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Siedlungsabfall & Hausmüll zerkleinern | Municipal Solid Waste (MSW) Shredder

Letzte Änderung: , Autor: WEIMA Maschinenbau GmbH, Fachartikel

Restmüll aus privaten Hauhalten oder ähnlichen Einrichtungen ist alles andere als nur Abfall – sondern in den meisten Fällen eine wahre Goldgrube an Wertstoffen. Jährlich summieren sich allein in Deutschland über 50 Millionen Tonnen Siedlungsabfälle. Die Müllabfuhren sammeln dabei mehr als 13 Millionen Tonnen Hausmüll, der immer noch hohe Anteile an Kunststoffen und Papier enthält, obwohl diese Stoffe getrennt entsorgt werden sollten. Für die anschließende Aufbereitung aller Materialfraktionen sind besonders robuste Maschinen gefragt, da Siedlungsabfälle meist voller Fremdstoffe wie Steine und Metalle sind. WEIMA bietet für diesen ersten Prozessschritt, der Zerkleinerung, die passenden Shredder, mit bis zu drei Metern Arbeitsbreite, vielen Heavy Duty Optionen und speziell für diese Anwendungen ausgelegte Antriebskonzepte. Das Ergebnis: sicher und sauber aufbereitete, homogene Stoffströme.

Welche Arten von Müll gehören zu Siedlungsabfällen?

Die Zusammensetzung von Siedlungsabfällen bzw. Hausmüll kann regional sehr unterschiedlich sein. In Deutschland etwa besteht Hausmüll fast zur Hälfte aus Bioabfällen (39,3 Prozent), gefolgt von Hygieneprodukten (13,5 Prozent). Kunststoffe und Altpapier liegen auf einem vergleichbaren Level (6,7 bzw. 5,2 Prozent), genauso wie Altglas, Metalle und Holz (4,6 Prozent, 2 Prozent, 1,3 Prozent). Trotz einer Halbierung des deutschen Restmüllaufkommens in den letzten 35 Jahren, gehören jedoch nur 32 Prozent des Restmülls auch wirklich in diese Tonne. Die korrekte Trennung von Wertstoffen bleibt also immer noch ein großes Problem.

Quelle: Umweltbundesamt


Wie wird Siedlungsabfall entsorgt?

Restmülltonnen enthalten eine breite Fülle an Wertstoffen und müssen von Entsorgern gemäß geltender Kreislaufwirtschaft- und Abfallgesetze verwertet werden. So lassen sich beispielsweise viele Kunststoffe, Papier und Kartonagen direkt dem Recyclingkreislauf nach entsprechender Sortierung zuführen. Störstoffe/Fremdstoffe werden separiert. Der übrig gebliebene Restmüllstrom wird schließlich zur energetischen Nutzung in Abfallverbrennungsanlagen eingesetzt.



Praktische Tipps zur Reduzierung privater Hausabfälle. Mehrweg hat Vorfahrt!

Vermeiden. Trennen. Verwerten – so einfach geht's. Das Umweltbundesamt empfiehlt beispielsweise, überflüssige Verpackungen zu vermeiden. Einkaufstaschen statt Plastiktüten zu verwenden. Und generell auf Mehrwegverpackungen statt Einwegverpackungen zu setzen. Beim Einkauf von Lebensmitteln gilt: die zu verbrauchenden Mengen korrekt einschätzen. Weitere Tipps sind das Einschränken von Papierverbrauch und die Nutzung aufladbarer Batterien.


Schon gewusst?

Durch die Covid-19 Pandemie wurden durchschnittlich 19 Kilogramm mehr Haushaltsabfälle pro Kopf produziert – von 475 kg auf 476 kg jährlich.

Quelle: Statistisches Bundesamt


Herausforderungen bei der Zerkleinerung von Hausmüll

Hausmüll ist nicht gleich Hausmüll. In unseren Siedlungsabfällen verbergen sich mitunter Materialien und Dinge, die dort nicht hingehören – und die Aufbereitung entsprechend erschweren. Dazu gehören Steine, Erde, große Metallstücke, Sand, Asche, oder Schadstoffe verschiedenster Kategorien. Je besser also die Vorsortierung ist, desto weniger Verschleiß kann man beim Zerkleinerungsprozess erwarten. Trotzdem sind und bleiben maximale Robustheit, kraftvolle Antriebe und eine einfache Wartung bei industriellen Shreddern Trumpf, um unliebsame Stillstandzeiten zu vermeiden. Hier kann WEIMA auf einen breiten und jahrzehntelangen Erfahrungsschatz vertrauen.


Wie funktioniert die Mechanisch-Biologische Abfallaufbreitung (MBA)?

Abfälle, die stofflich nicht weiter verwertbar sind, werden generell entweder energetisch genutzt (verbrannt) oder mechanisch-biologisch behandelt. Das bedeutet: Entsorgungsunternehmen sammeln Hausmüll, MSW oder hausmüllähnliche Gewerbeabfälle und transportieren sie an einen zentralen Ort zur Abfallbehandlung, -beseitigung oder -verwertung. Typischerweise enthält Hausmüll einen hohen Anteil an organischen Stoffen. Nach einer groben Vorsichtung wird dieser zerkleinert und danach durch Siebung in verschiedene Fraktionen geteilt. Die Grobfraktion (Folien, Papier, Hartkunststoffe, Holz, etc.) wird wegen ihres hohen kalorischen Wertes meist als Brennstoff in EBS-Kraftwerken genutzt. Die Feinfraktion (organische Substanzen) hingegen wird meist weiter biologisch behandelt. Damit produzierte Gase sind energetisch nutzbar.


Gut zu wissen.

Mitgliedsländer der Europäischen Union haben im Jahr 2021 etwa die Hälfte ihres Siedlungsabfalls recycelt.

Quelle: Euwid


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Das WEIMA Technikum ist mit Zerkleinerungs- und Verdichtungmaschinen aller Größen und Technologien ausgestattet. Hierdurch können wir Ihren Anwendungsfall so realitätsnah wie möglich simulieren. Sie haben die Möglichkeit, uns Ihr Material zu schicken oder uns direkt in Ilsfeld zu besuchen. Von unserer Empore aus haben Sie den besten Blick direkt in den Schneidraum. So können Sie den Zerkleinerungsprozess live beobachten.

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