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Post-Consumer Kunstoff Abfall Recycling und Zerkleinerung | Shredder

Letzte Änderung: , Autor: WEIMA Maschinenbau GmbH, Fachartikel

Neuprodukte aus Kunststoffrezyklaten liegen voll im Trend. Und lohnen sich, ganz im Sinne der Kreislaufwirtschaft, gleich doppelt. Statt neuen Kunststoff mit hohem Energie- sowie Ressourcenaufwand herstellen zu müssen, bedient man sich bereits im Umlauf befindlicher Materialien. Gleichzeitig verhindert man die weitere Vermüllung unseres Planeten, wenn Plastik nicht wiederverwertet, sondern im schlimmsten Fall in unseren Meeren oder auf Deponien in unseren Böden unkontrolliert verschwinden – und Jahrzehnte bis Jahrhunderte bis zur vollständigen Auflösung benötigen.

Die Technologie für das Recycling von Kunststoffen nach dem Gebrauch | Konsum, sogenannter Post-Consumer Abfälle, gibt es bereits seit vielen Jahren - und entwickelt sich ständig weiter. Für die Herstellung von Regranulat müssen Abfälle zunächst zerkleinert werden, ehe sie gereinigt, geschmolzen und weiterverarbeitet werden können. Das funktioniert im großen Stil am besten mit einem industriellen Shredder – zum Beispiel von WEIMA. Wir können dabei auf über 40 Jahre Anwendungserfahrung zurückgreifen und sind stolzer Partner vieler Verwertungsbetriebe von Post-Consumer Kunststoffen.

Unterschied zwischen Post-Consumer-Recycling (PCR) und Post-Industrial-Recycling (PIR)

Entscheidend ist die Herkunft. Wenn von Endverbrauchern verwendete Reststoffe, in der Regel Verpackungsmüll aus Gelben Säcken oder schwarz-gelben Abfalltonnen, dem Kreislauf zur Wiederverwertung zugeführt werden, spricht man von Post-Consumer-Recycling. Nach der entsprechenden Aufbereitung der Stoffströme erhält man Post-Consumer Rezyklate (PCR). Fallen die Abfälle hingegen bei Herstellungsprozessen als Reststoffe an (zum Beispiel Überschüsse, Stanzreste, Angüsse, Ausschuss) und werden gleich wieder für die Neuproduktion verwendet, handelt es sich um Post-Industrial-Recycling. Unternehmen versuchen so ihre zu entsorgende Abfallmenge gen Null zu reduzieren (Zero Waste) und keine wertvollen Rohstoffe zu verschwenden.


Schon gewusst?

Post-Consumer-Abfälle bestehen zu 60 Prozent aus Verpackungen. Jährlich steigt die Gesamtmenge um knapp 4 Prozent.

Quelle: Initiative Frosch


Woraus bestehen Post-Consumer Abfälle?

Über 85 Prozent der insgesamt 6,28 Millionen Tonnen Plastikabfälle stammen aus dem Post-Consumer Bereich. Zu den gängigsten Kunststoffen gehören Verkaufsverpackungen wie etwa PET-Flaschen, Becher, Schalen, alle Arten von Folien und leere Tuben. Aber auch Styroporreste (Polystyrol) und kleine Hartplastik Produkte dürfen über die Gelbe Wertstofftonne bzw. den Gelben Sack für das anschließende Recycling entsorgt werden.

Quelle: Umweltbundesamt

Quelle: ZDF


Wo kommen Post-Consumer Recycling Kunststoffe (Rezyklate und Regranulate) zum Einsatz? Beispielprodukte

Produkte und Waren, die entweder komplett oder auch zu Teilen aus recycelten Kunststoffen bestehen, sind mittlerweile in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Und weil es sich scheinbar "nur" um Regranulat handelt, bedeutet das nicht, dass zwangsläufig ein Downcycling stattfindet. In der Regel wird Regranulat zur Herstellung hochwertiger Kunststoffe genutzt. Viele Arten von Rohren, Verpackungen, Folien, Kisten, Tonnen und anderen Behältnissen, Möbeln, bis hin zu Automotive Parts haben ihren Materialursprung in thermoplastischen Kunststoffreststoffen.


Gut zu wissen.

Im Jahr 2019 wurden allein in Deutschland knapp zwei Millionen Tonnen Rezyklat aus Post-Consumer sowie Post-Industrial Abfällen gewonnen und wieder für die Neuproduktion von Kunststoffen eingesetzt. Hauptabnehmer ist die Baubranche, gefolgt von der Verpackungsindustrie, der Landwirtschaft, dem Automotivebereich und der Elektroindustrie. Der generelle Anteil von Kunststoff-Rezyklat aus Post-Consumer-Reststoffen beträgt circa sieben Prozent – das ist in etwa die Menge von einer Million Tonnen.

Quelle: VCI



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Das WEIMA Technikum ist mit Zerkleinerungs- und Verdichtungmaschinen aller Größen und Technologien ausgestattet. Hierdurch können wir Ihren Anwendungsfall so realitätsnah wie möglich simulieren. Sie haben die Möglichkeit, uns Ihr Material zu schicken oder uns direkt in Ilsfeld zu besuchen. Von unserer Empore aus haben Sie den besten Blick direkt in den Schneidraum. So können Sie den Zerkleinerungsprozess live beobachten.

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