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SEMINAR Produkthaftung und technische Entwicklung

Umsetzung der EG-Produkthaftungs-Richtlinie Praxisnahe Informationen für die Entwicklung rechtssicherer Produkte

26.09.2019

 

Seit 1985 regelt die EG-Produkthaftungsrichtlinie die Haftung des Herstellers bei fehlerhaften Produkten. Zusammen mit der Produktsicherheitsrichtlinie wird hier in Europa die Grundlage für sichere Produkte geschaffen. In Deutschland erfolgte die Umsetzung der Richtlinien in deutsches Gesetz 1989 mit dem deutschen Produkthaftungs-Gesetz und seit November 2011 mit dem aktuellen Produktsicherheitsgesetz (ProdSG). Risiken lassen sich rechtzeitig abschätzen. Durch gezielte Untersuchungen können mögliche Gefährdungen bereits im Entwicklungsstadium erkannt und beseitigt werden.

 

Seminarinhalt auf einen Blick


Welche Konsequenzen hat die Umsetzung der EG-Produkthaftungs-Richtlinie?
Wie ist sie sachgerecht, aber „ohne Übertreibung“ umzusetzen?
Welche Bereiche sind bei Produkthaftung besonders betroffen?
Mit welchen Abläufen können Haftungsrisiken vermindert werden?
Die Verantwortung von Geschäftsleitung und von Mitarbeitern
Besondere Anforderungen an die Technische Dokumentation


 

Ihr Nutzen

Die Teilnehmer erkennen die gesetzlichen Vorgaben an die Sicherheit von Produkten, Geräten, Maschinen und Anlagen. Fallbeispiele zeigen typische Gefährdungspotenziale an technischen Produkten. Es werden Wege aufgezeigt, wie sich mögliche Risiken rechtzeitig erkennen und beseitigen lassen.

 

Zielgruppen

Geschäftsführer, Vertriebsmitarbeiter, Entwickler und Konstrukteure aus mittelständischen Unternehmen, die technische Produkte herstellen.

 

Seminarprogramm


Rechtsgrundlagen der Haftung
Die Haftungsbereiche mit praktischen Beispielen
Wechselwirkungen zu EG-Richtlinien und anderen Rechtssystemen
Anforderungen an die betrieblichen Fachbereiche
Sicherheitsanalyse und Risikobeurteilung
Die Verantwortlichkeiten
Pflicht zur Dokumentation
Diskussion spezieller Fragen der Seminarteilnehmer zur Umsetzung


 

Im Seminarpreis enthalten


Seminarunterlagen
Teilnahmezertifikat
Verpflegung (Mittagessen – auch vegetarisch, diverse Pausensnacks und Kuchen, Getränke – Kaltgetränke, Kaffee, verschiedene Teesorten)


 

