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Servopressen Hersteller – Vergleich

Als Pressmaschine mit servomotorischem Antrieb bezeichnet Servopressen elektromechanische Umformeinheiten, die Kräfte und Positionen im geschlossenen Regelkreis erfassen und mit hoher Bahngenauigkeit abfahren. Im Karosseriebau der Automobilindustrie realisieren sie das Fügen und Einpressen von Verbindungselementen in hochfesten Stahlblechen unter dokumentierter Prozessüberwachung. Für die Beschaffung zählen messbare Kennwerte wie maximale Presskraft, Wegauflösung und die Integration in speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) und Manufacturing-Execution-Systeme (MES) über PROFINET oder EtherCAT sowie die Einhaltung der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und DIN EN ISO 13849.
Lieferanten und Händler:

Geprüfte Servopressen Hersteller

Nunsdorfer Ring 29, 12277 Berlin
Deutschland

Wendelhofstr. 6, 78120 Furtwangen
Deutschland

Servopressen Fachartikel

Servogesteuerte Fügemodule: Elektromechanische Servopressen

PROMESS: Servogesteuerte Fügemodule sind die intelligenten Muskeln der modernen Fertigung. Sie fügen Bauteile hochpräzise zusammen, erkennen Fehler, bevor sie entstehen, und dokumentieren jeden Prozessschritt lückenlos. Erfahren Sie, wie diese mechatronischen Systeme Ihre Produktion effizienter, sicherer und flexibler machen – und Präzision von der Medizintechnik bis zum Maschinenbau zum neuen Standard erheben.

Mit deutlichem Mehrwert Servopressen Automatisierung

IEF-Werner: Die Servopressen Baureihe aiPRESS von IEF-Werner setzen Anwender ein, um Komponenten mit einer Genauigkeit von wenigen Mikrometern automatisch zu verpressen. Der Automatisierungsspezialist hat die Baureihe nun weiter optimiert, mit Sonderfunktionen ausgestattet und sie einer Baumusterprüfung unterzogen.

Kompakter Handarbeitsplatz mit Servopresse "Plug & Produce"

PROMESS: Der ergonomische Handarbeitsplatz UFM-C-Compact von PROMESS bieten alles für die qualitätsüberwachte Montage von Kleinserien. Auch Umform- oder Prüfaufgaben werden dynamisch und mit höchster Genauigkeit durchgeführt. Aufgrund seiner hohen Präzision ist der Arbeitsplatz auch speziell für Teile geeignet, die im Mikrometerbereich eingepresst werden müssen.

Baumustergeprüfte Arbeitsplätze für eine sichere Produktion

PROMESS: Die Serie modularer Einzelarbeitsplätze von PROMESS ist baumustergeprüft und bietet alles für die moderne Fertigung von kleinen und mittleren Serien, sowie für den Muster- und Prototypenbau. Sie können entsprechend der Kundenanforderung konfiguriert werden.

Servopressen für sichere und reproduzierbare Fügeverbindungen bis 100 kN

IEF-Werner: IEF-Werner erweitert intelligente Servopresse-Baureihe aiPRESS nach oben

Servopresse für Prüfapplikation mit Federn

IEF-Werner: IEF-Werner setzt bei #Entwicklung einer Prüfapplikation auf die Stärken der eigenen #Komponenten:

Vollautomatisches Handhabungs- und Prüfsystem für Federn

IEF-Werner: IEF-Werner entwickelt vollautomatisches Handhabungs- und #Prüfsystem für #Tellerfedern.

Zeit und Kosten sparen mit dem smarten Fügesystem RevolutionX

PROMESS: Der Markt entwickelt sich stetig weiter und mit ihm die Anforderungen an den Prozess und seine Steuerung. Neue Technologien und neue Schnittstellen erfordern Systeme, die sich in die smarte Umgebung des Kunden einfach integrieren lassen. Im Zuge von Industrie 4.0 nimmt die Komplexität in der Automatisierung weiter zu. Gleichzeitig erwartet der Nutzer eine selbsterklärende Software, mit der er die Komplexität möglichst zeitsparend beherrschen kann. Mit dem Komplettsystem Revolution X (RX) hat PROMESS ein optimiertes Fügesystem auf den Markt gebracht, das sich intuitiv bedienen und leicht integrieren lässt. Es eignet sich für einfache und komplexe Montage- und Fügeprozesse.

