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Cloud Computing Anbieter – 43 im Vergleich

In der Informatik bezeichnet die Cloud – auch Cloud Computing, Cloud Software oder Cloud-basierte Software genannt – ein Betriebs- und Bezugsmodell, das IT-Ressourcen über standardisierte Schnittstellen bereitstellt, Workloads dynamisch zuweist und durch Automatisierung verwaltet. Im Bereich Logistik unterstützt die Infrastruktur Sendungsverfolgung, Slot- und Hofmanagement sowie Bedarfsplanung entlang der Lieferkette und ermöglicht dabei bedarfsorientierte Skalierung kritischer Analyseprozesse. Für Einkäufer ist als Auswahlkriterium die zugesicherte SLA-Verfügbarkeit, etwa 99,95 Prozent bei definierter Latenz, entscheidend.

Cloud Computing Fachartikel

Smart Metering: wir bringen Daten in Echtzeit zusammen. Mit sicherer Messung.

Janz Tec AG: Noch immer werden Verbrauchsdaten wie Wasser, Strom oder Energie einzeln erfasst. Mit einer durchdachten Lösung aus Hardware, Software und Services liefert Janz Tec ein neues und ganzheitliches Konzept, um dies zu vereinfachen.

tap2.cloud: Mehr als ein digitales Typenschild!

Hoffmann + Krippner GmbH & Co. KG: Wir machen die Produktidentifikation smart und digital – und eröffnet damit neue Möglichkeiten in anspruchsvollen industriellen Umgebungen. Gemeinsam mit der Firma Connect One haben wir innerhalb des Firmennetzwerks HK SYSTEMS die smarte Produktidentifikation tap2.cloud entwickelt. tap2.cloud ist ein nachhaltiges, ressourcenschonendes System zur Produktkennzeichnung und Identifikation mittels RFID/NFC-Technologie.

Weitere Cloud Computing Anbieter

  • SAP Deutschland SE & Co. KG
  • SEEBURGER AG
  • SYCOR GmbH
  • SanData EDV-Systemhaus GmbH
  • TAGBACK GmbH & Co. KG
  • autphone GmbH
  • conesprit GmbH
  • idgard GmbH
  • it compact GmbH
  • itl AG
  • realCloud by PKN
  • united hoster GmbH

Über Cloud Computing

Eine Rechnerwolke, meist als Cloud bezeichnet, ist eine verteilte Umgebung zur Bereitstellung von Rechenleistung über das Internet. Die Architektur abstrahiert physische Ressourcen und bündelt sie in einer virtuellen Bereitstellungsumgebung. So lassen sich Rechenkerne, Speicherplatz und Netzwerkfunktionen flexibel zuteilen. Die Virtualisierung ermöglicht Skaleneffekte und senkt den physischen Energieverbrauch im Rechenzentrum.

Architekturen und Bereitstellungsmodelle der Cloud

Bei Public Clouds verteilen Anbieter ihre Infrastruktur auf viele Mandanten. Die Steuerung erfolgt über standardisierte Programmierschnittstellen. Bei Spitzenlasten steigt die Kapazität automatisch an. Eine Skalierung auf Milliarden Transaktionen pro Tag ist erreichbar. Private Clouds dagegen halten alle Komponenten im Eigentum der betreibenden Organisation. Sie nutzen abgeschirmte Rechnercluster und behalten Kontrolle über Datenfluss und Sicherheitsprotokoll.

Hybrid Clouds kombinieren Elemente beider Varianten und erfordern eine präzise Orchestrierung der Datenflüsse zwischen den Umgebungen. So kann eine sensible Personalwesen-Anwendung intern verbleiben, während Webanwendungen oder Anwendungssoftware extern elastisch betrieben werden. Bei einem Systemausfall wechselt ein Cluster automatisch zu einer Spiegelinstanz in der Public-Umgebung.

