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Werkstück­aufnahme

Werkstück­aufnahme

Werkstück­aufnahme

STEREMAT Werkstückaufnahmen machen Induktionsprozesse reproduzierbar. Sie fixieren Bauteile positionsgenau im Feld, entkoppeln Kräfte vom Induktor und ermöglichen zuverlässiges automatisiertes Handling. Ergebnis: stabile Takte, weniger Ausschuss und ein schneller Hochlauf von Muster bis Serie.

Gute Induktion ist reproduzierbar, und genau dafür sind Werkstückaufnahmen gebaut. Sie sichern die Bauteillage im Feld, schützen Induktor und Prozessfenster und reduzieren Nebenzeiten im Rüsten und Handling. Werkstückaufnahmen von STEREMAT werden prozessbasiert ausgelegt und lassen sich in neue wie auch bestehende Induktionsanlagen integrieren.

Vorteile für OEE, Qualität und Takt
Sicher: Feldtaugliche, elektrisch isolierende Materialien vermeiden Fremderwärmung. Die Aufnahme bleibt kühl, der Prozess bleibt im Fenster.
Schnell: Ausgelegt für Index- und Drehtische, Roboter und Pick-and-Place Systeme. Be- und Entladen kann parallel zur Erwärmung laufen.
Einfach: Schnellwechsel-Interfaces (zum Beispiel Nullpunkt oder Kegel), eindeutige Anschläge und Referenzen plus Rezeptdaten reduzieren Rüstzeiten und sichern Wiederholgenauigkeit.
Flexibel: Aufnahmen für Teilefamilien mit austauschbaren Einsätzen, skalierbar vom Handarbeitsplatz bis zur vollautomatischen Linie.
Nachweisbar: Optional mit Positions-, Kraft- und Temperatur-Sensorik für dokumentierte Qualität und Traceability.

Typische Module und Konzepte
Gegenhalter (Tailstock/Headstock)
Stabilisiert lange oder schlanke Bauteile zwischen Zentren, reduziert Durchbiegung und verbessert Rundlauf (TIR). Relevant für Scanhärten, Umfangserwärmung oder lokale Vorwärmung vor dem Schrumpfen. Optionen sind fest oder mitlaufend, definierte Rotationsgeschwindigkeit, Endanschläge sowie Sensorik und SPS/MES Schnittstellen.

Drehteller (Rotary, Index, Satellit)
Mehrere Stationen teilen den Prozess auf, zum Beispiel Erwärmen, Kühlen, Laden. Das steigert Durchsatz und stabilisiert Takte. Aufnahmen reichen vom Prismen- oder V-Block bis zur pneumatischen Spannbacke, optional kraft- oder wegeüberwacht, inklusive prozessnaher Kühlung/Quench und integrierten Prüfpunkten (Präsenz, Lage, Kamera, Markierung).

Bauteilaufnahme (feldfreundlich, formschlüssig, schnell gewechselt)
Ziel ist eine Aufnahme, die nicht “mitheizt”, sondern präzise hält. Feldnahe Elemente werden auf elektrisch isolierende, temperaturstabile Werkstoffe gesetzt, zum Beispiel glasfaserverstärkte Laminate, technische Keramik oder PEEK. Geschlossene Metallschleifen im Feld werden gezielt vermieden.

Konstruktionsprinzipien
• Isolatoren im Feld, Metall nur abgeschirmt oder thermisch getrennt
• Klares Referenzsystem mit definierten Anlageflächen und Anschlägen
• Schnellwechsel und Einsätze mit austauschbaren Backen, Prismen, Auflagepads
• Integrierte Medienführung (Kühlung/Quench) plus Spritzschutz
• Sensorik-ready für Endlagen-, Temperatur-, Kraft- und Präsenzsignale

Mehr Informationen auf der Webseite Steremat Induktion