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Ladestationen Hersteller – im Vergleich 2026

Im Rahmen der Ladeinfrastruktur nach IEC 61851‑1 bezeichnet Ladestationen ortsfeste Einrichtungen zur gesteuerten Energieübertragung an Elektrofahrzeuge. In betrieblichen Fuhrparks, an Logistikstandorten und in öffentlichen Parkhäusern steuern sie den Ladevorgang, verteilen Lasten über mehrere Ladepunkte und binden Energiemanagement sowie Gebäudeleittechnik ein. Einkäufer priorisieren eine MID‑konforme Energiemessung, klar ausgewiesene Ladeleistungen in kW, Schutzarten gemäß IEC 60529 und eine OCPP‑1.6‑Anbindung und verlangen ein technisches Dokument als Nachweis.
Lieferanten und Händler:

Geprüfte Ladestationen Hersteller

Im Dörener Feld 9a, 33100 Paderborn
Deutschland

Verwandte Kategorien

Dc Ladestationen

Veröffentlichungen der Hersteller zu Ladestationen

Vernetzte E-Ladesäulen mit cleverem Komfort für Kunden und Betreiber

Janz Tec AG: Die Elektromobilität ist einer der wichtigsten Wachstumsmärkte. Die Grundlage dafür ist ein enges Netz an Lademöglichkeiten. Denn die treibenden Unternehmen der Energiewende drücken beim Ausbau der Ladeinfrastruktur weiter auf das Tempo. Um den Anforderungen im Markt gerecht zu werden, haben wir eine Lösung zur Vernetzung der E-Ladesäulen entwickelt.

800V Fahrzeuge laden

Preh GmbH: Die "Ladeangst", also die Frage, ob man an einer Ladesäule wird laden können oder nicht, ist bei Elektroautos mit 800 Volt Batterien erhöht. Denn die Inkompatibilität der Spannung an 400 Volt Ladesäulen lässt ein Laden dieser Fahrzeuge nicht ohne weiteres zu. Wie kann man die 400 Volt Ladeinfrastruktur für 800 Volt Fahrzeuge nutzbar machen?

Mehr über Ladestationen

Eine Ladestation verbindet das Wechselspannungsnetz mit dem Fahrzeugakku. Ein Typ‑2‑Stecker nach IEC 62196‑2 definiert die mechanische Schnittstelle zum Fahrzeug. Die Leistungselektronik regelt den Strom und begrenzt den Ladevorgang.

Grundlagen und sichere Steuerung des Ladevorgangs

Die Steuerungseinheit überwacht Isolationswiderstände nach DIN VDE 0100‑722 und trennt den Stromkreis bei Fehlern. Das Batteriemanagementsystem (BMS) kommuniziert mit der Station und steuert den Ladevorgang. Ein Prüfprotokoll einer Fachkraft belegt die Inbetriebnahme, und die Netzzuleitung erfolgt über eine Industriesteckvorrichtung und eine CEE‑Steckdose.

Typen und technische Spezifikationen im Vergleich

Gängige Ladearten und Einsatzfelder
MerkmalAC‑Ladestation (z. B. Wallbox)Schnellladesäule (DC)
LadeartWechselstrom (AC)Gleichstrom (DC)
Ladeleistung3,7 kW bis 22 kW50 kW bis > 350 kW
Anschlussspannung230 V / 400 V400 V – 1000 V
Typische SteckerTyp 2 (IEC 62196‑2)CCS, CHAdeMO (IEC 62196‑3)
AnwendungsbereichZuhause, Büro, halböffentlichÖffentlich, Langstrecke, Flotten
InstallationsaufwandGering bis mittelHoch

Intelligente Funktionen und Vernetzung

Die Software implementiert Lastmanagement und verteilt verfügbare Leistung auf mehrere Ladepunkte. Der Funktionsumfang umfasst Reservierungen, RFID‑Autorisierung und dreistufige Phasenumschaltung. Ein Update hält Protokolle wie OCPP 1.6 aktuell. Eine webbasierte Konfiguration setzt Stromlimits und aktiviert Tarifprofile.

Beispiel: Ein Fahrzeugpool lädt, und das System begrenzt die Leistung auf 22 kW je Wallbox.

