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Lebensmittelindustrie Anbieter – 184 im Vergleich 2026

Der Industriezweig Lebensmittelindustrie gehört zum verarbeitenden Gewerbe und strukturiert die Wertschöpfung von Wareneingang über Prozessierung bis Distribution unter lebensmittelrechtlichen Vorgaben für Nahrungsmittel und Getränke. Im Fokus stehen prozesssichere Linien für die Fermentation und Homogenisierung von Milchprodukt-Chargen mit anschließender Abfüllung in definierten Taktzeiten. Für die Beschaffung zählen nachprüfbare Kriterien wie Konformität zu ISO 22000:2018 und EN 1672-2, eine Oberflächenrauheit ≤ 0,8 µm Ra sowie 100 % Chargenrückverfolgbarkeit.

Geprüfte Lebensmittelindustrie Anbieter

Hohe Straße 4-6, 61231 Bad Nauheim
Deutschland

Friedrichstr. 1, 45128 Essen
Deutschland

Heubergstraße 2, 72172 Sulz am Neckar
Deutschland

Keplerstr. 12 - 14, 74321 Bietigheim-Bissingen
Deutschland

Veröffentlichungen der Anbieter zu Lebensmittelindustrie

Federnde Druckstücke aus Edelstahl mit Keramikkugel von KIPP

HEINRICH KIPP WERK: Wenn es um präzises Positionieren, Spannen oder Rasten geht, sind zuverlässige Komponenten ein Muss – besonders, wenn sie in anspruchsvollen Umgebungen eingesetzt werden. Die neuen federnden Druckstücke aus Edelstahl von KIPP sind für diese Aufgabe hervorragend ausgerüstet. Durch die Kombination von Edelstahl A4 und einer Keramikkugel aus Siliziumnitrid verbinden die Komponenten höchste Korrosionsbeständigkeit mit exzellenter mechanischer Belastbarkeit.

#Roboter oder doch eine #Lineareinheit? Wenn die Anwendung entscheidet #Automation

IEF-Werner: Eine effektive Automatisierungstechnik wird immer mehr zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Zur Lösung von Handling-Aufgaben kann zwischen Robotern und Linearsystemen gewählt werden. IEF-Werner bietet leistungsstarke Linearsysteme, mit denen Unternehmen auch sehr spezielle Anforderungen optimal erfüllen können. Welche Lösung wirtschaftlicher ist, hängt individuell von der Anwendung ab. Doch auf was ist dabei zu achten?

Nach oben abgerundet Automatisierung Drehtisch Produktneuheit

IEF-Werner: IEF-Werner erweitert Portfolio an Drehtischen - müssen Bauteile flexibel und präzise rotativ positioniert werden, kommen in der industriellen Automatisierung häufig NC-Drehtische zum Einsatz. IEF-Werner bietet ein breites Portfolio an Lösungen, die sich unter anderem in Größe und Belastbarkeit unterscheiden. Die mit hochwertigen, fettgeschmierten Schneckengetrieben ausgestattete DT-Baureihe hat der Spezialist nun mit dem Drehtisch DT 160/200 nach oben erweitert.

Neue Kreuzgriffe mit geschlossener Griffkontur von KIPP: Wenn die Hygiene im Mittelpunkt steht

HEINRICH KIPP WERK: Speziell für den Einsatz unter erhöhten Hygieneauflagen hat das HEINRICH KIPP WERK eine neue Serie an Kreuzgriffen mit vorstehender Stahlbuchse entwickelt. Verfügbar sind fünf Varianten – von antibakteriell bis detektierbar – die durch ihre geschlossene Griffkontur mit glatter Oberfläche sehr gut zu reinigen sind. Die vorstehende Stahlbuchse bietet eine optimale Auflagefläche und eignet sich mit Innengewindeausführung besonders für Querstiftverbindungen.

Arretierbolzen zum Einsatz in hygienisch Anwendungsbereichen

HEINRICH KIPP WERK: Das HEINRICH KIPP WERK hat einen Arretierbolzen entwickelt, der erhöhte Hygieneanforderungen erfüllt. Seine Konstruktion nach Hygienic-Design-Richtlinien verhindert ein Anhaften von Schmutzpartikeln und vereinfacht die Reinigungsprozesse. Damit ist der Arretierbolzen ideal zur Konstruktion von Maschinen und Anlagen geeignet, welche in Branchen wie der Lebensmittel- und Pharmaindustrie sowie der Medizintechnik eingesetzt werden.

