Liste Hersteller Produktionstechnik
Fritz Reichle Ring 5, 78315 Radolfzell
Deutschland
Verwandte Kategorien
Anlagentechnik Fertigungsverfahren Logistik Montagetechnik Verpackungstechnik
Veröffentlichungen der Hersteller zu Produktionstechnik
Weitere Hersteller Produktionstechnik
- Asentics GmbH & Co. KG
- BRESSNER Technology GmbH
- CAMAIX GmbH
- IE Engineering Group AG
- IRS Werkzeugmaschinen GmbH
- KUKA Deutschland GmbH
- MANUFUTURE-BW e.V.
- advanced clean production Information Technology AG
Mehr über Produktionstechnik
Als Ingenieurdisziplin bündelt die Produktionstechnik Planung, Steuerung, Optimierung und Ausführung der industriellen Herstellung vom Rohstoff über das Halbzeug bis zum Endprodukt. Sie verbindet Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik, Materialwissenschaft und Prozesstechnik, um Werkstück, Baugruppenfertigung und Stückgut in reproduzierbarer Qualität herzustellen. Anwendungsfelder reichen von Fahrzeug, Kraftfahrzeug und Bahntechnik über Flugzeug und Raumfahrzeug bis zu Medizintechnik, Halbleiterindustrie, Apparatebau, Energietechnik, Verkehrstechnik, Lebensmittel- und Textilindustrie.
Grundlagen und Disziplinen
Definition und Anwendungsfelder
Die Disziplin umfasst Verfahren wie Zerspanung, Umformung, Formgebung, Pressschweiß und additive Fertigung, ergänzt um Fügetechnik, Verbindungstechnik, Spanntechnik und Handhabungstechnik. Kriterien für die Auswahl sind Geometrie, Aufspannung, Schnittwert, Werkstoffzusammenhalt, Schweißbarkeit und Oberflächenqualität, etwa bei Aluminium, Stahlrohr oder Verbundmaterial. Integriert werden Fördertechnik, Dosiertechnik und Produktionslogistik, sodass Materialfluss, Produktionsplanung und Produktionsmanagement übergreifend funktionieren.
Historische Entwicklung und moderne Paradigmen
Vom mechanisierten Werkstattbetrieb führte die Entwicklung über Transferlinien und CNC zu vernetzten Fabriken. Industrie 4.0 koppelt Sensorik, Echtzeit-Datenerfassung und KI-gestützte Signalanalyse. Manufacturing Execution System (MES), Enterprise Resource Planning und Programmable Logic Controller orchestrieren Aufträge über das Kommunikationsnetz. Der digitale Zwilling verbindet Fabrikplanung, Produktionsmodell und Simulation, und Visualisierungen per Illustration oder Charts unterstützen die Aussagekraft von Kennzahlen im Kalenderjahr und im Jahresvergleich.
Schlüsselelemente und Prozesstechnologien
Maschinen, Anlagen und IT
Werkzeugmaschinen, Robotersysteme, Sensoren, Messgeräte, Laboranalytik, Instrumente und Elektronik greifen über standardisierte Schnittstellen zusammen. Datenbanken mit Filtermöglichkeit und Suchfunktion verwalten Equipment, Betriebsmittel, Antriebselemente und Verschleißteile. Ein Rechner steuert Hardware-nahe Routinen trotz Memory-Limits und möglicher Speicherknappheit. Schaltschrankbau und Sondermaschine werden so in bestehende Infrastruktur eingebunden, während Neumaschine, Update und Support planbar bleiben.
Prozess- und Fertigungstechniken
Zu den Verfahren zählen Fräsen, Drehen, Umformen, Laserbearbeitung, verschiedene Schweißverfahren bis hin zu Pressschweiß, Gefriertrocknung im Pharmabereich sowie Kältemaschinenbau mit Kältemittel, Thermostat, Wirkmedium und Kühlkörper. Dosiertechnik sichert Mischungen, Messgrößen wie Füllstand, Temperatur und Konzentration werden kontinuierlich erfasst. Für Stahlanwendung und Kunststofftechnik sind Formgebung und Verarbeitung so ausgelegt, dass Nahtqualität, Maßhaltigkeit und Konturtreue erreicht werden.