Auswahlkriterien für konkrete Projekte

  • Anschlussleistung: Eine 400‑V‑Zuleitung deckt Onboard‑Lader ab, und die Station dokumentiert Grenzwerte.
  • Stecksysteme: Ein Typ‑2‑Anschluss nach IEC 62196‑2 und ein CCS‑Anschluss vermeiden Adapter.
  • Umgebung: Ein Gehäuse mit IP54 widersteht Witterungseinflüssen und sichert die Nutzungsdauer.
  • Abrechnung: Ein MID‑Zähler erfasst kWh, und ein Backend liefert abrechenbare Datensätze.

Fertigung, Dokumentation und Terminologie

Ein Datenblatt nennt die Fertigungstiefe und beschreibt die Fertigungstechnologie. Eine Stückliste führt den Werkstoff Aluminium EN AW‑6061 und Edelstahl 1.4301 auf und hinterlegt Toleranzen. Ein nach ISO 9001 zertifizierter Qualitätshersteller dokumentiert die Endprüfung.

Ein Typenschild zeigt eine Serviceadresse mit Postfach 1234 und ergänzt Felder für Herstellerkennzeichen, Produktfamilie und Seriennummer. Eine Herstellerchronik dokumentiert AC‑ und DC‑Ladelösungen und Meilensteine, einschließlich zweier Patentschriften. Ein Angebotskonfigurator im Web gibt eine Produktempfehlung in unter 60 Sekunden und bindet den Anschlussort über Auswahlfragen ein.

Eine Montageanleitung adressiert das Handwerk und verweist auf die Ladeinfrastruktur nach IEC 61851‑1. Eine DC‑Schnittstelle kooperiert mit einem Automobilzulieferer für die Integration in Bordnetze. Eine Historiennotiz im Marketingmaterial erklärt die Elektrifizierung und ordnet den Begriff Schwabe als regionale Referenz ein.

Ein Leistungsportfolio als Produktangebot listet Geräteserien und Varianten. Ein Handelsregistereintrag nennt dabei einen Unternehmer mit langjähriger Praxis. Ein Lastplan zur Aufgabenstellung „Flotte“ quantifiziert Ladepunkte in der Infrastruktur und dimensioniert Zuleitungen mit 3 × 63 A.

Normen und Richtlinien

Normen und Protokolle:

  • IEC 62196‑2: Stecksystem Typ 2
  • IEC 62196‑3: Stecksysteme CCS und CHAdeMO
  • IEC 61851‑1: Ladevorgang und Ladeinfrastruktur
  • DIN VDE 0100‑722: Überwachung/Errichtung der Versorgung von Elektrofahrzeugen
  • IEC 60529: Schutzarten, z. B. IP54
  • EN ISO 4063: Laserschweißen
  • ISO 2768‑m: Allgemeintoleranzen
  • ISO 9001: Qualitätsmanagement
  • OCPP 1.6: Backend‑Kommunikation
  • MID (Klasse A): Energiezähler

Messwerte und Kenndaten (aus dem Text):

  • Netzanschluss: 230 V / 400 V
  • Stromstärken: 16 A bis 500 A
  • Industriesteckvorrichtung: 32 A
  • CEE‑Steckdose: 5‑polig
  • Messintervall im Lastmanagement: 10 ms
  • Konfigurierbare Stromlimits: 6 A bis 32 A
  • Tarifprofile: minutengenaue Aktivierung
  • Leistungsbegrenzung im Beispiel: 22 kW je Wallbox
  • Zuleitung: 3 × 32 A
  • Onboard‑Lader: 11 kW und 22 kW
  • Schlagfestigkeit: IK08
  • Schutz gegen Wasser: 10 l/min
  • Nutzungsdauer: über 8 Jahre
  • Abrechnungstaktung: 15‑Minuten‑Raster
  • Fertigungstiefe: 70 %
  • Endprüfung: 100 % Stücktest
  • Montage: 2 Nm bis 8 Nm
  • Bordnetze: 400 V bis 800 V
  • PWM‑Signal: 1 kHz
  • Elektrik: 12‑V‑Nebenverbraucher bis 400‑V‑Traktionsbatterie
  • Portfolio: 3 Geräteserien und 12 Varianten
  • Erfahrung: 20 Jahre Praxis
  • Flottenplanung: 10 Ladepunkte für 25 Fahrzeuge
  • Zuleitungen in der Flotte: 3 × 63 A
  • Kommunikation: 4G und 1000BASE‑T

Hersteller sind Janz Tec AG, MENNEKES Elektrotechnik GmbH & Co. KG, Schneider Electric Automation GmbH, amperio GmbH, Baya Energies

FAQ zu Ladestationen

Welche laufenden Betriebskosten fallen bei gewerblichen Ladestationen an

Gewerbliche Ladestationen verursachen neben der Anschaffung laufende Kosten für Strom, Wartung, Softwarelizenzen und Kommunikation. Wartungsverträge liegen meist bei 5 bis 10 Prozent des Investitionswerts pro Jahr und sichern die Betriebsbereitschaft. Zusätzlich entstehen Aufwendungen für die Eichrechtskonformität nach EN 50470, die für öffentliche Abrechnungen vorgeschrieben ist. Eine Total-Cost-of-Ownership-Analyse über zehn Jahre ist für eine fundierte Budgetplanung empfehlenswert.

