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Wie funktioniert Induktion eigentlich?

Letzte Änderung: , Autor: Steremat Induktion GmbH, Fachartikel

Induktion klingt nach Physikunterricht? Ist aber Alltag in der Industrie. Hier erfährst du, wie das Prinzip funktioniert – und warum es so präzise, effizient und sauber ist.

Induktion bedeutet: Wärme entsteht direkt im Bauteil – ganz ohne Kontakt. Das funktioniert über ein elektromagnetisches Wechselfeld. Dieses Feld wird von einem sogenannten Induktor erzeugt – einer speziell geformten Kupferspule.

Wenn nun Strom durch den Induktor fließt, entsteht ein magnetisches Wechselfeld. Hält man ein metallisches Werkstück in dieses Feld, werden darin Wirbelströme erzeugt. Diese Wirbelströme erwärmen das Bauteil punktgenau – so entsteht z. B. beim induktiven Härten eine gehärtete Oberfläche oder beim induktiven Fügen eine kraftschlüssige Verbindung.

Das Besondere:

  • Kontaktlos: Es wird nichts berührt, kein Reibverschleiß.
  • Zielgenau: Nur der Bereich wird heiß, der heiß werden soll.
  • Schnell: In wenigen Sekunden ist die Wärme im Bauteil.
  • Reproduzierbar: Jeder Durchlauf ist gleich – ideal für Serienfertigung.

Induktives Erwärmen Induktor