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Positioniersysteme Hersteller – 16 im Vergleich

Als mechatronische Systeme ermöglichen Positioniersysteme die präzise Lageänderung von Bauteilen entlang definierter Freiheitsgrade und vereinen dazu hochauflösende Messung und geregelte Antriebe. In der Halbleiterfertigung sichern sie Wafer-Handling und Justage in Lithografie- und Inspektionsschritten, häufig auf Kreuztisch-Aufbauten der optischen Messtechnik mit eng tolerierten Verfahrwegen. Für den Einkauf zählt die nachweisbare Wiederholgenauigkeit in Mikrometern bei spezifizierter Führungssteifigkeit sowie die EMV-Konformität nach DIN EN 61000‑6‑2 und DIN EN 61000‑6‑4.
Lieferanten und Händler:

Geprüfte Positioniersysteme Hersteller

Mehlbeerenstr. 4, 82024 Taufkirchen
Deutschland

Wendelhofstr. 6, 78120 Furtwangen
Deutschland

Verwandte Kategorien

Rundschalttische

Positioniersysteme Fachartikel

Roboter oder doch eine Lineareinheit? Wenn die Anwendung entscheidet Automation

IEF-Werner: Eine effektive Automatisierungstechnik wird immer mehr zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Zur Lösung von Handling-Aufgaben kann zwischen Robotern und Linearsystemen gewählt werden. IEF-Werner bietet leistungsstarke Linearsysteme, mit denen Unternehmen auch sehr spezielle Anforderungen optimal erfüllen können. Welche Lösung wirtschaftlicher ist, hängt individuell von der Anwendung ab. Doch auf was ist dabei zu achten?

Die flexible Variante Automatisierung

IEF-Werner: Lineareinheit Modul 160/15 GPA mit zwei Flächenportalen in einem Arbeitsraum - IEF-Werner bietet die Lineareinheit Modul 160/15 in verschiedenen Ausführungen an, unter anderem in der Variante GPA: Damit lassen sich mit dieser Lineareinheit zwei Flächenportale innerhalb des gleichen Arbeitsraums betreiben. Der Anwender profitiert von einer rationellen Montage, einem kompakten Zahnriemenantrieb und der Möglichkeit, die Motoren flexibel anbauen zu können.

Explosionsgefahr gebannt Atex Sicherheit

IEF-Werner: Arbeiten Betriebe mit brennbaren Materialien, spielt Sicherheit für sie eine besondere Rolle. In explosionsgefährdeten Anlagen können nur dafür geeignete Produkte und Komponenten eingesetzt werden. IEF-Werner hat deshalb seine Linearführungen für die Gerätekategorie 3, ATEX-Zonen 2 und 22 ausgelegt Der Konstrukteur weiß damit stets, für welche Umgebung und Temperatur sich eine Komponente eignet und ob er damit den rechtskonformen Explosionsschutz einhält.

Positioniersystem für extrem kurze Taktzeiten und wenig Platz

IEF-Werner: IEF-Werner: 2-Achs-Positioniersystem für extrem kurze Taktzeiten

Direktantrieb für Handhabungsgewichte bis zu 30 kg

IEF-Werner: Direktantriebe: IEF-Werner erweitert Programm der euroLINE Baureihe nach unten

Linearantriebe für Reinräume bis ISO Klasse 1

IEF-Werner: Die IEF-Werner GmbH hat ihr Standardprogramm um Linearantriebe mit Metallbandabdeckung erweitert. Das Metallband schützt einerseits vor dem Eindringen von Schmutz oder Partikeln und verhindert andererseits die Partikelabgabe an die Umgebung der Lineareinheit. Damit eignen sich die Antriebe für Reinräume nach ISO 14644-1 von Klasse 1 bis 8. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung hat dies geprüft und zertifiziert.

Über Positioniersysteme

Positioniersysteme sind zentrale Komponenten präziser Bewegungssteuerungen in industriellen Anwendungen. Sie führen lineare oder rotative Verstellungen aus und halten Werkstücke in definierter Lage. Über mechanische Komponenten und eine Steuerung realisieren sie Translation und Rotation entlang einer oder mehrerer Achsen. Die Ausführung der mechanischen Führung bestimmt Laufruhe und Steifigkeit.

Bauarten und konstruktive Unterschiede

Kreuztische ermöglichen orthogonale Verschiebungen zweier Achsen, etwa in optischen Instrumenten und Mikroskop-Präparatetischen. Positioniertische mit linearer oder rotativer Achse übernehmen Einzelbewegungen. Drehelemente erzeugen Rotationen um definierte Zentren, etwa in Sensorhalteranwendungen. Bei modularen Anforderungen kommen Baukasten-Systeme zum Einsatz: Kombinationen aus Führungsmodulen und Verstelleinheiten lassen sich an die Automatisierungsaufgabe anpassen.