Weitere Lebensmittelindustrie Anbieter

A. Schweiger GmbH, Lebensmittelindustrie A. Schweiger GmbH
AFPRO Filters GmbH, Lebensmittelindustrie AFPRO Filters GmbH
Affeldt Maschinenbau GmbH, Lebensmittelindustrie Affeldt Maschinenbau GmbH
Albert Handtmann Armaturenfabrik GmbH & Co. KG, Lebensmittelindustrie Albert Handtmann Armaturenfabrik GmbH & Co. KG
Alexanderwerk AG, Lebensmittelindustrie Alexanderwerk AG
Alexanderwerk Service GmbH, Lebensmittelindustrie Alexanderwerk Service GmbH
Alfred Beck Maschinenbau GmbH, Lebensmittelindustrie Alfred Beck Maschinenbau GmbH
Alltech Dosieranlagen GmbH, Lebensmittelindustrie Alltech Dosieranlagen GmbH
Alpenland Maschinenbau GmbH, Lebensmittelindustrie Alpenland Maschinenbau GmbH
Altenburger Maschinen Jäckering GmbH, Lebensmittelindustrie Altenburger Maschinen Jäckering GmbH
Andi Maschinenbau Dieing, Lebensmittelindustrie Andi Maschinenbau Dieing
Andreas und Thomas Schneider Maschinenbau GmbH, Lebensmittelindustrie Andreas und Thomas Schneider Maschinenbau GmbH
Aschenbrenner Werkzeug- und Maschinenbau GmbH, Lebensmittelindustrie Aschenbrenner Werkzeug- und Maschinenbau GmbH
Automatik Plastics Machinery GmbH, Lebensmittelindustrie Automatik Plastics Machinery GmbH
AxFlow GmbH, Lebensmittelindustrie AxFlow GmbH
  • Bactoforce GmbH
  • Barl Maschinenbau GmbH
  • BeLi Maschinenbau GmbH
  • Beinlich Pumpen GmbH
  • Berief GmbH
  • Christian Bürkert GmbH & Co. KG
  • Daxner GmbH
  • Dr. Fritsch Sondermaschinen GmbH
  • EXAKT Advanced Technologies GmbH
  • Eisele Pneumatics GmbH & Co. KG
  • Emil Mühlmann GmbH
  • Ensinger GmbH
  • Feige Filling GmbH
  • Festo Vertrieb GmbH & Co. KG
  • GABLER Thermoform GmbH & Co. KG
  • GEA Group AG
  • GEA Westfalia Separator Group GmbH
  • GREIF-VELOX Maschinenfabrik GmbH
  • Gautschi Engineering GmbH
  • Getriebebau Nord GmbH & Co. KG
  • Graushaar GmbH
  • H. F. Meyer GmbH & Co. KG
  • HERMANN LINDEN Maschinenfabrik GmbH & Co. KG
  • HERMANN WALDNER GmbH & Co. KG
  • HOLTEC GmbH & Co. KG
  • HORSTMANN Maschinenbau GmbH
  • Hans Wanner GmbH
  • Heinen Freezing GmbH & Co. KG
  • Heinrich Frey Maschinenbau GmbH
  • Heuft Thermo-Oel GmbH & CO. KG
  • Hoffmann Maschinenbau GmbH
  • HÄNSEL Processing GmbH
  • Höhne GmbH
  • J. Engelsmann AG
  • J. Willibald GmbH
  • Josef Mehrer GmbH & Co.
  • KARL SCHNELL GmbH & Co. KG
  • KERRES Anlagensysteme GmbH
  • KHS GmbH
  • KIMO GmbH
  • KLH Kältetechnik GmbH
  • KMU LOFT Cleanwater GmbH
  • KOLLER Maschinen- und Anlagenbau GmbH
  • KORSCH AG
  • KSR-KUEBLER AG
  • KUKA Deutschland GmbH
  • Kelvion Holding GmbH
  • Kiesel Steriltechnik GmbH
  • Klöpper Maschinentechnik GmbH & Co. KG
  • Knauer Engineering GmbH & Co. KG
  • Körting Hannover AG
  • LAMBDA Gesellschaft für Gastechnik mbH
  • LAWECO Maschinen- und Apparatebau GmbH
  • Langguth GmbH
  • Ludwig Hunger GmbH
  • MANKENBERG GmbH
  • MAPROTEC GmbH
  • MIKSCH GmbH
  • MWN in Niefern Maschinenfabrik GmbH
  • Makat Candy Technology GmbH
  • Maschinenfabrik Seydelmann KG
  • MediSeal GmbH
  • Mietzsch GmbH
  • NeoCode e.K.
  • Nordischer Maschinenbau Rud. Baader GmbH & Co. KG
  • PFREUNDT GmbH
  • PTFE Nünchritz GmbH & Co. KG
  • Pemat GmbH
  • Piller Industrieventilatoren GmbH
  • Poly-clip System GmbH & Co. KG
  • Putsch GmbH & Co. KG
  • RENNER GmbH
  • Rausch GmbH & Co. KG
  • Reich Klima-Räuchertechnik
  • S + S Separation and Sorting
  • SCHMIDT + HAENSCH GmbH & Co.
  • SCHMITT-Kreiselpumpen GmbH & Co. KG
  • SCHWABEDISSEN Maschinen + Anlagen Service GmbH
  • STRACK GmbH
  • Simon Möhringer Anlagenbau GmbH
  • Siwaco GmbH
  • TH. WITT Kältemaschinenfabrik GmbH
  • THEEGARTEN-PACTEC GmbH & Co.KG
  • TIPPER TIE technopack GmbH
  • TL Electronic GmbH
  • TOTAL WALTHER GmbH
  • Th. Buschhoff GmbH & Co.
  • Theilen Maschinenbau GmbH
  • Thomson Neff Industries GmbH
  • Torgauer Maschinenbau GmbH
  • UNGERER Systeme GmbH + Co. KG
  • VEMAG Maschinenbau GmbH
  • VHV Anlagenbau GmbH
  • VTA Verfahrenstechnische Anlagen GmbH & Co. KG
  • Verder Deutschland GmbH & Co. KG
  • ViscoTec Pumpen- u. Dosiertechnik GmbH
  • W. Bälz & Sohn GmbH & Co.
  • W. v. d. Heyde GmbH
  • Werner & Pfleiderer Lebensmitteltechnik GmbH
  • Wilh. Schmitz GmbH
  • Wolf Maschinenbau AG
  • Würschum GmbH
  • ZIEGRA-Eismaschinen GmbH
  • ZIEMANN LUDWIGSBURG GmbH
  • ZPM Zahnradpumpenfabrik Mannheim GmbH
  • ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG
  • icotek GmbH & Co. KG
  • mth Ultraschalltechnologie GmbH & Co. KG
  • rogatti BEWEGUNGSTECHNIK GmbH & Co. KG
  • sera ProDos GmbH
  • ystral gmbh maschinenbau + processtechnik

