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Tastaturen Hersteller

Tastaturen sind Eingabegeräte mit angeordneten Tasten, die als mechanische Hebel oder elektronische Schalter fungieren und Text, Zahlen sowie Steuerbefehle an digitale Systeme übermitteln. Der Aufbau geht auf die Schreibmaschine zurück. Gängige Layouts sind QWERTZ und QWERTY. Mechaniken umfassen Membran, mechanisch und optisch. Formfaktoren reichen vom Vollformat bis Kompakt. Anbindung erfolgt über USB, Bluetooth oder 2,4 GHz. Wichtige Kennwerte sind Reaktionszeit, Polling Rate und Haltbarkeit.

Liste Hersteller Tastaturen

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GERMANY

Veröffentlichungen der Hersteller zu Tastaturen

Bedieneinheiten für CNC Maschinen

isel Germany: Die CNC-Bedieneinheiten iOP-19 sind eine überarbeitete Version des bisherigen isel Bedienpanels iBP.

Weitere Hersteller Tastaturen

  • BOPLA

Mehr über Tastaturen

Als primäres Eingabegerät ordnet eine Tastatur Tasten als mechanische Hebel oder elektronische Schalter an, um Text, Zahlen und Steuerbefehle an digitale Systeme zu übermitteln. Ihr Vermächtnis reicht zu mechanischen Schreibmaschinen zurück, deren Anordnung heutige Layouts prägt. In vielen Regionen sind QWERTZ und QWERTY etabliert, historisch optimiert, um Kollisionen der Typenhebel zu vermeiden. Aus diesen Grundlagen entwickelten sich kompakte, robuste und softwareseitig flexible Tastaturen für unterschiedliche Aufgabenfelder.

Technik und Aufbau

Tastenmechaniken und Auslösecharakteristik

Der Tastenanschlag beschreibt die Hubdistanz bis zur Signalaufnahme und prägt das Tippgefühl. Membranaufbauten führen Leiterbahnen über flexible Folien zusammen, was einen weichen Tastendruck mit gedämpfter Akustik erzeugt. Eine Scherenmechanik stabilisiert die Kappe über ein Scherengestell und verkürzt den Hub, typisch für flache mobile Geräte. Mechanische Schalter arbeiten mit Einzelschaltern je Taste und differenzieren Klickpunkt, Federkraft und Betätigungsweg. Optische Varianten erkennen die Auslösung berührungslos über Lichtunterbrechung.

Bauformen, Materialien und Schutz

Formfaktoren reichen vom Vollformat mit Ziffernblock bis zur Kompakttastatur mit reduzierten Tastenreihen. Das Gehäuse besteht häufig aus ABS-Kunststoff, Aluminium oder Stahl und beeinflusst Steifigkeit, Resonanz und Gewicht. Für den mobilen Einsatz existieren flache, teils faltbare Modelle mit passender Transporttasche. In industriellen Umgebungen kommen Edelstahlfronten und Dichtungen mit Schutzklassen wie IP65 zum Einsatz. Die Verarbeitung von Platinen, Stabilisatoren und Kappen bestimmt die mechanische Präzision und die Geräuschcharakteristik.

Leistungsparameter und Eingabequalität

Signalweg, Reaktionszeit und Registrierung

Die wahrgenommene Performance ergibt sich aus Auslösung, Entprellung, Firmware-Verarbeitung und Schnittstelle. Die Reaktionszeit liegt bei hochwertigen Systemen im einstelligen Millisekundenbereich, optische Schalter erreichen submillisekündige Werte. Die Polling Rate beschreibt die Abtastrate der Eingabe in Hertz. Eine Polling Rate von 1000 Hz reduziert die Latenz gegenüber 125 Hz deutlich. Ein definierter Auslösepunkt unterstützt die Registrierung schneller Folgenanschläge und begünstigt Geschwindigkeit in Spielen oder bei der professionellen Datenerfassung.