Leistungskennzahlen und technische Funktionsmerkmale

Cloud-Systeme arbeiten mit definierten Kennzahlen. Verfügbarkeit, Fehlertoleranz und Wiederherstellung werden über etablierte Rahmenwerke nachgewiesen – etwa ISO/IEC 22301 (Business Continuity Management), ISO/IEC 27017/27018 (Sicherheit und Datenschutz in der Cloud), TIA-942 (Klassifizierung von Rechenzentren) und das Uptime Institute Tier-Modell (Tier I–IV). Die Verarbeitung großer Datenmengen verlangt performante I/O-Pfade, und die Netzwerklatenz beeinflusst jede Echtzeit-Analyse messbar.

  • Speicherung: Systeme nutzen Objektspeicher für unstrukturierte Informationen oder Blockspeicher für virtuelle Festplatten.
  • Sicherung: Redundanzschichten replizieren Datensätze synchron zwischen unterschiedlichen physischen Standorten.
  • Datenverschlüsselung: Inhalte bleiben sowohl im Ruhezustand als auch bei Übertragung geschützt.
  • Kühlung: Effiziente Luft- oder Flüssigsysteme senken Energieverbrauch und verlängern die Hardwarelebensdauer.

Neben der Rechenleistung zählt die Überwachung durch ein Sicherheitsteam, das auf Cyberbedrohungen innerhalb weniger Sekunden reagiert. Erkennt die Plattform Bedrohungsszenarien, aktivieren Sicherheitsfunktionen automatische Reaktionsebenen bis zur Benutzerblockade.

Sicherheit und Compliance als Auswahlparameter

Datensicherheit bildet den Kern jeder Cloud-Bewertung. Zertifizierungen wie ISO/IEC 27001, ISO/IEC 27017 und der BSI C5-Kriterienkatalog dokumentieren strukturierte Sicherheitsmaßnahmen gegen Insider- und externe Bedrohungen. Datensouveränität verlangt, dass bestimmte Datenkategorien nur in genau definierten geografischen Zonen verarbeitet werden – insbesondere für öffentliche Verwaltung, Gesundheits- und Finanzwesen.

Für die regulatorische Bewertung sind 2026 mehrere Rahmenwerke parallel maßgeblich:

  • DSGVO und Schrems-II-Rechtsprechung des EuGH für die Übermittlung personenbezogener Daten in Drittstaaten.
  • DORA (Digital Operational Resilience Act, Verordnung (EU) 2022/2554) für Finanzdienstleister, seit 17. Januar 2025 verbindlich, mit Anforderungen an IKT-Risikomanagement und Drittparteien-Auslagerung.
  • NIS2-Richtlinie (EU) 2022/2555 für Betreiber wesentlicher und wichtiger Einrichtungen einschließlich Cloud-Dienste.
  • EU Data Act (Verordnung (EU) 2023/2854) mit Vorgaben zu Datenzugriff, Cloud-Wechsel und Portabilität.
  • EU AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689) für KI-Dienste in der Cloud.

Ein Sicherheitsprotokoll überwacht Zugriffe und Konfigurationsänderungen fortlaufend; jede Abweichung löst einen automatisierten Alarmprozess aus.

Kosten- und Integrationsaspekte bei Cloud-Systemen

Kostenstrukturen reichen von nutzungsabhängigen Modellen bis zu vertraglich fixierten Reserved Instances mit längerer Laufzeit. Bei Pay-as-you-go entstehen variable Betriebsausgaben nach tatsächlichem Verbrauch – abgerechnet werden typischerweise Compute-Sekunden, API-Calls, GB-Speicher, Datenübertragung und Lizenz-Stunden für PaaS-Dienste. Vorab gebuchte Kapazitäten (Reserved Instances, Savings Plans, Committed Use) eignen sich für stabile, planbare Workloads und können die Kosten gegenüber On-Demand um typischerweise 30 bis 60 Prozent senken.

Die Wirtschaftlichkeit eines Cloud-Projekts hängt vor allem von drei Faktoren ab: der Dauer der Datenmigration bestehender Bestandsdatenbanken, der Kompatibilität vorhandener Entwicklungstools mit den neuen API-Standards und dem Aufwand für Parallelbetrieb und Testumgebungen während der Übergangsphase. Wo Integrationen Engpässe erzeugen, kompensiert Serverless Computing (Functions-as-a-Service) fehlende lokale Ressourcen durch dynamische, ereignisgesteuerte Containerbereitstellung.