Welche gesetzlichen Anforderungen gelten für öffentliche Ladepunkte?

Öffentliche Ladepunkte unterliegen der Ladesäulenverordnung (LSV) sowie dem Eichrecht zur korrekten Stromabrechnung nach EN 50470. Zudem ist Barrierefreiheit nach DIN 18040-3 sicherzustellen. Für die Standortplanung empfiehlt sich eine frühzeitige Abstimmung mit Fachplanern.

Wie können Ladelösungen in bestehende Gebäudesysteme integriert werden?

Die Einbindung von Ladelösungen in vorhandene Gebäude- oder Energiemanagementsysteme erfolgt über offene API-Schnittstellen und Standardprotokolle wie OCPP 2.0.1. Dadurch ist eine zentrale Steuerung, Energieflussoptimierung und Lastverteilung möglich. Vor der Umsetzung sollte die Systemkompatibilität umfassend geprüft werden, um einen störungsfreien Betrieb sicherzustellen.

Welche Faktoren bestimmen die Zukunftsfähigkeit von Ladeinfrastruktur?

Zukunftsfähige Ladeinfrastruktur erfordert updatefähige Software, um neue Funktionen wie Plug & Charge oder Vehicle-to-Grid (V2G) zu integrieren. Eine modulare Bauweise und skalierbare Leistung sichern Anpassungsfähigkeit an technologische Entwicklungen. Zusätzlich ist eine klar definierte Hersteller-Roadmap entscheidend, um langfristige Kompatibilität und Erweiterbarkeit zu gewährleisten.

Wie lassen sich Ladestationen wirksam gegen Cyberangriffe und Datenlecks absichern?

Ein wirksamer Schutz von Ladestationen erfordert verschlüsselte Kommunikationsprotokolle wie TLS oder SSL für OCPP-Verbindungen. Regelmäßige Sicherheitsaudits und zeitnahe Firmware-Updates schließen bekannte Schwachstellen. Ergänzend sind starke Authentifizierungsverfahren und ein Informationssicherheitsmanagement nach ISO 27001 erforderlich.

Welche Förderprogramme gibt es für den Ausbau von Ladeinfrastruktur?

In Deutschland fördern Bund, Länder und Kommunen den Aufbau von Ladestationen über verschiedene Programme. Die KfW unterstützt Unternehmen und Kommunen mit Zuschüssen von bis zu 80 Prozent der Investitionskosten. Da Förderbedingungen und Antragsfristen variieren, sollten aktuelle Ausschreibungen stets geprüft werden.

Welche technischen und baulichen Herausforderungen entstehen bei der Nachrüstung von Ladesäulen in Altbauten?

In Altbauten erschwert die begrenzte Netzanschlusskapazität und veraltete Elektroinstallation häufig die Nachrüstung von Ladesäulen. Verkabelung und Absicherung müssen an die höhere Leistungsaufnahme angepasst werden. Zusätzlich sind erhöhte Brandschutzauflagen und die statische Belastbarkeit zu prüfen. Eine vorherige Lastfluss- und Netzanalyse durch eine Elektrofachkraft ist zwingend erforderlich.

Hintergrund: Ladestationen

  • Iec_62196 Wikipedia

    IEC 62196 beschreibt international Steckertypen und Lademodi für Elektrofahrzeuge (z. B. Typ 2, CCS/CHAdeMO) und ist national als EN 62196 verankert; Teil 3 seit 2014, Teil 1 (4. Auflage) und TS 62196‑4 2022.

Diese Anbieterliste Ladestationen umfasst auch: Ladesäule, E Ladesäulen, Schnellladesäule, 400V Ladesäule, Ac Laden, Ladesäulen, Ac Ladesäulen, Ac Ladestationen

Autor: induux Redaktion · Zuletzt aktualisiert: April 2026