.
Wie schnell lassen sich Raum-in-Raum-Systeme installieren und welche Vorarbeiten sind erforderlich
Die Montage erfolgt modular und dauert je nach Größe und Ausstattung wenige Stunden bis wenige Tage. Erforderlich sind ein planebener, tragfähiger Untergrund gemäß den statischen Vorgaben der DIN 1054, ein präzises Aufmaß des Installationsorts sowie die Klärung der Stromanschlüsse. Alle benötigten Schnittstellen zur Gebäudetechnik müssen vorab definiert und frei zugänglich sein.
Wie wartungsintensiv sind modulare Büro-Raumsysteme und wie lässt sich ihre Lebensdauer verlängern
Modulare Raumsysteme sind wartungsarm: erforderlich sind regelmäßige Reinigung und Funktionsprüfungen der Türmechanik. Die Wahl robuster Materialien wie VSG-Glas und hochwertiger Dichtungselemente verlängert die Lebensdauer. Empfohlen ist eine jährliche Inspektion der Lüftung gemäß VDI 6022 einschließlich Filterwechsel. Zudem sollte der Hersteller eine zertifizierte Ersatzteilverfügbarkeit über mindestens 10 Jahre gewährleisten.
Lassen sich die Raumsysteme flexibel umgestalten und an neue Bürokonzepte anpassen?
Die Systeme sind modular aufgebaut und daher bei Standortwechseln und Nutzungsänderungen hoch flexibel. Elemente wie Wände und Türen lassen sich demontieren und wieder montieren. Die Verfügbarkeit von Erweiterungsmodulen ist ein zentraler Auswahlfaktor, um künftige Flächenanforderungen abzudecken. Für den vollständigen Umzug einer Einheit sind mit 2–3 Monteuren ein halber bis ein ganzer Arbeitstag einzuplanen.
Welche IT- und Konnektivitätsanforderungen haben Raum-in-Raum-Systeme
Erforderlich sind integrierte Datenanschlüsse für LAN und Videokonferenzen, geführt in verdeckten Kabelschächten. Für Videokonferenzen sind pro Nutzer mindestens 5-10 Mbit/s Bandbreite einzuplanen. Empfehlenswert sind vorgerüstete Multimedia-Panels und Power over Ethernet PoE für integrierte Displays. Eine frühzeitige Abstimmung mit der IT sichert die reibungslose Integration.
Welche Nachhaltigkeitskriterien sind bei der Auswahl flexibler Raumeinheiten relevant
Wesentliche Kriterien sind recycelbare Materialien, energieeffiziente Belüftung, nachgewiesene Emissionsarmut über Zertifikate wie Cradle to Cradle oder Blauer Engel, eine verbesserte CO2 Bilanz durch regionale Produktion und modulare Bauweise sowie Herstellermodelle für Rücknahme oder Aufbereitung der Module am Ende des Produktlebenszyklus
Welche baurechtlichen Besonderheiten und Genehmigungspflichten gelten für Büropods in Bestandsgebäuden
Büropods gelten häufig als Einbauten und sind daher nicht in jedem Fall genehmigungspflichtig. Unabhängig davon muss der Brandschutz des Gesamtgebäudes gewährleistet sein; Flucht- und Rettungswege dürfen nicht beeinträchtigt werden. Eine frühzeitige Abstimmung mit dem örtlichen Bauamt oder dem Brandschutzbeauftragten ist ratsam, insbesondere bei größeren Anlagen oder Sonderbauten. Für die verwendeten Materialien ist die Einhaltung der Brandschutzklasse EI30 bis EI90 obligatorisch.
Hintergrund: RAUM-IN-RAUM-Systeme
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Schalldämmung Wikipedia
Schalldämmung umfasst technische Maßnahmen, die die durch ein Objekt geleitete Schallleistung verringern. Für Raum-in-Raum-Systeme bedeutet das: Luftschall- und Körperschalldämmung wirken gezielt auf Luftwege und Bauteile, um Störpegel zu reduzieren.
Diese Anbieterliste RAUM-IN-RAUM-Systeme umfasst auch: RAUM IN RAUM Schallschutz, RAUM IN RAUM Lösung
Autor: induux Redaktion · Zuletzt aktualisiert: September 2026, ID: 49743