Ihr Referent

Dipl.-Ing. (FH) Andreas Bräuninger, Bräuninger Technologie, Weinstadt. Herr Bräuninger leitet seit 1994 ein selbständiges Ingenieurbüro für Technische Dokumentation, CE-Beratung und Konstruktion. Das Büro ist Mitglied in einem Ingenieurverbund für technische Dienstleistungen mit der Kernkompetenz CE-Kennzeichnung von Maschinen, Anlagen und Geräten.
Anfragen
Produkthaftung und
technische Entwicklung
Umsetzung der EG-Produkthaftungs-Richtlinie
Praxisnahe Informationen für die Entwicklung
rechtssicherer Produkte
26. September 2019
Veranstaltungsort: VDI Haus
Hamletstr. 11, Stuttgart
-
Weitere Seminare finden Sie unter
www.vdi-fortbildung.de
Produkthaftung und technische Entwicklung
Seminarinhalte auf einen Blick
Welche Konsequenzen hat die Umsetzung der EG-Produkthaftungs-
Richtlinie?
Wie ist sie sachgerecht, aber „ohne Übertreibung“umzusetzen?
Welche Bereiche sind bei Produkthaftung besonders betroffen?
Mit welchen Abläufen können Haftungsrisiken vermindert werden?
Die Verantwortung von Geschäftsleitung und von Mitarbeitern
Besondere Anforderungen an die Technische Dokumentation
Ihr Nutzen
Die Teilnehmer erkennen die gesetzlichen Vorgaben an die Sicherheit
von Produkten, Geräten, Maschinen und Anlagen.
Fallbeispiele zeigen typische Gefährdungspotenziale an tech-
nischen Produkten.
Es werden Wege aufgezeigt, wie sich mögliche Risiken rechtzei-
tig erkennen und beseitigen lassen.
Zielgruppen
Geschäftsführer
Vertriebsmitarbeiter
Entwickler und Konstrukteure
aus mittelständischen Unternehme,
die technische Produkte herstellen
Zum Thema
Seit 1985 regelt die EG-Produkthaftungs-
richtlinie die Haftung des Herstellers bei
fehlerhaften Produkten. Zusammen mit der
Produktsicherheitsrichtlinie wird hier in Euro-
pa die Grundlage für sichere Produkte geschaf-
fen. In Deutschland erfolgte die Umsetzung
der Richtlinien in deutsches Gesetz 1989 mit
dem deutschen Produkthaftungs-Gesetz und
seit November 2011 mit dem aktuellen Produktsicherheitsgesetz
(ProdSG).
Nach § 3 des Gesetzes darf ein Produkt nur dann in den Verkehr gebracht
werden, wenn es so beschaffen ist, dass bei bestimmungsgemäßer Ver-
wendung oder vorhersehbarer Fehlanwendung die Sicherheit und Ge-
sundheit von Verwendern oder Dritten nicht gefährdet werden.
Im § 7 sind die Vorgaben zur CE-Kennzeichnung geregelt. Die Verord-
nungen zum ProdSG sind die verbindliche gesetzliche Vorgabe in
Deutschland, wie der Hersteller sein Produkt sicher erzeugt und in Ver-
kehr bringen muss. Europäische und nationale Normen unterstützen den
Hersteller bei diesem Prozess.
Bei den Ermittlungen im Schadensfall muss dann vor allem der Her-
steller nachweisen, ob und wie er die gesetzlichen Vorgaben erfüllt hat
(„Beweislast-Umkehr“). Vielen Vertriebsmitarbeitern, Entwicklern und
Konstrukteuren sind jedoch oft elementare Zusammenhänge über die
gesetzlichen Vorgaben nicht bekannt.
Risiken lassen sich rechtzeitig abschätzen. Durch gezielte Untersu-
chungen können mögliche Gefährdungen bereits im Entwicklungsstadi-
um erkannt und beseitigt werden.
Erwarten Sie keine juristischen Vorträge. Als Ingenieur möchte ich
Ihnen die wichtigsten Vorgaben aufzeigen und eine Leitlinie geben, wie
Sie diese erfüllen können.
Andreas Bräuninger
Ihr Referent
Dipl.-Ing. (FH) Andreas Bräuninger, Bräuninger Technologie, Weinstadt
Herr Bräuninger leitet seit 1994 ein selbsndiges Ingenieurbüro für
Technische Dokumentation, CE-Beratung und Konstruktion. Das Büro
ist Mitglied in einem Ingenieurverbund für technische Dienstleistungen
mit der Kernkompetenz CE-Kennzeichnung von Maschinen, Anlagen und