Die Strukturteile entstehen meist aus Aluminiumprofilen mit präzise bearbeiteten Kontaktflächen. Das senkt das Systemgewicht bei hoher Biegesteifigkeit – ein entscheidender Faktor für reproduzierbare Positionierbewegungen unter wechselnden Lastbedingungen.

Präzisionstechnik und dynamische Leistungsmerkmale

Die Positioniergenauigkeit beruht auf dem Zusammenspiel von Getriebeeinheit, Wegmesssystem und elektronischem Regler. Bei geringem Radialspiel treten kaum Hystereseeffekte auf. Dadurch bleibt die Wiederholgenauigkeit im Mikro- bis Nanometerbereich konstant. Ein Absolutgeber misst die absolute Lage auch nach Spannungsausfall, ohne Referenzfahrt.

Antriebe wandeln Motordrehmomente über fein abgestufte Getriebe in exakte translatorische Bewegungen um. Steuerungen nutzen Feedbacksignale, um Abweichungen zwischen Soll- und Istwerten zu korrigieren. Abgabeleistung und Nennleistung bestimmen die Dynamik des Gesamtsystems. Endschalter begrenzen den Verfahrweg mechanisch oder induktiv – ein direktes Sicherheitsmerkmal gegen Überschwingung.

Anwendungsfall: Bei Laboraufbauten mit einem Positioniertisch beträgt das zulässige Radialspiel laut VDMA-Empfehlung maximal 2 µm bei einem Verfahrweg von 25 mm, ausreichend für hochauflösende Messaufgaben in der optischen Messtechnik.

Kriterien zur Systemauswahl

Nicht jedes Positioniersystem passt zu jeder Einbausituation. Entscheidend sind neben der Bauraumverfügbarkeit auch elektrische Schnittstellen wie die Datenbusanbindung. Eine passende Adresseinstellung des Controllers sowie die Baudratenkompatibilität verhindern Kommunikationsfehler innerhalb der Maschinensteuerung (nach Richtlinie VDI/VDE 2143). Ebenso wichtig ist eine stabile Spannungsversorgung über geschirmte Anschlussleitungen mit sicherer Kabelverschraubung.

  • Anwendungsbereich: Besonders relevant sind Halbleiterfertigungslinien oder Prüfsysteme der Luftfahrttechnik – ihre Präzision verlangt hohe Steifigkeitswerte.
  • Sicherheitsfunktionen: Notabschaltkreise arbeiten mit Endschaltern zusammen und schützen vor Kollisionen innerhalb der Bewegungsachse.
  • Modularität: Montagewinkel und Verbindungselemente koppeln mehrere Module zu komplexen Mehrebenensystemen.
  • Bedienkonzept: Drehknöpfe dienen der manuellen Justage, Software-Steuerungen dem automatisierten Betrieb.

Nicht die Geschwindigkeit allein entscheidet, sondern das Verhältnis aus erreichbarer Genauigkeit und mechanischem Reibwert bestimmt die Eignung eines Systems für Serienfertigungsschritte und Forschungsausrüstungen.

Normen und Richtlinien

Viele Hersteller verfügen über interne Prüfvorschriften. Für den Einkauf sind anerkannte Nachweise maßgeblich. Die CE-Kennzeichnung bestätigt die Einhaltung der EU-Vorgaben nach Maschinenrichtlinie 2006/42/EG. ISO 9001 dokumentiert das Qualitätsmanagement während Konstruktion und Inbetriebnahme eines Systems.

DIN EN 61000‑6‑2 regelt die Störfestigkeit elektrischer Komponenten gegenüber elektromagnetischen Feldern, DIN EN 61000‑6‑4 legt Grenzwerte der Aussendung fest. Beide Normen schützen empfindliche Regelelektronik vor Fehlfunktionen durch externe Geräteleitungen. Wird das Positioniersystem in der medizinischen Mikroskopie eingesetzt, gilt zusätzlich ISO 13485 mit Anforderungen an Qualitätsmanagementsysteme von Medizinprodukten. Komponenten mit VDE-Prüfzeichen weisen geprüfte elektrische Sicherheit unter praxisnaher Belastung bis 230 V AC aus.