Automatisierung und Steuerungstechnik
Automatisierung verbindet PLC, Sensorik und Roboter. Typische Stellgrößen umfassen Achsgeschwindigkeit, Vorschub und Bahngeschwindigkeit, und die Handhabungstechnik übernimmt Aufspannung, Zuführung und Palettierung. Kommunikationsnetz und Steuerungstechnik reduzieren Stillstand und minimieren Rüstwechsel. Ein MES synchronisiert Taktfolgen, während ERP-Lose, Lieferkette und Produktionsauslastung im Gleichgewicht hält. Die Übertragung relevanter Betriebsdaten läuft in abgesicherten Protokollen.
Mess-, Prüf- und Qualitätssicherung
Präzisions-Messtechnik liefert Abweichungen in Echtzeit. Moderne Systeme erreichen Toleranzen von ±0,005 mm bis ±0,05 mm und übertreffen häufig ISO 2768-1 für Feinbearbeitung gemäß DIN/ISO. Prüftechnik mit Laborausstattung und Laborbedarf prüft Materialkennwerte. Integrierte Kontrolle senkt Materialabfall. In der Halbleiterindustrie sichern inline-Messungen Reinigungsgrade, in der Lebensmittelbranche messen Sensoren Füllstand, Temperatur und Konzentration direkt am Prozess.
Kennzahlen und Nachhaltigkeit
Metriken für Leistung und Präzision
Overall Equipment Effectiveness (OEE) ergibt sich aus Verfügbarkeit, Leistung und Qualität. Typische Werte liegen bei 60–70 Prozent, Spitzenwerte über 85 Prozent. Single-Minute Exchange of Die (SMED) reduziert die Rüstzeit häufig um 50 bis 90 Prozent und erhöht die Maschinenverfügbarkeit. Für das Produktionsvolumen werden Taktzeit, Ausschussquote und Liefertermintreue kombiniert. Software wie Esprit für CAM verbindet Schnittdaten mit Simulationen.
Ökonomische und ökologische Aspekte
Energierelevante Aggregate aus Kältemaschinenbau und Pumpenfabrik senken Verbräuche um bis zu 30 Prozent. Wärmerückgewinnung und Lastmanagement stabilisieren das Netzprofil. Kreislaufwirtschaft vermeidet Überproduktion, Recycling reduziert Rohstoffbedarf. Produktionskosten variieren mit Produktionskapazität, Kapazitätserweiterung oder Kapazitätsknappheit. Preissteigerung, Verlagerung und Liefervertrag beeinflussen das Auftragsbuch. Umweltmetriken binden Wirkmedienbilanzen, Emissionen und Abfallströme ein.
Auswahlkriterien für Systeme
Technologische Anforderungen und Skalierbarkeit
Die Wahl der Anlage richtet sich nach Geometrie, Werkstoff, geforderter Präzision, Komplexität der Baugruppenfertigung und erwartetem Produktionsvolumen von Einzelteil bis Massenfertigung. Modularität schafft Wachstumspotenzial und Anpassungsoptionen. Skalierbare Software-Lizenzen, flexible Spanntechnik und konfigurierbare Schnittstellen erlauben Neuanfang, Neuausrichtung oder Strategiewechsel ohne Stillstand. Ingenieurbüro und Betreiber stimmen Pflichtenheft, Verantwortung und Werte ab.
Integration, IT-Sicherheit und Wartbarkeit
Die Integration von Neumaschine erfordert Kompatibilität zu Feldbussen, Datenschemata und Sicherheitskonzepten. Predictive Maintenance nutzt Schwingungsdaten zur Zustandsdiagnose, kündigt Wartung vor Ausfall an und reduziert Überkapazität im Ersatzteilbestand. IT-Risiken wie Sicherheitslücke, Angreifer und unzulässige Übertragung werden mit Patch-Update, Rollenrechten und Warnhinweis behandelt. Wartbarkeit hängt von Verschleißteil-Verfügbarkeit, Zugriff im Schaltschrankbau und vor Ort verfügbarem Support ab.