Weitere Servopressen Hersteller

Baumüller Nürnberg GmbH, Servopressen Baumüller Nürnberg GmbH
IAI Industrieroboter GmbH, Servopressen IAI Industrieroboter GmbH
Schuler AG, Servopressen Schuler AG
TOX® PRESSOTECHNIK GmbH & Co. KG, Servopressen TOX® PRESSOTECHNIK GmbH & Co. KG

Über Servopressen

Servopressen sind in modernen Fertigungsanlagen eine Schlüsseltechnologie der präzisen Umformtechnik. Ihr elektrischer Servoantrieb liefert das hohe Drehmoment für wiederholgenaue Stößelbewegungen. Während hydraulische Pressmaschinen Druck über Fluid erzeugen, regeln Servopressen Kraft und Weg digital über Sensorik und Software. Das ermöglicht fein abgestufte Umformvorgänge mit reproduzierbarer Präzision. Entscheidend ist die frei programmierbare Anpassung von Geschwindigkeit und Hubhöhe.

Technische Eigenschaften und konstruktiver Aufbau

Im Zentrum jeder Servopresse arbeitet eine mechanische Baugruppe aus Getriebe, Kupplung und Kugelumlaufspindel. Diese Kombination wandelt Motordrehmoment in lineare Bewegung um und kompensiert Rückstellmomente bei hohen Kräften bis über 20 000 kN. Eine Bremskombination stabilisiert den Stößel am Endpunkt des Pressvorgangs. Bei niedriger Geschwindigkeit entstehen kaum Schwingungen, was empfindliche Fügeprozesse oder Werkzeugeinarbeitungen unterstützt. Im Leerlauf ist die Geräuschentwicklung gegenüber Presslösungen mit Schwungradantrieb deutlich geringer.

Wo Bauteile aus hochfestem Stahlblech geformt werden, steigen Anforderungen an Steifigkeit und Synchronität der Mechanik. Viele Konstruktionen setzen deshalb auf Monoblockbauweise, um Ablenkungen zu minimieren. Die Hubverstellung erfolgt meist stufenlos über Encoder-Signale innerhalb der Steuerungselektronik. Dadurch lässt sich die Zykluszeit an werkstückabhängige Aufgabenstellungen anpassen. Beispiel: Bei einer Prüflast von 5 kN kann die Maschine im Pendelhubbetrieb bis zu 200 Hübe pro Minute realisieren.

Anwendungen und Integration in Fertigungsumgebungen

In Produktionsmaschinen kommen servomotorische Pressen dort zum Einsatz, wo Präzision wichtiger ist als reine Schlagkraft. Typisch sind Füge- und Prüfprozesse in der Mikrotechnik sowie Taktschritte beim Prägen von Uhrenkomponenten oder Miniaturlagern. In Reinraumumgebungen sind Servopressen ohne Hydrauliköl im Vorteil, da keine Leckagen auftreten und damit Partikelverunreinigungen entfallen.

Die Integration in Fertigungsumgebungen erfolgt über standardisierte Schnittstellen wie PROFINET oder EtherCAT zu einem zentralen Steuerungssystem (SPS). So lassen sich Rastzeit, Wegprofile und Presskraft präzise definieren. Ein MES-System (Manufacturing Execution System) verarbeitet diese Daten zur Analyse des gesamten Pressenzyklus. Hersteller setzen zunehmend auf modulare Softwarearchitekturen. Das beschleunigt die Inbetriebnahme und erleichtert Anpassungen bei Produktwechseln.