Vergleich zentraler Cloud-Bereitstellungsmodelle
Kriterium Public Cloud Private Cloud
Datenintegration Schnell über offene APIs realisiert An interne Netzwerke gebunden
Kontrolle Eingeschränkt durch das Shared-Responsibility-Modell Vollständig beim Administrator der Organisation
Kostenkontrolle Laufende Überwachung nötig zur TCO-Steuerung Kalkulierbare Folgekosten für Wartungsschichten
Sicherheitsanforderung Erfüllt regelmäßig zertifizierte Standards wie ISO/IEC 27001, BSI C5, CSA STAR, EU Cloud Code of Conduct Detailliert an branchenspezifische Anforderungen anpassbar (z. B. KRITIS, TISAX, HIPAA, BaFin- und EBA-Vorgaben)
Anwendungsentwicklung Dynamische Entwicklungsumgebung integriert Code-Pipeline automatisch Detailliertes Change-Management erforderlich
Energieverbrauch Niedriger durch Skaleneffekte großer Rechenzentren Höher wegen lokaler Kühlanlagen

Betriebssteuerung und Managementebenen innerhalb der Cloud-Struktur

In modernen Architekturen übernehmen Managementsysteme Aufgaben wie Kapazitätsplanung und Aktualisierung laufender Komponenten ohne Ausfallzeit. Eine intelligente Überwachung erkennt Spitzenzeiten selbstständig und startet zusätzliche virtuelle Maschinen bereits Sekunden, bevor Lastgrenzen erreicht sind.

Neben der regulären Anwendungsentwicklung dienen spezialisierte Entwicklungsumgebungen als Plattformen für Softwareentwickler-Communitys mit offener Schnittstellenlogik. Sie teilen Skripte zur Orchestrierung komplexer Workloads über mehrere Schichten hinweg – vom Betriebssystem bis zum Anwendungsprogramm im Browsernetzwerk eines Notebooks oder mobilen Endgeräts.

Die Eignung einer Cloud-Lösung bemisst sich an reproduzierbarer Leistung, klar dokumentierter IT-Governance und der Fähigkeit, wachsende Datenflüsse ohne Funktionsverlust zu bewältigen. Für Unternehmenssoftware in der Cloud kommen darüber hinaus die Anforderungen aus DSGVO, DORA, NIS2, EU Data Act und EU AI Act als verbindlicher Beschaffungsrahmen hinzu.

Anbieter sind Additive Soft- und Hardware für Technik und Wissenschaft GmbH, Altran Aviation Engineering GmbH, AUMA Riester GmbH & Co. KG, autphone GmbH, ClassiX GmbH, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Diamant Software GmbH & Co. KG, evosoft GmbH, Fabasoft International Services GmbH, Informatik Consulting Systems GmbH, idgard GmbH, ILIX GmbH, Infor (Friedrichsthal I) GmbH, Infortrend Deutschland GmbH, Innovative Trends

FAQ zu Cloud Computing

Wie lässt sich ein Cloud-Anbieter unter Compliance-Gesichtspunkten objektiv bewerten?

Die Auswahl sollte auf einer Prüfung relevanter Zertifizierungen basieren, etwa HIPAA für Gesundheitsdaten oder BaFin-Vorgaben für Finanzdienstleister. Zudem sind Datenresidenz, Portabilität und Exit-Optionen zu klären. Eine TCO-Analyse muss Betriebs-, Migrations- und Ausstiegskosten einbeziehen. Empfehlenswert sind Anbieter mit mindestens zwei branchenspezifischen Zertifizierungen und klar definierten Exportfunktionen für Daten.

Welche Kennzahlen bestimmen die Wirtschaftlichkeit einer Cloud-Nutzung?

Entscheidend sind Kennzahlen wie Cost per Transaction und die durchschnittliche Auslastung der virtuellen Maschinen (CPU und RAM). Ergänzend sollten die Time to Market für neue Services und die Zahl erfolgreicher Bereitstellungen pro Monat überwacht werden. Eine fortlaufende Optimierung der Ressourcennutzung kann die Kosten um 15 bis 20 Prozent senken. Ein Reporting-System, das diese KPIs transparent abbildet, erleichtert die Identifikation von Einsparpotenzialen.