Bekannte Hersteller und Akteure
Wesentliche Hersteller sind Siemens, Bosch Rexroth, Fanuc, KUKA, DMG Mori, Trumpf, Schunk, Festo, ABB, Schneider Electric, Endress+Hauser, Gehring, Grob und Liebherr. In Lieferketten wirken zudem Rollenproduzent, Zulieferer für Stahlanwendung, aushilfsweise Vermietung, Personaldienstleistung und Ingenieurbüro. Standorte wie Rosenfeld verdeutlichen die Verzahnung von Apparatebau und Schaltschrankbau. Zwischen Player, Konkurrent und Besitzer prägen Liefervertrag, Auftragsbuch und Konsument beziehungsweise Verbraucher die Marktrollen.
Vergleich von Fertigungsformen
Mit Blick auf Arbeitskräftebedarf, Wiederholgenauigkeit und Qualität unterscheiden sich manuelle und automatisierte Ansätze deutlich, die folgende Übersicht bündelt die zentralen Merkmale.
| Merkmal | Manuelle Fertigung | Automatisierte Fertigung |
|---|---|---|
| Anfangsinvestition | Gering | Hoch |
| Flexibilität | Hoch (Menschlich) | Mittel (Software-abhängig) |
| Produktionsvolumen | Gering bis Mittel | Mittel bis Hoch |
| Wiederholgenauigkeit | Variabel | Hoch |
| Qualität | Abhängig von Fachkraft | Konstant hoch (Prozesskontrolle) |
| Arbeitskräftebedarf | Hoch (für physische Arbeit) | Gering (für Überwachung, Wartung) |
Zukünftige Trends und Herausforderungen
Intelligente Vernetzung und Resilienz
Modellfabrik-Konzepte verknüpfen Stationen über das Kommunikationsnetz, und Messwerte der Messtechnik fließen in Dashboards. Ereignisse wie Vorankündigung, Ausstieg, Kündigung, Verlagerung oder rechtliche Vorladung werden in Szenarien bewertet. Charts zeigen Auswirkungen bis zur Vervierfachung oder Versechsfachung des Bedarfs. Algorithmen prüfen Nutzerprofil, Präferenz und Wortwahl, um das Surferlebnis in B2B-Portalen vom Einkaufswagen bis zur Bestellung zu glätten.
Nachhaltigkeit und Ressourcensteuerung
Rohstoffkreisläufe, Reparaturfreundlichkeit und modulare Verbindungstechnik stützen die Wiederverwendung. Produktionskosten und Produktionskapazität werden gegen Überproduktion austariert. Übertragung seltener Erden, Einschlag in Forstketten oder Speicherknappheit im Datacenter sind Teil der Risikoanalyse. Mobilität, Verkehrstechnik und Bahntechnik profitieren von robustem Produktionsmodell und angepasster Achsgeschwindigkeit. In der Werkstatt bleibt die Fachkraft entscheidend, nicht wegen Charisma, sondern wegen Erfahrung im sicheren Umgang mit Werkzeug und Kontrolle.
Index und Terminologie in Katalogen
Fachspezifische Datenbank-Einträge bündeln Suchanfrage und Metadaten zu Produktionstechnik: Messgerät, Prüftechnik, Laborbedarf, Prozesstechnik, Kunststoff, Metall, Aluminium, Stahlrohr, Kunststofftechnik, Förderung per Fördertechnik, Kältemaschinenbau, Pumpenfabrik, Kommunikationsnetz, Produktionsplanung, Produktionsauslastung, Produktionskosten, Stillstand, Schnittwert, Aufspannung, Werkstück, Modellfabrik, Signalanalyse, Digitalisierung, Intelligenz, Stückgut, Werten, Player, Equipment, Esprit, Schaltschrankbau, Lebensmittel (Schreibvariante), Illustration, Update, Support, Rechner, Memory, Einkaufswagen, Warnhinweis, Sicherheitslücke und Nutzerprofil.
FAQ zu Produktionstechnik
Wie profitieren KMU von digitaler Produktionstechnik und welche Einstiegsmöglichkeiten bestehen?
Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von modularen, schrittweise implementierbaren Systemen. Cloud-basierte Lösungen reduzieren Einstiegskosten und ermöglichen Skalierbarkeit. Geeignete Einstiege bieten Pilotprojekte mit überschaubarem Aufwand, häufig unterstützt durch staatliche Förderprogramme. So lassen sich Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit steigern, ohne hohe Anfangsinvestitionen. Der gezielte Fokus auf betriebliche Engpässe führt oft zu schnellen Verbesserungen.
