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Drucktechnik Printed Electronics

Artikel, letzte Änderung: , Autor : coralie-cicolelli

Langjährige Erkenntnisse der Drucktechnik gepaart mit neuesten Entwicklungen der Materialwissenschaften

Gedruckte Elektronik (printed electronics) bezeichnet elektronische Bauelemente, Baugruppen und Anwendungen, die vollständig oder teilweise im Druckverfahren hergestellt werden. Dabei werden elektrisch leitfähige Tinten und Pasten verarbeitet. Bereits seit 1978 drucken wir elektrische Schaltkreise aus leitfähiger Silberpaste für Folientastaturen. Heute entwickeln wir eigene Pasten und stellen flexible, dünne und leichte Elektronikanwendungen für jede Branche her.

Die Integration elektronischer Bauteile auf Folien war ebenso ein logischer Schritt, wie das Bestücken von Bauteilen wie RFID-Chips oder integrierte Schaltkreise. Die von H+K gedruckten Mäander für die Sicherheitstechnik sind drucktechnische Meisterwerke. Auch elektrische Widerstände werden seit mehr als zwanzig Jahren gedruckt und in die Folien integriert. Diese können dann beispielsweise als Positionssensor dienen. Slider- und Wheel-Funktionen mittels resistiver Technologie waren so schon sehr lange vor dem Aufkommen von kapazitiven Funktionen möglich. H+K betreibt seit Jahrzehnten eine eigene Elektronik-Entwicklungsabteilung und eine eigene Elektronik-Fertigung.


Kapazitive Eingabesysteme finden in der Bedienung von elektronischen Geräten mehr und mehr Akzeptanz. Ursprünglich war es der Elektroherd, der über die Herdplatte bedient werden konnte. Seit der Invasion der Konsumer-Produkte von Apple ist die Revolution der kapazitiven Eingabe nicht mehr aufzuhalten. Aber nicht nur Glasplatten können als kapazitive Sensoren hergestellt werden. Dünne, flexible Folien bieten die Möglichkeit zur einfachen und kostengünstigen Integration in Gehäuse oder Amaturen auch bei kleinere und mittleren Stückzahlen. Gewölbte Oberflächen (eindimensional) sind einfach zu realisieren. Transparente leitfähige Pasten ermöglichen auch durchleuchtbare kapazitive Tasten und Funktionen.


Printed Electronics: Das Druckverfahren

Der Druck der Elektronik erfolgt im Siebdruckverfahren. Vollautomatische Fertigungslinien in Bogenformaten erlauben ein einfaches und kosteneffizientes Handling. Die hauseigene Elektronikfertigung ermöglicht zudem die Bestückung weiterer elektronischer Komponenten.


Gedruckte Elektronik im technischen Siebdruck:

  • Gedruckten Silberleitbahnen
  • Widerständen und Wegsensoren
  • Kapazitiven Sensoren
  • Antennen
  • Leitfähigen Finline-Strukturen
  • Transparenten, leitfähigen Elementen
  • beleuchtbare Bedienelementen

Bedruckbare Substrate:

  • Polymer Substrate/Kunststoffe (Polyester, Polycarbonat) 
  • Synthetische Gewebe 
  • Glas 
  • Metall 
  • Leiterplatte 

Weitere Inhouse Kompetenzen:

  • Kaschieren und Laminieren von Folien und Kleberschichten
  • Formgebung und Vereinzelung durch Stanzen und Laserschneiden Integration von elektronischen Bauelementen („Bonding“)
  • Elektronik-Entwicklung und Fertigung
  • Endmontage von Baugruppen

Entwicklungspartner in der gedruckten Elektronik

H+K hat sich im Laufe der Jahrzehnte viele Kompetenzen in den Bereichen der Entwicklung und der Fertigung von gedruckter Elektronik angeeignet. Durch gute partnerschaftliche Beziehungen zu Lieferanten finden sich neue Lösungsansätze, wenn herkömmliche Materialien und Technologien versagen. Nicht selten sind wir auch Entwicklungspartner und die erste Adresse für Feldversuche bei seinen Lieferanten.

Zusätzliche Infos zu 'Drucktechnik Printed Electronics'