Kaufentscheidende Faktoren und Qualitätsstandards

Neben Leistungskennzahlen entscheiden Prozessüberwachung und Normkonformität über die Bewertung einer Servopresse. Systeme nach DIN EN ISO 9001 liefern konsistente Teilequalität durch digitale Erfassung sämtlicher Kräfte während des Pressvorgangs. Echtzeitdaten fließen direkt in Qualitätssicherungsroutinen ein, was für Serienproduktionen mit engen Toleranzen entscheidend ist. Zusätzliche Sensorik erhöht die Investitionskosten, senkt jedoch Ausschussquoten nachhaltig.

Zertifizierungen wie CE-Kennzeichnung dokumentieren die Einhaltung sicherheitstechnischer Richtlinien innerhalb Europas. Für Einkäufer zählt zudem die Wartungsarmut der Konstruktion: Kugelumlaufspindeln arbeiten verschleißarm ohne Hydraulikfilterwechsel oder Kompressorbedarf. Auch das Ersatzteilmanagement profitiert von modular aufgebauten Komponentenpaketen mit klar definierten Schnittstellenmaßen.

  • Positionssteuerung: Sie reguliert den Stößelweg im Mikrometerbereich (typisch ±0,01 mm) und beeinflusst direkt die Teilequalität.
  • Anpassbare Zyklusprofile: Frei programmierbare Kraft-Weg-Zeit-Kurven steigern die Produktionsflexibilität bei wechselnden Losgrößen.
  • Datenbasierte Prozessüberwachung: Sensorwerte steuern Prüfaufgaben automatisch anhand gespeicherter Grenzwerte.
  • Energieeinsatz: Servoantriebe verbrauchen Leistung proportional zur Arbeitsphase, Leerlaufphasen zeigen minimale Stromaufnahme.
Typische Kennwerte moderner Servopressen
KonstruktionsmerkmalSpezifikation
AntriebsprinzipElektromechanisch mit digital geregeltem Servoantrieb
Kraftbereichwählbar von wenigen kN bis über 20 000 kN je nach Pressengröße
ZyklusfrequenzHubzahl bis 200/min im Pendelhubbetrieb bei reduzierter Aufprallenergie
Energiebedarfanteilig zum produktiven Arbeitshub (Wirkungsgrad >85 %)
Schnittstelle zur SteuerungSPS- oder MES-Integration mit offener Protokollstruktur, Datendurchsatz >100 Mbit/s
Bauweisewiderstandssteife Monoblockrahmen mit Schraubverbindungen hoher Vorspannkraft

Letztlich entscheidet die Verbindung aus mechanischer Stabilität und digitaler Steuerungsmöglichkeit über den Nutzen einer Servopresse im Produktionsverbund. Wo klassische Kurbelmechanismen ihre physikalischen Grenzen erreichen, gleichen Regler Soll- und Istwerte innerhalb weniger Millisekunden ab. Das führt zu Bauteilen konstanter Qualität bei verkürzter Werkzeugeinarbeitungszeit – ein Fortschritt für industriell organisierte Fertigungslinien.

Hersteller sind IEF-Werner GmbH, PROMESS Montage- und Prüfsysteme GmbH, Baumüller Nürnberg GmbH, IAI Industrieroboter GmbH, Schuler AG, TOX® PRESSOTECHNIK GmbH & Co. KG

FAQ zu Servopressen

Wie wirken sich Servopressen auf die Betriebskosten im Vergleich zu hydraulischen Systemen aus

Servopressen senken die Betriebskosten durch bedarfsgerechten Energieeinsatz. Sie verbrauchen nur Strom während des Umformvorgangs, während hydraulische Anlagen dauerhaft Energie für den Pumpenbetrieb benötigen. Realistisch sind Energieeinsparungen von 30 bis 50 Prozent gegenüber hydraulischen Pressen, was die Total Cost of Ownership deutlich reduziert. Modelle mit einem Wirkungsgrad über 85 Prozent minimieren langfristig die Energiekosten.

Welche Faktoren bestimmen die Auswahl einer Servopresse für eine spezifische Anwendung?