Vergleich gesteuerter und manueller Positioniersysteme
KriteriumGesteuerte SystemeManuelle Systeme
AntriebServomotoren oder Schrittmotoren mit fein übersetztem GetriebeDrehknopf und Spindelantrieb über Hebelmechanik
Feedback-QuelleSensorsystem mit Absolutgebern oder InkrementalgebernPositionsanzeiger mit Skalenring oder Linearteilung
ToleranzfeldMikrometer bis Nanometerreichweite bei geregeltem BetriebZehntelmillimeter-Bereich bei Handverstellung
KostenstrukturHöher – wegen Controllerhardware und Integration in MaschinensteuerungNiedriger – rein mechanischer Aufbau
EinsatzartKritische AutomatisierungsaufgabeEinfache manuelle Anpassungen

Hersteller sind IEF-Werner GmbH, WayCon Positionsmesstechnik GmbH, Balluff GmbH, ADT Fuchs GmbH, FLG Automation AG, halstrup-walcher GmbH, Engmatec GmbH, HIWIN GmbH, HEINRICH KIPP WERK GmbH & Co. KG, Nabtesco Precision Europe GmbH, Schneeberger AG, Wipotec Wiege- und Positioniersysteme GmbH, YASKAWA Europe GmbH - Robotics Division, ERO-Führungen GmbH, ALIO Industries, LLC

FAQ zu Positioniersysteme

Wie lässt sich ein Positioniersystem effizient in eine bestehende Anlagensteuerung integrieren?

Für eine effiziente Integration sind standardisierte Schnittstellen wie EtherCAT oder PROFINET und kompatible Softwaretreiber erforderlich. Die korrekte Adressierung des Controllers und eine abgestimmte Baudrate sind entscheidend, um Kommunikationsfehler gemäß VDI/VDE 2143 zu vermeiden. Eine geplante Testphase zur Validierung der Systemkommunikation stellt einen störungsfreien Betriebsstart sicher.

Welche Wartungsmaßnahmen sichern dauerhaft die Präzision von Positioniersystemen?

Regelmäßige Kalibrierungen, angepasste Schmierung der Führungen und Inspektionen auf Verschleiß erhalten die Präzision von Positioniersystemen. Eine Kalibrierung nach ISO 10012 stellt die Rückführbarkeit der Messergebnisse sicher. Empfohlen werden jährliche Wartungsintervalle mit vollständiger Dokumentation, um Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit langfristig zu gewährleisten.

Wie kann die Wirtschaftlichkeit einer Investition in Positioniersysteme fundiert bewertet werden

Die Wirtschaftlichkeit wird durch eine Total-Cost-of-Ownership-Analyse ermittelt, die Anschaffungs-, Installations-, Energie- und Wartungskosten einbezieht. Zusätzlich fließen Einsparungen durch geringere Fehlerquoten und höheren Durchsatz ein. In Produktionsumgebungen mit hohem Volumen lässt sich häufig ein Return on Investment innerhalb von ein bis drei Jahren erzielen.

Welche Anforderungen müssen Stellsysteme im Reinraum oder Vakuum erfüllen?

Stellsysteme im Reinraum müssen die Partikelemissionen gemäß ISO 14644 begrenzen. In Vakuumumgebungen sind Materialien mit geringer Ausgasung und spezielle Schmierstoffe erforderlich, um Kontamination zu verhindern. Systeme sollten eine geprüfte Reinraum- oder Vakuumklassifizierung besitzen, um die Prozessintegrität sicherzustellen.

Welche Faktoren bestimmen die Langzeitstabilität und Wiederholgenauigkeit dieser Geräte

Langzeitstabilität und Wiederholgenauigkeit werden vor allem durch Materialermüdung, thermische Ausdehnung, mechanischen Verschleiß und Sensor-Drift beeinflusst. Materialien mit geringem thermischen Ausdehnungskoeffizienten und aktive Temperaturkompensation verbessern die Präzision langfristig.

Welche zentralen Cybersecurity-Anforderungen gelten für vernetzte industrielle Positionierlösungen?

Wesentliche Anforderungen sind der Schutz der Datenintegrität, strikte Zugriffskontrollen und der Einsatz sicherer Kommunikationsprotokolle. Die Umsetzung der Norm IEC 62443 für industrielle Cybersicherheit verringert Risiken. Ergänzend sollten Netzwerksegmentierung und regelmäßige Sicherheitsupdates die Angriffsflächen minimieren.

Wie steigert Künstliche Intelligenz die Effizienz und Leistungsfähigkeit moderner Positioniersysteme?

Künstliche Intelligenz optimiert Positioniersysteme durch prädiktive Wartung basierend auf Betriebsdaten und adaptive Regelung der Bewegungsparameter. Sie erkennt Anomalien frühzeitig, initiiert automatische Selbstkalibrierungen und senkt dadurch Ausfallzeiten sowie die Total Cost of Ownership.

Hintergrund: Positioniersysteme

  • Positioniersystem Wikipedia

    Positioniersysteme sind antriebstechnische, ein- oder mehrachsige Systeme zur präzisen Positionierung von Werkstücken, Werkstückträgern, Werkzeugen oder Werkzeugträgern in Maschinen und Anlagen; sie stellen definierte Lagen entlang einer oder mehrerer Achsen bereit.

Diese Anbieterliste Positioniersysteme umfasst auch: Positioniersytem, 2 ACHS Positioniersysteme

Autor: induux Redaktion · Zuletzt aktualisiert: Juni 2026, ID: 6056