Haltbarkeit und Einflussfaktoren

Die Haltbarkeit hängt vom Schaltertyp, den Kontaktmaterialien und Umwelteinflüssen ab. Mechanische Varianten sind häufig auf 50 bis 100 Millionen Betätigungen ausgelegt, Membranlösungen liegen darunter, optische Systeme reduzieren den Kontaktverschleiß. Staub, Feuchte und Temperaturwechsel verkürzen Lebenszyklen, weshalb abgedichtete Bauformen in Fertigung, Logistik und Leitständen bevorzugt werden. Wartung umfasst den Wechsel von Kappen, Schmierung von Stabilisatoren und Reinigung von Kontaktflächen, um konstante Auslösewerte zu erhalten.

Schaltermechanismen im kompakten Vergleich
MechanismusKennzahlenCharakteristik
Membran5–10 Mio. Anschläge; 55–75 cN; ca. 10–20 msWeicher Anschlag, leise, geringer Kostenpunkt
Mechanisch50–100 Mio. Anschläge; 45–80 cN; ca. 1–5 msDefinierter Klickpunkt, wechselbare Kappen, vielfältige Profile
Optisch≥100 Mio. Anschläge; 45–60 cN; unter 1 msKontaktloses Auslösen, kurze Wege, geringe Latenz

Auswahlkriterien und spezialisierte Anwendungen

Professionelle und industrielle Nutzung

In Leitständen, der Telematikinfrastruktur oder der Terminalverwaltung dienen Eingabegeräte als präzises Werkzeug zur Kontrolle von Prozessen. In HMI (Human Machine Interface) und an jedem Terminal sind klare Auslösewerte und robuste Fronten entscheidend, damit Eingaben auch mit Handschuhen oder unter Vibrationen sicher erfasst werden. Vandalensichere Varianten nutzen Metallfronten, versenkte Kappen und verschraubte Baugruppen.

Ergonomie, Layout und produktive Features

Geteilte Gehäuseformen, anpassbare Neigung und Handballenauflagen mindern Belastungen bei langen Schreibphasen. Die Tastenbelegung – von QWERTZ bis Dvorak – beeinflusst Umstieg und Schreibtempo. Programmierbare Layer, Makros und Hotkeys binden Arbeitsabläufe direkt ein. Auf Windows-Systemen verweisen dedizierte Tasten auf Copilot, wodurch KI-gestützte Funktionen ohne Umwege aufrufbar sind. Hintergrundbeleuchtung verbessert die Ablesbarkeit in dunklen Umgebungen und erleichtert die visuelle Zuordnung.

  • Schaltertyp: Mechanisch für definierten Auslösepunkt, Membran für leisen Betrieb, optisch für kontaktlose Auslösung.
  • Ergonomie: Split-Design, Handballenauflage und justierbare Neigung zur körperlichen Entlastung.
  • Konnektivität: USB für minimale Latenz. Bluetooth und 2,4 GHz für flexible Platzierung.
  • Zusatzfunktionen: Beleuchtung, Mediensteuerung, integrierte Hubs und anpassbare Firmware.
  • Layout: Standardbelegung oder sprach- und aufgabenbezogene Varianten für spezialisierte Workflows.

Marktübersicht und Hersteller

Innovationen und Trends

Optische Schalter verkürzen den Signalpfad und steigern die Lebensdauer, während drahtlose Low-Latency-Protokolle Akkulaufzeit und Stabilität kombinieren. Konfigurierbare Tasten mit Displays, tief integrierte Remapping-Software und modulare Baukonzepte erlauben austauschbare Baugruppen. Nachhaltigkeit zeigt sich in recycelten Kunststoffen und reparaturfreundlichen Designs. Das Revival mechanischer Modelle hat eine Nischenvielfalt hervorgebracht, von leisen Arbeitsgeräten bis hin zu linearen Wettkampfaufbauten.