Mehr über Lebensmittelindustrie

Ein vernetztes Produktionssystem der Lebensmittelindustrie wandelt Rohstoffe in Nahrungsmittel und technische Erzeugnisse. Ein HACCP-Plan (Hazard Analysis and Critical Control Points) definiert dafür 5 bis 7 kritische Kontrollpunkte pro Linie. Ein Hygienic-Design-Konzept ergänzt die Steuerung, und ein etabliertes Managementsystem verankert die geprüfte Qualitätssicherung. Werkstoffe im Produktkontakt erfüllen die gesetzlichen Vorgaben, und ein Produktionsleitsystem (MES, Manufacturing Execution System) dokumentiert Chargen- und Linienzustände in Intervallen von 1 bis 5 Minuten.

Technische Fundamente und Hygienisches Design

Eine prozesssichere Linie positioniert Reinigung und Desinfektion als Hauptfunktionen. CIP (Cleaning in Place) arbeitet typischerweise mit 60–80 °C bei pH 11–13, während SIP (Sterilization in Place) Dampf bei 121 °C für 15–20 Minuten einsetzt. Die Auslegung von Pumpen und Dichtungen mit Oberflächenrauheiten ≤ 0,8 µm Ra vermeidet Nischen, und eine Temperaturführung mit dokumentierten Temperaturzonen von 0–4 °C (Kühlung) sowie 72–95 °C (Erhitzung) hält mikrobiologische Risiken unter definierten Grenzwerten gemäß VO (EG) 852/2004.

Ein Sensorverbund aus Elektronik, Durchfluss- und Leitfähigkeitsmessung überprüft Residenzzeiten mit ±5 % Genauigkeit, und interne Transportelemente mit FDA-konformen Elastomeren minimieren Abrieb auf < 10 mg/kg Produkt. Prozesswasser unterschreitet 100 KBE/ml Keimzahl, und ein Laboratorium bestätigt Grenzwerte mit nach ISO/IEC 17025 akkreditierten Methoden.