Welchen ROI erzielt die Modernisierung der Produktionstechnik?
Die Modernisierung der Produktionstechnik steigert den ROI durch geringere Stillstandszeiten, optimierten Energieverbrauch und höhere Materialeffizienz. Präzisere Prozesse senken die Ausschussquote, verbessern die Anlagenverfügbarkeit und stabilisieren die Produktion. Dadurch reduzieren sich Gesamtbetriebskosten und Investitionen amortisieren sich in der Regel innerhalb von zwei bis fünf Jahren.
Wie verändert Künstliche Intelligenz die Prozessoptimierung in der Produktion?
Künstliche Intelligenz verbessert Produktionsprozesse durch vorausschauende Wartung, präzisere Qualitätskontrolle und adaptive Planung. Sie analysiert umfangreiche Daten, erkennt Ineffizienzen und passt Prozessparameter in Echtzeit an. Dadurch sinken Engpässe und die Gesamtanlageneffektivität kann um bis zu 15 Prozent steigen. Autonome Systeme steuern Abläufe zunehmend eigenständig und optimieren sie fortlaufend.
Welche Kompetenzen sind für Fachkräfte in der modernen Produktionstechnik entscheidend?
Fachkräfte benötigen vertiefte Kenntnisse in Datenanalyse, Robotik- und SPS-Programmierung sowie Cybersicherheit. Gefragt sind interdisziplinäres Denken und die Fähigkeit, Probleme in vernetzten Systemen zu lösen. Die Tätigkeit entwickelt sich vom Maschinenbediener zum Systemüberwacher und -optimierer, was kontinuierliche Weiterbildung voraussetzt. Zudem sind Kenntnisse zu cloudbasierten Anwendungen und digitalen Zwillingen wichtig.
Welche zentralen Herausforderungen bestehen beim Aufbau und Betrieb einer Smart Factory
Die Integration unterschiedlicher Datenquellen und die Gewährleistung der Cybersicherheit zählen zu den größten Herausforderungen. Hohe Anfangsinvestitionen und ein Mangel an qualifiziertem Personal erschweren die Umsetzung. Effektives Change Management ist erforderlich, um Mitarbeitende auf neue Prozesse vorzubereiten und deren Akzeptanz zu fördern. Zudem sind die Vermeidung von Anbieterabhängigkeiten und die Einhaltung internationaler Standards komplex.
Wie fördert additive Fertigung eine nachhaltigere Industrie?
Additive Fertigung produziert komplexe Bauteile mit geringem Materialeinsatz und reduziert damit Abfall. Sie ermöglicht die bedarfsgerechte Herstellung von Ersatzteilen, verringert Lagerbestände und verkürzt Lieferketten. Leichtbauweise verbessert die Energieeffizienz und verlängert Produktlebenszyklen. So unterstützt die Technologie die Kreislaufwirtschaft und senkt den CO2-Ausstoß in der Produktion.
Welche Bedeutung hat Edge Computing für Echtzeit-Produktionssysteme?
Edge Computing verarbeitet Daten direkt an ihrem Entstehungsort, minimiert Latenzzeiten und ermöglicht sofortige Entscheidungen. Es ist zentral für Anwendungen wie Robotik, autonome Fahrzeuge und Echtzeit-Qualitätskontrolle. Durch die lokale Verarbeitung bleiben vertrauliche Produktionsdaten geschützt, das zentrale Netzwerk wird entlastet und die Systemstabilität erhöht.
Hintergrund: Produktionstechnik
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Produktionstechnik Wikipedia
Produktionstechnik umfasst Maßnahmen, Verfahren und Produktionssysteme zur industriellen Gütererzeugung – von Rohstoffgewinnung über Stoffwandlung und Formgebung bis Montage und Logistik; inklusive Energie-, Verfahrens- und Fertigungstechnik. Ziel sind produktive, ressourceneffiziente Prozesse; historisch bis Industrie 4.0 entwickelt.
Diese Anbieterliste Produktionstechnik umfasst auch: Produktionsanlagen