Die Auswahl einer Servopresse richtet sich nach den Anforderungen an Presskraft, Präzision und Zykluszeit. Maßgeblich sind der maximale Kraftbedarf, eine Positionsgenauigkeit von etwa ±0,01 mm sowie die Flexibilität der Hubprofile. Für eine stabile Prozessführung ist eine integrierte Kraft-Weg-Überwachung nach DIN EN ISO 16092-2 erforderlich. Vor dem Kauf sollte ein detailliertes Lastenheft alle technischen und prozessrelevanten Anforderungen definieren.

Welche infrastrukturellen Voraussetzungen sind für die Installation von Servopressen erforderlich?

Die Installation von Servopressen erfordert ein schwingungsgedämpftes Fundament, das hohe statische und dynamische Lasten aufnehmen kann. Aufgrund des hohen Eigengewichts und der Antriebskräfte ist eine solide Fundamentierung zwingend. Zudem ist ein leistungsfähiger Elektroanschluss mit ausreichender Absicherung, Spannungsstabilität und häufig 400-Volt-Drehstromversorgung erforderlich, um hohe Stromspitzen abzufangen. Eine vorgelagerte Standortanalyse sowie die Einbindung von Fachplanern für Elektroinstallation und Statik sind empfehlenswert.

Wie hoch sind die langfristigen Wartungs- und Ersatzteilkosten einer elektromechanischen Presse?

Elektromechanische Pressen verursachen im Langzeitbetrieb geringe Wartungs- und Ersatzteilkosten. Im Gegensatz zu hydraulischen Systemen entfallen Ölwechsel, Filtertausch und Dichtungserneuerungen, wodurch Verbrauchsmaterialkosten sinken. Kernkomponenten wie Kugelumlaufspindeln und Servoantriebe sind auf über 10 Millionen Zyklen ausgelegt. Ein jährlicher Servicecheck nach Herstellerangaben, meist zwischen 0,5 und 1,5 Prozent des Anschaffungspreises, wird empfohlen. Modulare Bauweisen erleichtern den Komponententausch und verkürzen Wartungszeiten sowie Stillstandskosten.

Welche gesetzlichen Vorschriften und Normen regeln die Compliance- und Sicherheitsanforderungen für elektrische Pressmaschinen?

Beim Betrieb elektrischer Pressmaschinen gelten die EU-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG sowie die Normen DIN EN ISO 16092-1 und -2 für Pressen und EN ISO 13849 für sicherheitsbezogene Steuerungsteile. Eine CE-Kennzeichnung ist Pflicht und belegt die Einhaltung aller zutreffenden EU-Richtlinien. Betreiber sollten sicherstellen, dass ihre Servopressen stets den aktuellen Normen entsprechen und regelmäßig geprüft werden.

Wie lässt sich der Return on Investment (ROI) von Präzisionspressen gezielt steigern?

Der ROI von Präzisionspressen steigt durch höhere Produktivität, verbesserte Qualitätsstandards und geringere Betriebskosten. Präzise Fertigung senkt Ausschussraten um bis zu 15 Prozent und reduziert Material- sowie Nacharbeitsaufwand. Anpassbare Zyklusprofile verkürzen Rüstzeiten durchschnittlich um 20 Prozent, was die Maschinenverfügbarkeit erhöht. Energieeffiziente Antriebssysteme senken laufende Kosten, die Amortisation liegt bei intensiver Nutzung häufig unter drei Jahren. Weitere Potenziale ergeben sich durch datenbasierte Prozessoptimierung und vorausschauende Wartung.

Hintergrund: Servopressen

  • Servoantrieb Wikipedia

    In Servopressen folgt der Servoantrieb vorgegebenen Weg- bzw. Winkelsollwerten mit geringer Abweichung; Sensorik misst Istwerte, eine Regelung vergleicht und korrigiert fortlaufend.

Diese Anbieterliste Servopressen umfasst auch: Servomotorische Pressen, Elektrische Servopressen

Autor: induux Redaktion · Zuletzt aktualisiert: Juni 2026, ID: 6222