Wie lassen sich Daten in einer komplexen Multi-Cloud-Umgebung effektiv absichern?

In Multi-Cloud-Umgebungen ist ein zentrales Identity and Access Management (IAM) erforderlich, um Zugriffsrechte konsistent zu steuern. Ein Cloud Security Posture Management (CSPM)-Dienst überwacht Konfigurationen und erkennt automatisch Compliance-Verstöße. Über alle Anbieter hinweg muss ein einheitliches Datenschutzniveau nach DSGVO gewährleistet sein. Regelmäßige Penetrationstests und Sicherheitsaudits helfen, Sicherheitslücken frühzeitig zu identifizieren.

Welche strategischen Vorteile bietet serverloses Computing bei der Systemintegration?

Serverloses Computing führt Codefunktionen ohne Serverbereitstellung aus, reduziert den Betriebsaufwand und skaliert automatisch nach Bedarf. Abgerechnet wird nur die tatsächlich genutzte Rechenzeit, was die Kosteneffizienz erhöht. Bestehende Systeme lassen sich über APIs und Ereignis-Trigger anbinden, wodurch sich Microservices-Architekturen einfacher umsetzen lassen. Besonders für ereignisgesteuerte Workloads kann der Einsatz serverloser Angebote Ressourcen bündeln und Betriebskosten senken.

Wie kann Datensouveränität in der Cloud praxisgerecht gewährleistet werden

Datensouveränität in der Cloud erfordert vertraglich definierte Regeln zu Zuständigkeit und Datenstandort. Technische Maßnahmen sind die clientseitige Verschlüsselung mit eigener Schlüsselverwaltung sowie die Pseudonymisierung sensibler Daten. Anbieter sollten europäischem Recht unterliegen und nach DIN EN ISO/IEC 27017 zertifiziert sein. Vor der Migration ist festzulegen, welche Daten wo verarbeitet werden dürfen und welche Service-Level-Agreements gelten.

Welche zentralen Rollen sichern einen effizienten Cloud-Betrieb?

Ein leistungsfähiger Cloud-Betrieb erfordert spezialisierte Fachkräfte wie Cloud-Architekten, DevOps-Ingenieure und Cloud-Security-Spezialisten. Ergänzend sorgt ein Cloud-FinOps-Manager für Kostenkontrolle und Effizienz. Diese Rollen gewährleisten eine stabile, sichere und wirtschaftliche Cloud-Infrastruktur. Durch gezielte Weiterbildung des IT-Personals lassen sich interne Kompetenzen stärken und Abhängigkeiten von externen Dienstleistern verringern.

Wie lässt sich die Nachhaltigkeit von Cloud-Lösungen objektiv bewerten

Die Nachhaltigkeit von Cloud-Lösungen wird anhand von Kennzahlen wie dem Power Usage Effectiveness (PUE) der Rechenzentren bewertet. Entscheidende Kriterien sind der Anteil erneuerbarer Energien im Energiemix, die Transparenz bei CO2-Emissionen sowie Zertifizierungen nach ISO 14001 oder der EU-Öko-Audit-Verordnung (EMAS). Anbieter, die regelmäßig Nachhaltigkeitsberichte veröffentlichen und den Einsatz energieeffizienter Technologien nachweisen, gelten als besonders nachvollziehbar.

Hintergrund: Cloud Computing

  • Cloud_computing Wikipedia

    Cloud Computing ist die Nutzung von Software und Rechenressourcen in einer entfernten, virtualisierten Umgebung über das Internet. So werden Ressourcen gebündelt, flexibel skaliert und zentral verwaltet, statt lokal auf einzelnen Geräten bereitzustellen.

Diese Anbieterliste Cloud Computing umfasst auch: Cloudlösungen, Cloud Server, Hybrid Cloud Frankfurt

Autor: induux Redaktion · Zuletzt aktualisiert: Mai 2026