Prozessentwicklung für Induktionsanlagen: Vom ersten Versuch zur abgesicherten Serie
Letzte Änderung: , Autor: Steremat Induktion GmbH, Fachartikel
Ein definierter Prozess entscheidet über Qualität, Taktzeit und Ausschuss. Wir entwickeln induktive Prozesse strukturiert, dokumentiert und auf Serienbedingungen ausgelegt, inklusive Induktor, Peripherie und Parameterkarten.
Worum es geht
Induktion ist schnell. Serienfähig wird es erst, wenn Prozessfenster, Induktor und Peripherie sauber zusammenpassen.
Unser methodischer Ablauf
- Versuchsplanung: Zielgrößen, Randbedingungen, Messplan
- Versuchsaufbau: Werkstückaufnahme, Positionierung, Abschreckung bzw. Schutzgas, Messstellen
- Induktorentwicklung: Windungszahl, Leiterprofil, Feldführung, Schnittstellen
- Versuchsdurchführung: Frequenzfenster, Leistungs- und Zeitprofile, Kopplungsabstände, Messdaten
- Dokumentation: Parameterkarten, Prüfprotokolle, Energie- und Taktzeitdaten, Musterteile
- Empfehlung: Prozessfenster, Induktorkonzept, Anforderungen an Generator, Kühlung, Automatisierung, Transfer in die Serie
Was Sie am Ende erhalten
- Definierter, dokumentierter Erwärmungsprozess
- Parameterkarten (Leistung, Frequenz, Zeit, Kopplung)
- Fertigungstaugliches Induktorkonzept mit definierten Schnittstellen
- Prüfprotokolle, Musterteile, Freigabekriterien
- Übertragbarkeit auf bestehende Anlagen (auch Fremdfabrikat) oder als Basis für eine neue STEREMAT-Anlage
Typische Zielgrößen je Verfahren (Beispiele)
- Härten: EHT, Randhärte, Verzug, Abschreckstrategie
- Löten: Lötspalt, Benetzung, Schutzgas/Flussmittel, Festigkeit/Dichtheit
- Fügen & Schrumpfen: Temperaturfenster, Montagezeit, Interferenzmaß
- Entmagnetisieren: Restfeld unter Grenzwert, AC-Degauss-Profil
Für eine erste Einschätzung reichen 4 Angaben: Zeichnung/Geometrie, Werkstoff, Zielgröße (z. B. EHT, Lötspalt, Restfeld), gewünschte Taktzeit. Dann definieren wir Messplan und Versuchsstrategie.
Weitere Informationen
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