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XPS Platten Hersteller – Vergleich

Extrudierter Polystyrol-Hartschaum (XPS) bezeichnet Xps-Platten als nach DIN EN 13164 klassifizierte, geschlossenzellige Dämmstoffe für die Wärmedämmung, mit definierten Wärmeleitfähigkeitsgruppen und Dickenklassen. Im Hochbau kommen sie in Wärmedämmverbundsystemen an der Fassade zum Einsatz, wo der Verbund mit zementgebundenem Klebemörtel die Putzhaftung und den Systemaufbau steuert und geprägte Oberflächen die Haftzugfestigkeit erhöhen. Für Einkäufer zählt die nach DIN EN 826 geprüfte Druckspannung bei 10 % Stauchung im vorgesehenen Lastfall sowie die deklarierte Wärmeleitgruppe nach DIN EN 13164.
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Mauerrandstreifen

Weitere XPS Platten Hersteller

Über XPS Platten

XPS-Platten zählen zu den extrudierten Polystyrol-Hartschaumplatten und eignen sich für Anwendungen mit hoher Druckbelastung und Feuchtekontakt. Das Material entsteht im Extrusionsprozess, bei dem ein Treibgas das Zellgefüge aufschäumt. Heutige Rezepturen sind FCKW-frei. Die Auswahl erfolgt auf Basis belastbarer Kennwerte.

Technische Kennwerte im Baukontext

Die geschlossenzellige Struktur ermöglicht niedrige λ-Werte, da eingeschlossene Gase die Wärmeleitung reduzieren. Konvektion bleibt aus, weil die Zellen nicht verbunden sind. Der Hauptunterschied zu faserigen Dämmstoffen ist die Feuchteresistenz: XPS hält die Dämmwirkung auch bei anstehendem Wasser stabil. Nässe beeinflusst die Werte geringer.

Bei Erd- oder Verkehrslasten ist die Druckspannung bei 10 % Stauchung nach DIN EN 826 die maßgebliche Kennzahl. Plattenqualitäten beginnen häufig bei ≥ 300 kPa und liegen je nach Typ höher. Ein hoher Wasserdampfdiffusionswiderstand bremst den Feuchtetransport. Das Material ist formstabil und eignet sich für Perimeter- und Sockeldetails.

Typische Prüfwerte für XPS nach Produktkennzeichnung
MerkmalTypischer WertPrüfnorm
Druckfestigkeit (10 % Stauchung)≥ 300 kPaDIN EN 826
Wärmeleitfähigkeit λ0,032–0,038 W/(m·K)DIN EN 12667 / DIN EN 12939
Wasseraufnahme (Langzeitdiffusion)≤ 0,7 % (Vol.)DIN EN 12087
Wasserdampfdiffusionswiderstand μ80–200DIN EN 12086
BrandverhaltenEuroklasse EDIN EN 13501-1

Anwendungen und Verbundaufbau im Detail

Bei Fassadendämmung entscheidet die Oberfläche über die Haftzugfestigkeit im Systemaufbau. Eine glatte Oberfläche mindert die Putzhaftung, eine geprägte oder geschliffene Deckschicht verankert Mörtel besser. Für mineralische Systeme ist zementgebundener Klebemörtel relevant. Bei Abdichtungslagen werden Bahnen häufig mit Bitumen angebunden. Maßgeblich ist der Verbund, nicht der Einzelwert.

Nicht jede Zone verlangt dieselbe Platte, sondern eine passende Kombination aus Festigkeit und Oberfläche für das jeweilige Bauteilpaket (Dämmplatte, Klebung oder Abdichtung). Unter einer Bodenplatte mit druckbeanspruchter Dämmlage kommt häufig XPS ≥ 300 kPa gemäß DIN EN 826 zum Einsatz. An aufgehenden Wänden übernimmt dieselbe Qualität die Perimeterdämmung gegen Spritzwasserzonen. An kleinen Anschlussflächen bleibt das Detail kritisch.

  • Putzhaftung: Geprägte oder raue Oberflächen verzahnen den Oberputz mechanisch.
  • Wärmebrückendämmung: Schmale Zuschnitte reduzieren lineare Verluste an Balkonanschlüssen oder Sockelkanten.
  • Estrich: Druckfeste Qualitäten begrenzen Setzungen unter schwimmenden Konstruktionen.

Spezifikationen und Normen für die Produktauswahl

Viele Produkte wirken ähnlich, doch die Kennzeichnung nach DIN EN 13164 ordnet sie nach Wärmeleitfähigkeitsgruppen und Druckspannungskategorien. Die CE-Kennzeichnung folgt der Bauproduktenverordnung (EU) Nr. 305/2011 und verweist auf harmonisierte Prüfungen. Entscheidend sind außerdem die Geometrien am Plattenstoß. Ein sauber geschlossener Stoß senkt Fugenströmungen messbar.

Stumpfe Kanten erleichtern Zuschnitte auf einfachen Flächen. Nut-und-Feder reduziert sichtbare Spalten bei großen Rastermaßen des Untergrunds. Eine Stufenfalzausführung minimiert Wärmebrücken an den Stößen. Das Plattenmaß beeinflusst Verschnitt und Fugenanzahl direkt. Gängige Formate unterstützen Rastermaße von Mauerwerk und Schalungen ohne Sonderzuschnitte.

Hersteller sind DnM Dämmstoffe nach Maß GmbH

Hintergrund: XPS Platten

  • Extrudiertes_polystyrol Wikipedia

    Polystyrol (Polystyren) ist ein amorpher oder teilkristalliner Thermoplast und kostengünstiger, weit verbreiteter Standardkunststoff. Es bildet die Grundlage für extrudierte Polystyrol-Hartschaumplatten (XPS) für baupraktische Anwendungen.

Diese Anbieterliste XPS Platten umfasst auch: Xps Dämmplatten

Autor: induux Redaktion · Zuletzt aktualisiert: November 2026, ID: 53123