Technische Parameter und Normative Grundlagen
MerkmalRelevante NormKurzbeschreibung
Hygienisches DesignEN 1672‑2Konstruktionsregeln für reinigungsfreundliche Geometrien
ProduktkontaktmaterialEG 1935/2004Inertheit und Migrationsgrenzen für Metalle und Polymere
TemperaturführungHACCPFestlegung kritischer Grenzwerte entlang der Linie
ProzesswasserTrinkwV 2001Mikrobiologische und chemische Anforderungen
ManagementsystemISO 22000:2018Risikobasiertes Lebensmittelsicherheits-Management

Spezialisierte Prozesse und Produktkategorien

Die Fleischverarbeitung zerlegt Fleisch und Rindfleisch bei 0–2 °C, und eine Pökelung steuert die Aufspaltung von Proteinen über 1–3 % Salz. Die Milchverarbeitung fermentiert ein Milchprodukt wie Joghurt bei 42–45 °C. Eine Homogenisierung arbeitet bei 150–250 bar, bevor eine Abfüllung mit 10.000–40.000 Einheiten pro Stunde folgt.

Die Zuckerindustrie kristallisiert Saccharose bei 60–80 % Trockensubstanz, und ein Stärkeproduzent liefert Dextroseäquivalente DE 20–60 für Süßware und Backware. Gewürzwerke dosieren Würzmittel im ppm‑Bereich, Salzwerke trocknen NaCl bei 120–180 °C, und Schokolade temperiert bei 27–32 °C. Spirituosen mit 40–60 % vol. Alkohol reifen in definierten Zeitfenstern, und Tiernahrung extrudiert Rezepturen bei 90–140 °C.

Beispiel: Eine Zubereitung von Fertiggerichten skaliert einen Kochprozess von 50 auf 5.000 Liter, und eine Validierung misst den F‑Wert (F0 ≥ 3,0 Minuten) nach EN 285, um die Lebensmittelsicherheit messbar abzusichern.

Prozessgestaltung, Automatisierung und Labor

Ein SCADA-System (Supervisory Control and Data Acquisition) archiviert Chargen-IDs, Linienzustände und Rückverfolgbarkeit mit 100 % Abdeckung, und eine Waagenkette kalibriert Dosierungen nach OIML R76. Ein Inline‑NIR‑Spektrometer steuert den Inhaltsstoff-Gehalt auf ±0,2 %, und ein Gaschromatograph ersetzt bei Heliumknappheit das Trägergas durch Stickstoff bei 1,0–1,5 ml/min ohne Genauigkeitsverlust > 5 %.

Eine Automatisierung mit EPC (Engineering, Procurement, Construction) integriert Ausrüstung wie Pumpen, Ventile und Mischer in 3 Ebenen (Feld, Steuerung, Leitebene), und eine Produktionslinie segmentiert Temperaturzonen in 3–5 Abschnitte zur mikrobiologischen Kontrolle. Ein Qualitätsplan belegt mikrobiologische Endpunkte mit n=5 Proben/Charge, und ein Freigabebericht speichert Prüfwerte 10 Jahre nach ISO 9001:2015.

Auswahlkriterien und Abgrenzungen im Marktumfeld

  • Segmentierung: Eine Kategorisierung bildet die Nahrungsmittelindustrie, die Schreibvarianten „Nahrungmittel“ und „Lebenmittel“, Unterkategorien wie Teigwarenhersteller, Gastronomiebetrieb und Restaurant sowie benachbarte Bereiche wie Papierindustrie, Glasindustrie, Körperpflege und Pflegeprodukt in 4 Ebenen ab.
  • Datenfelder: Eine Stammdatenmaske führt Mitglied-Status in Verbänden, Rollen wie Außendienst und Praktikant, rechtliche Form wie Kommanditgesellschaft, kapitalmäßige Beteiligung in %, sowie Jahresumsatz in Mio. € in 6 Pflichtfeldern auf einer zentralen Homepage.
  • Compliance-Rahmen: Ein Risikoregister benennt Konkurrent, Stiftung, Kanzlei und Arzneimittel-Bezug als Prüfpunkte mit 3 Risikostufen; ein Zusatzfeld listet Schlagwörter wie Bergland und Grafschaft ohne Ortsbezug für Herkunftsklassen.
  • Betriebsmittel: Eine Ausstattungsliste erfasst Gastronomieausstattung, Küchenzubehör, Geschirr, Klebstoff für Förderbandfugen, Lagerverwaltung als Softwaremodul und Speiseöl-Handling bei 15–25 °C; eine Inflationsrate in % justiert jährlich 3 Kostenfelder.