Beispielhafte Anbieter

Der Markt umfasst internationale Marken und Spezialisten, darunter Logitech, Cherry, Razer, Corsair, SteelSeries, Ducky, Leopold, Keychron, Microsoft, Apple, Cooler Master, HyperX, Glorious, Roccat und HP. Sie unterscheiden sich bei Schalterangebot, Materialmix, Firmware-Funktionen und Servicekonzepten, wodurch unterschiedliche Anforderungsprofile von Büroarbeitsplätzen über Kreativstudios bis zu Steuerungszentralen adressiert werden.

FAQ zu Tastaturen

Wie findet man die passende Tastatur für Büro und Homeoffice?

Ergonomie und Tippkomfort sind zentrale Kriterien. Mechanische Tastaturen mit leisen Schaltern bieten hohe Präzision und Langlebigkeit, was die Produktivität steigert. Eine Handballenauflage und verstellbare Neigung reduzieren Belastungen. Drahtlose Modelle erhöhen die Flexibilität, während programmierbare Tasten repetitive Aufgaben erleichtern.

Welche typischen Probleme treten bei modernen Tastaturen auf und wie lassen sie sich beheben

Häufige Probleme sind nicht reagierende Tasten, Ghosting und Eingabeverzögerungen. Sie lassen sich meist durch Kontaktreinigung, Treiberaktualisierung oder Firmware-Updates beheben. Bei drahtlosen Tastaturen verursachen oft instabile Bluetooth-Verbindungen oder leere Batterien Aussetzer. Regelmäßige Reinigung unter den Tastenkappen und Kontrolle der Kabelverbindungen beugen Störungen vor.

Welche Bedeutung haben KI und adaptive Technologien für die Entwicklung künftiger Tastaturen?

KI ermöglicht Tastaturen, sich dynamisch an Nutzungsgewohnheiten anzupassen. Dazu zählen personalisierte Tastenbelegungen und kontextabhängige Eingabefunktionen. Fortschritte in der Sensorik erlauben die Erkennung von Ermüdung, um ergonomische Empfehlungen zu geben. Variabel gesteuertes haptisches Feedback kann die Tippgenauigkeit erhöhen und die Belastung der Hände verringern.

Welche ergonomischen Kriterien sind bei der Auswahl einer Tastatur entscheidend, um körperliche Belastungen zu vermeiden?

Eine ergonomische Tastatur sollte eine neutrale Handgelenksposition ohne Abknicken ermöglichen. Geteilte Tastaturlayouts und eine negative Neigung verringern die Belastung von Handgelenken und Unterarmen. Richtig positionierte Handballenauflagen unterstützen die Haltung, ohne das Handgelenk zu beugen. Ein leichter, definierter Tastenanschlag reduziert die Muskelermüdung bei längerer Nutzung.

Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit bei der Beschaffung von Tastaturen in Unternehmen?

Nachhaltigkeit gewinnt bei der Tastaturbeschaffung an Bedeutung. Modelle aus recycelten Materialien oder mit modularen, reparaturfreundlichen Designs verringern den ökologischen Fußabdruck. Längere Lebenszyklen und austauschbare Komponenten senken Betriebskosten und Abfall. Die Erfüllung von ESG-Kriterien stärkt zudem die Corporate Social Responsibility und das Unternehmensimage.

Welche Sicherheitsrisiken bestehen bei drahtlosen Tastaturen und wie lassen sie sich verringern

Unzureichend verschlüsselte drahtlose Tastaturen können Ziel von Abhör- oder Replay-Angriffen werden. Besonders kritisch sind Bluetooth-Verbindungen der Klasse 2 mit schwacher oder fehlender Verschlüsselung. Schutz bieten Modelle mit starker AES-128-Verschlüsselung oder höher, regelmäßige Firmware-Updates und der Einsatz sicherer USB-Dongles bei 2,4-GHz-Verbindungen.

Hintergrund: Tastaturen

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