Geräten.
Dipl.-Ing. (FH) Andreas Bräuninger
Württembergischer Ingenieurverein
Fortbildungszentrum
Auch als
Inhouse-Seminar.
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Änderungen am Inhalt und Ablauf des Seminars bleiben vorbehalten.
Seminar-Programm
26. September 2019, Beginn 9.00 Uhr
Rechtsgrundlagen der Haftung
Produkthaftungsgesetz und Produktsicherheit
Definition im Produkthaftungsgesetz
Auswirkung der Produkthaftung in der praktischen Rechtssprechung
Die Haftungsbereiche mit praktischen Beispielen
Konstruktionshaftung/Entwicklungshaftung
Produktionshaftung
Instruktionshaftung
Produktbeobachtungshaftung
Wechselwirkungen zu EG-Richtlinien und anderen
Rechtssystemen
Erfassen möglicher Gefährdungen während der Entwicklung;
Maßnahmen zur Beseitigung der Gefahren
Wechselwirkungen zu EG-Richtlinien
Produkthaftung in den USA
Anforderungen an die betrieblichen Fachbereiche
Anforderungen an Vertrieb, Einkauf, Konstruktion und Produktion
Prozesse zur Fehlervermeidung
Sicherheitsanalyse und Risikobeurteilung
Risikobeurteilung nach aktuellen Normen und neuer Maschinen-
richtlinie
Vorgaben aus Richtlinien und Normen
Maßnahmen zum Erkennen und Beseitigen von Gefahren
Die Verantwortlichkeiten
Die Organisationspflicht der Geschäftsleitung
Die persönliche Haftung von Mitarbeitern
Die Haftung von Zulieferfirmen
Pflicht zur Dokumentation
Dokumentieren der erarbeiteten Lösungen
Informieren über Restgefahren
Diskussion spezieller Fragen der Seminarteilnehmer
zur Umsetzung
Ende des Seminars gegen 17.00 Uhr
Seminar-Infos
Preise & Anmeldung
1-tägiges Seminar „Produkthaftung und technische Entwicklung“:
Seminarpreis 850,00 €
Seminarpreis VDI-Mitglieder 810,00
Jeweils inklusive Seminarunterlagen, Mittagessen, Pausensnacks und
Getränke.
Wir freuen uns über Ihre Anmeldung
VDI Württembergischer Ingenieurverein
Hamletstraße 11
70563 Stuttgart
Tel: 0711 13163-10
Fax: 0711 13163-60
Web: www.vdi-fortbildung.de
E-Mail: anmeldung@vdi-suedwest.de
Wir bestätigen Ihre Anmeldung innerhalb von 5 Werktagen.
Ihre Ansprechpartnerin ist Frau Marlene Waltl.
Rechnung
Die Rechnung senden wir Ihnen 8 bis 10 Werktage vor Seminarbeginn
zu. Der Seminarpreis wird mit dem Erhalt der Rechnung fällig.
Stornierung der Anmeldung
Bei Abmeldungen bis 10 Werktage vor Veranstaltungsbeginn berech-
nen wir 120,– Euro. Nach diesem Termin ist der volle Seminarpreis
fällig. Fällt ein Seminar aus unvorhersehbaren Gründen aus, benach-
richtigen wir Sie umgehend und nennen Ihnen, falls möglich, einen
Ersatztermin. Auf Wunsch bekommen Sie den bereits bezahlten Semi-
narpreis zurückerstattet.
Das VDI-Haus ist von der S-Bahn, Haltestelle ÖSTERFELD in 5 min. zu Fuß zu erreichen.
Die Linien S1,2+3 fahren über Haltestelle S-Hbf, S2+3 fahren zum Flughafen.
Nutzen Sie unser Rabattsystem:
Bei zwei und mehr Teil-
nehmern einer Firma wird
r den zweiten und jeden
weiteren Teilnehmer ein
Rabatt von 10% auf den
Seminarpreis gewährt.
Verein Deutscher Ingenieure
Württ. Ingenieurverein
Hamletstr. 11
70563 Stuttgart
Fa x: (0711) 1 31 63 6 0
Anmeldung zum Praxisseminar
Produkthaftung und technische
Entwicklung
26. September 2019
(Kurs-Nr.: W19.10503.01)
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Abteilung / Bereich
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Seminarpreis 850,00 €
Seminarpreis VDI-Mitglieder 810,00 €
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per Fax: 0711 13163-60
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per Internet: www.vdi-fortbildung.de
direkt zur Anmeldung: http://bit.ly/vdi-entwicklung