Anbieter sind HEINRICH KIPP WERK GmbH & Co. KG, ifm electronic gmbh, KMT GmbH - KMT Waterjet Systems, SUCO Robert Scheuffele GmbH & Co. KG, A. Schweiger GmbH, AB Anlagenbau GmbH, ABA Geräte- und Maschinenbau GmbH, ADELSKI Maschinenbau GmbH, ADEMES Maschinenbau Inh. Theo Ademes, Affeldt Maschinenbau GmbH, AFPRO Filters GmbH, AKM Maschinenbau GmbH, Albert Handtmann Armaturenfabrik GmbH & Co. KG, Alexanderwerk AG, Alexanderwerk Service GmbH

FAQ zu Lebensmittelindustrie

Wie wird die Wirtschaftlichkeit eines neuen Produktionssystems in der Lebensmittelindustrie ermittelt?

Die Wirtschaftlichkeit wird durch eine Total-Cost-of-Ownership-Analyse (TCO) bewertet, die Anschaffungs-, Betriebs- und Wartungskosten über den gesamten Lebenszyklus erfasst. Dabei sind Energieverbrauch, Personalaufwand und Wertverlust einzubeziehen. Üblicherweise betragen die jährlichen Wartungskosten 5 bis 10 Prozent des Anschaffungswerts. Grundlage bietet die Norm DIN 60300-3-3 für eine detaillierte TCO-Analyse.

Welche Maßnahmen sichern digitale Prozesse in der Lebensmittelproduktion wirksam ab?

Zentral sind Schutzmechanismen gegen Cyberangriffe, um Datenintegrität und Betriebskontinuität zu gewährleisten. Dazu zählen Netzwerksegmentierung und der Einsatz von Intrusion-Detection-Systemen. Eine ISO-27001-Zertifizierung belegt die Einhaltung etablierter Informationssicherheitsstandards.

Wie verbessert eine gezielte Datenstrategie die Qualitätskontrolle in der Lebensmittelproduktion?

Eine strukturierte Datenstrategie ermöglicht den Einsatz von Echtzeitdaten für vorausschauende Wartung und präzise Qualitätsüberwachung. Durch die Analyse umfangreicher Prozessdaten werden Abweichungen früh erkannt. Grundlage ist eine zentrale Datenplattform mit klar definierten Schnittstellen nach VDI/VDE 3698.

Nach welchen Kriterien sollten Lebensmittelbetriebe energieeffiziente Anlagen auswählen?

Wesentliche Kriterien sind der spezifische Energieverbrauch pro Produktionseinheit, der Wasserverbrauch und das Potenzial zur Wärmerückgewinnung. Empfohlen werden Motoren der Effizienzklassen IE3 oder IE4 sowie integrierte Wassermanagementsysteme. Eine Energiebilanz nach ISO 50001 unterstützt die gezielte Optimierung.

Wie lassen sich Produktionslinien in der Lebensmittelverarbeitung zukunftssicher und flexibel gestalten

Eine zukunftssichere Produktionslinie basiert auf modularem Anlagendesign mit standardisierten Schnittstellen. Offene Kommunikationsstandards wie OPC UA sichern Interoperabilität und einfache Systemintegration. Eine Kapazitätsreserve von 20 bis 30 Prozent schafft Spielraum für Wachstum und Produktanpassungen.

Welche Qualifikationen sind für Fachkräfte im Bereich automatisierter Systeme der Lebensmittelindustrie erforderlich?

Erforderlich sind fundierte Kenntnisse in SPS-Programmierung, Sensorik und Datenanalyse sowie ein sicheres Verständnis der Hygienestandards der Lebensmittelproduktion. Regelmäßige Schulungen zu neuen Technologien sind unverzichtbar. Unternehmen sollten jährlich etwa 1 bis 2 Prozent der Personalkosten in gezielte Weiterbildungsprogramme investieren.

Welche Kriterien sind bei der Auswahl von Systemlieferanten in der Lebensmittelindustrie entscheidend?

Wesentliche Auswahlkriterien sind Fachkompetenz im Hygienic Design, hohe Ersatzteilverfügbarkeit und schneller technischer Support. Zudem sollten Referenzen geprüft und die Einhaltung relevanter Normen wie EN 1672-2 sichergestellt werden. Empfehlenswert ist ein Partner mit nach VDMA 24992 zertifizierten Serviceleistungen.

Hintergrund: Lebensmittelindustrie

  • Hazard_analysis_and_critical_control_points Wikipedia

    HACCP ist ein präventives Lebensmittelsicherheitskonzept mit sieben Prinzipien: Gefahrenanalyse, kritische Kontrollpunkte (CCP), Grenzwerte, Überwachung, Korrektur, Verifizierung, Dokumentation. In der EU (VO (EG) 852/2004) verpflichtend; GHP als Basis, Zertifizierung optional.

Diese Anbieterliste Lebensmittelindustrie umfasst auch: Lebensmittelbranche, Getränke Lebensmittelindustrie

Autor: induux Redaktion · Zuletzt aktualisiert: April 2026