Silikonheizmatten 2.0 ➡️ Eine neue Ära für die Composite-Reparatur unter Vakuumbedingungen

Artikel, letzte Änderung: , Autor : Özge

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Faserverstärkte Kunststoffe sind aufgrund ihrer mechanischen Eigenschaften und der hohen dynamischen Belastung aus den Branchen wie Windenergie und Luft- und Raumfahrt nicht mehr wegzudenken. Sie bringen viele Vorteile mit sich und erfordern bei entstandenen Schäden ein spezifisches Verarbeitungsverfahren, wobei Prozesswärme eine wichtige Rolle spielt. Demnach kann sich eine Instandsetzung als notwendig beweisen, um die Lebensdauer von Composite-Bauteilen zu steigern. Hier spielen die Silikonheizmatten eine wichtige Rolle, weil sie die benötigte Prozesswärme homogen auf die Oberflächen verteilen und eine erfolgreiche Reparatur ermöglichen.

Silikonheizmatten in der Composite Reparatur:

Bei der Reparatur von Faserverbundwerkstoffen ist es essentiell eine Epoxidharzschicht auf die Oberfläche aufzutragen, die dann in einem weiteren Schritt aushärten muss. Der Aushärtungsprozess muss präzise durchgeführt werden und ist ausschlaggebend für ein optimales Resultat. Dabei kommt es manchmal vor, dass Bauteile mit einer gekrümmten Oberfläche oder Form ausgebessert werden sollen. In diesen Fällen müssen sich die jeweiligen Heizelemente an diese Strukturen anpassen lassen. Aufgrund der Beschaffenheit von Silikonheizmatten und ihrer Flexibilität lassen sich diese äußerst individuell an die vorliegenden Gegebenheiten adaptieren und beweisen sich somit als geeignetes Werkzeug zur Erreichung der benötigten Prozesswärme.

Zudem können Heizmatten Temperaturen von 200 °C erreichen und überzeugen auch unter extremen Einsatzbedingungen. Sie verfügen in der Regel über einen Temperatursensor und einen Übertemperaturschutz und garantieren einen sicheren Gebrauch für die Nutzer. Ein weiterer Vorteil dieser Heiztechnik ist die schnelle Aufheizzeit und die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten, was Größe und Form betrifft.

Vakuumaufbau für hoch-qualitative Resultate:

In den Reparaturanweisungen vieler Hersteller ist das Reparieren unter Vakuum vorgeschrieben um die höchsten Qualitätsstandards zu erreichen. Dabei muss der Reparaturbereich luftdicht verschlossen werden und benötigt einen separaten Vakuumaufbau. Dies ist jedoch meist mit einem größeren Aufwand verbunden, denn beim Technik des Vakuumaufbaus müssen viele kleine Schritte beachtet werden. Von der richtigen Trennmethode bis hin zum Saugvlies und dem Dichtband der Vakuumfolie muss der Ablauf mit äußerster Sorgfalt durchgeführt werden und ist dabei sehr Zeitintensiv.

Zeitersparnis durch Innovation:

Die innovative Silikonheizmatte von msquare gewährleistet eine Reparatur unter idealen Druckbedingungen ohne den ganzen Aufwand für den Aufbau eines separaten Vakuumsystems. So ermöglichen die integrierten Vakuumkanäle Composite-Reparaturen auch bei schlechten Wind- und Wetterverhältnissen.

Dafür sind in den Rand der Heizmatte Kanäle eingearbeitet und die Oberfläche der Heizmatte ist strukturiert wie ein Breather. Eine Vakuumpumpe entfernt die Luft durch die Kanäle und die Ränder der Heizmatte werden an die Composite Oberfläche gepresst, so dass die Reparaturstelle luftdicht versiegelt und der erforderliche Druck aufgebaut ist. Das spart Zeit und Verbrauchsmaterialien und überzeugt vor allem im Handling. Anhand eines integrierten Temperatursensors werden Temperaturschwankungen an der Oberfläche der Heizmatte zuverlässig nachgeregelt und eine konstante Temperatur für den Reparaturvorgang sichergestellt. Bedient wird die Heizmatte über die easyHeat App bequem vom Smartphone, Tablet oder PC.

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